Biotomata

Wer bei dem Titel glaubt, das Spiel hätte etwas mit gesundem Gemüse zu tun, liegt ordentlich daneben.
Stattdessen beginnt man damit, dass man als einzelliges Lebewesen seine Umgebung in einer Biokolonie erkundet. Dabei trifft man relativ schnell auf andere Lebensformen, die Gegner darstellen. Jeder Gegner hat dabei einen oder mehrere Skills, die er einsetzen kann. Gewinnt man, erhält man alle Skills, über die der Gegner verfügt hat, selbst. Man kann immer nur eine begrenzte Anzahl davon gleichzeitig ausrüsten, obwohl diese Zahl im Spielverlauf steigt. Außerdem kann man (abhängig vom Erkundungsfortschritt) Material finden, mit dessen Hilfe man neue Körperteile entwickeln und diese aufwerten kann. Kommt man an irgendeiner Stelle nicht weiter, kann man das Spiel resetten und bekommt dafür einige Punkte, die man auf diverse Fähigkeiten verteilen kann, die einem helfen, beim nächsten Mal weiterzukommen.
Irgendwann erhält man auch die Fähigkeit, einige Nachrichten zu entschlüsseln, die einem Auschluss darüber geben, wer (oder eher was) man eigentlich ist, und was um einen herum vorgeht.
Obwohl der Ablauf des Spiels ziemlich linear ist und es nur aus 6 Gebeiten besteht, hat es immerhin 12 verschiedene Enden, die unter anderem davon abhängen, wie weit man sich im aktuellen Durchgang entwickelt hat.
Allerdings sind die inkrementellen Teile des Spiels nicht allzu ausgeprägt. Gelegentlich muss man zwar etwas warten, um zusätzliches Mutationsmaterial zu farmen, aber meistens geht es relativ schnell weiter - zumindest wenn man beim letzten Reset die richtigen Fähigkeiten gewählt hat. Das Spiel ist eher ein Puzzlespiel (besonders, wenn man den "Challenge Mode" aktiviert, der die maximale Anzahl der erhaltbaren Punkte nach einem Reset begrenzt). Das führt auch dazu, dass sich das Spiel relativ schnell durchspielen lässt, wenn man erstmal verstanden hat, wie es funktioniert .