Okay, erstmal Konsum's nächster Storypost, es folgen noch weitere.
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Ich weiß, es ist nicht besonders Fair von mir, Uther, aber so will ich dann doch nicht sterben.

... sagte Konsum und trat Uther mit unglaublicher Wucht zwischen die Beine. Trotz der Rüstung schrie Uther auf, fiel nach hinten und krümmte sich vor Schmerz. Langsam stand Konsum auf, klopfte sich den Staub von den Kleidern, strich sich das Haar aus der Stirn und sah auf Uther herab. Krasus war wieder zu sich gekommen und schleppte sich zu den anderen Beiden. Sara kam näher heran und stellte sich dicht neben Konsum.

Töte ihn. Jetzt!

... flüsterte sie Konsum zu. Doch als er sich nicht rührte, zuckte sie mit den Schultern, nahm ihr anderes Kurzschwert, setzte an die Kehle des Mannes und...

Wage es und ich werde dich hier und jetzt niederstrecken. So will ich den Kampf nicht beenden. Das hat er nicht verdient. Und ich auch nicht. Also, wenn dir dein Leben lieb ist, gehe von ihm.

Konsum Worte klangen härter als er dachte. Sara sah ihn erschrocken an, entdeckte das Feuer in Konsums Augen und wich von den Mann auf den Boden.
Krasus nahm sie in den Arm und schüttelte den Kopf.

Unverbesserlicher Narr! Die perfekte Gelegenheit und du lässt sie ungenutzt verstreichen! Was ist los mit dir?

... Krasus Stimme zitterte vor Ungläubigkeit.
Doch Konsum zog nur sein Schwert aus der Scheide trat einige Schritte zurück uns stellte sich in Kampfposition.

Bist du wahnsinnig? Warum verwandelst du dich nicht?

Habt ihr das immer noch nicht bemerkt? Als Dachen sind wir seiner Magie schutzloser ausgeliefert als in menschlicher Form. Es hat was mit seiner Religion zu tun. Deshalb nennt er uns auch immer „Dämonen“. Denn laut seines Glaubens, war der Teufel eine Schlange und später ein Drache! Sein ganzer Vorteil basierte auf dieses Gerücht. In den „Jahren des Glaubens“, als die Kirche ihre Blütezeit erreichte und jeder einen Glauben glaubte, manifestierte sich die Gesetze der Religion in einem über Wesen oder es wurde wiederentdeckt. Nun, dieses Macht zwang allen Lebewesen seine Regeln auf. Deshalb sind Vampire gegen das Licht empfindlich, alle Arten von Untoten mit heiligen Werkzeug zu besiegen und deshalb sind auch Drachen gegen heilige Magie machtlos. Es stimmt nämlich schon: Der Glaube versetzt Berge. Also habe ich als Mensch die besten Chancen das hier Lebend zu beenden. Und mein Drachenschwert wird mir dabei helfen, denn es ist ebenfalls Heilig, doch auf eine andere Art als der Hammer.

Uther hatte sich aufgekämpft, den Schmerz verdrängt und stand nun wieder auf den Füßen, ruhig, als ob nichts passiert wäre. Konsum bewunderte diese Selbstbeherrschung.

Du bist besser informiert als ich dachte. Ich habe das gleiche gehört. Und es stimmt. Nur mein unerschütterlicher Glaube hat mir einen Vorteil verschafft, und natürlich eure Sturheit. Auch über das Schwert habe ich Geschichten gehört. Angeblich gehörte es einen namhaften Drachentöter der damit grässliche Geschöpfe hier irgendwo unter einen Berg sperrte. Leider wurde er dabei getötet und seitdem war das Schwert verschwunden. Kurz vor den Kampf wurde es von dem damaligen Erzbischof gesegnet... Und nun findet man das mächtige Schwert Sargon in den Klauen eines Drachens... Welch Ironie...

