-
Schwertmeister
Die gefallene Weapon
Noch ein kleiner Rückblick in die Geschichte des Schattentänzers…
Die Jahre vergingen so schnell, das Anu es kaum bemerkte. Was war doch hier nur geschehen? Eine knappe Woche, nachdem er sich für die Schicksalswache qualifiziert hatte, hatte das Training auch schon begonnen. Es war ebenso hart wie erfolgreich...nur die besten konnten eben hier überleben!
Ein Ereignis würde ihm noch heute im Gedächtnis bleiben...die Wahl ihrer Waffenlehren. Es war Pflicht für die Mitglieder der Garde im Kampf mit drei verschiedenen Waffen trainiert zu werden. Jedoch war nur das Training mit dem Breitschwert vorgegeben...die anderen zwei standen frei zur Wahl. An diesem Tag gestattete man den Adepten den Gang durch die Waffenkammern des Ordens.
Anu war so euphorisch, das er sich kaum halten konnte! So viele edlen Waffen wurden hier gelagert...so viele scharfe Klingen, wuchtige Hiebwaffen und so viele Exoten, die er noch nie gesehen hatte! Da es ihnen frei stand sich mit der Handhabung vertraut zu machen, griff Anu nach einem Paar mit Samt umwickelter Handschuhe.
Er staunte nicht schlecht, als er das Tuch wegzog, das dazu diente, die Waffe zu schützen.
Die langen Krallen die dort von einem pechschwarzen Handschuh weg ragten, und sich am Ende nach innen bogen waren mit Sicherheit noch grausamer als sie aussahen. Ein wenig zittrig fuhr er mit den Händen in die Handschuhe, und betrachtete sich die stählernen Krallen im Licht der herein scheinenden Sonne. Er ließ die krallen ein paar mal Testweise durch die Luft sirren, wobei das Geräusch ihm Gänsehaut bereitete. Er streckte beide Hände von sich weg, und ließ sie dann schnell nach vorne raßen, dann kreuzte er die Krallen vor seinem Gesicht, und sah giftig durch den engen Zwischenraum der Mordinstrumente.
Eines war ihm klar...diese Waffen, würden ihn ein Leben lang verfolgen. Eine seiner Waffen hatte er grade gefunden.
Er ging noch ein paar Minuten durch die Gänge, bis er endlich fand, wonach er suchte. Nach dieser Waffe hatte er die ganze Zeit gesucht! Mit dieser Waffe war er unbewusst aufgewachsen...wann immer sich mit seinen Freunden spielerisch geprügelt und trainiert hatte, hatte, hatte er seinen Stock fast instinktiv so geführt wie diese Waffe!
Dort stand sie, in einem hölzernen Ständer, mit silbernen Klingen und einem Griff aus geschwärztem Elfenbein. Die Zweililien, Waffe der Ahnen.
Ohne groß zu überlegen griff er die Waffe von ihrer Halterung hinunter, und trug diese zusammen mit den Klauen aus der Waffenkammer hinaus, in den Vorraum. Alle anderen hatten ihre Waffen schon heraus gebracht und versuchten sich ein bisschen in ihrer Handhabung. Anu konnte ihre Ausbilder in der Nähe sehen, wie sie alles beobachteten, und notfalls eingriffen. Und selbst ihnen huschte immer wieder ein leichtes grinsen über das Gesicht...einige stellten sich wirklich zu dämlich an!
Die Augen verdrehend, suchte sich Anu einen Platz auf der Übungsfläche und wollte grade ein paar Aufwärmübungen machen, als er eine nur zu bekannte Stimme vernahm. „Hey, Anu! Meinst du nicht dass so was einwenig zu schwer für dich ist? HAHAHA!“ Anu musste sich nicht umdrehen um sie zu erkennen. Ihras war ein dreckiger Bastard, der sich für den größten Krieger unter der Sonne hielt. Auch er hatte sich eine Zweililien aus der Waffenkammer genommen, und schaute Anu nun bissig an. „Tss...Ihras, was weißt du den schon? Du währst zu dämlich sie richtig herum zu halten wenn sie nicht zwei enden hätte.“ Anu blieb wie immer völlig kalt, wenn es um solche Streitereien ging. Er hatte es nicht nötig, auf solche Dinge einzugehen. Meistens fand er einen Weg, seinem Gegenüber schnell und effizient das Maul zu stopfen. Dieses mal, kam ihm Ihras etwas entgegen. „HA! Ich glaube es wird Zeit das ich dir mal benehmen beibringe, Schattentänzer!“ Er forderte Anu zum Duell, indem er einfach in Kampfstellung ging. Anu hätte beinahe gelacht...alleine aus dieser Position konnte Anu vier Stellen erblicken, an denen er ihm mit einem Schlag töten konnte.
