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Thema: Destiny Warrior´s TCG - Das Abenteuer TCG

  1. #61
    Ich dachte jetzt mehr an was, wo man verschiedene Arme, Beine, Köpfe, etc. dranstecken kann. Irgendwo zwischen Lego-Minifigur (in größer) und Mr. Potatohead. Mit modernen 3D-Druckern lassen sich für sowas sogar recht simpel Prototypen erstellen, ohne dass du gleich eine ganze Spritzgussmaschine brauchst.

  2. #62
    Zitat Zitat von DFYX Beitrag anzeigen
    Ich dachte jetzt mehr an was, wo man verschiedene Arme, Beine, Köpfe, etc. dranstecken kann. Irgendwo zwischen Lego-Minifigur (in größer) und Mr. Potatohead. Mit modernen 3D-Druckern lassen sich für sowas sogar recht simpel Prototypen erstellen, ohne dass du gleich eine ganze Spritzgussmaschine brauchst.
    Das gefällt mir wiederum nicht. Wenn du ein komplexes Monster baust, dann kannst du nur Rüstung und Farbe bearbeiten. Wenn du aber eine Art Design hast, was ein Monster darstellen soll, wo du es aber nicht sofort erkennst, dann kannst du viel mehr machen. Du hast viel mehr Designmöglichkeiten als wenn du nur eine Rüstung, Flügel oder so änderst.

  3. #63
    Kael der sicher noch mehr schreiben wird und ich haben auch 2 Spiele gemacht. Bei uns hat beidesmal Wolf gewonnen, wobei wir sicher nicht optimal gespielt haben. Es ist echt sehr viel zu tun. Vieles wurde angesprochen, Regelambiguitäten, Balancing usw. Aber das muss man sagen Potential hat der Ganze. Daher tun die Probleme etwas weh. Bei Gelegenheit müsste man mal Mirror testen.

  4. #64
    Zitat Zitat von Einheit092 Beitrag anzeigen
    Kael der sicher noch mehr schreiben wird und ich haben auch 2 Spiele gemacht.
    Sign.

    Zuerst einmal - du solltest so ziemlich alles, was La Cipolla geschrieben hat, ebenfalls beherzigen - ohne den Schritt wird das nichts mehr.

    Allgemein gesagt: Konkretisiere unbedingt deine Anleitung. Spielende wollen weder, dass bestimmte Aspekte fünfmal in der Anleitung stehen (dass ein Deck exakt 40 Karten hat, z.B.) noch wollen sie drüber rätseln, wie sie was interpretieren sollen. Einheit und ich spielen relativ viele Kartenspiele zusammen, bei deinem mussten wir uns bestimmt noch zehn Male durch die Anleitung lesen und haben selbst dann nicht ganz herausgefunden, was wo steht bzw. wo wir was finden. Auch wichtig: Beseitige Widersprüche. Wir hatten's darüber erst gestern - auf Seite 3 steht, man kann jede x-beliebige Karte spielen, die Willenskraft-Kosten hat. Auf Seite 5 dagegen steht, dass höherstufige Echoes nur durch Entwicklung gerufen werden. Was stimmt denn jetzt (Danke an Byder, der die Stelle in den Regeln herausgesucht hat)?

