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Thema: Anime Fall Season 2025

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Digimon Deadbeat 01

    Dachte, ich schreibe ein bisschen was, aber "Es ist Digimon." fasst es eigentlich ganz gut zusammen . Auf das Setting, bei dem Menschen Emotionen in Energie umwandeln können, um damit Ei-Pods, die anscheinend Smartphones abgelöst haben, zu breteiben, muss man sich eben einlassen.

  2. #2
    Manchmal reicht das ja schon^^

    Pass the Monster Meat, Milady! 01: Das die beiden Monster & Essen Titel am gleichen Tag laufen ist ein schöner Zufall^^. Die beiden Mains machen zusammen einen ganz niedlichen Eindruck und ein bisschen gefunkt hat es auch schon. Der restliche Adel verhält sich so weit stereotypisch, aber ich bin froh, dass die Show zumindest eine Erklärung dafür hat, warum die meisten Menschen Monster-Fleisch meiden. Wobei mich dann interessiert, ob die Show noch darauf eingehen wird, warum dann gewisse Handwerksmethoden, wie die Magie über das Blut zu extrahieren, existieren. Vielleicht eigentlich für was anderes gedacht oder einfach nur nicht weit genug verbreitet?
    Und mir hat auch die Reaktion von Galbraith gefallen, als es um die Frage ging, ob sie auch lernen könnte Monstern so den Kopf abzuschlagen. Natürlich kann sie das lernen mit genug Übung, aber bei ihren dünnen Armen wird das schwierig. Daher hat er gleich seine Hilfe angeboten .

    May I Ask For One Final Thing? 01-02: Startet mit einer Doppelfolge. Die Umsetzung sieht recht solide aus, so animiert fiel mir aber auf, wie plump das ganze Setup gemacht ist. Also besonders viel Tiefe darf man am Anfang nicht erwarten, dass ist alles ziemlich eindimensional aufgebaut, damit Scarlett ruhigen Gewissens zuschlagen kann. Was ich durchaus ok finde. Der Main Appeal ist einfach, dass sie korrupten Adeligen die Fresse poliert^^. Man hat ja auch in anderen Shows hin und wieder mal Charaktere, wo man sich so was wünschen würde, aber es passiert einfach nicht. Da kann das hier ein wenig als Ausgleich dienen.
    Die Dynamik mit dem ersten Prinzen, der sie zur Unterhaltung beobachtet ist auch wohl bekannt und funktioniert für mich.
    Ich schätze mal, dass sie nach dem initialen Arc auch ein paar interessantere Sachen mit dem Worldbuilding anstellen könnten. Schauen wir mal. Die Serie dürfte die paar Kapitel, die ich gelesen haben, recht schnell überholen.

  3. #3
    Zitat Zitat von Dnamei Beitrag anzeigen
    Ich vermute mal, dass liegt eher daran was für Templates oder Schablonen sich durchgesetzt haben, von denen abgekupfert wird. Es gibt da ja ein paar Varianten (Underdog der eigentlich der Beste ist oder Aus der Party geworfen, obwohl er der Beste ist usw.), von denen sich dann eine Großzahl klont, entweder mit oder ohne Twist / Anpassungen, wodurch dann diese Masse zustande kommt. Auf die offenbar immer noch genug Leute abfahren. Der Vorteil der ganzen Variationen ist natürlich, dass da für jeden eine oder ein paar dabei sein können, die Spaß machen. Merke ich auch immer mal wieder, das was dabei ist, was das Interesse weckt und dann sogar gefällt beim Anschauen. Auch wenn man vorher gefühlt 100 andere ignoriert hat^^
    Gibt bestimmt auch ein paar, wo sich der Main erst wirklich hocharbeiten muss. Oder die Nische ist vielleicht schon zu sehr von den typischen Battle Shounen ausgefüllt?
    Sorry für die späte Antwort.
    Das sich solche Schablonen durchsetzen wenn sie Erfolg bringen ist klar, aber mir ist das noch nie so kreativ bankrott vorgekommen wie hier im Animebereich. Was wahrscheinlich an der Frequenz liegt, es starten ja jedes Jahr keine Ahnung gefühlt 20 Serien mit ähnlicher Prämisse. Selbst wenn man Soulsborne oder ähnliches nicht leiden kann kommen doch nicht so viele von denen im Jahr raus. Liegt aber natürlich auch daran das ich Spiele, Bücher oder Kinofilme die mich nicht ansprechen oder die ich als so übersättigt empfinde, einfach ignoriere, während ich bei Animes einfach in mehr Sachen jede Season reinschaue. Vielleicht ist das dadurch auch nur mein subjektives Empfinden, was aber auch eine einfache Lösung hat... mehr Animes ignorieren. ^^



