Hmm, ich glaube nicht. Denn gerade weil die Liebe so etwas neues ist, kann man IMO schwer beurteilen wie das ist, ohne es erlebt zu haben. Die Liebe würde ich durchaus als bewusstseinsverändernd bezeichnen. Und deshalb kann man ja auch, wenn man dann das erste Mal verliebt ist, nicht neurteilen, ob man sich davon beeinflusst. Ich finde, das ist genauso, wie Betrunkenheit. Man benimmt sich anders, ist freier und tut Dinge, die einem nachher sehr sehr unangenehm sind. Wenn man gerade betrunken ist, dann spürt man das ja nicht so. Bei mir ist es so, dass ich damals einige Dinge gemacht habe, die mir heute dermaßen peinlich sind, dass ich mich frage, warum "sie" es damals nicht mitbekommen hat. Und heute sehe ich, dass das Verhalten nur zustande kam, weil ich verliebt und mir nicht dessen bewusst war, dass die Liebe das Verhalten eines Menschen in diesem Maße beeinflusst. Und wenn ich mich jetzt nochmal verliebe, dann schibt sich automatisch ein Riegel vor, wenn ich einfach mal intuitiv handeln will. Aber wenn man nie verliebt war, dann kann man ja nicht beurteilen, wie einen das verändert und geht erstmal mit Herzcheh in den Augen an die Sache heran. Ist meine Erfahrung, nicht nur bei mir.Zitat
Ist unsere Welt denn nicht so? Also ich habe den Eindruck. Es geht nur um Fakten, Leistung und Erfolg. Im Beruf zumindest. Alles muss begründet und fundiert sein. Entscheidungen nach dem Gefühl sind nicht tragbar. Dabei geht Intuition immer mehr verloren und verkümmert zu einem eher störenden Faktor. So habe ich die Welt mitbekommen, na ja, vielleicht ist es nur mein Eindruck.Zitat

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