Hell’s Paradise: Jigokuraku (Bis Episode 13 / Ende)
Eine sehr solide Adaption die sich nahe an der Vorlage hält. Der einzige Unterschied der mir so spontan aufgefallen ist das sie Tenzas Background etwas ausgearbeitet haben. Vorher hatte ich etwas Angst wie sie die Tensen umsetzen, aber das sich bei ihren Verwandlungen auch die Stimme ändern ist ein cooler Effekt der das Ganze unterstreicht und damit besser macht als im Manga. Der Schlusspunkt ist eigentlich ganz gut gesetzt dadurch das es jetzt zum Finale einen großen Kampf gab aber durch Gabimarus Zustand und Yuzurihas Vermutung doch Spannung aufgebaut wird. Dazu der Teaser mit den neuen Charakteren. Passt besser als ich erwartete habe und die Ankündigung der zweiten Staffel ist auch super.
Bin eigentlich sehr zufrieden mit dem Anime, merke aber auch das es für mich weniger spannend ist wenn man die Geschichte schon kennt. War bei Chainsaw Man nicht so schlimm, aber die Adaption war ja auch ziemlich bombastisch.
Loving Yamada at Lv999 (Bis Episode 13 / Ende)
Die Serie ist in ihrem Tempo eher gemächlich, weshalb ich irgendwo in der Mitte so ein wenig einen Durchhänger hatte (lag vielleicht auch daran das ich Runa am Anfang unerträglich fand), aber in der Gesamtansitz passt die Geschwindigkeit einfach weil Akanes Beziehung zum Start gerade erst aufgelöst wurde und sie sich neu finden muss und Yamada ja seine eigenen Schwierigkeiten hat. Von daher macht es Sinn und das Staffel-Ende fühlt sich gut an. Die Nebencharaktere abseits von Runa mochte ich eigentlich auch alle ganz gerne. Momo war wahrscheinlich meine Favoritin was den reinen Unterhaltungswert angeht, aber Tsubaki war mit ihren Szenen am Ende auch gut. Episode 12 fand ich da schön umgesetzt. Alles ist so aufgebaut das Akane ihre Gefühle gesteht nur damit Tsubaki ihre Chance nutzt. War ein guter Kniff und Tsubaki war als Rivalin gut umgesetzt wie Sylverthas schon schrieb. So hatte sie einen Moment um zu strahlen.
Achja und die Erkältungs-Folge ist natürlich ein Klassiker, wobei ich inzwischen immer lachen muss was das für Erkältungen sind wo die Charaktere regelmäßig Fieber bis ins Delirium haben. Wobei ich dieser Serie zumindest Gute halten muss das Yamada sie zumindest ins Krankenhaus bringt angesichts ihrer Symptome. Das sie ihr dann nur eine Infusion geben und sie dann wieder bewusstlos nach Hause schicken damit sie ihren romantischen Moment haben können ist allerdings wieder sehr konstruiert. Ach und am Ende war es eine schöne Note das Yamada seine Gefühle zuerst preisgibt.
Insgesamt eine schöne Romance Serie auch mit einem guten Abschluss. Wäre tatsächlich ganz interessant zu sehen wie es weitergeht, aber ich habe keine Ahnung ob man hier realistisch mit einer weiteren Staffel rechnen sollte.
Heavenly Delusion / Tengoku Daimakyou (Bis Episode 13 / Ende)
Vom Grundkonzept fand ich die Serie wirklich gut, das Setting war interessant, sie war spannend, ich mochte die Charaktere und sie sah sehr gut aus. Ich mochte auch die Designs der Hiruko und das das Setting so kompromisslos ist. Da gibt es für mich wenig zu meckern.
Die Reise von Maru und Kiruko war ebenfalls schön umgesetzt und hat mich am Anfang deutlich mehr gereizt als der zweite Handlungsstrang in der Anstalt , der aber für mich mit der Zeit besser und spannender wurde.
Das Ende hinterlässt dann einen zwiespältigen Eindruck.
