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Thema: Anime Fall Season 2024

Baum-Darstellung

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  1. #20
    @Cipo: Ja, das Pacing von vielen dieser alten Shows war nicht gut. Aber bei sowas kann man ja durchaus bei nem Remake drauf hoffen, dass es das schlanker macht. Ranma fand ich vom Setup her eigentlich immer sehr sympathisch und auch unterhaltsam, aber Liferipper hat halt nicht Unrecht, dass bis auf immer weitere Charaktere da auch nicht viel passiert. Was aber durchaus ausreichend sein kann - Shows brauchen keinen starken Plot, wenn das Zusammenspiel der Charaktere gut genug ist.
    Aber die Sachen von Rumiko Takahashi haben halt das Problem, dass sie seeehr langsam sind und sich wiederholen, der Status Quo sich praktisch nicht verändert. Inuyasha sehe ich da auch nur bedingt gut gealtert an - denn schon damals war es absolut lächerlich, wie oft Naraku einfach davonkommt, damit mans noch mal mehr strecken kann und man bloß nichts ändern muss. Oder Inuyasha Kiyko nachheult. Tatsächlich ists sogar meiner Meinung nach schlimmer als bei nem reinen Gagmanga wie Ranma, wenn die Story nur schrecklich langsam voranschreitet.
    Ich würde sagen, dass Takahashi primär mit tollen Konzepten aufwarten kann, aber die Umsetzungen dann mittelfristig zu wünschen übrig lassen.


    Puniru wa Kawaii Slime [1]:
    Das war... irgendwie witzig? Ich glaub ich verlier den Verstand, mein Geschmack ist ja schon lange weg

    Da waren so viele schnuckelige WTF-Momente in der Show. Und n bisschen sehr schnuckelig gemachter Body Horror.
    Denn ja, Puniru ist ein Slime Girl(wie leicht dem Titel zu entnehmen) und wenn uns Interspecies Reviewers etwas gelehrt hat, dann, dass die ziemlich viel schnuckeligen Kram können. Kostprobe, wie schnuckelig es werden kann?
    Puniru hat auch ne extra schnuckelige Transformationssequenz, womit das hier wohl die vierte Magical Girls Show diese Season ist. Aber auf jeden Fall die schnuckeligste von allen! Im Prinzip gehts hier nur darum, dass die schnuckelige Puniru Katorou fett auf den Sack geht – der sie aus n bisschen Borax-Lösung und Wäschestärke zusammengerührt hat (übrigens hat das Ding den Romance Tag, was nur Gutes verspricht xD)!

    Was soll man noch mehr sagen, außer: Schnuckelig!


    Nina the Starry Bride [1]:
    Es geht um Nina (doh!), welche als Waise mit zwei Jungs in den Slums wohnt. Zumindest für kurze Zeit, bis einer von denen sie Sklavenhändlern ausliefert. OK, das stimmt so nicht ganz, denn es sind in Wahrheit Leute vom Königshaus, die eine Ersatzprinzessin suchen – denn die echte ist bei einem Unfall gestorben. Und das gilt es nun zu vertuschen.

    Was für ein Glück, dass die wahre Prinzessin als angehende Sternenpriesterin lange Zeit sowohl der Öffentlichkeit als auch ihrer Familie nicht zu Gesicht bekommen hat. Da machts dann auch nix aus, dass Nina ihr bis auf die Augenfarbe überhaupt nicht ähnlich sieht!
    War ganz unterhaltsam. Dass Nina auf romantischem Crashkurs mit dem hiesigen pretty boy ist dürfte einen nicht überraschen. Nina mochte ich – sie ist ein Wildfang, wie es halt auch zu ihrer Herkunft aus den Slums passt. Wobei sie damit halt auch gar nicht in den königlichen Palast passt. Auch, dass sie die böse Königin (obviously ) direkt nass gemacht hat war gut.

    Den Prettyboy fand ich bisher seeehr blass – ist halt son typischer Wish Fulfillment Dude. Obwohl eigentlich interessantes Setup hats mich dann aber nicht so sehr gepackt.


    Yakuza Fiance: Raise wa Tanin ga Ii [1]:
    Die Show fand ich doch ziemlich unterhaltsam. Es geht um zwei Yakuza-Familien, die ihre Kinder verloben wollen. Und so zieht Yoshino, die recht gut behütete aufgewachsen, zu Kirishima nach Tokyo. Der n ziemlicher Psycho ist. Und n fetter Masochist. Die Szene in der er n paar Typen vermöbelt und sie dabei zusehen muss war auf jeden Fall krass.

    Immerhin, weiß er, was er will: Ne Braut, die ihm so richtig Angst machen kann. Ob Yoshino das schafft, immerhin wurde sie in ihrer Heimat, weil halt Yakuza Familie, immer sehr gut abgeschirmt? Was dazu geführt hat, dass sie in der Schule eigentlich keiner mochte (oder wirklich kannte) – was sich hier zu wiederholen scheint. Aus anderen Gründen. Aber ja, das Ende von Folge 1 zeigt einem bereits, dass sie durchaus austeilen kann, wenn ihr der Geduldsfaden reisst.
    Bin gespannt, ob diese Dualität bei Yoshino bleibt, oder dann mit der Zeit abgebrühter wird. Yo, hat mir gefallen. Bis auf die Optik (Animationen sind echt nicht der Hit und Stil irgendwo gewöhnungsbedürftig) brauchbar für alle, die n bisschen Yakuza Action wollen und ne masochistische Ader haben


    Lockdown Zone Level X [1]:
    Was... war das? Animationen sind auf dem Level von so diesen halb animierten chinesischen Donghua, wo sich die Körper son bisschen bewegen. Oder wenn man mal diese leicht animierten Manga auf Youtube gesehen hat.
    Aber eigentlich ist das egal, weil man für bestimmt 8 Minuten von der 13-minütigen Laufzeit (inklusive OP und ED, obviously ) nur auf ein Smartphone starrt. Quasi Tag-mit-der-Familie-Simulator. Die aber gerade nicht bei MC-chan ist, denn sie ist alleine in einem Gebäude, was sich in Quarantäne befindet... weil sie verschlafen hat oder so?

    Auf jeden Fall lauert nun Mr. X auf dem Dach und sie darf keine Geräusche machen oder sich zu erkennen geben. Was nicht geklappt hat. Und da endet die Episode 1 schon. Ich will nicht sagen, dass das hier gut ist, aber irgendwo interessant schon. Und gewissen Suspense kanns durchaus aufbauen, weil man einfach nichts weiß. Schätze der größte Vorteil ist aber die kurze Laufzeit und dass es nur 6 Folgen hat? Ich hoffe ja so sehr, dass am Ende einfach rauskommt, dass das alles n großer Gag war.

    Geändert von Sylverthas (10.10.2024 um 19:09 Uhr)

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