Nun, das Schwert gehört rechtmäßig mir. Denn die Legende ist wahr und noch mehr. In diesem Schwert sind vier Drachengeister zu einem verschmolzen. Die damals mächtigsten Drachen gaben ihr Leben um dieses Schwert zu erschaffen, damit man die gefährlichen Düsterdrachen besiegen konnte. Doch sie waren zu stark und zu mächtig, als dass man sie hätte vernichten können. Also nutzte der Streiter seine letzten Kräfte um mit Hilfe des Schwertes einen Berg über die Ungeheuer aufzutürmen, auf dass sie für alle Zeiten eingeschlossen blieben. Generationen meiner Familie hielten bei dem Gefängnis Wache, bis sie entschlossen, wegzugehen, denn sich gedachten die Drachen für Tot. Jahre später kam ich in den Besitz des Schwertes, denn es ist mein Schicksal, hier auf die Monster aufzupassen. Ja, du hast richtig gehört, Uther, die Monster sind hier. Unter diesem Berg dort. Zweimal schon haben sie sich ausgegraben und zweimal habe ich sie wieder zurückgedrängt. Auch wenn ich nicht die volle Stärke des Schwertes nutzen konnte.

Uther schien einigermaßen Beeindruckt.

Nun wollen wir sehen, was stärker ist. Dein Drachenschwert oder der Hammer meiner Ahnen.

Konsum nickte. Er umfasste das Schwert fester und spürte zum ersten Mal ein starkes pulsieren. Die Edelsteine leuchteten von innen heraus und wenn die Klinge die Luft zerschnitt, hörte man ein klares singen.
Das Schwert war erwacht.
Konsum hatte das Schwert nie so erlebt. Es schien von einer unglaublichen Macht durchflutet zu sein. Die Frage war nur: War er in der Lage, diese Kraft zu nutzen?
Konsum sprang auf seinen Gegner zu, umfasste das Heft mit beiden Händen und schlug zu. Uther hob schnell den Hammer und parierte den Hieb. Die dabei entstehende Druckwelle war beeindruckend. Beide wurden fortgeschleudert, landeten auf den Beinen und schlugen wieder auf sich ein. Stahl klirrte und Funken stoben, als die Kontrahenten einander mit Hieben zu deckten. Sargon war dem Hammer tatsächlich gewachsen und Konsums Theorie schien erwiesen: Als Mensch war er tatsächlich nicht so anfällig gegen die heilige Magie.
Uther wurde langsamer. Konsum hatte seltsamerweise noch immer Energie und wunderte sich darüber. Doch der Paladin gab nicht auf und so musste sich Konsum später über das Ereignis wundern. Den Schild hatte der Mann verschwinden lassen und auch seine restliche Magie lies er ruhen.
Er wollte den Kampf alleine und ohne Hilfe schaffen.
Ein Fehler.
Der alte Mann passte kurz nicht auf, fiel auf einen angedeuteten linken Hieb rein und spürte mit entsetzen, wie sich der Stahl der Klinge durch seine Rüstung fraß, wie ein heißer Draht durch Butter. Konsum hätte es dabei belassen und ihn somit zwar am Leben gelassen, doch auch erniedrigt, doch das Schwert hatte andere Pläne. Plötzlich flammte die Klinge in einem gleißenden Weiß auf und verbrannten den Mann von einer Sekunde auf die andere fast völlig. Gepackt vom Grauen riss Konsum sein Schwert aus dem Mann, sah es angeekelt an und warf es weit von sich.
Uther lebte noch, fiel vorn über und wurde von Konsum aufgefangen, der sich schnell bückte und den Mann so sanft wie es ging auf den Boden legte. Tränen waren in Konsums Augen und seine Stimme klang schrill.

Uther... Das... das wollte ich nicht... Schnell! Heile dich!

Uther sah ihn aus trüben Augen an, lächelte ein wenig, hustete stark und sagte mit krächzender Stimme:

So ist also mein Leben beendet... Konsum... bringe mich nach Zarakum und meinen Hammer... auch... Das... schuldest du mir...

Der Paladin schloss die Augen und hauchte seinen letzten Atem aus.
Konsum schrie auf, schlang die Arme um den Toten, vergrub sein Gesicht in die Schulter seines ehemaligen Feindes und weinte bitterlich.

Warum? Warum musste es so weit kommen? Ich, ich wollte dich nicht töten! Niemals war es meine Absicht gewesen dir zu Schaden. Was habe ich getan? Was... habe ich getan?

... Konsums heiseres Flüstern klang noch schrecklicher als alle Klagelieder.
Saragentinas und Korealstrasz kamen näher.