Der Endpunkt war der Staffel war wahrscheinlich der beste den man in diesem Rahmen wählen können, ist aber für mich doch unbefriedigend weil nichts wirklich abgeschlossen ist. Das trübt für mich den Endeindruck der Serie noch zusätzlich.
Aber im grundsätzlich war es eine sehr gute Serie, der aber eine Fortsetzung/Abschluss fehlt. Ich denke die Grundlage und das Potenzial wären aber da um eine gute Geschichte zu produzieren, wenn sie mal abgeschlossen ist.
The Dangers in My Heart (Bis Episode 12 / Ende)
Nach anfänglicher Skepsis hat sich die Serie für mich zu einem meiner Favoriten diese Season gesteigert. Kyotaro macht eine sehr positive Entwicklung durch was eines der Highlights der Show ist. Sylverthas hat in seinem Post schon viel geschrieben dem ich mich nur anschließen kann. Was ich mir am meisten gewünscht hätte ist Annas Perspektive, was sie so denkt und fühlt abgesehen (von dem was offensichtlich ist) aber vielleicht würde das ihre eigenwillige Art entmystifizieren?
Die Nebencharaktere blieben dafür bis kurz vor Schluss kaum existent, bis dann Moeko und Kyotaros Schwester etwas stärker involviert wurden und für mich war das direkt ein positiver Zugewinn. Romance Serien profitieren davon einfach wenn es noch Charaktere drumherum gibt mit denen die beiden Hauptcharaktere interagieren können. (Siehe auch Loving Yamada at Lv999) Wobei es bei Kyotaro natürlich klar und vom Grundkonzept verständlich ist das er keine Freunde in die Serie einbringt, aber mit der Schwester hätte man vorher auch schon ein paar Szenen einstreuen können.
War für mich in jedem Fall eine positive Überraschung und über eine weitere Staffel würde ich mich freuen , wobei ich mir auch vorstellen kann den Manga zu lesen wenn er abgeschlossen ist.
Skip and Loafer (Bis Episode 12 / Ende)
Ein interessanter Anime, Romantik steht klar nicht im Vordergrund, wobei sie unterschwellig natürlich schon eine Rolle spielt, aber alles andere wäre bei einer Geschichte um Highschooler auch an der Realität vorbei. Viel mehr ist eine Geschichte ums Erwachsenwerden und ich bin ein wenig hin und hergerissen was ich am Ende über sie denke. Es ist nicht so das ich sie nicht mochte, aber Mitsumi war für mich auch der uninteressanteste Charaktere der ganzen Serie. Sousuke mit seinem ganzen Ballast aber auch Mika mit ihrem Hintergrund waren einfach deutlich interessanter. Mitsumi ist mehr ein passiver Beobachter, weshalb das Finale auch von Sousuke getragen wurde. Auf der einen Seite mag ich die unaufgeregte bodenständige Art der Serie, aber auf der anderen Seite weis ich nicht ob mich die Serie noch viel länger gehalten hätte. Ich fand sie nicht schlecht und mochte die erste Episode auch sehr gerne, aber ich glaube nicht das sie Serie was für alle ist.
Insomniacs After School, KamiKatsu und The Cafe Terrace and Its Goddesses muss ich noch beenden.
