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Thema: Die neunte Kunst - Comic-Zeugs im MMX???

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  1. #1

    Die neunte Kunst - Comic-Zeugs im MMX???


    Seit Januar nehme ich mir vor, den Now-Reading-Thread weiterhin für gelesene Comics zu missbrauchen.
    Oder vieles in unseren Superhelden-Thread zu schmeißen.
    Oder die Manga-Ecke damit zu überfallen … oder, oder, oder.
    Dann kam mir direkt danach die Idee für ein solches Thema, da alles zusammengenommen vermutlich mehr Sinn ergibt, und vielleicht besteht ja Redebedarf bei dem einen oder anderen über Comics, Messen, Anschaffungen usw.
    Halt eine Ecke, wo über Comics an sich diskutiert werden kann, selbst wenn ich mir relativ sicher bin, dass nicht der größte Bedarf besteht und die meisten User eher auf Animes/Mangas ausweichen.
    Aber hält mich das auf? Natürlich nicht!
    Superhelden sind vielleicht ein Thema, aber da gibt es viel mehr, und so möchte ich einige Jahrzehnte zurückgehen und eine Art Werdegang in diesem Eröffnungspost hinterlassen:
    Während ich mit ca. 12 ziemlich auf Animes und Mangas abfuhr, gab es davor eine Zeit, die mir seit einigen Jahren öfter in den Sinn kommt, als gedacht, und das im positiven Sinne.
    Und zwar Anfang der 90er Jahre, als Serien wie X-Men, Spider-Man, Superman oder ganz oben natürlich Batman liefen und ich die uralten Comics von X-Men oder Hulk in die Finger bekam.
    Bis Anfang 20 war vieles nicht mehr so relevant, bis die Nolan-Trilogie erschien und Marvel ordentlich loslegte.
    Zu der Zeit fing ich auch an, mir bewusst einige Comics zu kaufen, wenn auch nur gebraucht, da die im Gegensatz zu Mangas verdammt teuer sind.

    Der ultimative Spider-Man ist mir hierbei besonders gut in Erinnerung geblieben und ich habe viele alte Serien nachgeholt, die mittlerweile für ein kleines Vermögen auf eBay angeboten werden.
    Danach dominierte für viele Jahre hauptsächlich das Marvel Cinematic Universe und das DC Animated Movie Universe.
    Interessant wurde es erst wieder, als Marvel nachließ, Izneo (ein Comic-Webstore) 2021 in Deutschland durchstartete und es öfter digitale Comics im Angebot gab.
    Habe da gut zugegriffen und sogar Kindle Unlimited wurde immer interessanter.
    Leider hat Izneo den deutschen Markt schnell wieder verlassen und Comics sind noch viel teurer geworden und die digitale Auswahl ist nett, deckt bloß einen Bruchteil dessen ab, was sich auf dem Markt tummelt.
    Vor ca. zwei Jahren habe ich dann nach Ewigkeiten wieder einen Comic-/Manga-Laden betreten und fühlte mich prompt wie in Narnia.
    Was für eine Auswahl, was für geile Zeichnungen und die Geschichten erst.
    Zum Glück haben viele Geschäfte einen Second-Hand-Bereich, wo sich die eigentlichen Schätze verstecken.
    Selbst Thalia hat mich zu der Zeit überrascht, da die mehr digitale Comics haben als Amazon.
    Danach habe ich in allen möglichen Städten jeden Comicladen besucht, den ich finden konnte, und habe genauso viele Comicmessen mitgenommen.
    Buchmessen, Film- und Comicmessen, Manga- und Comicmessen oder besonders die Intercomic in Köln sind hängengeblieben.
    Zugegeben, die Messen, wo noch was anderes mit beisteht, empfinde ich oft als anstrengend, da 70 % der Messen mit Merchandise-Zeugs geflutet werden.
    Das ist auch der Grund, warum ich einige davon in Zukunft meiden werde.
    Auch der Schwerpunkt auf Mangas und Cosplayer schreckt mich ein wenig ab, da sich ein Großteil dann nur darum dreht, sich zu präsentieren, und das Verhältnis ist nicht ausgewogen.
    Na ja, meine Welt ist das halt nicht, aber die Intercomic ist da sehr fokussiert auf das eine Thema, was gut Eindruck hinterlässt.
    Über die Angebote dort, im Second-Hand-Bereich einiger Geschäfte, eBay oder digital, können geneigte Leser richtige Schnäppchen machen und haben sich (leider) in wenigen Jahren einen ziemlich heftigen Pile of Shame erschaffen, der dem der Videospiele in nichts nachsteht.