    Gnosia (Episode 1)
    Mir war nicht bewusst wie sehr mich dieser feste "Werwolf"-Rahmen stören würde. (Er wird sogar im Anime erwähnt das die Situation genauso wie das Spiel ist... ;_; ) Aber dadurch wirkt das Ganze so sehr künstlich und formelhaft. Wir müssen jetzt diskutieren. "Hat wer was bermerkt?" Dann müssen wir jetzt abstimmen. Okay du wurdest gewählt und musst in den Kälteschlaf und dann müssen wir uns hinlegen für den Hypersprung wo einer von uns stirbt...
    Kommt keiner auf die Idee zu sagen, oh wir wissen jetzt das er im Kälteschlaf unschuldig ist lass uns den wieder wecken oder komm lass das Schiff aufhalten damit es keinen Hyperraumsprung macht. Oder generell jemanden der sich gegen Ablauf wehrt. Macht in einem Spiel mit Regeln Sinn, aber als Geschichte zerstört das die Atmosphäre und Glaubwürdigkeit ungemein. Zumal die Begründung warum das Ganze Prozedere an Bord eines Raumschiffs mit fortschrittlicher KI stattfindet sehr hingebogen ist. Macht für mich alles wenig Sinn. Und die Gnosia (oder Gno) sind auch nur mysteriös, wollen alle Menschen töten und lügen gerne. Aha.. Nicht sehr spannend.
    Keine Ahnung ob ich mir noch eine Folgen geben werde, zumal der Protagonist Dank Zeitschleife jetzt eigentlich weiß wer kontaminiert ist. Ich fürchte nur das bringt nichts, weil in jeder Runde Werwolf ist es ja auch ein anderer Spieler der Werwolf...
    Ich hatte jedenfalls mehr Das Ding aus einer anderen Welt und weniger Brettspielabend erwartet. Sehr enttäuschend!




    Yano-kun's Ordinary Days (Episode 1-2)
    Yano kommt jeden Tag mit neuen Verletzungen in die Schule so das sich seine Klassenkameradin Sorgen macht. Schuld ist aber nur sein Ungeschick und Pech, während sie ihm hilft verliebt sie sich in ihn. Das Mädel ist ganz niedlich und es ist auch alles ganz süß, aber auf Dauer fand ich es anstrengend das sich Yano jede Folge x mal verletzt. Das lässt ihn auch noch mehr als eindimensional Abziehfigur wirken als er sowieso schon ist. Und es hat sich für mich auch extrem schnell abgenutzt. Obwohl es nett ist und ich Romantik mag werd ich hier wohl nicht dranbleiben.