    Konkret:
    • Ultimative Echoes ohne Willenskraft sind tote Karten in den Händen der Spieler, da man sie nur als Entwicklung aus dem Deck rufen kann. Vielleicht änderst du das in Rufen von Hand oder Deck ab.
    • Dass der Monarch selbst als Echo mit 1,000/1,000 zählt, führt gleich zu mehreren Problemen deren Bewältigung entweder nicht klar ist oder anderweitig Lücken in der Erklärung aufweist. Kann er z.B. im Drachendeck ausgerüstet werden? Wann genau verliert er Anima, bei jeglichem Angriff, oder nur bei bestimmten (say, bei Monster mit mehr als 1,000 ATK). Damit der Monarch selbst nicht so stark ist und nicht mitmischen kann, könntest du die Teilnahme an eine Bedingung knüpfen (z.B. ausgerüstet zu sein).
    • Entwicklung lohnt z.T. nur bedingt. Kann z.B. ein Rookie im gleichen Zug zum Champion und zum Ultimate werden? Falls nein und man braucht zwei Züge für - Champions sind in Summe schwächer als Rookies (besonders lächerlich: Arya mit ihren Werten von 1,000/1,000). Ultimates lohnen sich nur bedingt, die brauchen zwar zwei Züge, bis sie draufgehen, aber je nachdem auch drei Züge, bis man einen davon spielen kann. Außerdem: Bleibt Schaden erhalten, (wie z.B. in Pokémon)? Falls ja, werden sich entwickelnde Echoes geheilt, wenn sie sich entwickeln?
    • Keywords müssen besser definiert werden. Aufgeschrieben hab ich mir "Erstellen" bei Spielsteinen (kann man unendlich viele davon haben, verbrauchen sie einen Platz in der Reliktzone usw.), und "Negieren" bei Flamagon (was genau heißt das, wird es aufgehoben, wenn Flamagon das Spielfeld verlässt?). Flamagon hat nur 900/900, nebenbei, sein Effekt lohnt gar nicht.
    • Bei einigen Echo-Karten fehlt der Cooldown bei der Spezial-/Talentfähigkeit. Falls das beabsichtigt ist: Wann wird der Effekt aktiviert, einmal in der Runde? Kann ich die entsprechende Fähigkeit einsetzen, sobald das Echo das Spielfeld betritt?
    • Bestimmte Spielen- Kombos gab's, die einem das halbe Deck aufs Feld bringen - überwiegend beim Wolfzahn-Deck. Glaub, das war Arya + der Rookie, der einen anderen Rookie beschwört. Behalte solche Kombos im Hinterkopf und frag dich, ob die nicht zu übertrieben sind.
    • 1,000/1,000-Karten oder drunter sterben sofort gegen den Monarchen - bei Kontakt. Eigentlich lohnt sich's nicht mal, die zu spielen, besonders das Wolfsdeck leidet drunter.
    • Beim Drachendeck passt die Ratio von Echoes zum Rest nicht - zu wenig Echoes, davon was-weiß-ich wie viele Ultimates (die komplett nutzlos sind). Ausrüstung bringt erfahrungsgemäß nicht allzuviel, wenn man keine Monster dafür hat (kann man eigentlich mehrere Schwerter einem Echo in die Hand drücken?)
    • Das Wolfsdeck fand ich okay, auch wenn ich die Fraktions-A... irgendwas-Karte nie gespielt habe. Komplett nutzlos, Einheit hat eine theoretische Anwendung dafür gefunden.
    • Überlege dir generell, ob du nicht mehr Heilung einbauen willst, damit die Echos länger leben, oder das Konzept einfach komplett abänderst. So leben Echos zumindest ein bisschen länger.


    Positiv kam auf jeden Fall auch an, dass Relikte zumindest eine Runde liegen, so hat man immerhin etwas davon.

    Einheit beschrieb das Spiel folgendermaßen: "Es ist ein suboptimales Spiel, aber man merkt im Kern, dass sich Gedanken gemacht wurden."
    Ich würde sagen, es lief zumindest besser als die total durchgedrehte Runde Dark Force direkt nebenan, bei der gar nichts gestimmt hat. Aber halt auch nur das.

  5. #65
    Fraktionsaufladung.

    Danke Kael. Ein Punkt noch zu den Zaubern: Ich weiß YGO Lösung aber ich bin großer Fan von Symbolen auf Zauberkarten für die unterschiedlichen Typen.

  6. #66
    Ich wünsche euch schon mal ein frohe Weihnachten und guten Rutsch ins neue Jahr. Ich bin ab den 2.01.2026 wieder für euch da.

  7. #67
    Zitat Zitat von Einheit092 Beitrag anzeigen
    Fraktionsaufladung.