Pflichtbewusst blickte Anu hinüber zu der gerüsteten Gestallt ihres Ausbilders, der einfach mit den Schultern zuckte. Offenbar bestand kein Grund um einzugreifen. Naja, sie sollten es wissen. „Du hast die erste Attacke, Ihras. Tu dir selbst einen Gefallen und lass es nicht die letzte sein.“
Seine Zweililien sirrte durch die Luft, als er sie vor sich im Kreis wirbeln ließ, und sie anschließend mit der flachen Seite am Arm hinter seinem Rücken hielt. Für das ungeschulte Auge eine völlig offene Stellung...auf die Ihras natürlich sofort hinein fiel. Er stürmte mit lautem Wutschrei auf Anu zu, und zog die Klinge von links nach rechts durch. Funken stoben in alle Richtungen davon, als Ihras Waffe auf die senkrechte Klinge seines gegenüber prallte. Ihras bemerkte grade noch ein gemeines Grinsen von Anu, als dieser Seine Waffe noch einmal im Uhrzeigersinn drehte, und ihm so seine Waffe aus der Hand prellte. Die Zweililien flog so schnell nach oben weg, das er sie nicht mehr halten konnte. Dann geschah alles so schnell, das er absolut nichts mehr mit bekam. Ihras spürte nur einen dumpfen Schmerz an seinem Bein, dann fiel er Rückwärts zu Boden, und blickte nach oben. Eine blitzende Spitze befand sich an seinem Hals, und mit lautem krachen bohrte sich seine eigene Waffe einige Zentimeter neben seinem Gesicht in den Boden. „Du bist ein elender Narr, Ihras. Seit unserer jüngsten Kindheit hast du mir nie das Wasser reichen können...daran wird sich niemals etwas ändern. Hörst du mich? Du wolltest immer mein Rivale sein, aber du bist einfach nicht gut genug dazu! Ich sollte dem einfach ein Ende setzten, was meinst du?“ Seine Hand glitt hinüber zum Elfenbeingriff von Iras Waffe, die noch immer aufrecht im Boden steckte. Er drückte sie etwas zur Seite weg, so das ihre Klinge drohte zur Seite weg zu kippen. Die Erkenntnis traf Ihras wie ein Blitz...wenn die Waffe jetzt umfiel würde die Klinge einfach seinen Hals durchtrennen! Als sich die Klinge zur Seite neigte, umfing ihn gnädige Finsternis der Ohnmacht.
Anu fing die Waffe einfach ab, und lachte laut...mit ihm zusammen der ganze Raum. Er legte Ihras Waffe neben ihn, und schulterte seine eigene. Das würde er hoffentlich nie wieder vergessen! Der Tag der Waffenwahl…ein voller Erfolg.
Es muss ein paar Tage nach der Abschlussfeier gewesen sein...nach der großen Prüfung der Waffenkunst und der Macht. Magie und Energie wurden damals auf die Probe gestellt, und in einer Reihe schwerer Tests ein letztes mal geprüft. Anu verfluchte seine selektiven Gedankenwelt...den diese Tests waren ihm entfallen. Auch bei längerer Überlegung kamen diese Erinnerungen nicht mehr hervor.
