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von Cunner
Nun anscheinend lässt sich aber nicht die ganze Jugend jedes Wochenende vollsaufen. Und das gibt doch Hoffnung. Es wird solche Tyüen immer geben und es wird auch immer Arbeit geben, die diesen Typ Mensch braucht. allein, dass sich hier Menschen GEdanken machen - man muss nur bereit sein, für sich seinen Teil der Welt zu verbessern. Dann geht es auch irgendwie vorwärts.
Ja, früher brauchten wir diesen Typ Arbeiter. Aber mittlerweile benötigen wir einfach nicht mehr so viele Bauarbeiter, Mechaniker, Zimmerer usw. Dem Handwerk geht es einfach nicht mehr so gut. Einfache arbeitende Leute werden es in Zukunft schwer haben, denkendes Fachpersonal wird benötigt.

Und nun bitte verseht mich nicht falsch, ich will jetzt nicht jeden kritisieren der schonmal besoffen war. Ich trinke auch ab und zu etwas zuviel, nur liegen zwischen den "Saufabenden" mehrere Monate, und nicht nur 5-6 Tage. Ich denke bei meiner Aussage hauptsächlich an den Typ Jugendlichem, dem die Schule am Ar*** vorbeigeht und dessen Saufabende vorrang haben. Mit einem Haupt- Realschulabschluss wird man sich eben in Zukunft sehr schwer tun einen Ausbidlungsplatz zu bekommen, einen gutbezahlten Job zu kriegen. Die Hälfte der Realschüler gehen nach dem Abschluss auf eine weiterführende Schule und dass nicht weil sie unbedingt wollen, sondern weil sie keine Lehrstelle bekommen haben und die Schule nunmal ihre einzige Möglichkeit ist, doch noch etwas daraus zu machen. Leute die wirklich weiterlernen wollen sind dann doch die Seltenheit.

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von Cunner
Nun, du sagst doch "das Sozialsystem ändern". Wir brauchen nur Ideen. Vielleicht etwas komplett anderes. GEnerell finde ich private Vorsorge sowieso besser, nur können wir das sicher den alten Menschen von heute nicht erzählen. Die haben da jetzt keine Chance mehr zu. Es ist unnötig über die Fehelr der Vergangenheit zu lamentieren, es muss etwas geändert werden und Vorschläge gbt es ja auch heutzutage bereits genug. Nur traut sich niemand diese umzusetzten - jede Wählerstimme zählt schließlich. Das ist das Problem, und wie ich bereits erwähnte, würde bei einer rationalen Reform wieder irgendwer kommen, der allen das beste verspricht - nd schon ist wieder Ende.
Das meinte ich mit der "konservativen Einstellung der meisten Eltern. Es sind sehrwohl Vorschläge da, da stimme ich dir zu, aber niemand traut sich die umzusetzen. Warum? Die Politiker trauen es sich nicht, das Sozialsystem komplett zu ändern, da ein Großteil der Bevölkerung nunmal konservativ eingestellt ist. Sie haben es einfach nicht verstanden, dass das Wirtschaftwunder längst vorbei ist und die neuen Bundesländer, sowie die vielen Heimkehrer beziehen nunmal Sozialgeldern, obwohl sie selber noch keine gezahlt haben. Tja und ohne große Reformen kann man dieses Problem nunmal nicht beseitigen. Doch wehe ein Politiker wagt es solche eine Reform anzusprechen. Dann bekommt er gleich einen auf den Deckel von der geBILDeten Gesellschaft...

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von Cunner
Seh ich völlig anders. Steuern rauf gegen die Staatsverschuldung? Niemals. Der Staat wird dann dieses mehr an Geld nicht in die Wirtschaft stecken, sondern seine Schulden abbauen. Und dann soll er in die Wirtschaft eingreifen? Sie lenken? Niemals. Wo kommen wir denn da hin? So wird Unternehmertum begrenzt, so gibt es keine Innovationen und alles wird wieder so wie jetzt, wenn nicht noch schlimmer, weil die Unternehmen pleite werden. Durch den Staat kommt die Wirtschaft nicht in Schwung, der Staat muss die Randbedingungen schaffen und die heißen für eine florierende Wirtschaft erst mal niedrigere Steuern. So wird der deutsche Markt auch für ausländische Unternehmen wieder attraktiver. Wer kommt denn hier hin, wenn er z.b. in der Schweiß in manchen Kantonen nur die Hälfte an steuern zahlen muss? Also soll der Staat erst mal gucken, dass er von seinen ganzen unnützen Ausgaben wegkommt, dann kann er die Steuern senken, Wirtschaft kommt langsam in Gang, es werden wieder mehr Menschen eingestellt und dann kommen im Endeffekt wieder mehr Steuern rein. Wenn nicht noch mehr durch ausländische Unternehmen.
Ich hab auch nie gesagt, dass die Steuergelder dazu benutzt werden sollen die Staatschulden zu tilgen. Meine Gedankengänge waren eher so: Mehr Steuern von Privatleuten verlangen, dieses Geld dazu benutzen die Wirtschaft zu stärken. Sei es durch Staatsaufträge, Subventionen oder Steuersenkung für Betriebe. Denn ich stimmte dir zur, eine florierende Wirtschaft ist derzeit das wichtigste, die Staatsverschuldung kann warten.

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von Cunner
Schade, irgendwo muss man imo auch immer Kind bleiben, um sein Leben zu genießen. Natürlich "nur irgendwo". Aber wer sich nicht merh über kleine Dinge freuen kann, der kann auch nicht mehr ein guter Erwachsener sein, denn ein Leben aus Tristesse motiviert nicht mehr.
Erich Kästner sagte einst: Wer erwachsen ist, aber dennoch ein Kind bleibt, der ist ein Mensch. War es überhaupt Erich Kästner, oder verwechsele ich da etwas? Naja ist nun auch egal. Worum es mir im eigentlichen geht ist folgendes: Natürlich soll man kein Leben in der Tristesse führen, aber man darf auch nicht in seiner vergnügten, sorgenfreien und vor allen Dingen unrealistischen Welt leben. Die kleinen Dinge des Lebens sind schön, keine Frage, aber dennoch darf man sein Leben nich einfach in den Tag hinein leben. Man muss wenigstens ein großes Ziel vor Augen haben. Man sollte seinen "Lebenstraum" erfüllen aber dennoch bodenständig bleiben und ganz wichtig! Spass an seinem Leben haben! Nur man muss wissen, wo der Spass des Lebens aufhört und der Ernst beginnt. Damit man sich auf sein "ernstes" Leben vorbereiten kann und eine gute Grundlage für diesen Lebensabschnitt schafft. Und gerade das verstehen die Meisten nicht. Jedenfalls kommt es mir so vor.