-
Moderator
Zitat
Original geschrieben von chiisu
Naja^^ Einige werden jetzt sicher denken, das ich nen Vogel habe aber was solls!
Wobei hier das Wort Vorbild oder Idol nicht wirklich passt, ich hab ihn halt nur immer gern gemocht, vom sportlichen her, wie auch vom menschlichem!
Lange Rede kurzer Sinn^^ Es geht hier um Oliver Bierhoff, Fussballspieler a.D.!
Ich mochte ihn, weil er der gleiche Typ Fussballspieler war wie ich, Mittelstürmer, extrem Kopfballstark ansonsten unaufällig 
Allerdings war er technisch gar nicht so unbegabt, wie einige vielleicht annehmen, er war halt nur ein rustikaler Spielertyp!
Torschützenkönig in der Serie A, damals noch bei Udinese, mit Amoroso als Sturmpartner, über 100 Tore in der Serie A insgesamt, italienischer Meister mit dem AC Milan, Europameister 1996 (Golden Goal durch Bierhoff) Vizeweltmeister 2002, das dürfte wohl für sich sprechen, alles in allem eine recht erfolgreiche Karriere würde ich sagen! ...
Unglaublich, ich hätte nicht gedacht, dass es noch jemanden gibt, der Oliver Bierhoff genauso gut findet wie ich. 
Kann mich dem nur anschließen, Oliver Bierhoff ist für mich in jeglicher Hinsicht einer der großartigsten Sportler aller Zeiten.
Nun ja, kommen wir mal zu der Liste meiner "Idole", wobei der Begriff nicht so ganz zutrifft, denn ich eifere ihnen nicht nach, bewundere sie halt aufgrund ihrer Persönlichkeit und/oder ihren sportlichen Leistungen in gewisser Weise.
Michael Schumacher:
Dass er der beste Formel-1-Pilot aller Zeiten ist, steht wohl außer Frage. Ich verfolge die Formel 1 nun bereits seit einigen Jahren und habe viele starke Fahrer bestaunen können, allerdings hat mich Michael Schumacher neben dem weiter unten genannten Fahrer am meisten beeindruckt.
Seine unglaubliche Willensstärke, die Perfektion, mit der er diesen Sport als "Hobby" betreibt, ist schon unglaublich. Genauso seine im Gegensatz zu Ralf IMHO recht sympathische Art.
Am besten in Erinnerung werden mir allerdings immer seine absolut unglaublichen Rennen bleiben - man denke nur an Spa 1995, als er im Regen nach verkorkstem Qualifying von Startplatz 16 aus zum Sieg fuhr.
Oder Barcelona 1996, als er mit seinem ersten Sieg im hoffnungslos unterlegenen Ferrari den Mythos des "Regen-Gotts" erschuf. Mindestens genauso beeindruckend seine Triumphe in Monte Carlo und Spa 1997.
1998 dann das Rennen auf dem Hungaroring, welches mir dank spanischem Kommentator (war damals im Urlaub auf Gran Canaria) ebenso für immer ein Erinnerung bleiben wird wie das Chaos-Rennen in Spa, in dem er bereits mit einer Runde Vorsprung führte, ehe er in der Gischt auf den mehrfach überrundeten David Coulthard auflief.
Auch Suzuka war beeindruckend - nach Problemen am Start als Letzter ins Rennen gegangen, dann doch noch auf Platz 3 vorgefahren, kurz darauf jedoch der Reifenplatzer, der alle WM-Träume begrub.
Schrecklich natürlich sein Unfall 1999 in Silverstone, aber während Heiko Waßer und Christian Danner bei RTL damals noch rätselten, wie sein Zustand nach dem Unfall sein würde, war mir gleich klar, dass er halbwegs wohlauf sein musste, da man ja im Fernsehen sehen konnte, wie er vergeblich versuchte, sich aus dem Ferrari-Wrack zu stemmen.
Das Jahr 2000 war dann natürlich der Höhepunkt, nicht nur aufgrund seiner furiosen Siege in Interlagos und am Nürburgring, sondern auch wegen seinen beeindruckenden Emotionen nach dem Jahrhundertrennen in Monza (IMHO eines der beeindruckendsten und prägendsten Rennen aller Zeiten) und dem Sieg in Suzuka, als er sich am 8. Oktober zum ersten Ferrari-Weltmeister seit 21 Jahren machte und mir ein unvergessliches Geburtstagsgeschenk bescherte.