    Was aktuell nennenswert ist, ist, dass 2024 die DC-All-in-Initiative startete.
    Im Grunde genommen nichts anderes als ein Neustart nach einem Event, wie es von Marvel und DC seit Ewigkeiten alle paar Jahre zelebriert wird, um einzelne Reihen neu erzählen zu können.
    Innerhalb von DC All In wurde das sogenannte Absolute-Universum erschaffen.
    Bekannte Helden bekommen hier neue Comicreihen spendiert, die im selben Universum spielen und nicht ein, zwei Dinge abändern, sondern sich komplett frisch anfühlen und neuen Lesern einen Einstieg ermöglichen.
    Dachte selber erst, hier nur einen weiteren Reboot erleben zu dürfen, habe mich da aber komplett geirrt.
    Von Oktober 2024 bis Anfang 2026 wurden weltweit 8 Millionen Comics verkauft und es musste selbst in Deutschland vieles nachgedruckt werden.
    DC dürfte damit die besten Comic-Jahre seit langem haben und ich gönne denen das voll.
    Über die Qualität folgt später mehr, kann ich jedem Interessenten aber nur empfehlen.
    Zudem habe ich die Hoffnung, dass hier über Jahre die Qualität gehalten werden kann und sich die Autoren nicht verzetteln.


    Da ich lange nicht mehr im Now-Reading-Thread aktiv war, wird folgender Abschnitt umso länger, denn es hat sich viel angehäuft.
    Ich werde das ein wenig splitten und fange mit den miesen und mittelmäßigen Comics an und arbeite mich dann nach oben zum Licht.

    Verteilt werden stumpf die vier Ms.

    Murks
    Mittelprächtig
    Marvelous
    Mega





    Murks



    Titans 1 – Die Rückkehr von Wally West: Ich musste nicht lange überlegen, wann ich zuletzt etwas so Schlechtes gelesen habe.
    Das war nämlich Green Class 1: Pandemie und so sehr ich die Titans mag, diese eine Band ist Schund in seiner reinsten Form.
    Gegenspieler ist ein beknackter Zauberkünstler aus der Zukunft und alle liegen sich permanent heulend in den Armen, um ihre Liebe und Freundschaft in den Himmel zu posaunen.
    War wirklich schwer zu ertragen und würde ich nichts anderes von den Titans kennen, wäre das hier mein letzter Comic von denen gewesen.




    Ich bin Batman: Robin 1 bis 3 plus Robin als Mädchen haben nicht gereicht.
    Warum also nicht einen ganz neuen Batman?
    Doch ganz ohne Witz, die Zeichnungen sind der Wahnsinn, der Rest hingegen nicht.
    Es dreht sich nämlich nur um die Anfänge eines neuen Batmans und werde mir die folgenden Heften nicht gegeben.




    Beast Boy liebt Raven: Ich habe Band 1 geliebt und dann kommt … DAS???
    Habe ich einen Shōjo-Manga gekauft?
    Hier wird mit Vorschlaghammer und extrem viel Tempo auf Teufel komm raus zwei Beziehungen in den Leser geprügelt und hat mir Kami Garcia damit echt fast die Reihe ruiniert.
    Schade um Gabriel Picolo, dessen Zeichnungen ich immer als so erfrischend klar empfinde.
    Vielleicht erholt sich die Reihe wieder, meine Hoffnungen sind nur nicht sonderlich groß.




    Green Lantern: Erde Eins, Band 1 und 2: Es gibt Superhelden, mit denen ich nullkommanix anfangen kann.
    Green Lantern ist einer von denen.
    Ein fliegender Mann in Grün, der mit seinem Corps Weltraumpolizei spielt.
    Total langweilig und der Kinofilm aus 2011 gibt mir recht.
    Okay, der Animationsfilm „Green Lantern: Beware My Power“ war echt nicht schlecht, es kamen aber auch wesentlich mehr Charaktere vor, die alles auflockerten.
    Im Erde-Eins-Universum von DC wurde über Jahre versucht, alles irgendwie realistisch und etwas düster darzustellen, und vom Stil her sind beide Comics echt sehenswert, aber nicht lesenswert.
    Dass zwischen Band 1 und 2 satte drei Jahre liegen, sagt bereits viel aus und ist die Geschichte damit bereits abgeschlossen.
    Hal Jordan ist diesmal kein Pilot, sondern Astronaut, und es hätte vieles daraus werden können, nur verharrt alles in Kleinigkeiten.
    Es gibt große Zeitsprünge und viel Text über Belanglosigkeiten, um zum Beispiel Firmen oder Raumschiffe zu erklären, anstatt sich auf den paar Seiten wirklich aufs Wesentliche zu konzentrieren.
    Prioritäten setzen ist alles und so fühlt sich die Handlung halbgar an.
    Die Charaktere brechen ebenfalls nicht aus der Norm aus, mit einer Ausnahme, und ich habe mir mehr Änderungen gewünscht, was leider nur recht oberflächlich ausfällt, was mir leider in mehreren Erde-Eins-Comics aufgefallen ist.
    So als wollte DC unbedingt erfrischend neu wirken und hätte dann einen Rückzieher gemacht aus Angst, Fans zu vergraulen.
    Also wurde bis auf kleine Details alles übernommen.
    Aber Band 1 war noch in Ordnung, während Band 2 fast zum Einschlafen war.