    Dusk Beyond the End of the World (Episode 0-2)
    Bis hierhin mochte ich es gerne. Episode 0 erzählt die Vorgeschichte die in naher Zukunft spielt (ist aber absolut essentiell für die Story, also keine Ahnung warum sie die Episode 0 nennen) und danach gibt es dann einen Zeitsprung 200 Jahre in die Zukunft. Folge 1-2 hatten dann eine recht flotte Story die unterhaltsam war. Akira wacht in de Zukunft auf und trifft eine Androidin die seiner Verlobten von früher wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Als dank für seine Rettung verlangt sie allerdings das er sie heiratet, was er ablehnt weil er erst mal mehr über die Welt, die Vergangenheit und seine Verlobte lernen will, weshalb er sich auf dem Weg nach Tokyo macht wo er früher gewohnt hat. Episode 1 hatte eine richtig gute Action-Kampfszene die dazu noch überraschend blutig war. Keine Ahnung ob man so was öfter erwarten kann, aber hat mich gefreut das die Serie diese Bandbreite zeigt so das die Option zumindest auf dem Tisch liegt. Neben diesmr Fanservice-Ansatz (er wacht auf und Frau will ihn heiraten) , den man hier als Prämisse hinnehmen muss war mein größtes Problem bisher die Antagonisten. Beide Figuren aus den ersten beiden Folgen waren absolut alberne, übertriebene Witzfiguren, die man ob ihrer Klischeehaftigkeit fast nicht ernst nehmen konnte, die dann aber übertrieben brutal waren. (Soll der Name OWEL der Überwachungsbehörde eine Anspielung auf Orvell sein?) Die haben mein Bild von der Serie ganz schön runter gezogen, aber ansonsten hat es mir bis hierhin wirklich gut gefallen. Werd ich ziemlich sicher verfolgen die Serie.
    Hat auch ein hübsches Opening:



    Mechanical Marie (Episode 1)
    Arthur ist der Erbe eines Firmenimperium, als unehelicher Sohn ist er dabei die Zielscheibe von anderen potenziellen Erben, was ihn extrem misstrauisch gegenüber allen Menschen gemacht hat. Weshalb ihn sein Butler Marie andreht welche ob ihres emotionslosen Äußeren als Androidin verkauft. Und Androiden mag Arthur, weshalb er Marie sofort ihn sein Herz schließt. Es ist eine alberne Prämisse auf die man sich einlassen muss, aber die Serie nimmt sich auch nicht ernst. Es ist eine Komödie mit romantischen Elementen, deren Kern ist das Marie mit ihren Kampfsportkünsten Arthur beschützt während sie mit ihrer Lüge jongliert während sie sich in den griesgrämigen Arthur verliebt, der ganz vernarrt in Robo-Marie ist. Erste Folge war ganz unterhaltsam aber halt auch ein albern. Hat gute Chancen das ich dranbleibe, aber letztendlich hängt es vom Humor ab der einem gefallen muss.


    Geändert von Kayano (12.10.2025 um 17:11 Uhr)

  4. #4
    Am Ende hab ich aus dieser Season nur 3 Animes verfolgt. Dusk Beyond the End of the World, Mechanical Marie und die neue Spy x Family Season. Letztere läuft noch ist aber bisher genauso gut wie die vorherigen Staffeln. Gefühlt hat sie mir auch wegen der beiden ernsteren Story Arcs (Entführung und jetzt der Doppelagent) sogar besser als die letzte Staffel gefallen, ist aber mehr so ein Bauchgefühl weil ich gar nicht sagen könnte was letzte Staffel passiert ist. ^^
    Ist aber nicht weiter schlimm, hab noch einiges aus der letzten Season aufzuholen.


    The Fragrant Flower Blooms With Dignity (Bis Episode 13 / Ende)
    So auch diese Serie. Auf Englisch lief die Serie bereits komplett in der letzten Season, mit deutschen Untertiteln auf Netflix ging es aber erst 2 Monate+ später los, weshalb ich die Serie die Serie für mich erst diese Season geendet hat.
    Geht um ein Mädchen (Kaoruko) und einen Jungen (Rintarou) die auf reine Mädchen/Jungen-Schulen gehen die nebenan liegen und deren Schüler sich nicht ausstehen können. Die beiden lernen sich aber kennen und verlieben sich. Klassische Romantik Serie, die trotz ihrer Prämisse überraschend Drama-frei abläuft, gibt zwar auf allen Seiten Vorbehalte aber durch alles wird eigentlich recht fix und rational mit Gesprächen beiseite geräumt. Fand ich echt angenehm zu schauen, die beiden sind süß zusammen und am Ende der Serie hat sich ihre Beziehung sogar weiterentwickelt. Ist eigentlich so ein Ende wo die meisten Romantik Serien ihre komplette Geschichte gern beenden, weshalb ich überrascht war das die Manga Vorlage noch deutlich länger läuft.
    Wenn man Romantik Serien mag macht man hier echt nichts falsch!