Es war, wie bereits erwähnt, ein paar Tage nach dieser Kriegerweihe. Anu trug zum ersten mal in aller Öffentlichkeit die schwere, silberne Rüstung der Garde. Er war so stolz wie schon lange nicht mehr! An seiner Seite hing das mächtige Breitschwert seiner Ausbildung, und an seinem Rücken, die Zweililien die er sich einst aussuchte. Ein normaler Mensch währe alleine aufgrund der Last zusammen gebrochen...aber eine besondere Substanz schützte ihn davor. Eingebettet in die Brustplatte hob es seine eigene Kraft, und senkte gleichzeitig das Gewicht seiner Ausrüstung. 7 lange Jahre hatte seine Ausbildung gedauert, aber jeder einzelne Tag war es wert gewesen! Er kannte nun jeden Kniff der Klinge, beherrschte die vernichtenste Magie der Elemente, und konnte sogar ein paar Bestia herbei rufen. Doch kontrollieren, konnte er sie nicht.
Anu war heilfroh gewesen, als Akki ein knappes Jahr später ebenfalls in die Kathedrale zog. Sie hatte wirklich den Weg zum Beschwörer geschafft, und baute ein regelrechtes Band zu ihren Bestia auf. Die mächtigen Abbilder der großen Kreaturen reagierten auf jede Person anders, so das sie Akki sogar erkanten, wenn sie sie rief. Eines Nachmittags betrat Anu grade den Vorhof der Kathedrale, als er Akki beim Training beobachten konnte. Sie stand dort, flankiert von einer wunderschönen Frau mit eisblauer Haut und ebenso funkelnden Haaren, und auf der anderen Seite ein massiger, flammender Dämon mit schwarzen Hörnern, blutroten Augen und einem wilden äußeren.
„Nun passt mal gut auf meine Freunde! Wir sollen schließlich zusammen arbeiten, wie können wir das tun, wenn ihr euch weigert euch gegenseitig zu akzeptieren?“ Shiva und Ifrit rissen verweigernd den Kopf zur Seite weg. Es war ausgeschlossen, das sie miteinander etwas taten. „Heeeey! Hört ihr mir überhaupt zu?“ Sie knurrte noch etwas leises, als die beiden immer noch nicht reagierten. „Dominate!“ Schrie sie den beiden Laut entgegen. „Zuhören!“ Ein weiterer Befehl, die beiden wandten zumindest gehorsam den Kopf zu ihr hinüber. „Ich weiß ihr hasst euch beide gegenseitig wie die Pest, aber nicht unter meinem Kommando! Zeigt euren guten Willen und reicht euch die Hand!“ Das war wohl ein Befehl, den sie so schnell nicht ausführen würden.
Anu stand etwas Abseits, und beobachtete das alles sehr interessiert. „Also so kommen wir nicht weit. Ich könnte euch zwingen, aber dann währe ich ja wie alle anderen! Jetzt schaut euch nicht so böse an, sondern tut wenigstens mal so als ob!“ Immer noch keine Reaktion. „Na schön...auf die Knie!“ Wie von einem göttlichen Hammer getroffen, sanken Ifrit und Shiva auf die Knie und blickten entsetzt zu Akki. Jetzt mussten sie wenigstes nicht runter sehen, um ihrer Meisterin in die Augen zu blicken. „Ich bringe euch dazu, den Pakt zu schließen. Und wenn es das letzte ist, was ich tue, verstanden? Ihr könnt fürs erste gehen, aber seid versichert, das dies nicht das letzte mal war!“ Damit lösten sich die beiden Bestia auf, und verschwanden im Hauch des Windes. Akki schnaufte etwas, und ging dann in die Kathedrale hinein. Anu war ein wenig überrascht über ihr Verhalten, und ging dann ebenfalls.
In den Unterkünften war eine heftige Diskussion entbrannt...worum es wohl ging? „Hey, Anu! Komm doch mal rüber, es gibt Neuigkeiten!“ Anu schritt schnellen Schrittes durch den großen Saal auf das schwarze Brett zu, um das sich seine Freunde hier versammelt hatten. „Schon gehört? Es werden Leibwachen für die neue Botschafterin gesucht.“ Anu blinzelte mehrmals irritiert. „Botschafte-was? Wir haben sowas?“ Sein Gegenüber lachte, und klopfte ihm fest auf die Schulter. „Naja, so oder so was in der Art. Die junge Dame heißt Irahmea, und ist eine Cetra von großer Macht! Sie hat beste Chancen darauf, bald ihren Platz als geistige Führerin einzunehmen, wenn ihr Einfluss weiter wächst. Jetzt wurden Aufrufe ausgehängt, dass Leibwachen für sie gesucht wurden! Das ist DIE Chance! Neben den offensichtlichen Möglichkeiten, wird der höchsten Wache die Ehre zuteil, Wächter einer mächtigen Substanz zu werden!“ Wie eigentlich alle in der Schicksalswache, war auch Anu geblendet von den Möglichkeiten die sich offenbarten, und wollte sich für die Prüfung eintragen lassen. Nur die Besten der Besten würden aufgenommen werden, und dazu konnte er sich wahrlich schon zählen!