    Mittelprächtig



    Titans United – Geraubte Kräfte: Abgesehen vom letzten Drittel ein Comic, welchen ich schnell wieder vergessen werde.
    Eigentlich wurmt es mich richtig, dass ich im letzten Jahr bzw. in den letzten Monaten nicht eine ordentliche Titans-Story lesen durfte.
    Alle Comics waren so halbgar, wenn nicht sogar schlecht, als hätte der Autor deren Kräfte geraubt (höhöhö).




    Aqualad – Schuld und Unschuld: Ja, der im DC-Universum noch recht unbekannte Aquaman-Sidekick, Aqualad.
    Kenne den Charakter aus Young Justice und habe richtig was erwartet.
    Eben weil alles um Atlantis viel mehr Potenzial als Gotham oder Metropolis hat.
    Nur bis auf die recht ansprechenden Zeichnungen wird hier eine x-beliebige Geschichte erzählt, die es vermutlich im Superhelden-Genre gefühlt 100 Mal gab.
    Es ist nicht wirklich schlecht, nur nie wirklich gut, geschweige denn spannend.
    Aqualad wird für etwas beschuldigt, was er nicht begonnen hat, und sucht die Drahtzieher dahinter, was in einer Familientragödie endet.
    Ja, nett, mehr nicht.




    Nocterra 1: Mit Vollgas durch die Dunkelheit: Der Titel ist doof und der Rest ist okay.
    Glaube durchaus, dass die Handlung später immer besser wird, denn die Dunkelheit in der Welt von Nocterra ist wie eine Infektion.
    Auch sonst wird die Welt, deren Probleme und Charakter für einen Erstband überraschend ausführlich an den Leser herangeführt.
    Nur hatte ich immer diesen faden Beigeschmack, dass hier bloß kein Risiko eingegangen werden möchte, denn wirklich neu wirkt nichts davon.
    Stil erinnert mich stark an Comics aus den 90ern, was nichts Schlechtes ist, und Charaktere überraschen mit keiner Zeile.
    Werde dranbleiben, aber erst, wenn ich vieles andere zuvor gelesen habe.




    Justice League: Cry for Justice: Ein Batman in Böse greift an und die Justice League ist komplett aufgeschmissen.
    Irgendwie total lahm und dennoch kein Griff ins Klo, mag es halt, wenn die Guten eins auf die Schnauze kriegen.




    Batman: Die Maske im Spiegel Band 1 bis 3: Batman geht zum Psychologen.
    Geht um die Anfangszeit und ist die Idee nicht schlecht, dennoch merke ich bei all den Batman-Comics des Öfteren Abnutzungserscheinungen.
    Eine Figur kann nicht endlos in kurzer Zeit neuerzählt oder erweitert werden.
    Und wenn, dann lieber mit radikalen Ideen, wie in etwa innerhalb der Absolute- oder White-Knight-Reihe.
    Die Maske im Spiegel fühlt sich mehr nach einer langen Episode aus den 90ern an.
    Ganz interessant, aber nie mehr.




    We are Robin: Habe von Anfang an viel zu viel erwartet.
    Angefangen bei den Zeichnungen an sich bis hin zu dem Stil, der vermittelt wird, und weiter bei den Charakteren und der Handlung.
    Habe etwas Heftigeres, Düsteres erwartet.
    Etwas mit mehr Wirkung und bekommen habe ich leicht über dem Durchschnitt.
    Ich mag die Grundidee, dass sich Menschen oder vermehrt Teenager zusammentun und als Gruppe gegen Kriminalität auftreten.
    Nur dieser Zeichenstil vermittelt mir nie diese gewisse Dringlichkeit, obwohl die gut sind.
    Da fehlt dieses gewisse Etwas, dieses Verdorbene und Schmutzige, wie ich es aus den Batman-Comics liebe.
    Natürlich will ich wissen, wie es weitergeht. Für ein erstes Band wäre nur mehr Halt mehr gewesen.




    John Constantine – Hellblazer, Bd. 1: Hölle auf Erden: Bezogen auf DC und Superhelden ist Batman für mich absolut Kult und beinahe auf Platz 1.
    Nur DC ist nicht nur Batman und Superman oder Übermenschen an sich.
    Da hätten wir zum einen das Sandman-Universum oder Horrorcomicreihen wie Swamp Thing und eben Hellblazer, die früher unterm Vertigo und dann als DC Black-Label und seit 2026 als DC Vertigo liefen, halt Comics für Erwachsene.
    Zwar kommen alle drei genannten Reihen durchaus in den üblichen DC-Geschichten vor, pflegen untereinander aber eine ganz eigene Beziehung und könnten praktisch auch in einem anderen Universum spielen.
    John Constantine als kaputter Magier, der mehr an ein drogensüchtiges Schlitzohr erinnert als an irgendetwas Tugendhaftes, hat es mir in den letzten Jahren besonders angetan.
    Gerade die Hellblazer-Comics von Simon Spurrier gehören zu den stärksten Comicreihen der letzten Jahre und so wollte ich dem älteren Kram eine Chance geben.
    So folgte viel älterer Kram und „Hölle auf Erden“ diente als relativ frischer Einstieg in eine eigene Geschichte.
    Unterm Strich hat besagter Ausflug Spaß gemacht, reicht dennoch nicht an der Klasse heran, die ich zuletzt erfahren durfte.
    Dafür ist das Heft zu kurz ausgefallen und erinnerte mich stark an einen Hellblazer-Animationsfilm vor einigen Jahren, der vielleicht sogar lose darauf aufbaute.