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Beschäftigt mit: Warhammer 40,000: Rogue Trader (PC), Adrian Tchaikovsky - Die Scherben der Erde, Anime Winter Season 25/26 Beendet: Vernor Vinge - Eine Tiefe am Himmel
2025: Borderlands 4 (PC), Tower Wizard (PC), Tiny Tina's Wonderlands (PC), Fullmetal Alchemist (Anime), Elderand (PC), Wall World (PC)
Oshi no Ko [Fin]:
Man merkt, dass Oshi no Ko ein Manga ist, der wie für Anime gemacht wurde. Natürlich in den Händen eines geeigneten Studios, was Doga Kobo - das cute girl Studio - durchaus ist. Mit den knalligen Farben und der geeigneten Inszenierung, die die Schauspielszenen und Musikvideos strahlen lassen sowie hinzufügen kleinerer Details, die den Zustand der Charaktere hervorheben. Die Voice Actor erwecken hier auch viel zum Leben und es ist vielleicht sogar das wichtigste für eine Show, wo es um die Entertainmentindustrie geht. Keine Ahnung, ob es ein Zufall ist, aber gerade Ruby wird von einer frischen VA gesprochen. Im Gegensatz dazu hat man Ai, Kana und Akane, alles erfahrene Künstler, von erfahrenen und renomierten VAs sprechen lassen. Auch die Menge an Zusatzmaterial, was sie rausgehauen haben, zeigt, wie viel dem Team an der Show lag (das Making of, was auch ein kleiner Werbefilm für Doga Kobo ist, hat insgesamt 5 Episoden!). Und es passt halt perfekt zu dem Thema der Show. Oshi no Ko war ganz klar eines ihrer größten Projekte und sie wollten es wirklich zum Erfolg führen – was offensichtlich funktioniert hat.
Ich denke, die Prämisse von Oshi no Ko ist eigentlich zu weird um einem ganz großen Publikum zugänglich zu sein, gleichzeitig enthält die Show aber auch viele interessante und wichtige kontemporäre Themen sowie Sozialkommentare. Das Pacing ist recht schnell und die Informationsdichte auch hoch. Gleichzeitig kann es bei der Vielzahl der Themen auch leicht passieren, dass das, was einen interessiert, zu kurz kommt. Beispielsweise habe ich oft gelesen, dass viele an dem Revenge Plot interessiert sind, und der schreitet recht gemütlich vorran. Gleichzeitig hat die Show aber auch einfach weirde Elemente, die manchem sicher aufstoßen werden. Auf der anderen Seite: Wenn ich mir so anschaue, was für Anime jede Season rauskommen, bin ich nicht mehr sicher, dass diese Show da sooo extrem auffällt *g*
Ich denke viel positives muss ich auch nicht mehr erwähnen – habe bereits eine Menge dazu in den einzelnen Beiträgen geschrieben. Ich mag das originelle Setting, die Charaktere, die SoL und Comedy Anteile und dass es so viele Themen (meiner Meinung nach) recht kompetent jongliert werden und es damit immer was interessantes zu sagen gibt. Man kann sich für das Material kaum eine bessere Adaption vorstellen. Auch die starken Themen von Lügen und Abhängigkeit ziehen sich durch viele Elemente der Story - wobei da noch offen ist, welche Aussage der Manga am Ende liefern wird. Ich mag auch die relativ simple, aber klare verwendete Symbolik mit den Augen, die sie wirklich hervorpoppen lassen.
Aber auch mal ein paar Kritikpunkte - es ist nämlich absolut nicht so, dass ich die Show / den Manga perfekt finde. Manche Szenen bekommen in der Umsetzung nicht genug Luft zum Atmen – besonders ist mir das beim Title Drop in Episode 11 aufgefallen (mehr im Spoilerkasten – würde mich interessieren, wie viele den nicht mal mitbekommen haben).
Es schwingt mit der Reinkarnation die Idee der Power Fantasy mit. Fast alles im Plot bewegt sich nur durch Aqua – die weiblichen Charaktere machen positive Wandlungen durch sein Eingreifen durch (und verknallen sich dadurch in ihn - oder sein früheres Ich ) und er löst viele Probleme im Alleingang. Er ist auch ein "too cool for school" Typ, der keine Freunde braucht. Ich finde ihn zwar in Ordnung und er ist nicht übertrieben edgy, aber besonders toll ist er auch nicht – obwohl er zumindest ein paar Szenen hat, wo die Fassade aufbricht (und später im Manga wird er interessanter, IMO).
