Stimmt, wirklich klasse ausgearbeitet, und wenn man sich das so ansieht, dann merkt man, dass dieses Schema (leider) auf so gut wie alle Arten von Filmen und Spielen (sogar auf Bücher) zutrifft.
Es ist auch klar, warum die Entwickler es immer nach diesem Schema aufbauen, denn erstmal hat fast jeder einen Charaktertyp, den er besonders mag oder sich besonders mit identifizieren kann, und wenn dieser Charaktertyp wieder auftaucht, ist sichergestellt, dass der Spieler sich wahrscheinlich wieder mit dem anfreunden wird. Der Vorteil liegt natürlich darin, dass der Spieler das Spiel dann über die Charaktere mögen soll.
Doch ich persönlich bevorzuge mehr individuelle, weniger stereotype Charaktere. Dabei ist es mir auch vollkommen egal, ob ich mich mit einem Charakter identifizieren kann (was ich selten genug mache, weil ich mich lieber von der Handlung distanziere), es ist mir sogar egal, wenn ich keinen einzigen Charakter leiden kann. Wenn sie gut ausgearbeitet und innovativ sind, ist das zur Abwechslung mal prima und zeigt auch, dass sich die Entwickler was getraut haben, indem sie einen unsympathischen zB. Protagonisten gemacht haben, bei dem einige Spieler wahrscheinlich gleich schon am Anfang abgeschreckt werden.
Aber weil die Programmierer (wahrscheinlich des Profites wegen; denn wenn der Protagonist schon unsympathisch ist, und auch die anderen Charaktere wenig Materie zum Anfreunden haben, wer will das Spiel dann schon durchspielen (ausser mir^^)?) lieber sicher gehen wollen, findet man eben in 90% aller Produkte immer dieselben Stereotypen.
Und wenn mir eine zu große Anhäufung von solchen Stereotypen auffällt, dann ist das für mich deutlich ein sehr negativer Aspekt
(einige der Besten Beispiele sind da für mich Grandia (1+2, beide vollkommen miese Charaktere)und Lufia(1-3,auch nur ein riesiger Haufen an Stereotypen)).