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Thema: Kummerkasten

  1. #2341
    Einer meiner besten Freunde, der mir in den letzten drei Jahren wie ein kleiner Bruder wurde, hat heute Nacht sein Leben selbst beendet.
    Ich bin fassungslos, es kam wie aus dem Nichts.

  2. #2342
    Zitat Zitat von Ben Beitrag anzeigen
    Einer meiner besten Freunde, der mir in den letzten drei Jahren wie ein kleiner Bruder wurde, hat heute Nacht sein Leben selbst beendet.
    Ich bin fassungslos, es kam wie aus dem Nichts.
    Mein tiefstes Beileid an dich und die Beteiligten. Es tut mir leid, dass dein Freund diesen Weg genommen hat, aber es ist jetzt wichtig, dass du und die anderen sich nicht die Schuld dafür geben. In so einer Situation tendiert man dazu, Gründe zu suchen, oder sich an Dinge falsch zurückzuerinnern. "Hätte ich früher was gemerkt, dann..." darf jetzt nicht zum Hauptaugenmerk werden, denn es trifft keinen eine Schuld. Viel Kraft an euch.

  3. #2343
    Zitat Zitat
    Ben

    Einer meiner besten Freunde, der mir in den letzten drei Jahren wie ein kleiner Bruder wurde, hat heute Nacht sein Leben selbst beendet.
    Ich bin fassungslos, es kam wie aus dem Nichts.
    Mein tiefstes Beileid. Das ist hart. Vor allem, wenn es wie aus dem Nichts kommt und man so gar nicht darauf eingestellt ist. Ich wünsche dir viel, viel Kraft, um das durchzustehen.

    Mein eigener Kummer:
    Ich bin gerade irgendwie in einem seltsamen Zustand. Bzw. ist dieser im Allgemeinen nicht so seltsam, aber ich weiß aktuell keinen klaren Umgang damit. Ich habe mich unglücklich verliebt und es geschafft, mein Selbstbewusstsein und meinen körperlichen Zustand in diesem Zustand so dermaßen an die Wand zu fahren, dass ich jetzt gerade irgendwie am Boden bin. Am Besten fange ich mit der Geschichte von vorne an.

    Anfang 2015 kam ich aus einer relativ toxischen Beziehung heraus. Wir beide waren, würde ich retrospektiv sagen, in vielen Punkten menschlich inkompatibel, und taten uns auch damit oft gegenseitig weh. Da ich zu der Zeit auch noch recht frisch zum Studium in Darmstadt war, kaum jemanden kannte, und in einer WG mit zwei Mitbewohnern, die sich sehr oft stritten und laut waren, und zwischen denen ich in diesen Konflikten irgendwie oft stand, wohnte, fühlte ich mich in der Zeit oft allein. Ich versuchte in diesem Rahmen, einige lose Bekanntschaften zu engeren Freundschaften werden zu lassen und dies gelang mir mit einigen Leuten, unter anderem mit einem Menschen, den ich im Folgenden zwecks Datenschutz mal Hans nennen möchte. Ich traf mich oft mit Hans, wir redeten über Literatur, Filme, Serien, Politik, Gesellschaft und es entstand eine gute Freundschaft. Nach ein oder zwei Monaten lud mich Hans ein, zum Geburtstag seiner Freundin (nennen wir sie im Folgenden mal Steffi) mitzukommen. Steffi stellte sich als sehr angenehmer und wunderbarer Mensch heraus. Eine Frau dieser Sorte, die einen mit ihrer ganzen Art und Weise zu fesseln weiß. Im Folgenden unternahm ich immer wieder Dinge mit Hans und Steffi und zu beiden entwickelte sich eine innige Freundschaft. Einige Wochen später brachte ich eine Schulfreundin von mir, nennen wir sie Mona, zu einem dieser Treffen mit. Diese integrierte sich super in diese Konstellation und wir unternahmen viele Dinge zu viert. Hieraus entstand bei mir auch die Idee, da ich mich in der meinigen ja nicht wohl fühlte, mit den anderen dreien eine eigene WG zu gründen. In einer angesichts des überlaufenen Darmstädter Wohnungsmarktes fast schon verwunderlichen Weise fanden wir innerhalb kürzester Zeit eine passende Wohnung, und so zogen Mona, die gerade ihr Studium in Darmstadt begann, Steffi, die bisher immer aus einem Dorf von außerhalb hergependelt war, und mit einigen Monaten Abstand auch Hans, dessen alte WG im Auflösen inbegriffen war, sowie ich zusammen. Das restliche 2015, sowie 2016 war das eine gute Konstellation. 2016 gründeten Steffi und ich auch eine Band, mit der wir uns nach und nach eine kleine, aber feine Fangemeinde aufbauen konnten.

