Was meinst Du jetzt konkret mit "Eindrücke"? Den Prozess des Empfindens, oder das Empfinden selber? Wenn Du ersteres meinst: Natürlich ist das etwas, was nicht falch sein kann. Dann reden wir aber auch wirklich über einen sehr primitiven Vorgang. Die Einordnung, die wir unterbewusst machen, kann aber durchaus falsch sein. Passiert doch immer wieder, dass unser Bauchgefühl eine Person beispielsweise als gefährlich einstuft, dabei ist sie eigentlich supernett.Zitat von Kelven
Nur, weil man keine Argumente für seine Eindrücke findet, heißt das nicht, dass sie falsch sind. Es heißt erstmal nur das: Es fällt einem nichts ein. Vielleicht helfen einem andere Leute, einen Finger drauf zu legen, oder man findet es später. Oder auch nie. Ich würde es nicht mal per se als "falsch" ansehen, wenn es widersprüchliche Argumente gibt - dann könnte es sogar besonders spannend werden, zu überlegen, wieso man trotzdem so reagiert hat.Zitat
Es ist halt Diskussionen zuträglicher. Gefühle kann man äußern. Dann kann eine andere Person sich ihnen anschließen oder ihre eigenen, anderen Gefühle äußern. Wenn keine Argumente da sind, dann kann man darüber schwer diskutieren, weil es nichts Überprüfbares gibt. Von dem Standpunkt her würde ich es tatsächlich als besser ansehen.Zitat
Als menschliche Erfahrung sind sie für mich gleichwertig.
Eher im Sinne von: Was tun wir dann eigentlich hier? Ich finde das Beharren auf einer deterministischen Ansicht nicht wirklich diskursfördernd. Vielleicht kann man nicht genau bestimmen, was man denkt, aber man kann ja durchaus seine Denkbahnen schulen (mehr Wissen, Argumentationstechniken) und seine Gedanken bewusst in bestimmte Richtungen lenken. Wenn ich etwas spiele, kann ich z.B. bewusst auf Dialoge achten und würde eine andere Erfahrung kriegen, als hätte ich mich bewusst auf die Musik konzentriert. Ich glaube nicht, dass der Einfluss so gering ist, wie es in Deinen Beiträgen klingt.Zitat





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