Auch muss man bei der Show ne gewisse Toleranz dafür haben, einiges durchgehen zu lassen – man merkt, wie der Author öfter bestimmte Aspekte mit nem Handwave abtut. Beispielsweise kann man sich ja die Frage stellen, wieso in der Zeit, in der Ruby und Aqua großgeworden sind, sie so wenig Interesse an ihren früheren Familien / Freunden hatten. Da wirft einem die Story zunächst sowas hin wie "ja, da ich jetzt als Kind meines geliebten Idols aufwachse ist mir mein Leben vorher egal!", was maximal zynisch ist. Später im Manga wirds noch mal retrospektiv angesprochen, was IMO aufzeigt, dass der Schreibstil eher "spontan" statt "durchgeplant" ist. Ein weiteres Beispiel dazu? Der Author hatte gesagt, dass Ais Tod nicht von Anfang an geplant war, man sie aber töten musste, weil sie ein zu strahlender Charakter war
Wer die Meinung von jemandem lesen will, der viel was in der Show passiert auf die schlechtmöglichste Art deutet, dann schaut euch die Berichte auf RandomCuriosity an. Das ist nicht sarkastisch gemeint, die Person bringt gute Punkte an – aber man merkt, dass sie schon früh alles durch ne zynisch-negativen Brille sieht. Was vielleicht die Schattenseite davon ist, eine Story in einem Setting zu schreiben, was sowohl high stakes sein will, aber auch realistische Vorbilder hat.
So endet die Story auf dem Tease für den nächsten Arc: Das 2.5D Stageplay. Die Fortsetzung ist bereits angekündigt (Überraschung xD). Der Anime klingt auf ner ganz okayen Note aus, sehr anime-typisch mit einem Blick auf alle relevanten Charaktere. Wobei die Wiederholung von Ais Worte an ihre Kinder schon eine bittersüße Note hinterlässt, wenn man gerade bei Aqua nun weiß, was aus ihm geworden ist.
Hell's Paradise [Fin]:
Die Staffel endet an nem spannenden Punkt mit einigen weiteren Fragen. Generell ist das eine der Stärken vom Anime: Man möchte mehr von der Insel und den Umständen erfahren. Das Mysterium macht die Show.
Die Produktion hat mir gefallen. Manche meckern ja, dass man mehr von MAPPA gewohnt sei, aber das hier ist immer noch ne ganze Ecke überm Durchschnitt. Lediglich bei manchen Kämpfen hat mir der Impact gefehlt, aber dafür fand ich die Farbgebung der Insel und der Heiligen wirklich gut, auch das Monsterdesign kann sich sehen lassen. Und dann ist der OST auch hörenswert, gerade diese mystischen Stücke, die passend zu den Hauptmotiven der Show sind: Daoismus, der in fast alles eingewoben ist.
Die Charaktere fand ich nicht ganz so interessant. Sagiri ist der Standout, Gabimaru ist zumindest sympathsich auch wenn er außer der Sache mit seiner Frau nicht besonders komplex ist. Yuzuriha und und Shion sind auch noch sympathisch, der Rest ist eher so meh oder tot. Generell wirft die Show sehr schnell viele Charaktere weg, aber das ist in Ordnung wenn das Kernteam dann funktioniert. Die Antagonisten sind mir bis zum Ende n bisschen bland gewesen, hoffe dass da in Staffel 2 mehr Tiefe kommt.
Ich denke summa summarum ist es eine der besseren Battle Shounen Stories, weil sie sich auf Kernthemen fokussiert (auch wenn ich nicht immer finde, dass diese gut umgesetzt sind – siehe die Frauenthematik). Da es abgeschlossen ist wird es sich auch nicht ewig in die Länge ziehen, was oft mein Problem mit dem Genre ist.
Nächste Staffel wird auf jeden Fall geguckt, interessiert mich schon wo das hingeht und was die letztendlichen Auflösungen sind.
Dass man ne zweite Staffel angekündigt hat ist schon mal super, wie Kayano schreibt. Ich finde es auch immer wieder schön wenn jemand, der das Originalmaterial kennt etwas dazu schreibt, damit man einschätzen kann wie dicht es dran ist.
How Raeliana Ended Up At the Duke's Mansion [Fin]:
Der Anime wirkt insgesamt eher wie ein Prolog. Die großen Geheimnisse vom Anfang wurden nicht aufgelöst und ich vermute jetzt einfach mal, dass es hier keine Fortsetzung geben wird.