    Ende 2016/Anfang 2017 ging es mit Steffi körperlich bergab. Sie schlief lange, kam kaum noch aus dem Bett, schwänzte die Uni, hatte plötzlich kaputte Zähne. Ab einem gewissen Punkt öffnete sie sich mir dahingehend, dass sie Bulimie habe. Ich war hierbei innerhalb des Freundeskreises der erste, dem sie davon erzählte. Nichtmal Hans wusste davon, da sie es verstand, die ganze Sache sehr gut zu verstecken. In Folge dessen unternahmen wir, gerade auch angesichts dessen, dass sie Angst hatte, sich vor ihrem Freund zu öffnen, und dieser oft lange arbeiten musste und ganze Tage weg war, viel zu zweit oder auch zu dritt mit Mona. Steffi schaffte es, in dieser Phase mit der Bulimie aufzuhören. Sie bekam von der Kasse neue Zähne bezahlt, lernte langsam wieder, sich normal zu ernähren, öffnete sich auch irgendwann ihrem Freund. In dieser Zeit waren wir uns so nahe wie nie zuvor. Vorher fand ich sie zwar immer irgendwie anziehend, aber hatte eigentlich ein oder zwei andere Frauen im Kopf, hinter denen ich eher her war, auch wenn es mit keiner davon etwas wurde. In dieser Phase aber entwickelte sich aber das erste Mal so richtig in meinem Kopf der Gedanke, mit Steffi zusammen sein zu wollen. Da war aus der schlichten Anziehung Verliebtheit geworden. Natürlich blieb es beim Gedanken, da Steffi ja noch in ihrerer Beziehung war, ich mit ihrem Freund ja selbst sehr gut befreundet war, und ich mich damals auch nicht öffnen wollte, um mir eine mögliche zukünftige Chance zu verbauen. Gerade angesichts dessen, dass ihr Freund die Bulimiesache und ihre Angst, sich ihm anzuvertrauen, nur schwer verkraftete, und es auch im Zusammenleben der beiden Schwierigkeiten gab, ging die Beziehung der beiden Ende 2017 in die Brüche. Hans zog aus und wir nahmen einen neuen Mitbewohner auf.

    Leider blieb mir gar nicht die Zeit, mein Glück zu versuchen, und mich Steffi hinsichtlich meiner Gefühle für sie zu öffnen, da sie nur einige Tage nach der Trennung mit einem ihrer Kommilitonen spontan im Bett landete und in der Folge erstmal hinter diesem her war, auch wenn sich daraus nichts ergab. Ich schluckte meinen Frust darüber erstmal herunter. Ab diesem Punkt leuchtete mir langsam ein, dass das mit Steffi und mir nichts würde. Ich suchte schließlich das Gespräch mit ihr. Ihre Reaktion war, dass es ihr furchtbar leid tue, weil ich ein wunderbarer Mensch sei, aber sie für mich keine romantischen Gefühle hege. Das traf mich.

    Ich zog mich erstmal etwas zurück, und fing an, mich jeden Abend so lange zuzukiffen, bis ich ob des Rausches gefühlsmäßig taub wurde. In dieser Zeit (Frühling 2018) fing ich auch an, die Trauer über die Ablehnung auch irgendwie gegen meinen Körper zu richten. Da Steffis Typ vor allem schlacksige Männer sind, ich aber ehr der Typus groß, breit mit kleinem Bauch und etwas Hüftspeck bin und Übergewicht, das immer wieder zwischen 5 und 15kg pendelte, redete mir mein Unterbewusstsein ein, dass es ja vielleicht noch klappen könnte, wenn ich nur genug abnähme und mein Aussehen dahingehend änderte. Mein Selbstbewusstsein hinsichtlich meines Körpers war eh nie das Beste, bedingt durch Mobbingerfahrungen, vorherige Zurückweisungen, in denen mitunter mein Aussehen als Grund angeführt wurde, etc., und retrospektiv hatte ich mich damit nie tief auseinandergesetzt und das kam nun in den letzten Monaten wieder hoch. Ich startete eine Radikaldiät, die von einfachem intermettierenden Fasten immer mehr in den Grenzbereich zur Essstörung driftete. Ich fing an, haufenweise Schwarztee, Kaffee und zuckerfreie Energydrinks zu konsumieren, um meinen Stoffwechsel anzuregen und eine abführende Wirkung zu erzeugen. Ich fing wieder mit dem Rauchen an, um damit Hungergefühle betäuben zu können. Ich aß kaum noch und meist erst dann, wenn mir mein Körper durch eine Unterzuckerung anzeigte, dass es jetzt langsam echt Zeit wäre, da er sonst kollabieren könnte. Tatsächlich zeigte diese "Diät" Wirkung. Ich verlor innerhalb von zwei Monaten 15 Kilo und würde mich jetzt tatsächlich als dünn bezeichnen, auch wenn ich mir das beim im Spiegel betrachten immer noch nicht so eingestehen kann, weil das alte Selbstbild da noch nachhallt. Schmerz und Depressionen betäubte ich mit Cannabis.

    Logischerweise zeigte das hinsichtlich Steffi natürlich nicht die von meinem Unterbewusstsein implizierte Wirkung. Sie bandelte stattdessen mit einem gemeinsamen Freund an, mit dem sie jetzt auch zusammen ist. Traurigerweise ist dieser auch noch einer meiner besseren Freunde, sodass es doppelt weh tut, auch wenn ich es den beiden, da ich sie gern habe und sie gut zueinander passen, echt gönnen will.

