Dafür musst du Verständnis haben, die Bedeutung von Liebe verändert sich eben zusammen mit dem Wachstum des Menschen. Für ein Kleinkind ist es vollkommen plausibel, von Liebe zu sprechen, wenn es nur gerne mit jemand zusammen ist, für einen Teenie vollkommen plausibel, den ersten Hormonstoß für Liebe zu halten. Jeder nimmt das stärkste mögliche Gefühl und nennt es 'Liebe'. Natürlich können, wir das aus unserer Position nicht gut heißen, aber wir müssen es verstehen oder zumindest dulden. Die meisten werden wachsen und ein 'passenderes' Verständniss von Liebe gewinnen, sie bleiben nicht ewig in diesem 'schrecklichen' Zustand. Hinzu kommt noch, dass keiner von uns Älteren wirklich weitergekommen ist als die Jüngeren. Wenn sie zu uns kämen und fragten, was Liebe ist, so könnten wir ihnen nur sagen, was sie nicht ist. Keine sonderlich hilfreiche Antwort, IMOZitat
Nein, zu meiner Schande bin ich bisher noch nicht über Verliebtheit und körperliche Anziehung hinausgekommen. Das tiefe Bedürftniss, jemand "Ich liebe dich" zu sagen hatte ich noch nicht. Im Moment fühle ich mich sowieso ein wenig ins leere gestoßen. Weder weiß ich, was für einen Menschen ich lieben könnte, noch wie ich eine 'bessere' Form der Liebe erkennen könnte. Hinzu kommt noch, dass mir der Mut fehlt, um einfach in den Schlangensack zu greifen und zu sehen, was ich herausziehen werde, um auf dem 'normalen' trial-and-error-Weg zu lernen.Zitat

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