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  1. #11
    So Leute, erstmal frohes neues Jahr^^ Erster, erster^^ Na dann schreib ich jetzt einfach die Story hin und halte die Klappe^^
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    Seraph trat in das Zelt ein und wurde unter anderem von einem Schwall aus Wärme und Getuschel begrüßt.

    „Hey Seraph, da bist du ja wieder! Hast du vielleicht Cerberus gesehen?“

    fragte Angel. Vision saß in einer Ecke und sprach vergnügt mit einem Monstereichhörnchen und pflegte ihre Handtasche, sie warf Seraph nur ein flüchtiges „Hallo!“ entgegen.

    „Ja, da bin ich wieder. Und nein, ich habe Cerberus erst gar nicht… ich meine, ich habe ihn nicht gefunden. Er ist scheinbar verschwunden, wer weiß, vielleicht lebt er ja sogar nicht mehr. Du hättest besser auf ihn aufpassen sollen. Sag mal, hier fehlt doch jemand?“

    entgegnete Seraph, sich plötzlich entsinnend, dass sie ja in letzter Zeit Zuwachs bekommen hatten.

    „Kamahl ist grade draußen, neues Feuerholz suchen. Das brauchen wir dringend, du wirkst etwas unterkühlt.“

    „Ach, tue ich das? Ich bin ja auch lange Zeit durch die Kälte gewandert und habe etliche Gefahren überwunden, während ihr hier faul hier rum gesessen habt. Ihr hättet ja mal nach mir oder wenigstens Cerberus suchen können? Was habt ihr eigentlich die ganze Zeit getrieben?“

    „Das würde aber auch etwas netter gehen… Wir haben gedacht, dass du Cerberus finden und zu uns zurückkehren würdest. Das zweite ist ja eingetroffen, aber Cerberus ist immer noch verschwunden. Komm Vision, wir gehen Cerberus suchen! Seraph, kommst du mit?“

    „Bleibt mir eine andere Wahl? Natürlich begleite ich euch. Ich hab eh nichts Besseres zu tun. Außerdem wüsste ich auch gerne, was mit Cerberus passiert ist.“

    Und an sich selbst gerichtet fuhr er fort:

    „Nicht, was mit ihm passiert ist, interessiert mich, sondern das, was er gefunden hat… oder was ihn gefunden hat.“

    Die drei waren grade dabei, das zelt abzubauen, als Kamahl plötzlich erschien. Überrascht blieb er stehen.

    „Was zum… Ach, da bist du ja wieder, Seraph. Gut, dich wieder dabei zu haben. Aber wieso brechen wir auf? Ist was passiert?“

    richtete Kamahl an die anderen. Seraph antwortete, bevor jemand anderes was sagen konnte.

    „Was passiert ist? Nichts natürlich. Das ist ja grade das Problem. Cerberus ist immer noch verschwunden und ihr habt ihn noch immer nicht gesucht. Also müssen wir alle jetzt damit anfangen. Alles muss man selbst machen.“

    Diesmal schaltete sich Vision dazwischen, welche endlich von dem Eichhörnchen abgelassen hatte.

    „Ach, weißt du, wir haben uns gedacht, dass wir besser hier bleiben, nachher findest du uns nicht mehr. Wir wollten dich doch nicht in der Kälte rumlaufen lassen. Außerdem musst du noch mit mir einkaufen gehen.“

    Seraph lächelte kurz, doch dann fiel das Lächeln wieder von seinem Gesicht und er antwortete.

    „Hältst dich wohl für besonders klug, was? Diese Lichtsäule hättet ihr auch überall sonst errichten können, ohne sie hätte ich auch gar nicht zurückgefunden. Ihr hättet auch sonst wo sein können, mit der Säule hätte ich euch überall gefunden. Wer war das eigentlich?“

    Diesmal meldete sich Kamahl bestimmt zu Wort.

    „Ich war das. Ich beherrsche mein Schwert und die Substanz doch schon ein bisschen. Aber sollten wir jetzt nicht lieber gehen? Jede Minute, die wir hier warten, verringert die Chancen, Cerberus so schnell wie möglich wieder zu finden. Also los.“

    Vision und Angel nickten zustimmen, Seraph stimmte auch widerwillig zu, dachte sich aber seinen Teil.

    „Besserwisser. Als ob das nicht schon klar werde. Na dem zeig ich’s auch irgendwann. Genau wie den anderen. Mit Vision einkaufen gehen, pah! Ich kauf mir höchstens ihre Seele! Obwohl, wahrscheinlich könnte ich nichts mit der Anfangen. Gute Seelen sind schwach, ihnen fehlt es an Stärke. Und nur das brauche ich. Aber wir werden ja sehen, wie das Schicksal entscheidet.“

    Letztendlich war die Gruppe bereit aufzubrechen, es bestand nur noch die Frage der Richtung. Angel, der die Richtung bestimmen wollte, mit dem Argument, dass es ja um seinen Cerberus ginge, beschloss einfach drauflos zu gehen. Und so geschah es auch.