    Ich weiß jetzt nicht, wie ich mit der Situation umgehen soll. Es ist nicht das erste Mal, dass ich unglücklich verliebt bin. Meine vergangene Strategie, damit umzugehen, war es, die entsprechende Person aus meinem Leben zu streichen und Abstand zu gewinnen. Dies hat in der Vergangenheit immer gut geklappt. Genau dies klappt in der jetzigen Situation aber nicht. Steffi und ich wohnen ja immer noch in einer gemeinsamen WG. Wir spielen zusammen in einer Band, die die erste Band ist, in der ich bin, von der ich sagen würde, dass damit mehr als nur ein Auftritt hier oder da in kleinen Lokalschuppen drin ist. Loser Kontakt zu Labels und Bookern, den wir eigentlich in nächster Zeit vertiefen wollten, existiert. Das will ich eigentlich nicht aufgeben. Wenn ich aus der WG auszöge, müssten, da ich der einzige Hauptmieter bin und unser Vermieter darauf lautert, die Wohnung nach unserem Auszug zu sanieren, um sie dann als Eigentumswohnung verkaufen zu können, alle ausziehen. Angesichts des völlig überlaufenen Wohnungsmarktes hier, bei dem es in den Sternen steht, ob man irgendwo etwas annehmbares findet, wäre das allen gegenüber irgendwie scheiße, da sie ja nichts für meine Gefühle können, und der Nachfolger von Hans ja auch erst sehr kurz hier überhaupt lebt und froh ist, da er aus Norddeutschland hergezogen ist, in uns allen Anschluss gefunden zu haben. Weiterhin überschneiden sich Steffis und mein Freundeskreis in sehr weiten Teilen. Selbst wenn ich auszöge, begegnete ich ihr allein dadurch bedingt eh noch sehr oft. Außerdem zieht mein bester Freund, der mich in der Vergangenheit in so Situationen immer wieder gut auf den Boden gebracht, und mir geholfen hat, fest zu seiner Freundin nach China, sodass auch diese Konstante irgendwie erstmal wegfällt.

    Meine Angst ist, dass ich von ihr nie ganz loskommen kann, wenn ich sie so oft sehe und mich dabei völlig gegen die Wand fahre. Ich weiß überhaupt nicht, wie ich aus dieser Situation überhaupt zu einer "normalen" Freundschaft zurückkomme, die ja die Lösung all der Probleme wäre. Mein erster Punkt ist, meine Ernährung wieder zu stabilisieren. Ich will wieder mit Sport anfangen, den ich über dieser Ernährungsform aufgegeben habe, um damit meinen Gewichtsverlust hoffentlich halten zu können, während ich meine Ernährung normalisiere. Danach will ich, sobald das Gewicht stabil ist, und ich dadurch nicht plötzlich wieder stark zunähme, mit dem Rauchen aufzuhören. Schritt für Schritt mit dem ganzen Scheiß, den ich mir so angetan hab, aufräumen. Wenn ich wieder ein bisschen Eigenwürde gewonnen habe, will ich mich wieder ins Daten stürzen, in der Hoffnung, da einen guten Fang zu machen. Dennoch hab ich Angst, dass es mich, Steffi ständig zu sehen, immer wieder zurückwerfen könnte. Ich weiß nicht...

    Geändert von Satyras (19.08.2018 um 13:51 Uhr)

  4. #2344
    Hey Satyras. Das sind ja turbulente Zeiten, die du da durchmachst. Zuallererst: Es ist richtig und wichtig, dass du dir von selbst bewusst machst, wie du deine Gefühlssituation gegen deinen Körper gerichtet hast, und entschlossen bist, das wieder rückgängig zu machen. Das wird vielleicht nicht alles so wie geplant klappen, und unter Umständen solltest du, wenn du die Möglichkeit dazu hast, diesen Plan auch mit jemandem durchsprechen, der sich mit diesen Themen noch besser auskennt (es muss nicht gleich ein/e ErnährungswissenschaftlerIn oder ein Arzt bzw. ne Ärztin sein sein). Rauchen als Gewichtskontrolle ist beispielsweise immer noch ein sehr ungesunder Weg -- nicht, weil alle Raucher nach der zweiten Zigarette offenbar tot umfallen und in die Hölle kommen, sondern weil du deinen Ernährungswandel dann in gewisser Weise um's Rauchen herumbaust. Je nach deinem Rauchverhalten und nach dem Sport, den du so betreibst, könnte auch der Sport das Rauchen substituieren. In jedem Fall dürfen Essen und Rauchen und Rauchen und dein Körpergewicht nicht miteinander verknüpft sein. Ich würde deshalb beispielsweise empfehlen, dass du gleich mit dem Rauchen aufhörst (und, weil man das weiter oben liest, weiter unten aber nicht mehr: möglichst auch mit dem Kiffen wenigstens für ne Weile) und dich gleich wieder in den Sport stürzt. Wie gesagt aber solltest du dich hier nach Möglichkeit auch nochmal professionell(er) beraten lassen.