    Mechanical Marie (Bis Episode 12 / Ende)
    Hab ich ja schon mal was drüber geschrieben. Ist halt ein Komödie die sich nicht ernst nimmt und recht albern sein kann gemischt mit leichten Romantik Elementen. Hat mir eigentlich immer Freude bereitet und mehr muss so eine Serie eigentlich auch nicht leisten. Ist nichts was man gesehen haben muss, aber zum Entspannen fand ich sie sehr angenehm. Humor ist natürlich immer subjektiv, aber das gute ist die Serie ist sehr konstant wenn man den Anfang gesehen hat weiß man ob man die Serie mag oder nicht. Und obwohl solche Serien natürlich sehr zum Status quo neigen, fand ich das Ende recht rund und bin absolut zufrieden damit.


    Gachiakuta (Bis Episode 24 / Ende)
    Eh am Ende fand ich die Serie ganz Okay? Nett?
    So richtig mitgenommen hat sie mich nicht. Ab und an blitzt mal was Cooles auf. Zum Beispiel fand ich die Stelle als sie der Grenze zum Himmel nahe gekommen sind ziemlich cool. Und solche Settingdetails machen mir immer super viel Freude und regen die Fantasie an, aber das ist jetzt nicht der Standard im allgemeinen fand ich das Setting trotz der postapokalyptischen Mülllandschaft jetzt nicht besonders stark. War auch absolut nicht der Fokus der Serie, im Laufe der Serie hat es mich auch mehr an die üblichen Battle Shounen Schemata erinnert. Geht viel um Kämpfe, die ich jetzt aber oft nicht so spannend fand, auch weil die Charaktere dann oft albern sind / lustig sein sollen und während das bei einer Komödie wie Mechanical Marie oben völlig passt, finde ich das mir so etwas immer absolut die Spannung aus Kämpfen (die eigentlich auf Leben und Tod sind) zieht. Hier läuft ein Kind mit Schnuller rum, ein Antagonist jammert rum das er nur kämpfen kann wenn der andere anfängt, die anderen halten ein Kaffeekränzen ab usw. Was sich auch darauf auswirkt das ich die Nebencharaktere nicht besonders stark fand. Ich mein Enjin, Riyo und Zanka mochte ich und das hat die Serie auch so ein bisschen getragen. Rudo ist so ein Mittelding, hab schon viel schlimmere Protagonisten gesehen, aber so ganz ist der Funke mit seiner düster grüblerischen Art nicht übergesprungen. Auch die Müllmonster haben mich nicht so abgeholt.
    Wie gesagt ziemlich durchwachsen für mich. Eine zweite Staffel ist bereits angekündigt, aber ob ich die schaue weiß ich ehrlich gesagt nicht.


    Dusk Beyond the End of the World (Bis Episode 12 / Ende)
    Und nun zur größten Enttäuschung diese Season für mich. Die Serie lässt sich am Anfang sehr viel Zeit für die Welt und die Charaktere, sie reisen durch die Gegend und es passiert wenig. Die Folgen mit dem Onsen Ort hätte man z.B. ohne Problem streichen können ohne das die Serie gelitten hätte. Und dann wurde das Ende brutal gerusht, eine Episode schnell die super uninspirierte Erklärung für die Geschichte runter spulen, aus dem Nichts einen Konflikt konstruieren der an den Haaren herbei gezogen ist. Dann garniert man das Ganze noch mit einer Actionszene die im Vergleich zu Episode 1 echt bescheiden aussieht. Und Voila fertig!
    Da nehme ich dann auch nicht viel mit von der eigentlichen zentralen(?) Botschaft der Serie, die wie eine Aufforderung klingt das wir uns Beziehungen und Liebe flexibler vorstellen sollen? Dreht sich im Endeffekt viel um dieses Thema, aber es kommt einem eher vor als ob die Serie vor allem Beispiele für andere Beziehungsformen zeigen will, aber sich weniger mit den Problemen und Konflikten davon aufhalten will. Wenn das wirklich ihr Anliegen gewesen ist, hätten sie vielleicht für den Protagonisten am Ende nicht eine Beziehung mit ihm und zwei Mädels zeigen sollen (Also Animetypisch Harem und damit absolut nix neues oder Gedankenanstossendes), sondern mal eine Beziehung mit ihm einem anderen Kerl und einem Mädel. Hätte zumindest für viel Drama und Geschrei im Internet gesorgt.
    Also kann ich leider nicht empfehlen!


