-
Kein Leben
Ich glaube nicht, das man mit einem Holzstock mit großer Regelmäßigkeit eine speziell behandelte Stahschiene zerbrechen kann, solange jemand dieses noch in der Hand hält. Entweder ist hier jemand Propaganda der Schule aufgesessen, oder jemand hat sich nicht mit den neueren Erkentnissen im Bereich historischer Kampfsport auseinandergesetzt.
Die Seite behauptet, wie die viktorianischen Gelehrten, dass Schwertbrecher dazu dienen würden, die Klinge und nicht den Schlag des Gegners zu brechen, ich nehme an das der Autor einem ähnlichen Irrtum bezüglich der Fähigkeiten des Stockes erlegen ist. Der Einsatz des Jou scheint eine Reihe der Techniken des Schwertringens zu beinhalten mit denen man weitere Schläge unterbinden und dem Gegner das Schwert entwinden kann - Diese könnten von einem übertrieben romantisch veranlagten Beobachter als Attacken auf die Waffe mit dem Ziel, diese permanent unbrauchbar zu machen interpretiert werden. Ich würde sagen, man sollte in diesem Fall "brechen" besser als "entwaffnen" lesen um den Sinn der ganzen Techniken richtig zu erfassen. Denn wenn selbst die Browning .50 an einem Katana zu knabbern hat, dürfte ein Holzstock unter idealen Bedienungen dasselbe Katana bestenfalls verbiegen.
Aber weiter im Text, dieses mal wird wieder das Fashion-Victim in uns allen bedient werden:
Sensu Japan
Eine Sammlung verschiedener Trend in der Streetware der letzten Zeit.
http://emedia.brookes.ac.uk/wati/mod...shionEbook.pdf
Ein Listchen einiger populärer "Modebewegungen", weder erschöpfend noch besonders detailiert. Zumindest mal ein Einstieg, bis mir bessere Informationen auf Englisch unterkommen.
Takuya Angel
Ein Schneider aus Harakuju.
Berechtigungen
- Neue Themen erstellen: Nein
- Themen beantworten: Nein
- Anhänge hochladen: Nein
- Beiträge bearbeiten: Nein
-
Foren-Regeln