    Und ganz ehrlich, ich weiß, dass sich das aus der Außenperspektive immer voll leicht sagt, und letztlich ist das einzig wichtige erstmal, dass du dich in deinem Körper wohl fühlst. Aber: Scheiß drauf, wenn du in der kommenden Zeit jetzt ein bisschen stärker zunimmst. Wenn du ein bisschen auf deine Ernährung achtest, wird sich das in Grenzen halten. Das hieße nämlich Normalisieren in diesem Kontext: Du futterst dir jetzt nicht 15 Kilo wieder an, sondern du arbeitest an einem normalen Essverhalten. Du hast offenbar (und ich sage mal: trotz allem) eine starke Selbstkontrolle und bist in der Lage, deine Routinen umzustellen. Was dir deshalb in die Quere kommen könnte, wären Entmutigungen (à la "Jetzt bin ich dicker als zuvor, hat alles nur schlimmer gemacht") und Scheiternsängste (à la "Jetzt hab ich dieses oder jenes nicht so geschafft, wie ich wollte, hat also alles keinen Sinn"). Jemand, der innerhalb von zwei Monaten stur 15 Kilo abnimmt und dann sich selbst gegenüber so ehrlich ist zu sagen "Das war Mist", dem fehlt es nicht an Willenskraft und Selbstreflexion -- und auf die kommt es jetzt weiter an.

    Apropos Selbstreflexion, die ganze Sache hat ja einen/mehrere Auslöser: Und ich muss dir echt sagen, dass Steffi* deine Zuneigung für was missbraucht hat, das manche Leute mit selbstdestruktiven psychischen Problemen tun (und das deshalb Teil ihrer Krankheit und nur manchmal wirklich ihre eigene Schuld ist). Man sucht sich da oft "Heiler", die nicht aus dem direkten Umfeld stammen, die man dann mit den Problemen belasten kann und die einem auf die Beine helfen. Das heißt, die werden auf diese Fürsorgerolle verpflichtet und tragen dann stark die negativen psychischen Folgen, die anderen erspart bleiben. Und manche Leute gehen in dieser "Heiler"-Rolle sehr auf und verbinden die Fürsorge, die sie geben können, mit romantischer Zuneigung -- was oft sogar Teil des Kalküls (das kein echtes Kalkül, sondern Teil der Krankheit ist) dahinter ist, sich diese Leute als "Heiler" rauszusuchen. Das hat selbst wiederum was Toxisches. Ich schwurbel um diese Sache eigentlich nur deshalb rum, um dir klar zu machen: Einerseits wird sie aus ihrer eigenen persönlichen Krise, schätze ich mal, selbst noch nicht vollständig raus sein. Andererseits bist du momentan auch nicht an einem Punkt in deinem Leben, wo du eine ohnehin schon vorbelastete Beziehung führen willst. Bei alledem, was dich daran hindert, den Kontakt zu ihr abzubrechen: Stell dir mal vor, was passieren würde, wenn ihr ne Beziehung (unter, nochmal, aktuell einem sehr schlechten Stern) anfinget und die dann in ein paar Monaten zerbrechen würde.

    Mir scheint das ganze abgesehen von den psychischen Schwierigkeiten und den damit einhergehenden Entgleisungen im Lebenswandel, die sowohl ihr als auch dir passiert sind, eine ganz gute und vielleicht sogar gesunde Freundschaft zu sein. Wenn ich das richtig sehe, versteht ihr euch gut, könnt Dinge miteinander unternehmen, euch miteinander und mit anderen organisieren, ohne dass das zu Reibereien führt. Du scheinst ihr keine Vorwürfe zu machen weder für ihre Inanspruchnahme noch für ihre Zurückweisung (für nichts von beidem, finde ich, solltest du ihr Vorwürfe machen). Gleichzeitig hast du dich ihr gegenüber als wirklich, wirklich guter Freund erwiesen, du warst (bis auf deine selbstdestruktive Überzeugungsstrategie) ehrlich zu ihr, was deine Gefühle angeht. Wenn du meinst, dass du auf dieser Basis mit ihr reden kannst, dann solltest du ihr auch sagen, dass dich deine Gefühle für sie immer noch belasten und du momentan daran arbeitest, dass sie das nicht mehr tun; sag ihr um Himmelswillen nicht, dass du unter anderem ihretwegen an deinem Körper rumgeschunden hast. Bitte sie darum, dass sie im Rahmen des Machbaren etwas Rücksicht nimmt und Verständnis dafür hat, wenn du dich hier und da mal rausnimmst oder auch mal komisch verhältst. Wenn eure Freundschaft so viel Ehrlichkeit hergibt, glaub mir, dann wird es das sowohl für dich als auch für sie einfacher machen.