    Ein Thread für die neue Season kommt diese Woche und sonst wünsche ich schöne Feiertage!

  5. #5
    Zitat Zitat
    Vielleicht ist das dadurch auch nur mein subjektives Empfinden, was aber auch eine einfache Lösung hat... mehr Animes ignorieren. ^^
    Definitiv, einfach mehr ignorieren^^. Bei der Masse hat man gar keine andere Wahl.
    Bin auch noch an mehreren Shows dran, ehe es dann zur nächsten Season geht.

    GNOSIA 01-02: Ja, kam mir auch sehr gamey vor. Vor allem da sie einiges noch nicht erklärt haben, was das setting so ermöglichen würde. Davon wird sicherlich auch noch einiges nachgeliefert werden im weiteren Verlauf, wie Ep 2 schon zeigt. Aber dieser strikte regelbasierte Ablauf passt halt nicht zu gut zu etwas, dass angeblich in echt passiert. Und sie jagen auch recht schnell durch die Gesprächsrunden. Hat mich auch geärgert, dass einer der Charaktere meinte, es geben noch andere Wege um Gnosia zu identifizieren, aber darauf ist niemand eingegangen. Ep 2 erklärt dann etwas, wie der Zeitsprung funktioniert, was für mich leider auch eine Variante ist, die für mich nicht so interessant ist. Er springt nicht in der Zeit zurück sondern wechselt nur durch Paralleldimensionen. Was ja bedeuten würde, dass die Leute in seiner eigentlichen Realität eh alle tot sind? Kann sich natürlich später immer noch herausstellen, dass es eigentlich anders funktioniert.
    Ist für mich ein Drop.

    Li’l Miss Vampire Can’t Suck Right 01: Ist ganz putzig, vor allem da die Vampirin sich immer in so eine kleine Chibi-Figur verwandelt, wenn es ans Blutsaugen geht. Was scheinbar sogar in echt passiert und nicht nur Metapher sein soll xD. Hat mich aber nicht so recht überzeugen können. War alles recht normal und auch schade, dass die Schule wohl mehr "Monster" zu bieten hat aber in ihrer Klasse ist keines weiter. Da hatten andere Shows wie Alma in der ersten Ep mehr zu bieten, weswegen ich hier wohl nicht weiter schauen werde.

    With You, Our Love Will Make It Through 01-02: Ach du heilige Teenager-Hormone. Die Protagonisten stehen aufeinander. Sehr. Und wenn die Archetypen ihnen nicht im Weg stehen würden, würde auch glatt sie über ihn herfallen xD. Schaut ansonsten soweit ganz nett aus. Es findet sich recht schnell ein Trio zusammen. Der Rassismus zwischen Mensch und Bienstmensch ist aber ziemlich dick aufgetragen und ich vermute mal, dass man das Setting eher als gegeben hinnehmen sollte als da groß Erklärungen zu erwarten wie das zustande gekommen oder ob das alles so in sich stimmig ist. Ich schätze mal, dass das einiges an Drama liefern wird, vor allem wenn auch die Beziehung der Mains enger wird.
    Hier muss ich noch am meisten aufholen.