    Sandman – Dead Boy Detectives: Fremde Geister unerwünscht! Fast 1:1 die gleiche Erläuterung wie vom Hellblazer-Comic.
    Liebe die Dead Boy Detectives und war eine gute, nur irgendwie total kurze Geschichte mit zu vielen Charakteren.




    Moon Knight: Aus dem Reich der Toten Die Serie zähle ich mit zu den schlechten von Marvel der letzten Jahre.
    Viel zu albern und ein langweiliger Held.
    In den Comics also alles besser? Nicht ganz!
    Ja, Moon Knight macht eine deutlich bessere Figur und diese mehreren kleinen Geschichten in einem Band haben was und wurden mit tollen Zeichnungen dekoriert.
    Hat aber zur Folge, dass vieles blass bleibt, und ich kenne die Figur zu wenig, um das Gezeigte sinnvoll einzuordnen.
    Ich werde dranbleiben und habe letzte Woche einen Comic ergattert, worauf ich jetzt leicht gespannt bin.




    Preacher Band 1: Ich mag die Serie lieber als The Boys.
    Denn Preacher hat die perfekte Länge, hat nichts mit Superhelden am Hut und war über Jahre eine meiner Lieblingsserien.
    Comic musste also abliefern und war von den ersten Seiten nicht angetan.
    Denn wofür sich die Serie eine ganze Staffel Zeit nimmt, wird hier im ersten Kapitel erzählt.
    Nachdem ich Band 1 durch hatte, musste ich meine Meinung überdenken.
    Denn zwischen Comic und Serie gibt es extrem heftige Unterschiede.
    Es ist mehr so, als wäre die grobe Idee in die Serie übernommen und komplett umgeändert worden.
    Das ist etwas, was mir ziemlich gefällt, da sich die Comics so nämlich relativ neu anfühlen.
    Gleichzeitig glaube ich aber nicht, dass die Serie vom Comic geschlagen wird, selbst wenn dieser Eindruck vermutlich verfroren wirkt.




    Spider-Man: Reign Band 1 und 2: Geht es in die Zukunft, sind die meisten Helden nicht mehr so strahlend.
    Man möchte fast meinen, je positiver alles in den Serien wirkt, desto kaputter wird deren Zukunft.
    Sei es die Old-Man-Comics oder Batman – Dark Knight Returns, die Helden verlieren sich und gleich mit ihrer Achtung.
    Peter Parker ist da keine Ausnahme und im dystopischen New York ist die Spinne von nebenan alt, gebrochen und hat seine große Liebe verloren.
    Ein Weckruf verleitet zum Auflehnen gegen ein korruptes Regime und ich habe mächtig viel erwartet.
    Leider wurde ich spätestens mit Band 2 enttäuscht.
    Beide Comics sind an sich gut und ich mag diese düsteren Alternativgeschichten gerne.
    Nur Band 2 fühlt sich im direkten Vergleich wie ein Fremdkörper an, was vielleicht daran liegt, dass zwischen den Geschichten 19 Jahre Echtzeit liegen.
    Zudem kommen plötzlich Zeitreisen vor, die mir so gar nicht in die Geschichte passen wollen.
    Nein, hier wäre nach Band 1 besser Schluss gewesen, und das passiert wohl, wenn ständig an alte Erfolge angeknüpft werden möchte, anstatt sich etwas Neues zu überlegen.




    Batman-Sonderband: Huntress, Clownhunter & Signal – Eine Sammlung von drei Kurzgeschichten.
    Huntress hat eine schöne persönliche Note, wo eine Art verkorkste Freundschaft dargestellt wird.
    Signal war nicht mehr als Durchschnitt und Clownhunter war am interessantesten und sagte mir die Figur bislang nichts.
    Leider stört mich dieser Joker-Bonus um diesen Charakter sehr, da sich alles wieder auf Batman und den Joker fokussiert, wenn in Gotham eine neue Entstehungsgeschichte entsteht, siehe Signal.