    Doch plötzlich zuckte Seraph zusammen.

    „Ich muss los. Ich habe etwas vergessen. Geht schon mal ohne mich weiter.“

    Bevor jemand etwas sagen konnte, war Seraph schon verschwunden, mit einem neuen Ziel, dem er zielstrebig entgegen rannte.

    „Wie gut, dass ich meinen Schattendoppelgänger auf die Suche nach Dante geschickt habe. Er hat ihn schneller gefunden, als ich erwartete. Ich sollte mich beeilen, nicht dass die beiden noch verschwinden. Mein Doppelgänger dürfte sie aufhalten, solange ich unterwegs bin.

    Zur gleichen Zeit bei Vinni und Dante:

    Vinni trank. Sie glaubte schon, den metallischen Geschmack von Blut zu schmecken. Doch sie irrte sich. Sie schmeckte nichts. Und sie spürte kein Blut, sondern Nebel, einen Nebel, der zähflüssig ihre Kehle hinunter rann und drohte, sie zu ersticken. Sie ließ von Seraph ab. Doch dieser zerfloss, es blieb nur eine Schattenkreatur zurück. Es war gar nicht Seraph gewesen! Diese plötzliche Erkenntnis traf Dante wie ein Hammerschlag.

    „Argh, ich hätte wissen müssen, dass das nicht Seraph war! Das war viel zu einfach! Na toll und Vinni verreckt hier wohl auch. Aber darum kümmere ich mich später. Erst muss ich diesen Schattenheini fertig machen.“

    Dante zieht Alastor, welches er zwischenzeitlich weggesteckt hatte und ging in Kampfhaltung. Doch der Schatten hatte anscheinend kein Interesse daran, zu kämpfen, er löste sich zu einer wabernden Wolke auf und verschwand nach Süden. Mit einem Knurren steckte Dante seine Waffe weg und wandte sich Vinni zu.

    „Vinnibabe, du kannst jetzt mit dem Theater aufhören, der Spuk ist vorbei, Süße.“

    Doch er erhielt keine Antwort, Vinni hockte röchelnd auf dem Boden, scheinbar im Begriff zu ersticken. Dante war nun sehr besorgt, wer sollte ihm denn sonst dienen, wenn es Vinni nicht mehr gab? Er stürzte also zu Vinni, doch plötzlich richtete sie sich auf, der Hustanfall war vorbei.

    „Na also, geht doch. Was soll dieses Theater? Findest du das witzig? Und was ist mit diesem Trottel Jackie-James? Was hast du…“

    Mehr konnte er nicht sagen, Vinni schoss nach vorne, zückte ein Messer und rammte es Dante in den Bauch. Dieser stöhnte auf. Er blickte Vinni an, erst jetzt bemerkte er den glasigen Blick Vinnis. Dieser Schatten musste sie kontrollieren! Er wollte Vinni nicht verletzen, sie aber doch außer Gefecht setzten. Er versetzte ihr einen Handkantenschlag auf den Hals, jeder normale Mensch würde jetzt ins Land der Träume geschickt werden, doch Vinni zuckte bloß zusammen und richtete sich wieder auf. Lediglich ihr Blick wurde noch glasiger. Dante sah nun keine Möglichkeit mehr, Vinni ohne Gewalt zu bändigen, doch noch nichtmals damit sah er eine Möglichkeit. So begnügte er sich erstmal damit auszuweichen.

    Dann, aus purem Zufall, kam er in die Nähe Jackies, er schnappte sich eine der Pistolen und schoss Vinni das Messer aus der Hand. Sie stürzte sich jetzt mit bloßen Händen auf Dante, dieser ergriff aber eines der Lassos Jackies, fing ihren Angriff ab und fesselte die knurrende Vinni. Dann richtete er sich auf, doch er wurde sofort von einem harten Hieb niedergestreckt. Er blickte nach hinten und sah Seraph.

    „Diesmal bin ich es wirklich, Dante, Es freut mich, dass du wie ein blutiger Anfänger auf meinen Schattendoppelgänger reingefallen bist. Na ja, bluten tust du ja sowieso, du leckendes Stück Abschaum.“

    Seraph sprach mit eiskalter Stimme. Dann wanden sich Schatten aus Vinnis Mund, sie vermischten sich mit den anderen Seraphs.

    „Ich war nur überrascht, Seraph. Gegen mich hast du doch im Zweikampf keine Chance! Außerdem wirst du für das büßen, was du meiner Vinni angetan hast!

    Dantes Stimme troff vor Hass, er zückte Alastor und stürzte sich auf Seraph. Dieser formte zwei Langschwerter aus seinen Schatten und parierte Dantes Angriff mühelos. Mit dem einen blockte er Alastor, mit dem anderen schlug er nach Dante, dieser konnte zwar halbwegs ausweichen, erhielt jedoch einen Schnitt. Dantes Fleisch um die Wunde wurde eiskalt, bald konnte er diese Stelle nicht mehr spüren. Er lächelte, die würde ihn vor den Schmerzen bewahren. Dante greift wieder nach seinem Gewehr und feuert auf Seraph, welcher eines seiner Langschwerter zu einem Schild umformt und die Kugeln abfängt.
    Seraph geht abermals zum Angriff über und schlägt mit seinen beiden Schwertern zu, Dante pariert eines mit Alastor, das andere mit seiner Schrotflinte, welche dabei leider durchgetrennt wird.

