BITE ME, ALIEN BOY!
Spiele gerade: The Cruel King and the Great Hero, Mana Khemia: Student Alliance
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„Kael‘s JRPG-Challenge 2027 - 404 ERROR: Story not found“
Tendenziell meide ich aber schon Spiele mit einer ausufernden Story, das stimmt schon. ^^
Man trifft den NPC vorher mal, meist ist der ein Questziel. Ich würde sagen, er ist auf der Seite der 50% relevanteren NPCs, aber wirklich eine Verbindung zur Story haben die bisher nicht. Ich spiel's bei Gelegenheit mal weiter.
Geändert von Kael (02.03.2026 um 12:43 Uhr)
Fix-Update: WiZman's World spiel ich noch weiter, aber ... macht im Moment keinen Spaß. Vielleicht wird's später mal besser.
Dafür hab ich, seitdem meine PS3 nun endlich funktioniert, gestern noch einen richtigen Brocken ausgepackt, den ich mir dieses Jahr unbedingt antun wollte: XEdge.
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Meine JRPG Challenge... 2017 [#1- 13] (13) | 2018 [#14 - 31] (18) | 2019 [#32 - 53] (22) | 2020 [#54 - 78] (25) | 2021 [#79 - 112] (34) | 2022 [#113 - 134] (22) | 2023 [#135 - #160] (26) | 2024 [#161 - #184] (24) | 2025 [#185 - 206] (22)
2026 [#207 - ???] (3)
Aktuell: [#210 - WiZman's World Re;Try] / [#211 - XEdge]
Sylverthas' Second Devolution (RPG-Challenge 2026): Until Then; Monster Girl Therapy; I Hate My Waifu Streamer; A Space for the Unbound; Clair Obscur; Zelda's Adventure; Zelda - Wand of Gamelon; Link - Faces of Evil; That Dragon Cancer; 2025 Abschlussfazit
Bisher ist es nur eines - grindy. Und zwar vom ersten Moment an.
Liegt auch wahrscheinlich daran, dass ich bisher bei den Systemen nicht so wirklich durchsteige (das Crafting-System alleine hat 4 oder 5 Layer und das Skill-System läuft ähnlich ab), aber bisher durfte ich für jeden "Boss" (let's call it that) erstmal eine Weile grinden. Man muss sich mit den Charakteren, Combos und anderweitigen Umständen auseinandersetzen, sonst zerlegen einen selbst die Trashmobs.
Als ich das KS gesehen habe, galt mein erster Gedanke übrigens Radiant Historia. Man kann zwar keine Gegner durch die Gegend kicken wie in RH, aber viel, was dort wichtig ist, gilt in XEdge auch.
Ach genau: Mir ist jetzt auch klar geworden, warum niemand zu dem Spiel irgendwelche (brauchbaren) Spielzeiten angeben kann: Es hat keinen internen Zähler. xD
Geändert von Kael (10.03.2026 um 22:11 Uhr)
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Bevor ich wieder nix zu schreibe, Part 211 - XEdge, der "unergiebige, fruchtlose Grind"
XEdge ist seit gestern durch. Eigentlich hab ich's seit Beginn (8.3.) nahezu täglich gespielt, aber ich hatte Anfang April ein kleines Motivationsloch alleine deswegen, weil ich zwischendrin feststellen durfte, dass es kein True Ending für mich gibt (obwohl ich mit passendem Guide gespielt hab), irgendwas hab ich halt übersehen. Wie auch bei Omega Quintet (IF, gleiche Spieleschmiede, 5 Jahre her, holy hell) gibt's kein Postgame für Leute, die das True Ending nicht erreicht haben. Ich hätte das Postgame von XEdge echt gern noch gemacht, aber ich spiel das kein zweites Mal durch - einmal reicht. Um das mal glasklar zu sagen: Ich finde den Move immer noch extrem beschissen. Klar fühlt sich das True Ending dann auch besser an und ist eventuell sogar in die Story integriert, aber ein ganzes Postgame sollte nicht hinter einem Guide Dang it-True Ending gegated sein. Hinzu kommt noch, dass man ein ganzes Gebiet nicht abschließen kann, wenn man nicht auf Hard spielt - sowas ist nicht ideal.
