Bis vor 2 Jahren hab ich auch ausschliesslich Ost-RPGs gezockt (Diablo bzw Diablo2 lass ich mal aussen vor...). Und als ich mir dann mal aus purer Neugier Baldur's Gate gekauft hab, da sah es so aus, als ob sich das auch nicht ändern würde - viel zu schwer...Doch dann geschah Im vorletzten Winter ein Wunder: Ein sehr guter Freund von mir "nahm mich mit" in die Welt von Ultima Online. Das war eine komplett neue Erfahrung. Keine wirkliche, "gespielte" Story. Keine Quests. Nichts. Einfach nur ein Charakter, eine Menge von Skills, und eine gigantische Welt voller (menschlicher) Individuen...Das Spiel hat mich fast ein halbes Jahr lang nahezu jede freie Minute an den Bildschirm gefesselt...
In der Folge hab ich mich immer mehr mit westlichen RPGs beschäftigt, und in der Folge vor allem Baldurs Gate 2 und Neverwinter Nights kennen und lieben gelernt.
Was ich an den beiden verschiedenen Arten von Rollenspielen mag, wurde schon mehrfach erwähnt, darum ganz knapp: Bei den fernöstlichen ist es der intensive und sehr fesselnde, dafür wenig Freiheiten bietende Storyverlauf. Bei den westlichen dagegen eben genau diese Freiheit, seinen Weg im Spiel nahezu frei zu wählen, seinen Charakter komplett nach eigenem Geschmack zu erstellen - dafür aber eine weniger komplexe und oftmals etwas, hm, verzettelte Story in kauf zu nehmen (nach dem Motto: 10 Stunden Sidequests, 10 Minuten Story...).
Dass ich auch in Zukunft auf beiden Schienen weiterfahren werde, ist eh schon klar. FFX-2, FFXII, XS2 auf der einen, World of Warcraft (dafür werd ich sogar meinen PC nachrüsten... ) auf der anderen erwarte ich schon heftigst...