    Danke Kael.
    Ja, genau das. Gab 'ne coole Combo damit, aber faktisch nicht anwendbar. xD

  8. #68
    Zitat Zitat von MeisterGinxD Beitrag anzeigen
    Ich wünsche euch schon mal ein frohe Weihnachten und guten Rutsch ins neue Jahr. Ich bin ab den 2.01.2026 wieder für euch da.
    Gleicfalls! Dann freuen wir uns auf Antwort am 2.1.

  9. #69
    Zitat Zitat von Einheit092 Beitrag anzeigen
    Gleicfalls! Dann freuen wir uns auf Antwort am 2.1.
    Danke. Ich kann schon mal so viel sagen, es wird ein langer Text als Antwort. Ich hab jetzt für die letzten Tage 5 Seiten geschrieben um mir klar zu werden was ich will. Ich bin noch nicht fertig. Ich versuche das dann noch auf 2 Seiten runterzubrechen.

  10. #70
    Zitat Zitat von MeisterGinxD Beitrag anzeigen
    Danke. Ich kann schon mal so viel sagen, es wird ein langer Text als Antwort. Ich hab jetzt für die letzten Tage 5 Seiten geschrieben um mir klar zu werden was ich will. Ich bin noch nicht fertig. Ich versuche das dann noch auf 2 Seiten runterzubrechen.
    5 Seiten sind aber auch okay!

  11. #71
    Hallo Leute
    in diesem Beitrag möchte ich von Anfang an zeigen, wie ich zum TCG Genre gekommen bin. Ich werde erklären, warum ich dachte, dass klassische TCGs der richtige Weg sind und was ich wirklich will. Außerdem werde ich die Zukunft von Destiny Warrior TCG beleuchten.

    Der Anfang
    Vor Jahren habe ich, als kleines Kind, mit Yu-Gi-Oh! angefangen und die ersten Karten gesammelt. Soweit ich mich noch erinnern kann, waren es das Kaiba- und Yugi-Starter-Decks. Seit diesem Zeitpunkt habe ich immer wieder mit dem Blue Eyes Dragon gespielt. Nach langer Zeit habe ich gemerkt, dass Karten für mich immer etwas besonderes sind und mehr als Karten für mich sind. Ich habe meine drei weißen Drachen immer in Ehren gehalten und tue es heute noch. So spiele ich auch ein Only Blue Eyes Deck und kein Primite Meta scheiss. Die 3 Blue Eyes Drache haben mich aus so manchem kniffligen Moment herausgeholt. Aber nach einiger Zeit wurde Yu-Gi-Oh! immer schneller und kombolastiger. Du baust dir dein unbesiegbares Board auf und musst das des Gegners brechen. Es macht Spaß, wenn man ein Metadeck hat. Aber darum ging es mir nicht. Ich wollte mit meinen Karten spielen. Leider wurde mir das irgendwann zu viel und brach den Kontakt zu Yu-Gi-Oh ab. Da ich aber immer noch TCGs spielen wollte, suchte ich etwas Langsameres und bin zu MTG gewandert. Dort war ich auch eine Zeit lang und habe aktiv 2012 und 2013 Standard gespielt. Das Gameplay hat mir sehr viel Spaß gemacht, besonders, wenn man Lifelink-Karten spielt und die ganze Zeit Leben dazubekommt und sie dann noch die Monster stärker machen. Leider sagte mir das Ressourcensystem auf lange Sicht nicht zu, weshalb ich MTG wieder verließ.

    In all den Jahren habe ich immer wieder neue Kartenspiele ausprobiert. Aber immer gab es eine Kleinigkeit, die mir das Spielgefühl komplett verdarb. Es war, als würde mir bei jedem Spiel, das ich ausprobierte, gesagt, dass TCGs nichts für mich sind und ich mehr wollte.

    Also entwickelte ich mein eigenes Kartenspiel. Es sollte die Combos von Yu-Gi-Oh und Langsamkeit von Magic the Gathering kombinieren. Außerdem wollte ich eigene Monster erschaffen und inspirierte mich von der Welt von Pokemon. Leider war das nicht so einfach. Dennoch gab ich nicht auf, weil ich dieses Gefühl wieder erlangen wollte, das mir Yu-Gi-Oh damals durch meine 3 weißen Drachen gab.