Konsum... Was ist mit dir? Sei lieber Froh, er wird uns nie wieder bedrohen.

Der Blick den Konsum Krasus entgegenwarf, hätte einen Pottwal auf der Stelle in Suschi verwandelt.

Das hätte nie passieren dürfen! Nie! Ich habe einen der größten Männer der Welt getötet... Er war dazu bestimmt, den Menschen Hoffnung und Geborgenheit zu geben. Wie es seine Vorfahren auch taten. Oh, Uther, kannst du mir verzeihen?

Konsum stand auf, hob den Paladin vom Boden und trug ihn zu seinem Schloss.
Immer noch weinte der Sieger über den Besiegten. Im Schloss legte er ihn auf einen Diwan, faltete die Hände so gut es ging und legte den Hut auf die Brust des Mannes.
Konsum wurde übel als er das Ausmaß der Verbrennungen sah: die Rüstung war größtenteils geschmolzen, die Haut und das Fleisch war an einigen bis zu den Knochen runtergebrannt worden.

Uther the Lightbringer... Ein weiterer deiner Nachfahren ist tot... Getötet durch meine Hand! Ich werde seinen letzten Wunsch erfüllen und ihm nach Zarakum bringen und ihn dort der Kirche übergeben. Nun muss ich mit der Schande leben. Ich hoffe, dass Uther mir verzeiht...

Sara kam in den Raum in dem der Tote aufgebahrt war und trug den Hammer ehrfürchtig auf einem Kissen.

Die schützende Aura ist verschwunden... Es ist nun ein normaler Hammer...

... flüsterte sie und legte den Hammer neben den Mann. Fast sofort erstrahlte der Hammer wieder in der Aura der Heiligkeit.

Verblüffend... Wirklich seltsam... Ach, Krasus hat dein Schwert in die Eingangshalle gestellt. Es ist... irgendwie... seltsam... In unseren Händen fühlte es sich völlig fremd und unheilvoll an... Es scheint tatsächlich dir zu gehören.

Natürlich gehört es mir!

... schnauzte Konsum Sara an.

Und bis heute war ich sehr stolz, der Besitzer zu sein. Doch nun... Es ist einfach zu gefährlich... Ich denke ich werde es..

... wegwerfen? Oh, nein. Es braucht eine starke Hand die es führt. Bringe es unter deine Kontrolle und benutze es so, wie es deine Ahnen wollten: beschütze die Welt vor dem Bösen der Düsterdrachen. In dir steckt viel gutes, vielleicht zu viel. Aber wahrscheinlich ist das auch der Grund warum du es erhalten hast. Hier, fang.
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Dann will ich mich mal um etwas anderes kümmern... um die arme Vision! Wer hat eigentlich gesagt, dass sie weg ist? Oh, OwA sagt es... so ein Mist aber auch...das werde ich reparieren müssen... also, dann woll'n wir mal...

Hey OwA! Wohin denn so eilig! Wir können Vision doch nicht einfach so zurücklassen! Wir müssen sie mitnehmen, sie könnte uns irgendwann nochmal nützlich sein. Und wir müssen alles ausnutzen, was wir können, um unsere Ziele zu erreichen!
sagte Seraph zu OwA.
Hm, eigentlich hast du recht, aber sie könnte auch eine zusätzliche Last sein... aber nun gut, meinetwegen nehmen wir sie halt mit. Wenn du meinst, dass das hilft. Und wie Arty sagte, können wir mit ihr machen, was wir wollen8)
antwortete OwA und wendete Cerberus, um Vision zu holen. Doch kaum an der Stelle angekommen, an der Vision stand, wurden die beiden schon von einer Schimpfkanonade erwischt, die sie nur abwenden konnten, indem sie ihr versprachen, irgendwann mit ihr einkaufen zu gehen. So, also mehr oder weniger friedlich vereint, zogen die drei (mit Cerberus vier) los, um den Weisen zu finden, immer dem Dackel Herbert entgegen. Jedenfalls war es das, was die vier wollten...
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@Artax (und ein paar andere)
So besser? Mir war zwar gar nicht so bewusst, dass Vision nicht mehr dabei war, aber ich hoffe, jetzt sind alle zufrieden^^

Das wars dann erstmal...