Story (wenn man das so nennen kann):
York, Mikoto, Morrigan (Darkstalkers), Raze (Mana Khemia), Etna (Disgaea), Lyner (Ar Tonelico), Marie (Atelier), Zelos (Spectral Souls) und noch ein paar andere werden urplötzlich in eine namenlose Welt ge-isekai'd und müssen sich dort zurechtfinden und Monster schlachten. Hierbei treffen sie auf May, die ihnen folgendes Angebot bereitet: Befreien sie genügend Seelen, die sich in der Welt verirrt haben, schickt May alle wieder nach Hause. Doch natürlich haben sie die Rechnung ohne einige Gegenspieler gemacht, die ein Hühnchen mit den Protagonisten zu rupfen haben. Die haben nämlich seit dem Auftauchen der Helden Lunte gerochen und wollen lieber die Welt übernehmen. Fast alle. Eine Rolle spielt außerdem noch der "Empyreal One", der für den Teleport ins Unbekannte verantwortlich ist und was er sich davon erhofft hat.
- Man braucht's wegen der Story nicht zu spielen. SURPRISE! Die ist zwar, äh, okay, braucht aber ewig, bis sie in die Gänge kommt.
- Man hat definitiv mehr davon, wenn man die Charaktere (und ihre Beziehungen untereinander) kennt. Wenn ich mal recht überlege - von den Spiele, aus denen die Charaktere kommen, hab ich nur Disgaea 1 gespielt - für satte 1h13 Minuten.
Mit der Zeit kristallisieren sich aber ein paar Muster heraus - , dass Antagonisten aus den jeweiligen Spielen (Reicher in Razes Fall z.B.) auftauchen, die ihnen grundlos das Leben schwermachen.
- Ich hatte nicht das Gefühl, dass besonders viel Wert auf Charakterinteraktionen zwischen den einzelnen Spielen gelegt wurde, aber hin und wieder gab's ein paar lustige Einlagen. Alleine, Monsterklatsch-Wetteifern, das von Marie angeleiert wurde, um Essen zu beschaffen, aber von Lily zweckentfremdet wird, um ihrer einseitigen Liebe Raze zu imponieren - was natürlich spektakulär in die Hose geht.
- Der Twist, dass Außenstehende nur Futter in Augen der Welt sind, wurde nicht gut ausgespielt. Zwar haben York etc. alle Gründe, um in ihre jeweiligen Welten zurückzukehren, das fällt aber z.B. bei den Charakteren die aus XEdge selbst stammen (Lazarus, Raizen, Anesha), flach. Für die ergibt sich eine eigenartige Situation: Sie müssten eigentlich die Interessen der Antagonisten vertreten (dass Xedge-Welt erhalten bleibt), streiten aber aus irgendwelchen Gründen auf der Seite der Helden, die Xedge-Welt loshaben wollen, damit sie nicht zu Futter verarbeitet werden. Da passt was nicht zusammen.
- Die Antagonisten-Motivation ist nur unwesentlich besser. Da sie ihn ihren eigenen Welten im Kanon nix gerissen haben und/oder von Helden erledigt wurden, versuchen sie sich jetzt Xedge-Welt unter den Nagel zu reißen. Natürlich wollen das auch alle (außer einige mit gar keinen Ambitionen), weshalb Konflikte vorprogrammiert waren.
