Da der Thread scheinbar nicht totzukriegen ist, muß ich jetzt auch mal meinen Kommentar abgeben:

Terranigma ist schon ein sehr gutes Spiel (obwohl ich mir beim Funkenflug regelmäßig die Finger verknotet habe ). Was mich aber neben der Story (und den witzigen Kleinigkeiten) fasziniert hat, ist dieses Gefühl des Verlorenseins, das mich bei Terranigma regelmäßig überkommt.
Kann sein, dass niemand sonst das so empfindet aber Terranigma hat mich wirklich dazu gekriegt in einem besonderen Maße mitzufühlen.
Was ich meine (Spoiler voraus):
Man startet in Krysta. Ich mochte das Dorf, ich mocht die Musik, ich hatte mein eigenes Zimmer... Nachdem die Menschen alle eingefroren waren, habe ich die Türme so schnell wie möglich abgehandelt um mein "Zuhause" wieder herzustellen und nachdem ich endlich soweit war, heißt es, ich muß weg- und lande zu allem Überfluß auch noch in einer absolut toten Welt. Nichts war da.
Nachdem ich die Pflanzen erweckt hatte, gab es wenigstens Lumina, was ich auch für einen sehr schönen Ort halte. Dann ging es weiter, die Vögel, die anderen Tiere...und die Menschen.
Was habe ich mich erschreckt, als ich feststellte, dass ich mit den Pflanzen und Tieren nicht mehr sprechen kann. Lumina mein zweites Zuhause schien plötzlich ganz weit weg und alles, was mir blieb waren die §"§$%&%/ Menschen mit ihren Intrigen, ihrem Mißtrauen und all ihren Problemchen. hätte man bei Terranigma die Wahl gehabt, ich hätte die Menschen nicht erweckt.
Besonders als ich feststellte, dass die Tiere vom Safarium komplett eingefangen werden, wenn man Goldküste voll entwickelt. (War einer von euch eigentlich mal wieder in Eklemata, in der Höhle, in der man mit dem Widder eingesperrt war? Wenn man nach der Erweckung der Menschen wieder dorthin geht, liegt er Tod neben seinem Gefährten in der Höhle. )
Den Rest vielleicht doch besser im Spoiler- Kästchen:



*schnüff* Versteht ihr was ich meine? Man schafft soviel und verliert doch so Vieles. Einerseits ist alles kaputt, andererseits aber auch nicht.

Hui, ist das viel geworden. Tut mir leid, wenn ich Schwachsinn rede aber das fand ich wirklich beindruckend, traurig aber schön.