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Thema: Nachbarlicht

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    @ Rusk
    Ich habe versucht, mal einen Ratschlag zu geben, an den ich mich sogar selbst halte. Ja, mit den wenigen Treffern bin ich auch hochzufrieden, um die übliche Interlogik hier umzukehren.
    Und Achtung: Die aufgeführten Leute sind Mitglieder der Besatzung, nicht zwingend auch die schließlichen Helden.

  2. #2
    Ich werde ganz wuschig... ein neues RT Spiel... und auch noch SciFi... sabber...

  3. #3
    Schön dass du das neue Projekt jetzt offiziell vorgestellt hast.Ein neues RealTroll Spiel in frischem Setting Ich freue mich und bin hungrig auf etwas Spielbares!

    Kannst du diesem Punkt noch einmal etwas näher erläutern:
    Zitat Zitat
    Raumfahrt und Planetenklima sind teilweise "echt".

  4. #4
    @ KINGVALNAR
    Ich mache mir immer Sorgen, wenn Sabbern auf Science Fiction trifft. Meistens schlüpft dann etwas wirklich Ekliges.
    "RT"?


    @ D4rkplayer
    Freut mich sehr, dass es Interesse weckt. Zum nachgefragten Punkt der "Echtheit":
    Als ich Mass Effect spielte, bin ich irgendwann im Spiel zu früh von einem Ende der Galaxis zum anderen aufgebrochen. Ich wollte die Sternenwelt retten und hatte ganz vergessen, mir im Ausrüstungsladen was Brauchbares mitzunehmen. Also schnell wieder zurück. Man klickt nur ein bisschen auf der Karte rum und ist zack, zack an jedem beliebigen Punkt. Entfernungen spielen ja keine Rolle. Für ein Spiel wie Mass Effect ist das auch genau richtig. Aber als Blaupause für jedes denkbare Science-Fiction-Spiel wäre mir das äußerst unlieb, da ja ausgerechnet die Existenz des Weltraums einfach weggeklickt wird.

    In "Nachbarlicht" möchte ich es anders halten. Anstatt die riesenhaften Entfernungen zwischen den Sternen zu ignorieren und sie nur als Hemmnis einer Science-Fiction-Geschichte zu sehen, die mit Technomagie zur Seite gewischt wird, möchte ich eine Geschichte erzählen, in der die ungeheure Ausdehnung der Welt ein wichtiger Baustein ist. Physik ist hier nicht der Feind des Autors oder gar des Spielers. Denn wenn die Entfernungen so riesenhaft sind, kann auch nicht mit nachgesandten Hilfspaketen gerechnet werden. Selbst gut gemeinte Funksprüche von zu Hause sind Jahre bis zum Ziel unterwegs. In so einer Geschichte "echter" Physik ist die Raumfahrt eine risikoreiche Expedition, in der es auf die Leute vor Ort ankommt, in der Fehler teuer bezahlt werden, in der man unterwegs mit dem auskommen muss, was man mitbringt, und am Ziel kräftig improvisieren muss.
    Für mich ist das der Nährboden einer sehr interessanten und spannenden Geschichte.

    Die Reisegeschwindigkeit orientiert sich an heute noch nicht möglichen, indes vorstellbaren Techniken. Als Spieler ist man in einem Raumschiff unterwegs, das eben kein gut abgedichtetes, windschnittiges Kreuzfahrtschiff, sondern ein Weltraumgefährt ist. Schon allein der innere Aufbau (Schwerkraft nur in der ringförmigen Zentrifuge) und die soziale Logik einer über ein Jahrhundert dauernden Reise bieten einen Stoff, bei dem mir die Wissenschaft nicht im Weg steht, vielmehr eine kreative Ermöglicherin ist.
    Und auch das Reiseziel wird kein Videospielplanet im Stile von: "Das ist ein Dschungelplanet. Fertig!" Planeten sind ja doch etwas größer, als dass sie nur einer Zone Platz böten. Und der erdgroße Planet um unseren Nachbarstern hat eine bemerkenswerte Tag-Nacht-Eigenschaft, die ich so direkt im Spiel abbilden werde - mit erheblichen Auswirkungen auf das Erkundungsvergnügen.
    Es gibt Punkte, in denen sich Spielspaß und Physik ins Gehege kommen; z. Bsp.: Laufwege im Raumschiff. Dort geht bei mir immer der Spielspaß vor. Aber die Beiden können auch sehr lange, sehr erfolgreich Hand in Hand laufen, eben weil "echte" Umstände zu faszinierenden Spielsituationen führen. Und auf der Grundlage dieser Idee ziehe ich die Spielwelt in die Höhe.

  5. #5
    ... das Dark Souls der real-Troll-Spiele ...