    Gleichzeitig, würde ich empfehlen, solltest du zwei Dinge für die nächste Zeit versuchen zu tun und zwei Dinge für die nächste Zeit unbedingt unterlassen:
    (1) Versuch Situationen zu meiden, in denen "zu viel" an Intimität mit Steffi* entsteht. So begehrenswert und gut sich solche Momente auch anfühlen mögen, sie wecken immer den Wunsch nach mehr und führen eigentlich auch immer dazu, dass man sich einbildet, da wär eigentlich auch noch mehr. Selbst, wenn da mehr wäre: Ich bin überzeugt davon, dass keiner von euch beiden viel von einer gemeinsamen Beziehung hätte. Das gilt übrigens auch, wenn sie sich morgen urplötzlich von ihrem Freund trennte und dir in die Arme fiele: Das kann sowohl ihr als auch dir momentan nur schaden. Gleichzeitig solltest du Situationen, in der ihr beide als Teil eures Freundeskreises eingebettet seid (gemeinsame Abende in der WG-Küche, mit der Clique was unternehmen, die Band ...), ganz normal und wie üblich wahrnehmen. Du kannst und solltest dich vor allem auch darüber freuen, dass Sie Teil dieser Situationen ist, wie man sich über gute Freunde halt freut (und manchmal freut man sich über manche halt etwas mehr). Du wirst sicher auch da weiterhin manchmal mit deinen Gefühlen konfrontiert werden, aber Gefühle hat man nunmal, ausstellen hilft da nix. Und du wirst mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nie an dem Punkt ankommen, wo Steffi* halt nur eine Kumpeline unter vielen ist, aber das ist auch nicht das Ziel: Wo du ankommen willst, ist eine stabile Situation (und übrigens klingt mir dein Umfeld eigentlich ganz stabil so, wie es ist), in der es dich nicht unglücklich macht, dass dass da nicht mehr zwischen euch beiden ist.

    (2) Such dir -- wenn du das nicht schon getan hast -- jemanden in diesem Umfeld, der oder dem du dich so weit anvertrauen kannst, dass sie oder er Bescheid weiß über deine Situation. Das heißt, dass du im günstigsten Fall in der WG, im Freundeskreis, bei möglichst allem Gemeinschaftlichen halt, eine/n Verbündete/n bei der Seite hast gegen jeden Anflug von Ärger, Zweifel und Illusionen, die/der vielleicht sogar im richtigen Moment fragen kann "Willst du dir diesen einen Abend mit Steffi und ihrem Freund wirklich antun?" oder dir im richtigen Moment besorgte Blicke zuwirft. Du musst diese Person nicht in alles einweihen, was dir in den letzten Monaten und Jahren so passiert ist (wenngleich dir zu wünschen wäre, dass du jemanden hast, der/dem du das alles sagen könntest), aber irgendwer sollte dir dabei helfen, das Minenfeld, auf dem du in Sachen Steffi* wahrscheinlich grad läufst, zu sondieren.

    (3) Und da sind wir beim Vermeiden: Dating, um von jemandem loszukommen, ist ne denkbar schlechte Idee. Das ist im Prinzip Rauchen, um keinen Hunger zu haben, nur dass dich so ne Zigarette nicht zusätzlich auch noch abblitzen lassen kann und auch ansonsten sozial recht konsequenzarm ist. Du solltest dich ohnehin fragen, in wie weit du momentan eine gesunde Beziehung führen kannst. Du sagst selbst "wenn du wieder ein bisschen Eigenwürde gewonnen hast"; ich glaub, die hast du gar nicht eingebüßt, sondern etwas seltsame Ansprüche an dich und an Beziehungen entwickelt. Ich meine das nicht als Verdikt à la "Schau dich mal an, wie kaputt du bist", sondern vor allem, um den Druck rauszunehmen, der da offenbar ein bisschen für dich mitschwingt: Brauchst du dringend ne Beziehung aktuell? Wär's ne Rebound-Beziehung, um über Steffi* hinwegzukommen? Wär's ne "Heilerin", die du dir suchst, um mit deinen Schwierigkeiten umzugehen? Wär's ein neues Fürsorgeprojekt für dich? All die Liebe und Fürsorge, die du geben kannst, musst und vor allem darfst du jetzt erstmal dir selber widmen. Dein Körper, deine körperliche Gesundheit, dein Selbstwertgefühl und überhaupt deine ganze soziale Situation sind das absolut wert. Und du wirst mit großer Wahrscheinlichkeit sehen, wie schnell das geht, wenn du dich erstmal ne Weile auf dich selbst konzentrierst, dass du schlagartig echte, und nicht nur irgendwie bedürftige Kapazitäten für eine Partnerschaft hast. Eine Beziehung kann auch in solchen Phasen sehr helfen, das will ich nicht bestreiten. Aber das meistens um den Preis, dass eine Person mehr von sich abgibt als die andere; und grade denke ich, solltest du einerseits mit deinen Ressourcen haushalten und andererseits nicht in eine Situation geraten, wo du auf eine Fürsorgebeziehung angewiesen bist. Wenn indes in der nächsten Zeit die Liebe um die Ecke läuft: Ja, dann schnapp sie dir. Aber such jetzt erstmal nicht danach, das bringt dir grad wenig und benimmt dir viel Energie, die du dir selber widmen solltest.

