P5Royal hat bei mir nach 50-60 Stunden etwa angefangen langsam richtig Spaß zu machen. Und das zählt die mehreren abgebrochenen Versuche nicht mit ein. JRpgs können SEHR langsam anfangen, was sehr schade ist. Es ist wirklich oft so, als wären die Spiele so designed, als wär es das erste Spiel dieser Art, was man spielt. Da muss man leicht anfangen. Einfache Mechaniken, einfache Dungeons. Alles möglich seicht um bloß nicht abzuschrecken.
Und neue Sachen kann man natürlich auch nicht alles auf einmal freischalten. Bevor man dann eine gewisse Tiefe hat.. ist oft das halbe Spiel (oder noch mehr) vorbei.
Nicht "wären", sondern "sind". Es ist im Mainstream mittlerweile guter Ton, dass man ein Spiel so anfängt, als wäre es das erste Spiel. Bzw. eigentlich noch mehr: Als wäre es das erste Spiel und der Spieler richtig, richtig dumm und unfähig die einfachsten Mechaniken selber zu erkennen. Sogar, wenn das Spiel eine Fortsetzung ist, die Schwierigkeit darf bloß nicht zu hoch anfangen. Bei Spielen, die dagegen angehen (Silksong z.B.), da gibts dann das große Geheule. Wie kann man auch nur annehmen, dass Leute, die nen zweiten Teil von irgendwas spielen, schon mindestens Genre-Erfahrung haben, wenn nicht sogar den Vorgänger gespielt.
Bei RPGs macht sich das dann natürlich besonders bemerkbar, weil, wie Du sagst, die durch die Dauer auch ne recht langsam ansteigende Kurve haben können.
Sylverthas' Second Devolution (RPG-Challenge 2025): Clair Obscur, Zelda's Adventure, Zelda - Wand of Gamelon, Link - Faces of Evil, That Dragon Cancer, 2025 Abschlussfazit