Der Anime gehört zum "Reincarnacted in My Favorite Novel / Otome Game"-"Genre", welches sich in letzter Zeit großer Beliebtheit erfreut (vor allem im koreanischen Markt, so ist das hier ja auch basierend auf nem Webtoon). Und holy shit ist das weird, dass man sowas als Genre ansehen kann für ein primär weibliches Publikum mit eigenen Konventionen und Gimmicks, ähnlich zu dem modernen Isekai "Genre", was sich eher an Jungs richtet ^_O
Im Gegensatz zu vielen anderen dieser Stories ist Realiana aber nicht die Antagonistin, sondern ein Nebencharakter in der Story. Sie muss aber auch genretypisch ihren Tod abwenden und sich durchmogeln. Sie ist dabei nicht unbedingt nett und hat nen ordentlichen Biss und nutzt ihr Metawissen über die anderen durchaus um sich argumentative Vorteile zu verschaffen. Gleichzeitig ist sie aber auch nicht immer am längeren Hebel, was man mit ihren "will they won't they" Interaktionen mit Noah mitbekommt. Ihr früheres Leben ist leider kaum relevant, aber zumindest hat ihr Tod Spuren hinterlassen und wird immer wieder aufgegriffen. Die Geschichte enthält einige politische Elemente und Hofszenen. Auch die giftigen Duelle, die sich Raeliana mit einigen vom Hof liefert, waren sehr unterhaltsam.
Die Welt ist eher low fantasy, es gibt aber Magie und auch Monster – ich würde es von dem Punkt her mit Bookworm vergleichen. Charaktere haben mir größtenteils gefallen, mit Ausnahme von ein paar, die zu simpel böse waren. Leider kann ich da aber tatsächlich nicht so viel zu sagen, weil die Beweggründe vieler Charaktere noch nicht enthüllt wurden und das vermutlich auch erst später im Webtoon passiert.
Von den Animationen sollte man nicht zu viel erwarten. Es gibt gelegentlich recht simples CG (z.B. die Ballszene) und gerade später waren doch ein paar Modelle off oder spärlich animiert. Die Musik hat mir ganz gut gefallen und fängt sowohl die Ära als auch das mystische ganz gut ein.
Ich habe den Webtoon schon auf meine Liste gesetzt und werde beizeiten da reinschauen, da mich prinzipiell interessiert wie es weitergeht.
Btw. finde ich das Opening ganz cool:
Ich komme nicht so schnell hinterher mit dem Schreiben, also gibts die Finaleindrücke auch nach und nach^^.
Loving Yamada at Lv999 10-13:
Hat mir sehr gefallen und der tolle Humor in Verbindung mit der Romantik hat die Show für mich getragen. Die Chibis hat die Show da gut eingesetzt. Ich mochte die Charaktere, wobei ich Runa am Anfang auch schwierig fand. Gerade weil ihre Eskapaden etwas herausstechen im Vergleich zum Ton der restlichen Show. Das legt sich glücklicherweise und danach fand ich sie auch ganz lustig.
Das Alter der Charaktere und der leichte Unterschied zwischen Akane und Yamada~ (mir gefällt es total wie sie seinen Namen gerufen hat^^) hilft auch, da sich beide in unterschiedlichen Phasen befinden und so eine größere Vielfalt einbringen können, als wenn alle das gleiche Umfeld hätten.
Sacrificial Princess and the King of Beasts 08-12: Am Anfang der Season sah es ja so aus als ob das hier nur 11 eps bekommen würde, von daher bin ich ganz froh, dass es doch eher 24 sind und wir jetzt erst die Hälfte hinter uns haben.
Ich finde die Umsetzung soweit solide. Die Animationen stechen nicht heraus aber sind die meiste Zeit absolut in Ordnung. All zu aufregende Kämpfe sollte man aber nicht erwarten. Die Geschichte spricht immer mal wieder interessante Punkte an und neben Saris Herausforderungen gibt es auch noch das Mysterium um Leo sowie die vielen kleinen Details der Monsterwelt.