Die nächsten Tage sollten viele Veränderungen bringen...nur wenige davon positiv...
Doch zunächst…zurück in die Gegenwart.
Helles Feuer der Rache brannte in den Augen der Schicksalswache. Sie stand dort...wehrlos gegen die Urmacht des Melech-Arez! Die schwärzeste Bestie aller Zeiten! Anu hatte viele andere gesehen, die diesen Titel trugen...doch sie wirkten alle wie Spielzeug, im Gegensatz zu dieser hier. Jenova stolperte mehrmals zurück, als das helle Leuchten im inneren der Substanz immer mehr zunahm. „So! Jetzt endet es also? Ich habe dich damals, an genau diesem ort schon einmal gerichtet! Warum sollte ich es nicht noch einmal tun?!“ Zum ersten mal zeigte sich so was wie ein siegessicheres Lächeln auf Jenovas Gesicht. [i]“Weil dir das Opfer fehlt!“ War ihre kalte Antwort. Anu verharrte im Schritt. Ein Opfer fehlen? Was wollte sie damit...doch kaum wollte er diesen Gedanken zu ende bringen, ertönte eine helle Stimme in seinen Erinnerungen, ein Tor zu einem verschütteten Ereignis wurde aufgebrochen.
“Auf bald...mein schwarzer Engel. Bring zu Ende, was wir begonnen haben.“ Er hörte diese Stimme so deutlich, damals würde sie direkt neben ihr sprechen. Jenova und Sephiroth nutzten diese kurze Zeit der Ruhe, um sich zu verflüchtigen. Ihre Umrisse verschwommen, und verblassten dann vollständig. Sie hatten sich in die Tiefes des Kraters zurückgezogen.
Anu fiel auf die Knie, und schaute Hasserfüllt auf Melech-Arez hinab...diese Substanz war so viel mehr, als nur pure Finsternis! Zeitgleich zog er das gläserne Schwert *Engelsfeuer* und starrte tief in seine durchsichtige Klinge hinein. Er konnte schemenhaft das Feuer erkennen, das tief in diesem Schwert glühte. „Es gibt Erinnerungen, die sollten vergessen bleiben...“ Er sprach leise genug, das es niemand um ihn herum hören konnte. Cloud war der erste, der die Stille brach. „Hey, Anu! Was ist jetzt?“ Kopfschüttelnd stand Anu wieder auf, klopfte sich den Staub ab, und fixierte dann den *Eingang* der Katakomben. Dort unten würden sie warten...auf ihre ewige Bestrafung. „Wir gehen…sie wartet auf uns.“
Doch kaum machte er einen schweren Schritt nach vorn, begann der Boden zu beben. „Was zum Teufel geht hier ab?!“ War Barrets erschrockener Ausruf. „Der Lebensstrom…er bricht ab.“ Anu bemerkte eine starke Schwankung in der Säule der Macht, die langsam in sich selbst zusammen brach. Was immer dort unten passierte, es war nicht komisch.
Der Boden brach auf, und ein zischendes Geräusch drang zu ihren Ohren. Tiefe Risse zeigten sich im Erboden, und die Erde brach vollends auf.
„Schnell! Zu mir!“ Anu konnte grade noch rechtzeitig Bahamut herbei rufen, um sie alle in sichere Höhen zu bringen. Der Anblick der sich ihnen dort unten bot, war alles andere als aufbauend.