    „Na, was sagst du jetzt? Gegen mich hast du doch keine Chance, Dante, ich bin viel stärker als mein Schattendoppelgänger…“

    Dante blickt wild um sich, er ist noch nicht bereit, aufzugeben. Dann fällt sein Blick abermals auf Jackie, er läuft hinüber und schnappt sich den zweiten Revolver. Er zielt auf Seraph, welcher seine Schatten zur Verteidigung umgeformt hat und feuert. Seraph lächelt hämisch, streckt seinen Schild nach vorne. Die Kugeln treffen auf ihn…und durchbrechen ihn! Seraph schaut ungläubig, als sich eine Kugel in seine Seite bohrt.

    „Wie… wie kann das sein? Meinen Schutz können doch solche Kugeln nicht einfach durchbrechen… Das ist unmöglich!“

    „Tja Seraph, das sind heilige Kugeln, Jackie war ein Vampirjäger… Das der Blödmann mich letztendlich doch retten würde… hrhrhr!“

    Seraph befühlt seine Wunde, er sendet einen Schattenstreng hinein und holt die Kugel heraus, Blut tritt hervor, wird jedoch von den Schatten absorbiert. Die Schatten verdecken die Wunde und verhindern, dass weiteres Blut austritt.

    „So leicht machst du mich nicht fertig, Dante. Mein Schatten sind sehr mächtig… ich nenne das übrigens Soulblade. Und ich bin ein Soul Captor. Das habe ich selbst erfunden, klingt gut, nicht?“

    „Ha…ha… klingt für mich eher wie Card Captor, du Flasche…“

    „Ach ja? Meinst du jetzt wirklich, dass wir die Zeit hätten, über Animes zu reden? Das können wir gerne nach dem Kampf machen… Falls wir beide danach noch darüber reden können. Und falls ich mir nicht deine Seele geholt habe.“

    Der Kampf war in eine ruhige Phase eingetreten, die Kontrahenten standen sich in lockerer Grundstellung gegenüber und suchten ihren jeweiligen Gegner nach Schwächen ab.
    Wie wird es wohl weitergehen? Dies erfahren wir von Dante^^…
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    @Dante
    Und dass du mir ja nicht wieder so einen Schrott verzapfst wie das letzte Mal… weißt du eigentlich, was das für ne Arbeit war, die durch dich entstandene Unlogik auszubaden? Na ja, im Endeffekt muss ich dir aber dankbar sein, mit dir und mir ist es das gleiche wie mit Ziek und mir, im Endeffekt hab ich einen besseren Text hinbekommen als vorher Ach ja und durch meine Umformungen konnte ich einen Großteil des alten Textes doch noch benutzen^^

    Zitat Zitat
    das ist der Grund, warum ich fast nie was vorbereite, vor allem nicht, wenn schon wilde Drohungen andere im Raume stehen
    Hm, ich muss aber vorschreiben, weil ich sonst den Text nicht hinbekomme

    Zitat Zitat
    öhhh, echt? naja, da hab ich wohl was übersehen...vielleicht setzt du ja noch was dazwischen, oder so...
    Wer lesen kann... Tja, ich denke, ich habs recht anständig hinbekommen...

    @Red Dragon
    Wer sagt denn was davon, dass ich ein Vampir bin? Da bin ich doch viel lieber ein "normaler" Dämon und nicht so nen armer Tropf, der von Blut abhängig ist

    @all
    Bevor ichs vergesse, Dante ist die Länge schuld^^ Der ursprüngliche Text war ungefähr halb so lang...

    Ach ja, hab meinen Charapost ein bisschen aktualisiert^^

    Name: Seraph, Sera
    Status: Gefallener Engel, Soul Captor
    Spezies: Dämon
    Waffen: Soulblade
    [/b]Equipment:[/b] Schwarze Hose, Schwarzes Hemd, Silberverzierungen, Silberschutz
    Spezial und Limit: Seelenwaffen (Schattenwaffen), Limit lasse ich mir noch einfallen
    Abilities: Diverse Zauber, Seelenabsorbierung
    Hobbies: Seelen sammeln
    Verhalten: Kalt, zurückweisend, Skrupellos (in den meisten Fällen)
    Stärken: Resistent gegen Attacken, die auf Finsternis beruhen. Starker Überlebenswille.
    Schwächen: Anfällig gegen jede Art von heiliger Attacke. Ist ein notorischer Deckenklauer(gut, es war nur eine). Sehr Stolz, will sich nicht gerne von anderen helfen lassen. Hat eine Französischparanoia, nachdem er einen französischen Text übersetzt hat ist er eine Weile unzurechnungsfähig.
    Geändert von Seraph (01.01.2004 um 22:31 Uhr)

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