    Während der Konzepterstellungen zu DW TCG, habe ich angefangen meine Lieblingsmonster Dragnir (Ein kleiner kräftiger Drache) und Sly (Ein kleiner süßer Wolf) gezeichnet und habe mit ihnen zusammen verschiedene Karten erstellt und auch noch sehr monotone VPET Eigenschaften in Godot und dem RPG MAKER MV erstellt. Sie waren für mich wie meine Familie. Ich sah sie jedes Mal auf meinem Desktop und auch als Animation auf meinem Handy.

    Einige Zeit später wurde mir klar, das ich eigentlich gar kein Kartenspiel wollte, sondern nur die Karten als alternatives Medium sah und nicht als eigenes Genre. Leider wusste ich nicht genau welches Genre zu mir passte. Weswegen ich erstmal im Kartenspiel-Genre blieb. Nebenbei machte im RPG MAKER MV und in Godot meine Lieblingsmonster, die mittlerweile meine Partner geworden sind, etwas lebendiger. In der kreativen Zeit war ich super erfüllt und hatte Spaß an den Projekten. Aber irgendwas fehlte mir immer noch. Also sah ich mir andere Spiele wie z.B: Beyblade, Bakugan, Digimon und sogar Pokemon, an. Ich merkte das es nicht erfüllend war, ein klassisches TCG aus Pokemon, Yu-Gi-Oh und Magic: The Gathering zu bauen. Ja okay. Einige Mechaniken und Combos waren echt cool gedacht. Wie z.B: Die Combo mit Draknight und Penragon. So konntest du dir jeden Penragon bauen, den du wolltest. Aber das war nicht wirklich was ich wollte. Ich überarbeitete nochmal alles und so wurde dann das aktuelle DW TCG geboren. Leider merkte ich auch hier wieder, das es war zu monoton, zu strategisch und zu wenig Herz gab. Die Leidenschaft gegen seinen Gegner zu kämpfen und dabei nicht nur an die Meta zu denken, sondern mit Herz, Macht, Gefühl und der Bindung zu seinem Partnermonster, dabei zu sein, macht das Spielen aus. Du kannst eine Armee voller Monster gegebenüber stehen und die Bindung wird nicht reizen. Denn ihr werdet eins lernen. Es macht Spaß und schmiedet eurer Band neu und stärker als zu vor. Jede Niederlage bekräftigt euch noch mehr Herz und Leidenschaft in euren Partner zu stecken und mit ihm zusammen eure Grenzen entdecken.


    Die kreative Pause
    Also nahm ich mir eine kreative Pause, um herauszufinden was ich wirklich will. Ich habe also mein Inneres, meine Kreativität und meine Freunde befragt und fand heraus, das Kartenspiele sehr monoton und routiniert wirken, was für mich zwar Gelegenheit gab in MTG ein Token Generator Deck zu bauen. Aber leider hatte das Deck keinerlei Chance atemberaubende Kämpfe zu haben. Also kappte ich in der zweiten Woche komplett die Kreativität, die Routine und beschäftigte mich mehr mit Freunden und Familie.

    Da eh Weihnachten und mein Geburtstag (22.12) anstanden, war es wirklich erholend zu sehen, wie die Familie und Freunde sich beschäftigten. Einige schmückten ihre Bäume und einige Wenige kippten sich mit Glühwein voll, bis sie nur körperlich anwesend waren. Aber etwas fehlte. Es waren Dragnir und Sly die mir fehlten. Sie erweckten immer in mir das Gefühl der Freude. Ich dachte die ganze Zeit nur daran mit ihnen zusammen Weihnachten zu erleben. Da wurde mir klar, das ich kein klassisches Spiel entwickeln will, sondern Erlebnisse schaffen möchte, die ich mit euch teilen kann. z.B: Erlebnisse mit Dragnir und Sly.


