Nuja, als ich in der Schule war, wars bei mir genauso. Während der Ausbildung bin ich ständig in andere Ressorts gekommen, da wurde es also nicht langweilig (langweilig schon, aber nicht Alltagstrottmäßig ) - immer zu unterschiedlichen Zeiten aufstehen und an unterschidliche Orte fahren.
Aber im Prinzip war es auch immer das gleiche - morgends irgendwann aufstehen, zur Arbeit fahren, Arbeit verfluchen, Arbeitgeber verfluchen, auf Feierabend hoffen, nach Hause fahren, Essen kochen, essen, Computer oder lesen oder sonst was.
Wenn man arbeitet, vergeht die Zeit ein bißchen schneller, wage ich mal zu behaupten, selbst wenn man auf der Arbeit Langeweile schiebt. Man kommt einfach später nach Hause als in der Schule und hat weniger Freizeit, darum kann man eigentlich auch net zuhause rumliegen und sich langweilen. Man macht in der Freizeit das, worauf man Bock hat und wenn was Spaß macht, vergeht die Zeit bekanntkich schneller (Urlaubs-Phänomen *g*). Sehr beängstigend!

Inzwischen bin ich arbeitslos (erst seit ner Woche). Noch macht es Spaß, spät aufstehen, vor den Computer hauen, was lesen, wieder Computer, einkaufen fahren, kochen - also noch hängt mir das nicht zum Hals raus, genieße die freie Zeit *g*

Aber kann gut verstehen, was du so meinst, das ganze Leben ist im Prinzip gleich. Erst Kindergarten, dann Schule, dann 40 Jahre arbeiten (wenn man nicht arbeitslos ist *g*), dann ist man alt und geht in Rente - wenn man Glück hat, hat man ein bißchen Kohle gespart und kann die noch sauber ausgeben.
Zwischendrin ein bißchen Freizeit, ein paar Besäufnisse, Spaß, Langeweile.
Sehr deprimierend, wenn man daran denkt, dass man soviel lernt im Leben und jeden Tag durchschnittlich 8 Stunden sich irgendwo rumärgert - und im Alter ist das Leben schon fast vorbei..