    Secret Wars: Es gibt mittlerweile von Panini die so genannten Pocket Editions.
    Beliebte Comics im Taschenbuchformat für kleines Geld.
    Denn in der Regel herrscht mittlerweile die unausgesprochene Regel, dass 100 Comicseiten gut 10 Euro kosten.
    Das ist viel Geld für aktionsreiche Comics, in denen es nicht viel zu lesen gibt.
    Die Pocket-Editions bieten hingegen bis zu 400 Seiten für keine 20 Euro.
    Habe hier einige Taschenbücher liegen und habe mit dem umfangreichen Secret Wars angefangen.
    Grober Einstieg: Das Marvel-Universum steht vorm Ende und Doctor Doom wird zu Gottkönig Doom, der die letzten Schnipsel des Universums zusammenhält und eher zu den Guten gehört.
    Der Frieden währt nicht lange und irgendwann gehen sich alle übrigen Helden und Schurken an die Gurgel.
    Ist die Idee neu? Nein!
    Ist sie besonders? Nein!!
    Macht es Spaß, zu lesen? Ja!!!
    Da der Anfang aber ziemlich konfus war, da ich die Comics davor nicht kenne, hatte ich so meine Probleme.
    Die legten sich zwar und sind einer der Hauptgründe, warum Secret Wars in die Mittelprächtig-Kategorie fällt, doch was soll's.
    Gottkönig Doom IST eine coole Idee und ich sehe immer wieder gerne, wie sich welcher Charakter unter neuen Bedingungen verändert.




    Das Dunkle Multiversum – Die Chronik der Finsternis: Bd. 2: Während ich Band 1 um all die bösen Ideen geliebt habe, war Band 2 bei Weitem nicht mehr so gelungen.
    Es gibt zwei Geschichten, die es mir angetan haben, der Rest fühlt sich wie seichtes Füllmaterial an.
    Vielleicht wäre nach Band 1 besser Schluss gewesen, aber danach kam zum Glück nichts mehr.
    Also, wer daran Interesse hat, gebt euch nur Band 1.




    Amulett #1: Die Steinhüterin: Habe ich als Geschenk gekauft und mir vorher selber durchgelesen.
    Es wirkt leider etwas flach, da ein Kindercomic ab 8, doch gleichzeitig ist das eine schön gemachte Geschichte mit klaren Zeichnungen.
    Also wer älter ist, wird hier wirklich nicht überrascht oder gefordert, möchte dennoch dranbleiben.




    Plastik: Comic über einen völlig bekloppten Serienkiller, der die Liebe seines Lebens gefunden und beschützen möchte.
    Hat mich an einen Mix aus zwei Filmen erinnert, die ich vor Jahren sah, und deswegen hat mich Plastic auch nicht so abgeholt wie viele andere.
    Doch ich hatte meinen Spaß mit all den irren Figuren und habe mir für knappe zwei Stunden ein diabolisches Dauergrinsen verpasst.
    Was mich jetzt aber mehr interessiert, sind die beiden ähnlichen Folgecomics, die, mein ich, nicht auf Plastic aufbauen.


    Marvelous



    Batman Graphic Novel Collection Band 1, 4, 5, 6, 7, 8, 8 (Ausgabe 28), 9, 11, 13, 14, 16, 20, Zusatzband 1 und Zusatzband 5: Durchgelesen in einem Zeitraum von ca. drei Monaten und das ist bereits über ein Jahr her.
    Von der gesamten Aufmachung her ist die Reihe extrem hochwertig.
    Die Geschichten sind meist in 2–3 Bänden abgeschlossen und die Qualität schwankt zwischen in Ordnung und sehr gut.
    So empfand ich die Zusatzbände als völlig in Ordnung, wie in etwa die separate Handlung um Catwoman und die Geschichten rund um Damien Wayne als die absoluten Höhepunkte.
    Band 5: „Geboren, um zu töten“ war mein persönliches Highlight, da es wohl eine Vorlage für den Film „Batman vs. Robin“ war.
    Und Damien ist halt ein kleiner Mistkerl, was so schön zu Batman passt.
    Band 8, 9, 13 und 14 sind ähnlich stark und haben alle gemeinsam, dass Damien eine größere Rolle spielt.
    Entweder der entpuppt sich allmählich zu einem persönlichen Favoriten oder die Autoren geben sich hier besonders viel Mühe.
    Jedenfalls eine tolle Reihe und die bereits erwähnten Scott-Snyder-Comics sind vielleicht die besten aus besagter Reihe.




    Thor – König von Asgard 1 – Herr der Zerstörung: Zur Abwechslung eine bisher gute Geschichte rund um Thor und kein Vergleich zum furchtbaren Marvel-Film-Unsinn.
    Thor ist König und so gesehen in Rente gegangen, mächtig wie nie, und schlägt sich mit Kräften herum, womit ganze Avengers-Filme gefüllt werden könnten.
    Und genau das ist der Reiz dahinter.
    Alles landet in einem Topf, wirkt düster und Thor ist hier ein wenig Arschloch.
    Die anderen Bände folgen noch, aber nach der Katastrophe von Loki im Comicformat war das hier eine Überraschung.