Juan Pablo Montoya:
Irgendwie sehe ich ihn als "meinen Jungen" an, da ich seine Karriere seit der Formel 3000 verfolgt habe und gleich wusste: Das ist einer der besten und vor allem spektakulärsten Fahrer der Motorsportgeschichte.
Sein ChampCar-Titel war 1999 ja leider "teuer erkauft" (der unvergessene Greg Moore starb im letzten Rennen nach einem der fürchterlichsten Unfälle, den ich je gesehen habe - sein Auto flog mit knapp 400 km/h über die Wiese mit der Oberseite voraus in eine Betonmauer), über seinen Sieg bei den legendären "Indy 500" ein Jahr später konnte ich mich dafür um so mehr freuen, genauso über den F1-Einstieg und seinen ersten Sieg in Monza 2001.
Für mich ist er neben Fernando Alonso und eventuell auch Kimi Raikkonen einer der kommenden Champions nach der noch lange nicht enden wollenden Ära Schumacher.
Oliver Bierhoff:
Ich kann mich chiisu nur anschließen - einer der besten Fußballer, die Deutschland je hatte.
Technisch besser als die meisten glaub(t)en, torgefährlich, sehr sympathisch, ehrlich...
Bei der WM 2002 ließ er seine Klasse im Finale ja noch mal aufblitzen, als er gegen Ende des Spiels einen Ball technisch perfekt annahm und ins untere linke Eck (vom Torwart aus gesehen, von Bierhoff aus rechts) platzierte; doch Marcos hielt perfekt, sonst wäre vielleicht noch einmal der Bierhoff-Mythos aufgekommen und er hätte Deutschland in einer möglichen Verlängerung per Golden Goal zum WM-Titel geschossen.
Übrigens sehr schade, dass Völler es zu Beginn der WM vorgezogen hatte, Jancker spielen zu lassen - Bierhoff war viel besser in Form, und wer weiß, vielleicht hätte er statt Klose drei Treffer gegen die Saudis geschossen.
Dirk Nowitzki:
Eigentlich erst am Anfang seiner Karriere, ist er schon jetzt ein Mythos, eine Legende.
Der beste deutsche Basketballer aller Zeiten ist für mich momentan neben Tim Duncan, Kevin Garnett, Shaquille O'Neal, Allen Iverson und Kobe Bryant auch einer der besten Basketballer der Welt.
Einfach beeindruckend, wie stark er die Dreier wirft, vor allem für einen Spieler seiner Größe.
Sympathisch ist er ebenfalls. 
Heinz-Harald Frentzen:
Einer der sympathischsten Sportler überhaupt. Schade, dass er in der Formel 1 meistens Pech hatte bzw. zur falschen Zeit am falschen Ort war (Williams, Prost, Arrows, Sauber).
Sein Talent ist unbestritten und ich habe mich sehr mit ihm gefreut, als er 1997 in Imola seinen ersten Sieg einfahren konnte. Genauso schön natürlich die beiden überraschenden Triumphe 1999 in Magny-Cours (Chaos-Rennen pur!) und Monza. Bedauerlich, dass er am Nürburgring, von der Pole Position gestartet, in Führung liegend ausfiel (was übrigens danach auch Coulthard, Fisichella und Ralf passierte; letzterer fiel allerdings nicht komplett aus, sondern bloß weit zurück), sonst hätte er vielleicht Weltmeister werden können.
Tragisch auch sein Ausfall 2000 in Hockenheim (neben Monza 2000 übrigens mein absolutes F1-Highlight), als er, von Platz 17 gestartet, im Regen auf Trockenreifen bis auf Platz 2 vorgefahren war, ehe ihn ein Defekt stoppte.
Abschließendes Highlight seiner nun wahrscheinlich beendeten Karriere war sicherlich der dritte Platz in Indianapolis in diesem Jahr.
Berechtigungen
- Neue Themen erstellen: Nein
- Themen beantworten: Nein
- Anhänge hochladen: Nein
- Beiträge bearbeiten: Nein
-
Foren-Regeln