    (4) Wir sind hier immer noch beim Vermeiden, diesmal gar doppelt: Vermeide Gefühlsvermeidung. Wirklich, ich spreche hier aus tiefster persönlicher Erfahrung, die vor allem deinen Cannabis-Konsum zur riesigen roten Alarmleuchte macht. Wenn du deinen Konsum gut kontrollieren kannst (und frag dich bitte richtig, richtig ehrlich selbst, ob du das kannst), dann schadet das sicher nicht, um hin und wieder mal den Kopf frei zu bekommen. Wenn nicht, dann lass det. Mach Yoga oder so nen Scheiß, mach Musik bis dir die Ohren bluten, hau eine Büste von Cobain aus einem Mamorblock. Mach Dinge, die dir nicht die Fähigkeit und Möglichkeit nehmen, dich mit deinen Gefühlen auseinanderzusetzen, sondern mach Dinge, die dir Ausdrucksmöglichkeiten geben. Und das Kiffen wird wahrscheinlich nur eine Strategie der Vermeidung (gewesen?) sein, schau dir wirklich mal ganz selbstkritisch auf die Finger, was du sonst noch so machst, um dich nicht mit diesen oder jenen Dingen auseinandersetzen zu müssen. Dass und wie du deine Lage hier schilderst, beweist definitiv, dass du dazu in der Lage bist, dich mit diesen Dingen auseinanderzusetzen, und das ja offenbar auch aktiv tust. Dazu gehört aber auch, deine Gefühle zuzulassen, auch wenn sich das manchmal ein bisschen wie Selbstfolter anfühlt. Und du solltest jetzt wiederum auch nicht alles auf Teufel komm raus "zwangsfühlen", bis deine Finger taub werden. Aber deine Psyche weiß schon ganz gut, wann sie sich mit dunklen Gedanken rumplagen muss, wann sie auch mal Kummer hat, wann sie mal unnötig euphorisch wird. Und wenn sie es dir doch zu bunt treibt, dann darfst du natürlich auch mal trotzig entgegen wirken und dich mindestens ablenken. Aber du darfst dich halt nicht komplett von dir selbst ablenken, und Kummer und Schmerz gehören nunmal auch zu dir dazu.



    Alles in allem: Kümmer dich jetzt erstmal komplett um dich, tu dir selbst gut. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich viele der scheinbaren Unwegbarkeiten von selbst in Luft auflösen, sobald du wieder mit dir selbst im Reinen bist. Das wird länger dauern, als dein Essverhalten, den Sport und das Rauchen/Kiffen-Aufhören auf die Reihe zu bekommen. Es wird sicherlich auch nicht immer was mit Steffi* zu tun haben, sondern ganz viel mit dir selbst (was gut ist, es geht hier nämlich um dich!). Und wenn's dich doch irgendwo zurückwirft: Das fühlt sich doof an, aber das passiert und heißt nur, dass du offenbar genug Abstand geschaffen hat, um überhaupt zurückgeworfen werden zu können. Schlimm ist's erst, wenn gar nichts mehr passiert und du dir selbst nicht mehr wichtig genug bist. Ich glaub, mit deiner Willenskraft, deiner Gabe zur Selbstreflexion und einer gehörigen Portion sehr angebrachter Selbstachtung meisterst du das. Und behalt vor allem eins weiter im Hinterkopf: Dein Körper ist dein Körper. Und nur du musst damit zufrieden sein; das heißt: im Höchstfall du musst damit zufrieden sein; vor allem musst du eine gesunde, selbstbewusste Beziehung zu deinem Körper haben.

    Ich wünsch dir für die nächste Zeit alles Gute und starke Nerven. Und nochmal: Kleine Rückschläge gibt es immer mal. Sisyphus' Stein kann aber nur den Berg wieder runterrollen, weil er ihn vorher hochgerollt hat.

  5. #2345
    Eigentlich ist die Sache im Ganzen eher eine Geschichte für das ominöse Gold Member-Forum. Ohne also zu sehr ins Detail zu gehen, wollte ich hier mal weniger meinen Kummer loswerden, als um Rat oder Meinung zu fragen. Im Laufe des letzten Jahres habe ich meine Kollegin - sagen wir mal - recht liebgewonnen. Wir haben beide ähnliche Probleme, ihr Mann ist ein ziemliches Arschloch, unterstützt sie nicht, bla bla bla - und seit letzter Woche haben wir ein Problem. Im Moment geht es ihr darum extreeeemst beschissen, und wir haben das Thema jetzt schon zur Genüge durchgekaut. So sehr, dass wir beide nichts mehr dazu sagen können. Aber ihr geht's noch immer scheiße. Das will ich eigentlich nicht - aber ich habe das Gefühl, dass alles, was ich jetzt sage, einfach zu viel ist und dass ich eh nicht helfen kann. Ich bin gerade ziemlich ratlos - ich würde gerne helfen, aber es ist unmöglich, und das macht mich irre. Soll ich einfach abwarten, bis es besser wird? Eine andere Option sehe ich gerade nicht, aber ich kann andererseits auch nicht einfach zugucken, wie sie sich selber in die Beinahedepression manövriert.