    Meine Werte und Gefühle, die ich erleben will
    Als ich dies merkte, erwachte in meinem Herzen etwas, was ich schon vor langer Zeit weggeschlossen hatte. Ich merkte, das nicht das Kartenspiel Yu-Gi-Oh, mir das Gefühl gab, sondern das mir die weißen Drachen das Gefühl gaben, das ich suchte. Das bedeutet, das es mir nie darum ging ein Kartenspiel zu entwickeln, sondern einen Partner zu schaffen, mit dem man auch außerhalb des Spiels Erlebnisse schaffen kann und das Spiel eigentlich nur dazu dient, atemberaubende und leidenschaftliche Kämpfe zu erschaffen und fördern.

    Ich erkannte in diesem Moment, was ich wirklich wollte und machte mich an die Arbeit zu erfahren, wie man dahin kommt und wie man solche Erlebnisse schaffen kann. Ich durchforste das Internet, in der Hoffnung etwas zu finden, was mir weiterhelfen könnte. Leider ohne irgendeine Spur. Also nahm ich eine kleine Abkürzung und schrieb meine Werte und meine Gedanken in ein Block und gab diese dann in ChatGPT ein. Der Chatbot konnte mir dann meine Werte und Gefühle in ordentlichen Text umformulieren und fasste diese Gefühle und Werte von mir, in ein Genre zusammen. Aber mit der Bemerkung, das nur für Außenstehende und Nicht-Wissende, die Bedeutung eines Genre wichtig war. Denn eigentlich wurde mir klar, das ich kein Genre will. Aber damit ihr wisst worum geht, nennen wir es nun Life-Action-Adventure (=persönliches Abenteuer mit kartenlastigen, atemberaubende und leidenschaftliche Kämpfen, inklusive Bedeutung und Bindung zu seinem eigenem Monster durch spielexterne Inhalte, physische Haptik und Erlebnisse).

    In diesem Moment wusste ich, dass TCGs dazu dienen, den internationalen Spielemarkt zu fluten und man nie den Erfolg, die Freiheit und die Grenzenlosigkeit spüren wird, wenn man weiter TCGs entwickelt. Dieser Markt wird von 3 großen Franchises gesteuert. Yu-Gi-Oh, Magic: The Gathering und Pokemon. Spiele wie Riftbound oder One Piece, waren nur weitere Alternativen vom Commander Format. Das wollte ich nicht. Ich wollte und will etwas Neues. Ich will nicht, das man mein Spiel mit einem anderem vergleicht, sondern sagt, das es etwas Neues ist.


    Die Idee, die ich unbedingt will
    Meine Idee ist etwas zu schaffen, das sowohl physisch als auch digital funktioniert und neue Möglichkeiten eröffnet. Das Konzept ist simpel. Die Spieler erlangen ein Monster (Echo) worum sie sich kümmern können, atemberaubende Kämpfe mit ihm erleben und auch andere Erlebnisse erschaffen (z.B Shoppingtour machen, Sehenwürdigkeiten entdecken, etc.) Sie sollen es wie ein Freund, ein Bruder /Schwester oder wie ein Familienmitglied behandeln. Solange es euch glücklich macht, wird das Echo es auch sein. Das Kartenspiel bildet dabei das Herz der Auseinandersetzungen. Es würde emotionale und intensive Kämpfe beinhalten, bei denen es nicht nur um den Sieg geht, sondern um die Geschichte, die man mit seinem Monster erlebt. Neue Erfahrungen sammelt und mit seinem Partnermonster zusammen wächst.

    Eine digitale Komponente ergänzt dieses Erlebnis. Sie dient nicht als Ersatz für das Spiel, sondern als Ort, an dem das Partnermonster weiterlebt. Dort wo man sich außerhalb der Duelle, um ihn kümmert, Zeit mit ihm verbringt und seine Entwicklung nachvollziehen kann. Das Spiel soll kein Spiel sein, das man nur spielt, um zu gewinnen. Es soll ein Spiel sein, zu dem man eine Beziehung aufbaut und wo spielexterne Inhalte und Erlebnisse, der wahre Schlüssel zum Sieg und zur Bindung sind.