    Im Ernst, klingt echt gut! Spricht mich durch diese Elemente auch auf Anhieb viel eher als etwas an, was ich tatsächlich selbst spielen möchte.



    Am Rande ...
    Ich habe die ganze Zeit überlegt, an was mich der Kampfbildschirm optisch erinnert hat, und es war Phantasy Star 2!



    Du hast aber spätestens durch die wubbelnden Haare genügend eigenen Geschmack drin, sogar schon in diesem Test-Screen.

  6. #6
    Danke für die ausführliche Erläuterung. Wenn man das Reisen im Weltraum selbst miteinbezieht gibt es dem Ganzen noch einmal ein ganz andere Atmosphäre. Das Schiff, die Besatzung ganz allein in der Kälte, weit weg von Zuhause, keine Kommuniktation möglich, man ist auf sich gestellt usw. Es wirkt dadurch auch bedrohlicher. (Zumindest stelle ich mir das meist so vor) Ich entnehme aber deinem Text dass es nicht nur um die Reise gehen wird, sondern auch was am Zielort passiert. Ich bin gespannt

  7. #7
    Schaut schon mal wieder extrem interessant aus und ich bin gespannt, was aus den wenigen momentan verfügbaren Schnipseln Großes entstehen wird.

    Wenn ich allerdings so was lese wie "man muss mit dem auskommen, was man mitbringt", seh ich mich bereits jetzt jedes Heilitem panisch festkrallend. Nicht, dass man es mal brauchen würde und dann nicht mehr zur Verfügung hat! (Meine übliche Spielroutine eben...)

  8. #8
    @ La Cipolla
    Es sieht einfach viel dynamischer aus, wenn die Helden gerade in der Frontalsicht bei der Attacke mit im Geschehen sind, anstatt sie nur über eine Schussanimation abstrahierend zu erwähnen.
    Die "Phantasy Star"-Reihe konnte ich leider noch nicht nachholen. Gerade der 4. Teil wird ja immer wieder als ein großer Wurf gewürdigt, mit dem sich Sega sogar auf Augenhöhe mit den Pixelklassikern Nintendos hieven konnte. Wie ich gerade sehe, gibt es die Reihe inzwischen kostenlos fürs Handy. Hmmmm ...

    @ D4rkplayer
    Ja, es geht natürlich auch um das Reiseziel. Eine bloße Raumreisegeschichte wäre vielleicht mal was für ein Kurzgeschichtenspiel. Heinlein hat beispielsweise eine Erzählung über ein Generationenraumschiff verfasst, dessen Passagiere nach ein paar Generationen einfach vergaßen, auf einem Raumschiff zu sein. Sie degenerierten technologisch und hielten ihre künstliche Umgebung für die natürliche Welt.

    @ LittleChoco
    Man wird ein forschender Sammler sein. Kriegt man raus, wie die Umwelt funktioniert, erwirbt man sich Stück für Stück Zugang zu nachwachsenden Ressourcen. Wer sich interessiert umtut, kann in der neuen Welt von ihr leben. Und die Hilferufe im "Endzeit"-Thread wäge ich auch bei der letztendlichen Balanceentscheidung sorgsam ab.

    Geändert von real Troll (20.07.2023 um 19:58 Uhr)

  9. #9
    Ein neues Trollspiel, famos. Sehe ich hier gewisse Anspielungen auf Star Trek, oder täusche ich mich? Macht auf mich jedenfalls bereits jetzt einen sehr guten Eindruck - speziell die Charaktere versprühen schon jetzt viel Charme.

  10. #10
    @ Maturion
    Nach dem Projekt ist vor dem Projekt, wie die alte RPG-Maker-Weisheit sagt.
    Mit (klassischem) Star Trek hat "Nachbarlicht" zumindest den Charakter eines Ensemble-Abenteuers gemeinsam. Es gibt nicht den Superhelden, der alles kann und alles alleine löst. Vielmehr existiert Raum für verschiedene Charaktere mit je eigenen Talenten - eine Party eben.

  11. #11
    Herrlich ein neues Spiel *freu* Wünsche gutes Gelingen und vorankommen. Auf das wir es bald spielen können. *biggrins*


    PS: Beim Titel des Spiels dachte ich erst, es wird ein Krimi oder Horror Game ähnlich dem Film: Das Fenster zum Hof.

    Geändert von DerAchteZwerg (16.08.2023 um 16:00 Uhr)

  12. #12
    @ DerAchteZwerg
    Vielen Dank für die guten Wünsche und die Assoziationen zum Spieletitel. Ich wollte keine Standardkost wie "Mission Proxima" oder "2513: Number Attack!" anbieten, auch wenn solche pragmatisch generierten Werkbenennungen durchaus ihren Nutzen haben; zumindest springt einen das Genre schon im Titel an.

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