  6. #2346
    Wenn du das Gefühl hast, dass weitere Hilfestellungen eher schaden würden, dann würde ich es auch lassen. Aber du solltest vielleicht dennoch kommunizieren, dass du ihr bei Bedarf gerne hilfst und sie sich an dich wenden kann. Ist natürlich schwer zu sagen, ohne die Situation zu kennen, aber je nach dem ist allein die Gewissheit, dass man sich an jemanden wenden kann schon ein großer Trost. Wenn es sich hier aber wirklich um potenzielle Depressionen o.Ä. handelt, dann würde ich ihr professionelle Hilfe raten. (Zumindest mal bei einer Hotline oder so anrufen? Arzttermin?)

  7. #2347
    Zitat Zitat von Lux
    ...und seit letzter Woche haben wir ein Problem.
    Wenn es das "Problem" ist, was ich denke, ist es verständlich, wenn sie entsprechend Deiner Schilderungen reagiert - das hängt auch mit dem körperlichen Zustand zusammen. Und natürlich mit den sehr schwierigen Umständen. Diese Beinahe-Depression kommt in diesem Zusammenhang häufiger vor. Wäre es daher möglich, aus der Not eine Tugend zu machen? Ich würde versuchen, für sie da zu sein, wann immer sie mich braucht. Natürlich solltest Du Dich nicht zu sehr aufdrängen. Dennoch ist es gut, wenn Du sie evtl. zu allen Untersuchungen begleitest und ihr das Gefühl gibst, dass sie nicht alleine ist und Du Deine Verantwortung ernst nimmst. Schließlich hast Du geschrieben, dass Ihr Mann sie nicht unterstützt, woraus ich schließe, dass die beiden getrennt leben. Vielleicht kommt irgendwann der Zeitpunkt, dass Ihr Euch über Euer gemeinsames "Problem" freuen könnt. Wenn Ihr Beide Euch leibgewonnen habt, ist das doch sogar schön. Vorausgesetzt natürlich, ich habe das mit dem Problem richtig verstanden. Ich wünsche Euch Beiden auf jeden Fall das Beste in Eurer Beziehung.

  8. #2348
    Zitat Zitat von Cuzco Beitrag anzeigen
    Wenn es das "Problem" ist, was ich denke, ist es verständlich, wenn sie entsprechend Deiner Schilderungen reagiert - das hängt auch mit dem körperlichen Zustand zusammen. Und natürlich mit den sehr schwierigen Umständen. Diese Beinahe-Depression kommt in diesem Zusammenhang häufiger vor. Wäre es daher möglich, aus der Not eine Tugend zu machen? Ich würde versuchen, für sie da zu sein, wann immer sie mich braucht. Natürlich solltest Du Dich nicht zu sehr aufdrängen. Dennoch ist es gut, wenn Du sie evtl. zu allen Untersuchungen begleitest und ihr das Gefühl gibst, dass sie nicht alleine ist und Du Deine Verantwortung ernst nimmst. Schließlich hast Du geschrieben, dass Ihr Mann sie nicht unterstützt, woraus ich schließe, dass die beiden getrennt leben. Vielleicht kommt irgendwann der Zeitpunkt, dass Ihr Euch über Euer gemeinsames "Problem" freuen könnt. Wenn Ihr Beide Euch leibgewonnen habt, ist das doch sogar schön. Vorausgesetzt natürlich, ich habe das mit dem Problem richtig verstanden. Ich wünsche Euch Beiden auf jeden Fall das Beste in Eurer Beziehung.
    Ist super lieb gemeint, aber slow down there, cowboy. Hatte schon einen Grund, dass ich nicht näher auf die Sache eingegangen bin.
    Zitat Zitat von Ave Beitrag anzeigen
    Wenn du das Gefühl hast, dass weitere Hilfestellungen eher schaden würden, dann würde ich es auch lassen. Aber du solltest vielleicht dennoch kommunizieren, dass du ihr bei Bedarf gerne hilfst und sie sich an dich wenden kann. Ist natürlich schwer zu sagen, ohne die Situation zu kennen, aber je nach dem ist allein die Gewissheit, dass man sich an jemanden wenden kann schon ein großer Trost. Wenn es sich hier aber wirklich um potenzielle Depressionen o.Ä. handelt, dann würde ich ihr professionelle Hilfe raten. (Zumindest mal bei einer Hotline oder so anrufen? Arzttermin?)
    Solid advice. So mach ich das. Fällt mir zwar schwer, weil ich ein notorischer Gutmensch bin - aber da muss ich durch.