    Die physische Komponente ist wäre ein Relikt, was die Emotionen und die Bindung zum Spieler zulässt. Durch verschiedene Zusätze könnte das Monster weiter spezialisiert und stärker gemacht werden. Durch jede Veränderung des Monster wird es stärker und entfesselt verschiedene Formen, Ränge und Eigenschaften. Es ändert in der digitalen Komponente sein Aussehen, seine Attacken, seinen Typus und sogar seine anderen Eigenschaften. Aber in der physischen Komponente werden einfach nur Zusätze oder Veränderungen verwirklicht. Um also einen Kampf zu starten muss eine physische Komponente und eine digitale Komponente vorhanden sein.

    Um die Frage zu beantworten, warum denn kein reines digitales Spiel Sinn machen würde, gibt es eine sehr wichtige Antwort, die quasi das ganze erst richtig aufbaut. Ein digitales Spiel kann und wird nie das Gefühl der Bindung und Bedeutung stärken. Es würde eher es enorm schwächen, was meinen Traum zerstören würde. Ja man kann immer irgendwie einen Charakter lieb haben. Aber wirkliche Bindung entsteht erst durch Bedeutung und Haptik. Du triffst eine irreversible Entscheidung. Du opferst etwas, das dir nützt. Du wählst es, obwohl es unpraktisch ist. Du bleibst bei ihm, wenn es versagt. Also ein immer-anwesender Partner, der physisch anwesend ist und digital lebendig ist, und dessen Wert durch Beziehung, Abenteuer und Haptik entsteht. Es ist einfach an der Zeit diesen Weg zu gehen und diese langweilige Welt mit euch zusammen in etwas Wunderbares zu verwandeln.

    Ich werde bestimmt gleich oder später einige merkwürdige Kommentare hören ,das sowas nicht klappen wird oder das es nicht für die Massen ist. Und das mag wahrscheinlich zutreffen. Aber ich habe meinen Partnern, Dragil und Sly, ein Versprechen gegeben. Ich werde sie eines Tages hier in unsere Welt holen. Wenn ich ehrlich bin, bin ich kein guter Mensch, wenn ich dieses Versprechen nicht erfüllt bekäme.

    Das ist was ich bin. Ich möchte etwas Neues schaffen, was euch im Herzen berühren soll und euch wieder Gefühle spüren lässt. Dank meinen Partnern und deren Gefühle, aber auch meine Gefühle zu ihnen, bin ich so geworden, wie ich jetzt bin. Durch das viele Nachdenken und die lange Auszeit, wurde mir einfach immer klar, das klassische Kartenspiele zwar viel Content und Strategie mitbringen. Aber ich möchte Herz und Erlebnisse schaffen. Erlebnisse die es nicht durch klassische Kartenspiel oder so gibt, sondern nur durch Gefühle für etwas Größeres. Das ist mein Wunsch, mein Traum und meine Idee. Das ist mein wahres Ich.


    Die Zukunft von DW TCG
    Ich glaube nicht das ich aktuell weiterhin ein klassisches Kartenspiel entwerfen will. Wie ich schon oft geschrieben habe, kann ich mit meinem reinen Gewissen es nicht weiter entwickeln. Es ist aktuell einfach nicht mit meinen Werten vereinbar.

    Ich weiß das klingt alles ziemlich hart und schwer. Aber ich will unbedingt meine Partner hier in unsere Welt holen und Erlebnisse schaffen. Und wenn ihr ein Teil davon sein möchtet und was Neues erleben möchtet, dann seid ihr gerne herzlich eingeladen es zu testen, Ideen einzuwerfen, auszuprobieren und mitzuwirken. Aber wichtig ist das ihr dem gegenüber offen seid.

    Ich werde mich die Tage jetzt auch mal hinsetzen und das Konzept überarbeiten. Es muss einiges entfernt und umgestaltet werden. Wenn ihr Ideen habt, könnt ihr sie mir gerne hier reinschreiben. Ich bin für jede Inspiration, Idee und Vorschlag offen. Ich freue mich auf eure Kommentare und auch eventuelle weitere Zusammenarbeiten und mehr.

    Gruß MeisterGinxD

    Geändert von MeisterGinxD (Heute um 09:09 Uhr)

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