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  1. #41
    Zitat Zitat von Kadaj Beitrag anzeigen
    Ich hab auch Mato Anomalies angefangen, falls das einer kennt. Weiß noch nicht, was ich davon halten soll. Irgendwie ist es ganz cool, aber dennoch Standardkost. Die Spielzeit ist mit über 30 Stunden allerdings wohl recht lang, ich bin grad mal bei 3h. Ich hab so meine Zweifel, dass es mich so lang bei Laune hält.
    Mato Anomalies muss furchtbar sein. Da will ich auch noch irgendwann durch.

  2. #42
    Persona 5 Tactica

    Ich mochte Persona 5 sehr gern, wie vermutlich fast jeder. Auch der erste Ableger gefiel mir sehr gut. Tactica war letztlich aufgrund des Franchises und dem Umstand, dass ich Taktik-RPGs sehr gern mag, also für mich ein no-brainer. Nach dem Intro war ich eigentlich auch direkt wieder hyped. Nur leider hat sich das von Stunde zu Stunde immer mehr gelegt, bis ich es irgendwann für mich beendet habe. Das ist kein schlechtes Spiel und ich glaube, dass es genug Leute gibt, denen es gefällt, aber mich konnte es zu kaum einen Zeitpunkt wirklich so richtig überzeugen, um da 30 Stunden am Ball zu bleiben. Es gibt einfach keinen Aspekt, wo das Spiel wirklich überragt. Ich mag den Persona Cast grundsätzlich ganz gern und auch Erin als neuen spielbaren Charakter finde ich ganz gut, aber die meisten Charaktere bleiben hier einfach viel zu blass und bekommen kaum Dialoge. Und die Dialoge an sich sind auch sehr belanglos. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, mich hier richtig gut unterhalten zu fühlen. Häufig hab ich die DIaloge dann im Schnelldurchlauf nur noch überflogen. Das ist schlecht, weil das Spiel letztlich nur aus den Kämpfen und Dialogen besteht. Und leider hat mich auch das Kampfsystem nicht abgeholt. Alles komplett austauschbar. Es spielt auch keine Rolle, welchen Skill man nun einsetzt. Es gibt zwar die verschiedenen Elemente, aber ich hatte nicht den Eindruck, dass es irgendwelchen Gegenelemente gibt, sodass es eigentlich egal ist, womit man die immer gleichen Gegnertypen angreift. Ich hab immer wahllos irgendwelche Leute in mein Team genommen (für ein Taktik-RPG sind 3 Teammitglieder auch viel zu wenig) und das hat gereicht. Nicht sonderlich motivierend. Gleiches gilt für die Story. Die passt zwar durchaus zum Persona 5 Universum, aber hat mich auch nur so semi begeistert. Als ich endlich gefühlt so ein bisschen drin war, gabs auf einmal eine neue Welt und es ging quasi wieder bei 0 los. Da war ich dann raus und hatte keine Lust mehr. Schade drum. Wie gesagt, kein schlechtes Spiel, aber leider nicht so meins. 6,5/10
    Geändert von Kadaj (20.12.2025 um 15:13 Uhr)