Die Charaktere sind weitestgehend herzlich und sympatisch und Sari bildet mit Leo ein gutes Paar.
The Ancient Magus’ Bride Season 2 12: Damit ist die erste Hälfte durch und der Abfall Turm ist zwar nicht ungefährlich aber es ging weitaus weniger wild zu, als ich erwartet hätte. Ein eher ruhigeres Zwischenfinale und es ist weiterhin unklar, was hier eigentlich sein Unwesen treibt oder wozu. Der Schlagabtausch der alten Großmütter hatte aber was, so mit ihren freundlich direkten Beleidigungen .
Die Mystik mit den Fabelwesen und die Beziehungen der Charaktere sind immer noch die starken Aspekte der Show. Die altbekannten Charaktere werden gut genutzt und die neuen bringen etwas frischen Wind rein. Gute Mischung. Und die teils fragwürdige Moralität ist sicherlich auch interessant. Es wird definitv nicht einfacher für Chise.
Die Animationen sahen die meiste Zeit über gut aus, aber in der Action Szenen ist ihnen dann doch etwas die Puste ausgegangen. Da waren vorherige Sachen schon besser animiert gewesen, während es hier doch etwas holprig wurde. Falls da in der zweiten Hälfte noch mehr kommt, hoffe ich das sie sich dafür etwas Budget zur Seite gelegt haben^^
Mobile Suit Gundam: The Witch from Mercury 23-24: Die Show hat zu einem wie ich finde guten Ende gefunden, aber trotz der 24 Eps fühlt es sich bei manchen Sachen so an, als ob sie ihre Zeit nicht immer sinnvoll genutzt hat. So sind ein paar Details liegen geblieben bzw. nicht weiter genutzt worden, während andere Sachen, die zum Finale wichtig waren, gar nicht so viel Vorbereitung bekommen haben. Manches davon kann natürlich auch nur als mögliches Potential dabei gewesen sein, falls sie noch was für eine 3te Staffel gebraucht hätten.
Aber ich bin insgesamt zufrieden mit dem Ausgang.
Jup, war eine schöne Sci-Fi / Mecha Show für mich mit einem guten Hauptantagonisten und brauchbaren Geflecht an Charakteren und Fraktionen, das aber an den Rändern ausfranst^^ Der Schulaspekt ist vermutlich auch so eine Sache, da er ein wenig zu viel Raum einnimmt, aber auf der anderen Seite auch für die Bindung der Gruppe zuständig war. Und die Show sah gut aus^^
The Reason Why Raeliana Ended up at the Duke’s Mansion 1-12: Die stand bei mir auch schon ein wenig auf der Liste, aber wirklich angefangen habe ich sie dann wegen Sylverthas Eindruck und das war eine gute Entscheidung^^.
Animationstechnisch ist die Show die meiste Zeit über passabel, auch wenn hin und wieder ein paar Schwächen ins Auge fallen. Was mich am Anfang etwas herausgerissen hat waren die Bücher mit Anleitungen für Dummies, die so gar nicht in die Welt passen und mehr was aus der Neuzeit sind. Dachte schon das wird vielleicht ein Running Gag, aber glücklicherweise nicht.
Ich fand es gut, wie sich Raeliane mit ihren begrenzten Möglichkeiten durchkämpft und versucht ihre Vorteile auszuspielen was ihr Wissen um den Plot und die Charaktere anbelangt. Dabei läuft nicht immer alles nach Plan, aber es macht Spaß ihr dabei zuzusehen. Und scheinbar hat sie ein wenig Übung mit Schusswaffen. Der Look stand ihr hervorragend^^.
Den Cast fand ich unterhaltsam und sie und Noah haben auch ein paar netten Szenen was die Romantik angeht. Bei den Gegenspielern war nicht so viel interessantes dabei, zumindest bei denen, die im Vordergrund standen. Im Hintergrund sieht es schon besser aus, aber von denen hat man dann doch zu wenig gesehen. Gegen eine Fortsetzung hätte ich nichts einzuwenden.