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Ergebnis 81 bis 86 von 86
  1. #81
    Zitat Zitat von MeTa Beitrag anzeigen
    Die Musik hat mich dann aber nicht so ganz abgeholt und klang oft wie sie in vielen Spielen klingt, beinahe als könnte sie auch aus irgendwelchen Free Music Libraries sein.
    THE SHADE! Aber ernsthaft, ich fand die Musik total atmosphärisch und höre den OST jetzt auch noch. Krass, wie die Eindrücke auseinandergehen können!
    Zitat Zitat
    Schon in den ersten 10 Leseminuten habe ich heftig geheult und fand sofort auch das Fingerspitzengefühl toll, mit dem das Spiel erzählt, was es erzählt.
    Dito und yo. Dass es ab und zu den Holzhammer auspackt stimmt auch.
    Zitat Zitat
    Und oft zieht sich das Spiel auch sehr. Gerade in Momenten der Verzweiflung werden Dinge zwanzig mal wiederholt, um nach Hause zu hämmern, wie aussichtslos denn etwas ist, nur um dann doch ein „Aber!“ anzuschließen. Die Halbwertszeit von diesem erzählerischen Mittel ist einfach recht kurz und spätestens nach dem dritten Mal, wo das passiert, habe ich verstanden. Aber es geht genau so weiter.
    OK, das finde ich spannend. Ich hatte das Gefühl, dass das Pacing vom Game ziemlich stark ist, wobei ich das auch eher auf ner Makroebene gesehen habe, wo ich sehr viele Szenen relevant fand. Die Actionszenen hatten mich auch gut gekriegt, auch wenn Du Recht hast - am Ende schaffen sies ja doch und der Aufbau wirkt dann künstlich gestreckt.

    Was Du zu Familienthemen sagst - ich hatte das Gefühl, dass einem das Spiel das nur aus verschiedenen Perspektiven zeigen will. Die wesentliche Aussage ist aber schon, dass Familie nichts schlechtes ist. Selbst bei den performativen Darstellung ist es ja so, dass dennoch gezeigt wird, dass der "Vater" viel für seine "Töchter" empfindet - aus der Performance also doch ein Band geworden ist. Ich würde auch sagen, dass das Spiel etwas abstrakter statt über Familie eben über diese Bande geht - da kann Familie eines sein, aber einen eben auch ketten. In dem Sinne hat es einen nicht unähnlichen Kern zu Fruits Basket.
    Und klar, davon sind einige der Themen eben auch irgendwo kitschig / Klischees. Btw. fand ich das das Ende, was probiert hat, eher zu eskalieren, auch in dem Sinne interessant, weil der Epilog dann doch sehr down to earth, fast schon melancholisch arbeitet - Mizusu geht ihr Leben durch, und es passieren eben genau die Etappen, die passieren müssen, damit Tsumugi geboren wird. Da wird ein interessanter Kontrast erzeugt, der dann irgendwie auch Hirukos Rolle - von der ich auch erst nicht so begeistert war - in der Inszenierung gerechtfertigt hat. Ganz zu schweigen davon, dass Hirukos Rolle ein wenig ambivalenter gelassen wird - auch wenn ich immer noch nicht sicher bin, ob da mehr hintersteckt oder es nur mysteriös wegen des Mysteriums Willen war.


    Mich konnte das Writing und Kombination mit der Präsentation auf jeden Fall total abholen. Dazu will ich noch anmerken, dass mir kaum Visual Novels einfallen (insbesondere japanische), die diese Themen überhaupt mit so einem stark weiblichen Fokus angehen. Oder so sehr auf Fanservice verzichten. Ich denke das Game hat schon einiges, was es spannend macht, selbst wenn alle Themen vielleicht nicht 100% genailed sind.

  2. #82
    Heieiei. Mein Spielejahr findet ja immer nur in Bursts statt, denen dann große Pausen folgen. Würde ich immer so viel spielen wie zu meinen aktiven Zeiten, könnte ich wohl ganz gut was leisten.

    Und es hat ja trotzdem gereicht, um eine ganze Menge an Spielen zu schaffen und meine Challenge wieder deutlich vor Jahresende erfolgreich abgeschlossen zu haben. Um dem ganzen jetzt also die Krone aufzusetzen, folgt noch das letzte Bisschen: Meine GOTY-Liste!

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    Mal schauen, ob ich nächstes Jahr eine Idee für eine Challenge habe, die mich auch wieder zum reichlichen Spielen motiviert, ohne mich dabei aber ganz so sehr unter Druck zu setzen.

  3. #83
    Zitat Zitat von MeTa Beitrag anzeigen
    Ich bin immer ganz entzückt, wenn ich Spiele, die ich gut fand, auch bei anderen relativ weit oben in den GoTY-Listen ganz am Ende finde. Und dem Fazit kann ich auch alle Male zustimmen - es zeiht sich gegen Ende schon, weiß aber auch bis dahin immer wieder Neuerungen zu bieten.

  4. #84
    Da du so viele VNs und Deathgames zockst, kannst du dich ja mal an Beyond R: Rule Ripper wagen (hat auch ne relativ lange gratis Demo).

    Das Spiel bekommt wenig Aufmerksamkeit und konnte gar nicht erst richtig starten, ungeachtet, wie gut oder schlecht es tatsächlich ist.

  5. #85
    Schönes Fazit!

    Und mit Märchen Forest hats ja sogar ein JRPG in Deine Top 10 geschafft

    Wenn ich die beiden Spiele so hoch in der Liste sehe sollte ich mir vielleicht auch mal Last Time I Saw You und Until Then anschauen. Da hatten ja auch einige andere (u.A. natürlich Du dieses Jahr, glaube aber auch Orpheus *g*) sehr positiv von berichtet. Hab die beiden auch schon in meiner Library, aber bisher nicht dazu gekommen. Aber wenn das Game sogar Silksong den Rang ablaufen kann
    Vielleicht schau ich Fatal Twelve auch mal an, solche Sachen gehen schon immer mal.

    Ich vermute, dass drei der Spiele, bei denen wir uns dieses Jahr überschneiden, auch bei mir sehr weit oben auftauchen werden

  6. #86
    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Ich vermute, dass drei der Spiele, bei denen wir uns dieses Jahr überschneiden, auch bei mir sehr weit oben auftauchen werden
    Bin gespannt. Basierend auf meiner Erinnerung müsste bei dir ja Silksong gewinnen. Aber vielleicht habe ich gerade auch irgendwas nicht auf dem Schirm. Und ja - spiel Until Then! Ich werde dich nächstes Jahr darauf verhaften.


    Zitat Zitat von Exkalipoor Beitrag anzeigen
    Da du so viele VNs und Deathgames zockst, kannst du dich ja mal an Beyond R: Rule Ripper wagen (hat auch ne relativ lange gratis Demo).
    Hab's mir schon mal für kommendes Jahr auf die Wishlist gepackt!

    Und mal schauen, ob ich der JRPG-Challenge nächstes Jahr etwas treuer werden kann. Ich habe immerhin noch ein Tales of in der Steam Library. Ansonsten sieht es dort und auf meiner Wishlist aber wieder dünn aus. Ich bin also weiterhin auf Kaels gönnerhafte Natur angewiesen, damit mich seine Pranken der Vernichtung nicht niederschmettern.

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