  3. #43
    God of War Ragnarök

    Ziemlich genau zwei Jahre dürfte es her sein, dass ich den Vorgänger gespielt habe. Ich hatte damals sehr viel Spaß an dem Spiel, auch wenn es mich nicht komplett begeistert zurückgelassen hat. Es waren eher Kleinigkeiten, die mich damals gestört hatten, wie einen manchmal etwas nervigen Atreus, ein mäßiges Skillsystem sowie ein Kampfsystem, dem es auf Dauer ein wenig an Abwechslung gefehlt hat. Wurden diese Problemchen mit Ragnarök ausgemerzt? Weitestgehend, ja. Im Endeffekt ist Ragnarök eine konsequente Fortsetzung des Vorgängers. Es gibt wenig neues, dafür wurde das Vorhandene einfach optimiert, erweitert und leicht verbessert. Atreus wirkt reifer, lässt sich diesmal sogar selbst steuern und bekommt seine eigenen Abschnitte, die zumindest mir durchaus Spaß gemacht haben. Das Skillsystem ist nach wie vor nicht ideal, aber durch das Hinzufügen einer dritten Waffe und einiger kleinen Neuerungen wirkt das Kampfsystem etwas abwechslungsreicher und nicht ganz so repetitiv. Es hat mich jedenfalls bis zum Ende bei Laune gehalten.
    Auch der Umfang hat sich deutlich vergrößert. Während ich den Vorgänger nach 20 Stunden beendet habe, hat es diesmal knapp doppelt so lang gedauert. Und das ist auch gut so. Das Spiel wirkt (abgesehen von zu vielen Collactables) keineswegs gestreckt. Die sehr gute Story wird in einem guten Tempo erzählt, es gibt viel Zeit zum Erkunden (und es gibt viel zu erkunden) und die Quests sind abgesehen von einigen Ausnahmen nicht irgendwelche Filler Quests.
    Die Charaktere sind gewohnt stark geschrieben, die Grafik herausragend, der Soundtrack ist gut und die Neun Welten sind toll designet und laden sehr zum Erkunden ein. Es gibt einige optionale Gebiete, exzellente Cutscenes und im Großen und Ganzen wenig bis fast gar nichts zu kritisieren. Das Spiel hat keine Ecken und Kanten, es ist ein absolut rundes Spielerlebnis. Wahrscheinlich erscheint die Bewertung daher schon ein wenig zu niedrig, aber trotz dessen, dass ich wahnsinnig viel Spaß mit dem Spiel hatte, haben mir die Spiele, denen ich eine bessere Bewertung gegeben habe, im Gesamten trotzdem noch etwas besser gefallen. 8,25/10

  4. #44
    Fazit

    Das Jahr ist noch nicht ganz rum, meine Challenge allerdings schon. Mit God of War Ragnarök habe ich das letzte Spiel 2025 beendet. Hier wird nichts mehr hinzukommen. Es war für mich privat ein ganz gutes Jahr. Mit deutlich weniger Veränderungen als ursprünglich geplant, aber alles in allem ein gutes Jahr. Ich habe einen neuen Job, den ich Anfang nächsten Jahres antreten werde, mich von meiner Freundin getrennt und dank vieler Urlaubstage 3 Urlaubsreisen gemacht, die gleich einen ganz anderen Stellenwert bekommen, wenn man nicht in einer Beziehung ist. Ich habe weiterhin gemerkt, dass Deutschland einfach - trotz natürlich einiger Vorzüge - in vielerlei Hinsicht ein scheiß Land ist, in dem ich eigentlich nicht mehr leben möchte, weshalb ich wohl in den nächsten 2 Jahren - Remotejobs sei dank - auswandern werde. Und trotz allem hatte ich natürlich mehr als genug Zeit zum zocken, womit ich wieder zu meiner erfolgreich beendeten Challenge zurückkomme.
    Es waren diesmal sehr viele lange Spiele dabei, direkt begonnen mit dem mit Abstand umfangreichstem Spiel Baldurs Gate 3, welches sich mit einem weiteren Spiel auch gleichzeitig um den Titel GotY gestritten und hauchdünn, aber wirklich nur hauchdünn verloren hat. Denn mein Spiel des Jahres ist Lies of P und dessen Erweiterung. Warum? Ich kanns nicht wirklich begründen, es hat mich einfach noch einen Ticken mehr begeistert als BG3, von dem ich aufgrund des übertriebenen Hypes noch ein klein wenig mehr erwartet hatte. Sprich eigentlich ein 9/10 Spiel oder sogar mehr. Aber das habe ich nicht bekommen. Das war keines der Spiele. Es sind dennoch aber viele sehr gute Spiele dabei gewesen.
    Meine Überraschung des Jahres, oder besser gesagt meine Überraschungen waren Days Gone und Unicorn Overlord. Ersteres hat mich einfach sehr geflasht und zweiteres kannte ich gar nicht, hat mir aber etwas geboten, wonach ich schon lange gesucht hatte, quasi aus dem nichts.
    Die größte Enttäuschung war für mich definitiv Solasta: Crown of the Magister. Kein grottiges Spiel, aber einfach sehr enttäuschend mit einem für mich nicht nachvollziehbaren guten Ruf. Ebenso Persona 5 Tactica, von dem ich mir deutlich mehr versprochen hatte.

