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von Travis
Als ich es damals ausprobiert hab' war das eigentlich nur, während ich den Rauch im Mund hatte, als ob jemand meine Backe betäubt oder zumindest so ein ähnliches Gefühl ^^" Geschmeckt hat es aber nach nichts O_o'
Wenn man seinen ersten großzügigen Schluck Jamaica-Rum nimmt, dann findet man das auch so ziemlich ekelig. Und trotzdem verzichtest man später nicht darauf. Das ist halt alles eine Sache der gewöhnung. Früher mochte ich auch kein Bier, aber heute kann ich mir nichts besseres vorstellen, als ein kühles frisches CAB. Das iat ganz normal und für Raucher sind Zigaretten auch Genuss.
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von Travis
Dann heb ich mich aber von der Masse ab oder bin schon lang durch die Pubertät durch ^^
Nein, dann kommst du erst noch in diese Phase . Wiegesagt, die Pubertät tritt in verschiedenen Phasen auf, man kann in bestimmten Dingen schon sehr erwachsen sein, während man andere Dinge erst noch vor sich hat. Also viel Spaß beim Weltverändern
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von Travis
Zwar verzieh ich mich oft in meine Gedankengänge und dort träum ich ein anderes Leben, aber ich kann beides von einander unterscheiden und trennen. In meinem RL bin ich einfach ganz normal. Seltsam für mein Alter, aber es ist nun mal so.
Na das Unterscheiden können die meisten, sonst wärst du ein Fall für die geschlossene Anstalt. Dass man Träume hat, gehört zur gesamten Pubertät und auch wenn man sie vom RL unterscheiden kann, sind sie manchmal sehr wichtig. Manchmal auch nicht. Kommt drauf an, in welcher Phase man gerade steckt. Und das hat auch nichts mit Normalsein zu tun (ja ja, es ist normal verschieden zu sein ). Sprich, es ist unnormal, wenn man "normal" ist.

Und jetzt suchen wir ein Topic, wie wäre es mit der Schädlichkeit der Medien für Kinder und Jugendliche in der Pubertät. Also inwiefern die Medien Einfluss auf die Entwicklung eines Pubertierenden haben und wo man vielleicht Grenzen setzen sollte.

Als Beispiel mal die Daily-Soaps. Sehr viele Mädchen schauen diese in entscheidnenden Phasen der Pubertät. Und natürlich lassen sie sich vom Weltbild dieser Serien beeinflussen.

Grundsätzlich ist das nicht unbedingt schlecht, manchmal sogar gut. So kann man zum Beispiel Drogenprophylaxe betreiben. Aber andererseits ist die Frage, ob nicht manchmal falsche Werte vermittelt werden. Es werden Straftaten verharmlost und schwierige Themen nicht gründlich angegangen. Zum Beispiel die ethisch höchstkomplizierte Frage, ob man künstliche Befruchtungen durchführen dürfe. Diese Frage wird nicht gründlich aufgegriffen und durch die Sympathie mit den Serienfiguren entsteht das falsche Bild, dass die frage längst geklärt sei. Damit werden den jugendlichen ja vollkommen falsche Werte eingeprägt, die sie oftmals behalten. (Das Beispiel stammt AFAIR aus "Gute Zeiten Schlechte Zeiten".)

Meine Frage wäre also, was ihr davon haltet. Ist es richtig, dass so manipuliert wird? Oder sollten diese Serien gesetzlich überwacht werden? Würde damit aber nicht die Presse- und Meinungsfreiheit beschnitten? Was meint ihr?