  9. #2349
    Ganz wichtig noch zu den guten Ratschlägen hinzugefügt: Du musst nicht "hilfreich" sein, um ihrem Wohlbefinden beizutragen. Formen der Normalität und der Wertschätzung reichen bereits, sind arguably sogar wichtiger. Ist schwierig, konkrete Ratschläge zu geben in der vermutbaren Situation und in der gerechtfertigten Unspezifik. Aber dieses "zu viel des Gesagten" und das "zu viel an Hilfe" lässt sich in der Regel zumindest teilweise damit abfangen, die andere Person in ihrem Selbstwertgefühl zu bestärken. Bei anständigen Menschen ist das das Selbstwertgefühl das erste, was leidet, und das einfachste, das man befördern kann. Meist durch kleine, schweigsame Gesten.

    Unabhängig davon steht Aves Ratschlag definitiv: Wenn auch nur der Verdacht auf irgendwas, das einer depressiven Verstimmung oder schlimmerem ähnelt, besteht, ist der behutsame Rat zu professioneller Hilfe allem anderen vorzuziehen. Dabei ist absolut aufzupassen, dass das nicht stigmatisierend wirkt. So ein Hinweis ist immer mit der Unterstellung zu paaren, dass professionelle Hilfe ein Weg ist, den eine Person nehmen kann, um sich selbst zu helfen.

    Und ja, was du ja auch schon selbst erahnst: Nicht übertreiben. Unterstützung ist wichtig und notwendig, aber Unterstützung kann auch lähmend und fordernd sein; an allen Problemen gibt es Anteile, die man nur mit sich selbst lösen kann. Das sollte man immer zugestehen.

  10. #2350
    Alter Vadder ich bin schockiert. Mein bester Kumpel ist hocken gelassen worden, während er im Krankenhaus liegt. Das Kind kommt nächstes Jahr in die Schule, war mein erster Gedanke.
    Offenbar hat die Frau mit 29 ne Midlifecrisis

  11. #2351
    Gab es dafür irgendeinen Anlass oder Anzeichen?

  12. #2352
    Naja die Frau war meiner Ansicht nach nicht mit sich selbst im Reinen, arbeitet als Krankenschwester und versorgt täglich todkranke Leute und hat dann nochn Kind und das ist der halt zu viel geworden.

  13. #2353
    Ich wollte nur sagen ich hoffe, dass alle die grade Kummer haben, diesen wenigstens an Weihnachten für kurze Zeit vergessen können und wünche allen ein besinnliches und erholsames Weihnachtsfest ohne Kummer.
    Lasst Euch reich beschenken

  14. #2354
    Yep Eisbaer, das ist Nonsense.

    Sich ne Frau suchen könnte eh ne sehr gute Idee sein, nicht nur zum Umstyling.
    Ehrenamt, super Idee. Ich kann aus eigener Erfahrung die Tafel empfehlen.Hat mir gut getan, als ich so verdammt lange "ausbildungssuchend" war, zu wissen, dass man doch zu irgendwas nütze und fähig ist...und vor allem gebraucht wird.
    Und du solltest vielleicht mehr Metal und Rock hören - laut einer Studie der Universität von Jerusalem im Jahre 2013. Durch "aggressive Musik" entstehe "konstruktive Wut", dies würde helfen, die Aggressionen, die jeder hat, auszugleichen. Such dir ein paar Bands aus

  15. #2355
    Wurde mal wieder vom Leben respektive dem Arbeitsamt mit dem Gesicht voran in den Dreck geschubst - inklusive genüsslichem Nachtreten vonseiten meines 'Betreuers'.

    Meine Motivation irgendwas zu tun ist gerade im absoluten Minusbereich. Ich könnte einfach nur permanent heulen und schreien!
    Dabei hatte ich mich so darauf gefreut nach dem Auskurieren meiner Erkältung wieder ein wenig zu daddeln und an meiner nächsten Rezi zu basteln (nein, nicht Brave Battle Saga). Puff, alles weg!
    Ich hasse diese *ZENSIERT*!

  16. #2356
    Hi
    ich könnte heulen,meiner Schwester hat mir ein Handy bestellt,das sollte zu Weihnachten, bzw. zu Heiligabend da sein.
    Die Handytasche hab ich schon, fehlt aber das Handy...die Person meldet sich auch nicht mehr...


    @LittleChoco
    Kopf hoch!!! Das Leben geht weiter, es gibt solche Tage und solche Tage, jeder Tag ein neues Glück.^^

    mfg snikerfreak83

  17. #2357
    Hi, ich bin der Mordechaj. Sie kennen mich aus Filmen wie "Deine Zukunft hängt maßgeblich von dieser Deadline ab und sie ist übermorgen, volume 346" und dem Thriller "Was ist eigentlich Thema deiner Diss?" Mein nächstes Projekt ist der Arthousefilm "Dissertationsskizze bis übermorgen" (ich kann einfach alles spielen, ich bin so wandelbar wie Streep!).










  18. #2358
    Gut, dass du's sagst, ich hab letztens noch überlegt mal genau danach zu fragen

    Ich fand es schon furchtbar, mich auf ein M.A.-Thema festzulegen; ich darf mir das nicht bei ner Diss vorstellen. Ich fühle mit dir und beide Daumen sind gedrückt!
    Und eventuell frage ich in nem Monat mal nach, weil ich ein so unangenehm neugieriger Mensch bin. *hust*

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