"Immer wenn man glaubt, am glücklichsten zu sein, kann man schon im nächsten Augenblick unglücklicher denn je sein." - Sagte mal jemand hier im Spreewald...

Am 15. 06. habe ich bei uns im Freibad ein Mädchen kennengelernt, das mir hier noch nie aufgefallen ist. Nach ein bisschen "Schäkerei" hatte ich dann das Gefühl, als hätte es bei uns beiden gefunkt.
Noch am nächsten, und auch am übernächsten Tag sowie diesen Dienstag haben wir uns getroffen und zusammen viel Zeit verbracht, in der wir uns auch teilweise etwas näher gekommen sind...

Morgen wollten wir uns wieder treffen, weil sie gestern/Vorgestern viel mit Schule zu tun hatte. Ich hab mich seit Dienstag drauf gefreut, und heute ruft sie mich an - Sie findet, wir hätten in der kurzen Zeit noch nicht zusammenkommen dürfen, es ging ihr also wahrscheinlich zu schnell... Und dann kam was kommen musste. Sie hat mich zwar total gern, vielleicht sogar mehr als jeden anderen Kerl, aber im Moment will sie mich nur als Kumpel haben.

Ich hab ihr gesagt, dass ich sie liebe, aber viel bekam ich nicht mehr raus, ich war quasi wie gelähmt. Ihre letzten Worte waren "Schlaf gut, und bitte sei nicht traurig", dann habe ich nur noch das triste Tuten im Höhrer gehört...

Ich bin ein verdammt emotionaler Mensch, und ich weiß nicht wie ich das verkraften soll. Ich wollte sie nicht verlieren, ich wollte mir lieber eine Zukunft mit ihr ausmalen. Ich habe von Anfang an Angst gehabt, dass es zu so einer Situation kommt - Und es ist passiert.

Und ich habe nicht das Gefühl, dass sie es mit "Vielleicht wird es später mal etwas" ernst meint. Eher war das eine Art Aufmunterung, damit mir der Kopf nicht total hängen bleibt. Unser Treffen morgen - Dem ich die ganze Woche entgegengesehnt habe - fällt damit aus, sie meint wenn wir uns allein treffen, macht es die Sache nur noch schlimmer...

Jetzt in diesem Moment wünsche ich mir fast schon, dass ich kurz und schmerzlos an einem Herzinfarkt sterbe, das hört keiner, das würde für mich kurz und schmerzlos sein. Denkt von mir jetzt was ihr wollt, aber ich habe in meinem kurzen Leben schon so verdammt oft vor dem Abgrund gestanden, dass es langsam nicht mehr geht.

Schön, dass man noch einen Kummerkasten hat, in dem man sich die Seele vom Leib schreiben kann - Aber helfen wird er mir wohl nicht. Und viel tun kann ich jetzt auch nicht mehr. Sie hat mir klar und deutlich gemacht, dass sie mich sehr mag, aber es nicht zur Liebe reicht. Ich kann sie jetzt schließlich nicht 300 mal anrufen, in der Hoffnung, sie ändert ihre Meinung...

Ich hasse es, und es wird mit jedem Tag schmerzhafter.