„Hey, sag mal…was passiert dort unten?“ Fragte Yuffi zögerlich. „Ich weiß es nicht…aber ich spüre große Mengen an Energie aufsteigen.“ Der Eingang des Krater weitete sich aus, und brach dann in sich zusammen. Als sich eine riesige Kreatur aus ihr erhob.
Von weit her konnte man Jenovas teuflisches Gelächter hören, als sich etwas Unvorstellbares in den Himmel erhob. „Was im Namen aller guten Götter!?“ Dieses etwas, das sich dort aus den Tiefen des Kraters emporhob, sah aus wie eine verdrehte, korrumpierte Gestallt von Ultima Weapon. Seine Züge waren von einem grausigen Lachen verzogen, sein ehemals pechschwarzer Körper war nun von Fleischfarbenen Striemen durchzogen. Seine glühenden Augen waren einem wahnsinnigen Glühen gewichen, und sein Schwert…war gegen eine gewaltige, brennende Peitsche getauscht worden. Er verbreitete einen Ekel erregenden Gestank nach Tod und Pest. Dieses mal musste man kein Ahne sein, um sich dessen Bewusst zu werden…diese Kreatur stank regelrecht nach der Verderbnis der Jenova. “Irahmea…Jenova…hat sich der toten Seele des Ultima bemächtigt!“ Doch schon im selben Atemzug da Anu dies sagte, schwebte auch schon die gewaltige Erscheinung neben ihnen. Der faulige Geruch von Zerstörung lag schwer in der Luft. Während alle anderen nur zögerlich zu ihren Waffen griffen, machte Anu einen großen Schritt, und trat so auf das Wesen vor ihm zu. „SO! Irahmea, du glaubst also eine Weapon mit einer anderen vernichten zu können? NICHTS bist du! Melech-Arez wird dich vernichten, und mit dir alles wofür du jemals gelebt hast!“
Jenova kümmerte sich nicht um die Schreie des Schattentänzers, sondern machte kehrt, und flog mit hoher Geschwindigkeit davon, stürzte irgendwo auf der Welt ins Meer.
Allgemeines schweigen herrschte nun. Es scheint, als würde sie irgend etwas vorbereiten. „Eine Weapon…mit einer anderen?“ Die Frage stammte von Cid, der ein wenig ungläubig Jenova nach schaute. „Melech-Arez…Bestia der absoluten Finsternis, Ahnherr über den Hass, die gefallene Weapon.“ Er setzte sich seufzend auf den Boden. „Sie wird ihre Macht sammeln, sich vor unseren Blicken verbergen, und dann zurückkehren.“ Schweigen herrschte…nur das gleichmäßige atmen und Flügelschlagen von Bahamut war zu hören. „Wie lange haben wir?“ Fragte Cloud. „Exakt einen Monat. Dann wird sie sich wieder hier einfinden.“ Die Antwort kam leise, und unsicher. „Woher willst du wissen das sie nicht früher kommt und uns einfach alle abschlachtet?!“ Wollte Cid wissen. „Sephiroth…“ Sagte Cloud. „Wie?“ Cloud nickte mehrmals. „Sephiroth Anwesenheit. Er war, immer ein Krieger. Auch wenn er für unsere Maßstäbe die große Finsternis war…war sein Original doch immer ein ehrenhafter Krieger. Er wird uns nicht belügen wenn es zur letzten Schlacht geht.“
Niemand wollte ihm das so recht glauben. Sephiroth? Ein ehrenhafter Krieger? Wie sollte so etwas Möglich sein? Dann brachten Anu und Cloud die Antwort zeitgleich hervor. „Die dunkle Ehre.“ Parradox, aber doch vorhanden. Selbst unter den schwärzesten aller Krieger gab es dennoch Ehre. „Einen Monat also…sehen wir zu, was wir in der Zeit tun können. 30 Tage lang, besteht keine Gefahr für irgendjemanden.“
Und so flog Bahamut weiter…Richtung Nibelheim, zur Lagebesprechung.
Nächster Eintrag: Warten auf die Götterdämmerung
Berechtigungen
- Neue Themen erstellen: Nein
- Themen beantworten: Nein
- Anhänge hochladen: Nein
- Beiträge bearbeiten: Nein
-
Foren-Regeln