- Einer der Hauptgründe, warum das Spiel so schlecht wegkam (wie mal erwähnt, MC 52), ist der extreme Anfang. Man bekommt im ersten Gebiet vier Charaktere vorgestellt, die alle keine wirkliche Synergie miteinander vorweisen und muss mit denen ein paar absolut grässliche Bosse auseinandernehmen: Etna und ihre Prinnys, die zuschlagen wie Berserker. An diesem Punkt grindet man bis zum letzten Bisschen (überweigend EP, Equipment Points), damit man die Viecher gerade so schlägt, nur um kurze Zeit später denselben Kampf in nochmal schlimmer vorgesetzt zu bekommen. Ich hab mich da durchgebissen, aber viele (zumindest nach den GameFAQ-Foren) haben das Spiel an dem Punkt schlicht geschmissen. Man muss allerdings auch sagen - das setzt den Standard für später. Hin und wieder mal gibt's Boss- oder Trashmobkämpfe, gegen die man ziemlich alt ausschaut, hat man die Spielsysteme nicht vernünftig verstanden.
- Der Gameplay-Loop ist ziemlich simpel. Man kommt in einer neuen Welt an, und sucht sie nach Seelen ab - entweder manuell oder durch Area Search (was kostet). Im Anschluss tauchen Bosse auf, die den Weg blockieren. Für die darf man häufig Materialien oder Ausrüstung grinden. Nach 2 - 5 Bossen folgt ein Sidescroller-Dungeon, der zur nächsten Welt führt. In einem Dungeon heilt man sich nicht automatisch, weswegen man da auch nicht grinden braucht. Das Ganze macht man insgesamt 13x, während die Story für 80% des Spiels vor sich hindümpelt und man nach und nach nur die Antagonisten kennenlernt und welche Beziehung sie zu den einzelnen Protagonisten haben.
- Gegnerische Hinterhalte konnten einen häufig ohne jegliche Vorwarnung vernichten. Teils lag das an den Monstern, die aufgetaucht sind (der Lv120-Babydrache im vierten oder fünften Dungeon), teils an Ailments (kam vor, dass die komplette Party paralysiert oder eingeschläfert wurde - auch wenn eine schlafende/paralysierte Party trotzdem fliehen konnte xD), teils an ungünstigen Angriffskombinationen.
- Ähnlich liefen Bosskämpfe ab - einige hatten eine Art Limit Break bei unter 20 oder 25% HP. Es gab z.B. Parry, Magic Barrier und True Barrier - ersteres ließ physische Angriffe nicht mehr treffen, zweiteres magische Angriffe und letzteres gar keine regulären Angriffe mehr. Abhilfe boten EX-Skills, die haben immer getroffen, aber mussten erst mühsam aufgebaut werden. Einen gegnerischen Skill gab's noch, der eigenen Schaden regelmäßig genullt hat. Lästig ohne Ende. Bosse konnten außerdem noch ihren eigenen EX-Skill einsetzen - keinerlei Verteidigung oder Evasion half dagegen. Rettung gab's nur in Form von zusätzlichen HP - und teilweise wurde man trotzdem von derartigen Skills in der Luft zerrissen.
- Das brilliante Kampfsystem an sich war rundenbasiert, aber mit Zeitkomponente. Setzte man einen Angriff ein, konnte innerhalb von wenigen Sekunden ein weiterer folgen, wodurch eine Combo aufgebaut wurde. Je höher der Combo-Count war, desto mehr Schaden wurde verursacht und desto höher waren die Belohnungen am Ende.
- Charaktere generierten pro Zug AP/Attacken-Punkte in Höhe ihres Maximums. Gab man diesen Zug dann dem Gegner, stieg das Ganze auf das Zweifache - ermöglichte so bessere/längere Combos. Wenn man nicht grade 5+ Gegnern gegenüberstand, war es sinnvoll, den ersten Zug dem Gegner zu geben (und sich dem ganzen Massaker auszusetzen), anschließend wiederzubeleben und den Gegner geballt plattzumachen. Ein Allheilmittel war das aber nicht - stand der Gegner danach noch, bekam er ebenfalls zwei Züge und zusätzliche AP. In nahezu allen Fälle war das dann Game Over.