    Highlights:
    1. Lies of P + Overture - 8,5/10
    2. Baldur's Gate 3 - 8,5/10
    3. Days Gone - 8,25/10

    Empfehlenswert:

    4. God of War Ragnarök - 8,25/10
    5. Cyberpunk 2077 + Phantom Liberty - 8,25/10
    6. Unicorn Overlord - 8/10
    7. Silent Hill 2 Remake - 8/10
    8. Eiyuden Chronicles: Hundred Heroes - 7,75/10
    9. Fell Seal Arbiter's Mark - 7,75/10
    10. Syberia - The World Before - 7,5/10
    11. Another Crab's Treasure - 7,5/10
    12. Like a Dragon: The Man Who Erased His Name - 7,25/10
    13. Prince of Persia: The Last Crown - 7,25/10
    14. Samurai Warriors 5 - 7/10
    15. Rogue Galaxy - 7/10
    16. ANNO: Mutationem - 6,75/10
    17. Sand Lands - 6,75/10
    18. Hogwarts Legacy - 6,75/10

    Durchschnitt:
    19. Persona 5 Tactica - 6,5/10
    20. Sword and Fairy: Together Forever - 6,5/10
    21. Dragon Age: Veilguard - 6,5/10
    22. Alone in the Dark - 6,25/10
    23. Solasta: Crown of the Magister - 6/10

    Ohne Wertung:
    Legend of Dragoon

  5. #45
    Zitat Zitat von Kadaj Beitrag anzeigen
    Ich habe einen neuen Job, den ich Anfang nächsten Jahres antreten werde, mich von meiner Freundin getrennt und dank vieler Urlaubstage 3 Urlaubsreisen gemacht, die gleich einen ganz anderen Stellenwert bekommen, wenn man nicht in einer Beziehung ist.
    Du scheinst es ja ganz gut verkraftet zu haben, Dich von Deiner Freundin getrennt zu haben, wenn das Jahr trotzdem für Dich gut war
    Viele Urlaubsreisen sind natürlich cool, wo gings denn hin? Glückwunsch auch zum neuen Job.

    Zitat Zitat
    Ich habe weiterhin gemerkt, dass Deutschland einfach - trotz natürlich einiger Vorzüge - in vielerlei Hinsicht ein scheiß Land ist, in dem ich eigentlich nicht mehr leben möchte, weshalb ich wohl in den nächsten 2 Jahren - Remotejobs sei dank - auswandern werde.
    Wenn man fragen darf - woher kommt das?

    Lies of P über BG3 finde ich btw. nen ziemlichen Boss-Pick
    Finde das Game auch selber extrem stark.

  6. #46
    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Du scheinst es ja ganz gut verkraftet zu haben, Dich von Deiner Freundin getrennt zu haben, wenn das Jahr trotzdem für Dich gut war
    Viele Urlaubsreisen sind natürlich cool, wo gings denn hin? Glückwunsch auch zum neuen Job.
    Danke dir.
    Menschen kommen und gehen. Ich hab inzwischen aber auch wieder eine neue Freundin. Ich war in Peru, Portugal und Thailand. Kann ich alles wärmstens empfehlen, vor allem Peru und Thailand. Es gibt einfach so viel atemberaubendes zu sehen und es ist einfach wahnsinnig toll in solchen Ländern neue Menschen kennen zu lernen.


    Zitat Zitat
    Wenn man fragen darf - woher kommt das?

    Lies of P über BG3 finde ich btw. nen ziemlichen Boss-Pick
    Finde das Game auch selber extrem stark.
    Das hat inzwischen viele Gründe, früher waren es eigentlich hauptsächlich die kalten Temperaturen und das oft schlechte Wetter, inzwischen sind es davon abgesehen vor allem auch poltische und gesellschaftliche Gründe, auf die ich aber in einem Online-Forum aber nicht näher eingehen mag.

    Ja, Lies of P hat unglaublich viel Bock gemacht und mit dem DLC haben sie mMn nochmal einen draufgesetzt. Ich hoffe sehr, dass der zweite Teil daran anknüpfen wird.

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