    Batman Metal Sammelband: Hieran saß ich Jahre und es ist purer Fanservice.
    Viele verdrehte Batman-Versionen aus dem dunklen Multiversum überfallen das Hauptuniversum.
    Hier wurde echt alles reingestopft, was das DC-Universum zu bieten hat, und selbst wenn mir dieser Fanservice ein wenig sauer aufstößt und sich wieder alles um Batman dreht, ist die Idee so comichaft, dass es wieder passt.
    Zu sehen, was passiert, wenn Batman mit anderen Helden und Schurken fusioniert und was für Versionen dabei rauskommen, ist schräg und cool zugleich.
    Das Finale hat es zudem in sich und ist der Auftakt von der grandiosen Justice League von Scott Snyder.




    Clear: Was wäre, wenn durch neurologische Interfaces jeder Mensch selber entscheiden könnte, wie die Welt aussehen soll?
    Ein Kriegsgebiet? Ein Puppentheater oder Film Noir? Alles möglich.
    Würden die Menschen all das nutzen? Wie würde die Realität ausschauen?
    Clear erzählt eine solche Geschichte in einem Band und liest sich nicht nur wie bloße Zukunftsmusik.
    In dieser Welt untersucht Privatdetektiv Sam den Selbstmord seiner Ex-Frau.
    Er selbst nutzt ein Interface namens Clear, welches ihm die Welt zeigt, wie sie ist.
    Ich mag den Comic an sich gerne.
    Die Idee von Scott Snyder und die nahezu perfekten Zeichnungen von Francis Manapul, der ein Talent für starke Artworks hat, hinterlassen durchaus Eindruck.
    Zwar erinnert die Geschichte stark an Blade Runner und neu fühlt die sich deswegen keineswegs an, aber ich mag diese abgeschlossenen Geschichten abseits von DC und Marvel gerne.
    Besonders das Ende ist so simpel und stark. Für solche Momente liebe ich Comics.




    Constantine: The Hellblazer: Bd. 1: Abwärts: Spontan und ohne Vorwissen für den Neupreis gekauft und keine Seite bereut.
    Wenn jemand ein Gefühl für die Figur John Constantine bekommen möchte, der sollte diesen Comic lesen.
    Von der Länge her perfekt, es zieht sich nicht wie in etwa Green Lantern: Erde Eins oder ist zu kurz wie Hellblazer: Hölle auf Erden.
    John hat nicht mehr viele Freunde und die meisten sind bereits tot.
    Als Geister begleiten sie ihn dennoch, doch was ist, wenn etwas sogar Geister umbringen kann und es auf Constantine abgesehen hat?
    Um den Geschehnissen auf den Grund zu gehen, erfährt der Leser in Rückblenden viel über Johns Vergangenheit und auf was für Mächte er sich eingelassen hat.
    In „Abwärts“ wird herrlich vermittelt, warum jeder Sterbliche sich von John fernhalten sollte, da er Probleme magisch anzieht und sich selbst am nächsten steht.
    Der Stil an sich wird in den Zeichnungen gut getroffen, empfand diese aber nicht so stark wie in den Hellblazer-Comics von Simon Spurrier.




    Superman: American Alien: Endlich wieder ein richtig guter Superman-Comic.
    Leider mit nur einem Band abgeschlossen und wird hier in mehreren Episoden erzählt, wie Clark in Smallville aufwächst und in Metropolis Fuß fasst.
    Klingt erstmal so gar nicht spannend, aber irgendwie haben diese Kurzgeschichten etwas an sich, das mich an den Film „Man of Steel“ erinnerte, nur leichter.
    Clark ist sich bewusster denn je, kein Mensch zu sein, und übt sich in Kontrolle, worin ihn seine Gemeinde unterstützt, was einen ganz anderen Blick zulässt, wenn das halbe Dorf hinter einem steht.
    So eine Geschichte, die über mehrere Comics und mehr in der Vergangenheit verankert ist, wäre echt was für mich, und kommt mir jetzt nicht mit der Serie Smallville.




    Captain Future – Der ewige Herrscher: Ist hier jemand mit Captain Future aufgewachsen?
    Für mich war das immer so eine Randerscheinung.
    Die Serie von damals wäre vielleicht mal eine Idee, aber zuerst folgt diese Neuinterpretation.
    Autor ist Sylvain Runberg und illustriert von Alexis Tallone.
    Beide Namen sagen mir gar nichts und umso spannender war es, sich völlig jungfräulich an dieses Werk zu setzen.
    Und was soll ich sagen? Hier wird eine richtig tolle Abenteuergeschichte erzählt.
    Man spürt regelrecht, wie viel Herzblut in die Geschichte hineingeflossen ist.
    Auch diese starke frankobelgische Prägung passt wie die Faust aufs Auge.
    Zur Story: Captain Future untersucht mit seinem Team eine Epidemie auf Planet D9, wo Diskriminierung herrscht, und muss sich gleichzeitig mit einer neuen Gefährtin herumschlagen.
    Das Interessante ist, nichts davon ist irgendwie neu oder anders.
    Es ist, was es ist, und das ist gut so.
    Band 2 darf gerne kommen.




