@ Top:
Das hört sich echt schlimm an. Auch wenn ich es noch nicht miterlebt habe, kann ich mir doch in Ansätzen vorstellen, was es bedeutet, einen menschen zu verlieren, den man richtig liebte und mit dem man sein Leben teilte. Aber es bringt nichts. Hier geht es auch darum. Das leben ist voller Höhen und Tiefen. Der Versuch, sich nicht mehr auf gefühle, also vor allem auf die Liebe, einzulassen scheitert. Deswegen bringt es auch nichts, so zu denken. Wenn man nicht den Schmerz einer verlorenen Liebe spürt, spürt man auch nicht das Glück einer erfüllten.

Ich glaube dir, dass es sehr schwer für dich war, mehr als man mit Worten sagen kann. Aber du wirst dich auch wieder verlieben und darüber deine alten Schmerzen endgültig vergessen. So ist der Mensch. Und solange man so lebt, ist die Welt "perfekt".

Es ist im Leben nicht möglich, nur schöne Zeiten zu erleben. Dieses Leben gibt es nicht. Das "perfekte" ist, wenn es ausgeglichen ist, man in guten zeiten kraft tankt, für schlechtere Tage. Dann kann man am Ende auf sein Leben zurückblicken und sagen, dass es im Endeffekt glücklich war. Das ist IMO "Perfektion."

@ Love Buzz:
Teilweise würde ich dir Recht geben. Man sollte versuchen auch positiv zu denken.
Aber man sollte sich IMO auch nicht schämen, wenn man mal nicht gut drauf ist. Es ist eine illusion, dass man immer glücklich ist und deshlab ist es ganz normal, wenn man mal alles schlecht sieht.
Man darf nur nicht vergessen, dass es auch wiedere hellere Tage gibt. Es gibt Menschen, die sind immer fröhlich, aber IMO ist das nur Schein. Hinter einem Lächeln verbirgt sich das wahre Gesicht, dass nicht anders kann, als zu lächeln, weil das seine Ausdrucksform für alle Emotionen ist. Und dann ist man echt abgestumpft.