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Original geschrieben von Galuf
Ich sehe das so.

Hironobu Sacaguchi hat erklärt dass sie beim Übergang von FF-VI nach FF-VII grosse Zweifel hatten ob es noch Final Fantasy sein wird wenn sie es in 3D produzeren. Ich muss wohl nicht gross erzählen was daraus wurde, jedenfalls ist er jetzt optimistischer was Veränderungen angeht, und sagt dass er den Begriff Fantasy jetzt in einen breiteren Spectrum sieht als früher.

FF-VII und FF-VIII waren Experimente nach dem Motto "villeicht gefählt den Kunden SiFi besser als das europäische Feeling" Jetzt kommen Leute und verlangen das Disign der ersten FF's zurück.
Jedoch währe es ein Schritt zurück(oder nicht?).

Ich glaube dass man den Begriff Fantasy ausdenen und bereichern sollte und nicht wie die Hardkonservativen sich stur am alten festhalten(oder nicht?)
[Besser-Wisser-Modus]Der Typ heißt Hironobu Sakaguchi [/Besser-Wisser-Modus]!!

Natürlich stellte der Übergang von FFVI zu FFVII einen großen Wandel da. Mit FFVII wurde die Serie zum ersten Mal dreidimensional, wie ja bereits mehrfach erwähnt wurde. Mit der Umstellung von 16 auf 32bit wurden viele Spiele und auch bekannte Serien von 2D auf 3D gepolt. Das war normal - und Square sind auf diesen Zug mit aufgesprungen.

Ich verstehe echt nicht, wie manche Leute zu den Schlüssen kommen, dass Square seitdem mehr oder weniger auf Mainstream und den Massenmarkt aus ist. Waren sie das nicht irgendwie immer? Haben sie nicht immer versucht ihre Games technisch möglichst perfekt umzusetzen? FF6 bot zu seiner Zeit doch auch (für SNES-Verhältnisse) atemberaubende Grafiken - und damals hat sich kaum einer aufgeregt.

Natürlich haben wir seit FFVII zahlreiche grafische Verbesserungen erlebt, aber der Quantensprung ist ausgeblieben und wird auch wahrscheinlich, bevor die 4D-Grafik erfunden wird , ausbleiben.
Wie bereits gesagt wurde, kennt ein Großteil der Leute in Europa FF erst seit dem siebten Teil, sie haben also FF als erstes in 3D erlebt. Ich denke also, dass die Grafik das mindere Problem für diese Anhänger ist.

Und dann noch was anderes:

Einige scheuen sich ja sogar vor dem "Back to the roots" Prinzip. Ich möchte nicht wissen, wieviele Leute damals genölt haben, als die ersten Chara-Designs zu FFIX veröffentlicht wurden. Da meinten auch viele: "Argh, diese Kindekacke kann mir gestohlen bleiben!". Solche Leute, die damals gejault haben, sind dann meist auch die ersten, die anfangen zu kotzen wenn Sachen wie FFX-2 angekündigt werden. Das ganze stellt dann nämlich in ihren Augen nen Traditionsbruch da. Gleichzeitig sind sie aber auch zu blöde, um zu realisieren, dass FFIX nicht unbedingt "Kinderkacke" ist, sondern mehr oder weniger eine "Ode" an bestimmte FF Traditionen.

Ich weiß, ich verallgemeinere. Aber dennoch glaube ich wirklich, dass es viele Leute gibt, in denen diese Denk-Struktur vorherrscht, wenn es um FFs geht.

Gruß,

Chocobo