    Pass the Monster Meat, Milady! 02-12: Die Mains überhäufen sich mit Komplimenten und sind schon ziemlich niedlich miteinander. Es wird viel geflirtet^^ Zeitmäßig schreitet die Show eher langsam voran, so dass sie zwar viel Zeit miteinander verbringen, aber nicht so viele unterschiedliche Sachen machen. So werden auch nur ein paar Monster zubereitet (3 oder 4?) im Verlauf der Show und alleine die Reise von Melphiera zu Galbraith Wohnsitz dauert mehrere Eps. Kommt also hauptsächlich darauf an, ob man mit den beiden Mains und ihrer Dynamik was anfangen kann. Sonst bietet die Show etwas wenig.
    Die Wissenschaft von Melphiera rund um die Monsterzubereitung hat ein paar interessante Details und Nebenprodukte, die sich auch auf die Welt an sich auswirken könnten. Das wird ein wenig thematisiert, aber aufgrund des langsamen Tempos konnte da noch nicht viel passieren. Ihr Ruf als Lady Ekelfraß etc. spielt auch eigentlich keine sonderlich große Rolle, außer das er hin und wieder erwähnt wird.
    Ließ sich auf jeden Fall ganz gut schauen und war unterhaltsam für mich.

    May I Ask For One Final Thing? 03-13: Es bleibt eher simpel und die Show setzt ihre begrenzten Mittel passabel ein, finde ich. So dass es nicht so sehr ins Gewicht fällt, dass sie bei den Animationen tricksen müssen^^. Immerhin haben sie Scarlett einige verschiedene Outfits spendiert. Fand es ganz unterhaltsam, auch wenn es vielleicht ein wenig viel vom gleichen ist. Etwas Romantik ist natürlich ebenfalls mit untergemischt, läuft aber mehr im Hintergrund.
    Was die Story angeht haben sie einen recht guten Punkt erwischt. Der Handlungsbogen für die Serie fühlt sich abgeschlossen an, so dass es gut für sich alleine stehen kann. Sicherlich geht es da noch weiter, aber sie haben jetzt keinen Sequel Hook eingeworfen.

    SPY x FAMILY Season 3 01-13: Im Vorfeld noch den Film angeschaut und wie Narcissu schon geschrieben hat, ist dieser aber für die Handlung nicht nötig, da er für sich selbst steht und eher ein eigenständiges Abenteuer ist. Die Produktion bleibt weiter stabil, da gibt es nichts auszusetzen. Das OP habe ich mir hin und wieder ganz gerne angehört. Die Mischung funktioniert wie gehabt, wobei in dieser Staffel die ernste Seite ein wenig mehr vertreten ist. So erfährt man ein wenig mehr über Loids Hintergrundgeschichte und auch die Mission selbst kann ein paar kleine Fortschritte verzeichnen.
    Ep 13 war jetzt eine gute Überleitung in eine Verschnaufspause, nach der ganzen Aufregung^^

  6. #6
    A Wild Last Boss Appeared! 01-12: Gut, das mit dem Powerlevel hatte ich dann offensichtlich falsch in Erinnerung. Die meisten Sachen kann sie Powermäßig recht einfach regeln, aber gerade zum Ende hin zeigt sich, dass es durchaus noch ein paar Sachen gibt, die ihr Überlegen sind. Viele Sachen kennt man irgendwie schon und die ersten Ziele ergeben sich erstmal durch andere, da der Protagonist erst herausfinden muss was los ist. Das Mysterium was genau vor sich geht und ob es noch weitere Isekai Charaktere geben könnte hält die Neugier am Leben. Passend dazu bekommt er auch gleich zum Start eine Begleiterin, die offen zugibt Erinnerungen manipulieren zu können, aber an die sich bei der ersten Begegnung niemand so recht erinnern kann. Das ED trägt dann auch noch mal dazu bei, dass man das alles recht verdächtigt findet. Aber gleichzeigt fragt man sich natürlich auch, ob das nicht nur eine falsche Fährte ist^^
    Sonst sind die Charaktere aber ganz nett und die Prise Humor hat auch gut funktioniert für mich. Eine Season 2 ist auch angekündigt und wie ich gelesen habe ist die Story nicht so lang, könnte also abgeschlossen werden und wird sich nicht in die Länge ziehen.