- Es kam stark auf die Charakterwahl an. Bestimmte Charaktere synergierten nicht mit anderen, weil diese Charaktere keine Combo aufbauen konnten oder diese Charaktere alles konnten, aber nix richtig. Ein typischer Fall für einen derartigen Charakter war Ayatane - der hatte Skills aller Art und selbst Zauber, aber hat selbst überhaupt nichts gerissen. Das Gegenbeispiel war Marie, auch wenn die stark durch ihre Waffe eingeschränkt war - die konnte im Alleingang ihre stärkste Combo (Ragnarok) lostreten. Ein gutes Team war eines, das längere Combo-Serien starten konnte, abhängig davon wählte man seine Charaktere. Ein Favoriten-Only-Run stell ich mir in XEdge sehr schwer vor.
- Was auch wichtig war - Positioning. Man konnte das auch für sich selbst nutzen, aber gerade am Anfang waren Geister, Zauberer und Schnitter ziemlich unbequeme Gegner. Die haben sich in der hintersten Ecke des Kampffelds verkrümelt, an das kein Charakter herankam, der nicht selbst Fernkämpfer/Magier war.
- Der Grind ist ziemlich absurd - unter anderem auch, weil XEdge ziemlich hart ist. Meist grindet man irgendwas für den nächstbesten Boss (was man häufig auch braucht), schafft den dann mit Hängen und Würgen, nur um im Anschluss den nächsten Boss zu finden, der einen wieder erst einmal zerlegt. Anfangs betrifft das überwiegend EP (Equipment Points) und TP (Team Points), später überwiegend Materialien für gecraftete Waffen.
- Apropos Crafting: Das war in Summe komplett undankbar. Man konnte Ausrüstung für Material schreddern, brauchte aber genau diese Ausrüstung später wieder. Man konnte diese Ausrüstung auch nicht kaufen und brauchte für eine Endgame-Waffe rund 8-10 vorherige Waffen, die man allesamt nicht kaufen, sondern mühsam herstellen musste, mal ganz abgesehen von den ganzen Monstermaterialien, von denen es einige nur als Rare Drop gab. Und dann hat ausgerechnet Marie, die lustige Explo-Alchemistin den Laden geschmissen, was sich natürlich im Gameplay widerspiegeln musste - der ganze Crafting-Prozess konnte failen und die erhaltene Waffe war futsch. Fall für Save & Reload.
- Die Monster am Ende, im 13. und letzten Gebiet, waren knüppelhart, ähnlich wie am Anfang. Die dort auftauchenden Luijit (besagte Lv120 Babydrachen, die kompromisslos oneshotten konnten) machten nichts besser und einen Boss gab's dort auch, an dem hab ich mir zusätzlich die Zähne ausgebissen, sodass ich schon dachte, ich muss das Game kurz vor Ende schmeißen: Reicher, und der war nicht mal Endboss. Ermöglicht keine zwei Züge hintereinander? Check. Lächerliche AoEs? Check. Absurder Schaden? Check. Zwei Züge hintereinander ohne Vorwarnung? Check. AoE-EX-Skills? Check. True Barrier (kein Schaden unter 25% HP)? Check. Er hatte einfach alles, was er brauchte, um pro Zug drei Charaktere zu killen und dem vierten schwer zu schaden - dass ich den überhaupt niedergerungen habe, war vermutlich reines Glück, ich hab etliche Versuche für den gebraucht.
War's nun gut?
Wahrscheinlich nicht, aber ich war primär echt angefressen davon, dass mir das Postgame verwehrt geblieben ist (das mir eventuell die Erfahrung verbessert hätte?). Ich hätte mir das echt gerne angesehen, zumal da nochmal ganz andere Geschütze aufgefahren werden, wenn man einigen Foren glauben darf.
Davon ab komm ich mir auch ein wenig vor wie bei Time & Eternity: XEdge hat definitiv seine Kompetenzen und positiven Merkmale (va. das Kampf- und Belohnungssystem, z.T. Umgang mit Bossen), aber viel wird von der Monotonie im Gameplay-Loop überschattet und dass das Spiel außer fruchtlosem Grind leider nicht wahnsinnig viel zu bieten hat.
Last but not least - ich hatte ein paar richtig bescheuerte Momente in XEdge. Vielleicht editier ich die noch hier rein, aber ich sollte so langsam in die Falle. xD
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