    Absolute Flash: Bd. 1: Eine neue Welt: Jetzt folgt die bereits erwähnte Absolute-Reihe.
    Das Band habe ich diese Woche erst gelesen und es ist gleichzeitig für mich das schwächste mir bekannte Absolute-Comic.
    Schwach bedeutet hier aber nicht schlecht, sondern nur, dass es bisher das Schlusslicht darstellt.
    Die Zeichnungen sind über jeden Zweifel erhaben und hier wird Wally West zum Flash und nicht Barry Allen.
    Auch ist er erst 15 und befindet sich nach einem Unfall auf einer Militärbasis auf der Flucht vor bekannten Gegnern, die hier aber keine Kriminellen, sondern Soldaten sind.
    Ich muss gestehen, der Auftakt klingt so gar nicht spannend, nur spielt der Autor bereits mit Zeitsprüngen und alternativen Welten, also Flashpoint lässt grüßen, was viel Hoffnung für die späteren Handlungszweige in mir auslöst.
    Hinzu kommen so kleine coole Ideen wie die Beziehung zu Grodd, dessen Ursprung völlig übern Haufen geworfen wurde, oder dass der Vater von Flash beim Militär arbeitet oder sich die Ursprungsgeschichte mit der von Barry Allen ähnelt.
    Ich bin auf den Sommer gespannt, wenn Band 2 erscheint, denn hier könnte was extrem Großes und Gutes folgen, und von Jeff Lemire erwarte ich viel, da muss abgeliefert werden.


    Mega

    Und jetzt folgt die Speerspitze der letzten 12 Monate:



    Absolute Batman Band 1: War mein erster Comic aus diesem neuen Universum und hat mich mächtig angefixt, steht aktuell aber auf Platz 3 von 4 der mir bekannten Comics.
    Bruce Wayne ist nicht mehr reich, hat keinen Butler und die Mutter lebt noch.
    Er ist zudem brutaler und schlägt sich mit einer Gang rum, die wohl weltweit agiert.
    Bekannte Schurken sind seine Freunde und folgen vielen Rückblenden.
    Alleine der Joker war eine riesengroße Überraschung, aber lest selbst.
    Ich kenne das ja bereits, wenn ein Verlag alles neu erfinden möchte, doch die Absolute-Comics sind echt etwas Besonderes.
    Absolute Batman soll sogar noch besser werden, was ich gerne glauben möchte.
    Was ich dennoch witzig finde: Vom Stil her ist dieser Comic der mit Abstand schwächste.
    Immer noch gut, aber der Rest schaut um einiges besser aus.




    Absolute Green Lantern – Bd. 1: Die schwarze Hand: Platz 2 fällt ausgerechnet auf die grüne Laterne.
    Denn hier komme ich auf Green Lantern: Erde Eins zurück und die Tatsache, dass Absolute Green Lantern weltweit die meiste Kritik einstecken musste.
    Aber ein Superhelden-Comic, der mich völlig kalt lässt, wird hier nicht nur neu erfunden, sondern die Ursprungsgeschichte wurde durch den Papierschredder gejagt.
    Alle aktuellen Green Lanterns sind hier Freunde in einer Stadt, die plötzlich von einem Alien von der Außenwelt abgeschottet wird.
    Gleich darauf wird jeder Einwohner beurteilt und verschwindet.
    Hal Jordan ist hier der Pechvogel, denn er hat durch ein Erlebnis in besagter Stadt eine schwarze Hand erhalten, die alles zerstört, was ihm zu nahekommt, und er kann sie nicht kontrollieren.
    Wie er dazu gekommen ist, wird nach und nach in Rückblenden erzählt und wird hier so viel mehr mit reingestopft.
    Eine etwas andere Justice League, neue Feinde und die Entfernung vom Green-Lantern-Corps, wie ich es zuvor noch nicht erlebt habe.
    Bin mega gespannt darauf, wie diese überaus wirre Story weitergeht, und würde am liebsten spoilern ohne Ende. Spare ich mir aber jetzt, denn der Mythos um die Aliens ist zu interessant.
    Die Zeichnungen haben außerdem einen Nerv bei mir getroffen.
    Einige nannten diese zu animelastig, was ich so nicht empfunden habe, und ich mag das Spiel mit den Farben.
    Ja, die 27 Euro waren gut angelegt und bei der Qualität zahle ich gerne den Neupreis.