    This Monster Wants to Eat Me 01-13: Monster Yuri mit einem eher leichten Horror-Einschlag und einer recht depressiven / suizidalen Protagonistin. Die Prämisse, dass das Monster die Protagonistin nur fressen will, sobald sie glücklich und damit schmackhaft ist (und Hinako damit einverstanden ist), fand ich interessant. Die Stimmung, mit dem Meer und das manche Szene wie Unterwasser stattfinden, ist eher bedrückend. Dem Monster merkt man auch als Mensch ganz gut an, dass es einem anderen Wertesystem folgt und daher ohne Probleme bestimmte Sachen ansprechen oder sagen kann. Bei den Charakteren geht es hauptsächlich um das Main Trio. Andere Nebencharaktere sind vielleicht mal vorüber gehend von Relevanz oder es geht um Sachen aus der Vergangenheit. Die 3 haben aber auch so eine abwechselungsreiche Dynamik, die sich im Verlauf auch immer mal ändert durch Enthüllungen was die Monster aber auch Hinakos Vergangenheit angeht.
    Hinakos Depression ist auch nicht nur für ein wenig Flavor vorhanden sondern spielt die ganze Serie über eine Rolle und ist am Ende noch nicht wirklich besser geworden. Eher schlimmer.
    Das Budget der Show ist auch eher limitiert, aber sie haben es gut genutzt. Sieht die meiste Zeit über passabel aus und auch das Monsterdesign ist teilweise ganz cool. Vor allem die Meerjungfrau mit den Korallen als Geweih / in den Augen. Ein bisschen gekämpft wird auch, aber das ist eher die Ausnahme. Was auch ganz gut ist, ansonsten hätten das die Qualität vermutlich nicht hergegeben^^
    Mit einem Happy End würde ich auch nicht unbedingt rechnen. Das ganze ist ja doch eher Tragisch / Toxisch, aber die Möglichkeit besteht. Eine weitere Staffel würde ich schon gerne schauen, aber vermutlich muss man auf den Manga zurückgreifen.

    Touring After the Apocalypse 01-09: Gefiel mir bis hierhin ganz gut. Klar im Vordergrund stehen natürlich die zwei Protagonistinnen die durch die Ruinen der Zivilisation touren und dabei die Natur genießen und alte Touristenhotspots abklappern auf der Spur einer Reise ihrer großen Schwester vor der Apokalpyse. Daneben kann man noch etwas rätselraten, was für ein Weltuntergang hier wohl stattgefunden hat. Da gibt es immer mal Hinweise und auch bei den zwei Protagonistinnen passt nicht alles so recht zusammen. Eine gute Mischung aus charmanten, leicht ungewöhnlichen Slice of Life und Mystery. Bin gespannt, wie das wohl aufgelöst werden wird. Auch wenn das rätselraten der halbe Spaß ist und eine unpassende Auflösung kann da leider auch viel kaputt machen.

    Mechanical Marie 01-03: Ja, das Setting mit Marie, ihre Skills, das sie nicht auffliegt und die amateurischen Mordversuche muss man so hinnehmen als Setting und nicht weiter drüber nachdenken. Die Charaktere sind zumindest nett und ich fand es ganz angenehm zu schauen. So 100% hat es aber nicht gezündet bei mir und ein paar Sachen im Setting konnte ich nicht so gut beseite wischen. Da die Season auch noch weitere Shows in der Richtung hatte, wie z.B. Alma-chan, werde ich das glaube ich nicht zu Ende schauen.

    Alma-chan Wants to Have a Family! 01-07: Die meisten Folgen bestehen aus mehrere, zum Teil kurzen, Segmente. Die zwei verkannten Wissenschaftler tun sich zusammen, um es allen zu zeigen und enden dadurch als Scheinehepaar mit Robotoer Tochter xD. Und Alma möchte natürlich die Welt kennen lernen und verstehen. Dazu stoßen dann noch eine Reihe weitere Charaktere. Der Humor und des Thema mit der gefundenen Familie funktioniert bei mir gut und die natürlich sind die beiden Wissenschaftler auch ein wenig Tsundere und können sich nicht eingestehen, dass sie was füreinander übrig haben.

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