Dass die Ärzte einen nur als fall sehen ist irgendwo verständlich. Wenn man versteht, wieviele Leute ihnen unter den Fingern sterben.....sie können das einfach nicht mit nach hause nehmen. Wenn man einen Pat. einen Monat lang betreut, dann hat man auch für ihn Gefühle und man ist betroffen, wenn er stirbt. Doch wenn man bei jedem Pat. erst eine wcoeh Urlaub nehmen muss um es zu verkraften. Es mag hart klingen: Jeder Arzt braucht einen gehörige Portion schwarzen Humor, und je härter die Stationen (ITS, Alterspsychatrie und überhaupt Psychatrie, je mehr Leute dort sterben), desto schwärzer muss er sein. Eine Art Euthanasie ist auch, wenn man einer 87-jährigen, die körperlich noch fit ist, zwar keine weiten strekcne laufen kann, aber ansonsten alles selber macht, die aber dazu noch an starker Demenz leidet und nicht mehr richtig ihre Verwandten erkennt, keinen Herzschrittmachert (Peacemaker) verpasst, wenn sie in der NAcht beim Herzschlag 3,6 Sekunden aussetzt. Doch das ist logische Euthanasie, die ich auch persönlich vertreten könnte. Das ist dann auch keine unterlassene Hilfeleistung, sondern einfach eine art des ruhigen Sterbens.