    Absolute Martian Manhunter: Bd. 1: Wahrheit gegen Wahn: Der Marsianer hat bei mir einen schweren Stand.
    Selbst die Green Lantern finde ich spannender und alleine die Optik von Martian Manhunter ist furchtbar.
    Gut, viel kenne ich nicht von dieser Figur, bin aber absolut kein Fan davon.
    Absolute Martian Manhunter hat es trotzdem auf Platz 1 geschafft und ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.
    Über alles andere steht schon mal die kreative Gestaltung von Javier Rodriguez im Mittelpunkt.
    Als würde der Leser etwas einschmeißen und dann diesen Psychohorror-Trip erleben.
    Nicht nur, dass alles extrem bunt und wirr dargestellt wird, die ganze Handlung ist merkwürdig, denn FBI-Agent John Jones hat nach einem überlebten Anschlag ein außerirdisches Bewusstsein im Hinterstübchen.
    Zumindest glaubt er das oder wird einfach wahnsinnig. Doch warum qualmen plötzlich die Köpfe der Menschen auf der Straße und warum zum Geier kann dieser Rauch eingeatmet werden und zeigt einem daraufhin die Vergangenheit?
    Irgendwie komisch, aber Fälle lassen sich damit besser lösen, selbst wenn die Frau zu Hause nichts davon hält und der stumme Sohn Knetfiguren von Marsianern bastelt.
    Nicht genug Irrsinn? Haltet einige Seiten ins Licht und das gezeigte Bild verändert sich … ???? Also ist jetzt der Leser bekloppt? Vielleicht, aber definitiv Platz 1 der Absolute-Comics.
    Leider ist das hier wohl nur eine Miniserie und mit Band 2 wird irgendwann in diesem Jahr abgeschlossen, doch da warte ich lieber ab.

    Als Nächstes folgen Absolute Superman und Absolute Wonder Woman.




    Justice League Dark: Bd. 1: Hexenstunde: Wer Vertigo bzw. das DC Black Label liebt, kommt um die Justice League Dark nicht drumherum.
    Kenne zwei Animationsfilme um die Gruppe, die sich um Magie und Übernatürliches kümmert, aber die neue Reihe rund um Wonder Woman hat einen extrem starken Eindruck hinterlassen.
    In Hexenstunde spielt weltweit die Magie verrückt und Wonder Woman hat irgendwie damit zu tun.
    Also wird eine neue Justice League Dark ins Leben gerufen und prompt taucht ein neuer Gegner auf, namens Upside-Down-Man.
    Ein wirklich widerliches Vieh mit vielen Verstrickungen in der Welt der Magie.
    Ziemlich blutig, spannend, voller Wendungen und extrem gut gezeichnet.
    Sobald es in DC ums Übernatürliche geht, werde ich hellhörig, denn die Geschichten sind oft spitzenklasse und das Team ist diesmal mehr als ungewöhnlich.
    Band 2 und 3 werden Pflichtkäufe und ich bin bereits fleißig am Schauen, da ich wissen möchte, wie es weitergeht.




    Little Monsters Band 1 und 2: Vampir-Geschichten entlocken mir seit Jahren bloß ein müdes Gähnen.
    Davon gibt es nämlich, ähnlich wie mit Zombies, viel unnötiges Zeugs.
    Little Monsters hat mich nur interessiert, weil es von Jeff Lemire und Dustin Nguyen stammt, die beide hoch im Kurs stehen, wenn es um 1A-Comics geht.
    Gleichzeitig ist die Geschichte mit zwei Bänden abgeschlossen und gerade die gebundenen Formate machen sich gut im Regal, selbst wenn ich Comics meistens wieder verkaufe.
    Doch worum geht es? In Little Monsters gibt es Vampire, die gar nicht so übel wirken, und eine Welt, die von einer Pandemie heimgesucht wurde.
    Corona? Twilight? Irgendetwas dazwischen? Zum Glück nicht.
    Eine Gruppe von Vampirkindern hausen in den Ruinen einer Stadt und vertreiben sich die Zeit mit Kinderspielen und beißen Tiere statt Menschen, denn diese sind bereits ausgestorben.
    Nur was ist, wenn es doch Überlebende gibt, in den Kindern der Hunger aufkommt, sich Zweifel breitmachen und wo sind die erwachsenen Vampire hin?
    Fragen über Fragen, die alle beantwortet werden, und das ist unfassbar spannend.
    Denn Kinder können tatsächlich kleine Monster sein und es gibt außer Schwarz, Weiß und Rot keine anderen Farben, nur um diesem Satz eine gewisse Note zu verleihen.
    Jeff Lemire hat ein Talent dafür, ganze Geschichten ohne Hektik in wenigen Comics zusammenzufassen.
    Selbst wenn der Leser meint, etwas wäre bereits bekannt, kommt alles doch anders und wollte immer wissen, wie die Geschichte um Romy und den Kinder weitergeht.
    Das Ende hat es dann in sich und wer irgendwie einen kurzen und abgeschlossenen Comic sucht, wo keine Superhelden die Welt retten, sollte einen Blick riskieren.

    Geändert von Ὀρφεύς (14.05.2026 um 10:21 Uhr)

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