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  1. #1
    Dein Gaming-Jahr fängt beschissen an.
    Man of Medan ist das aller schlechteste Spiel vom Entwickler und sollte jeder einen großen Bogen um diesen Müll machen.

    Tales of Arise hingegen ist für mich einer der schwächeren Tales-RPGs.
    Zu gut um schlecht und zu schlecht um gut zu sein.
    Sehe die Entwicklung der Reihe mehr ins negative abdriften, denn Tales of Arise kam echt gut an, was mir komischerweise bei immer mehr durchschnittlichen JRPGs auffällt, als hätten alle die Zeit bis zum Ende der PS2 vergessen oder einfach nicht erlebt.
    Spontan fallen mir da nämlich noch Final Fantasy XV, Ni no Kuni 2 & Kingdom Hearts 3 ein.
    Alles große Namen und dann allesamt enttäuschend.
    Now: OPUS: Prism Peak & Saros / Done: Pragmata
    Now: My Adventures with Superman Staffel 1 / Done: The Beekeeper
    Now: Green Lantern: Erde Eins Band 2 / Done: Clear
    RPG-Challenge 2026 / Now: Prince of Persia: The Lost Crown

  2. #2
    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    Dein Gaming-Jahr fängt beschissen an.
    Man of Medan ist das aller schlechteste Spiel vom Entwickler und sollte jeder einen großen Bogen um diesen Müll machen.

    Tales of Arise hingegen ist für mich einer der schwächeren Tales-RPGs.
    Zu gut um schlecht und zu schlecht um gut zu sein.
    Sehe die Entwicklung der Reihe mehr ins negative abdriften, denn Tales of Arise kam echt gut an, was mir komischerweise bei immer mehr durchschnittlichen JRPGs auffällt, als hätten alle die Zeit bis zum Ende der PS2 vergessen oder einfach nicht erlebt.
    Spontan fallen mir da nämlich noch Final Fantasy XV, Ni no Kuni 2 & Kingdom Hearts 3 ein.
    Alles große Namen und dann allesamt enttäuschend.
    Ja, das ist wahr. Wobei ich nicht ganz zustimmen kann. Ich habe mich darauf eingelassen Little Hope eine Chance zu geben nach dem üblen Man of Medan und finde es keinen Deut besser. Vllt jetzt auch nicht schlechter, aber auf dem gleichen üblen Niveau. Ich hab gelesen, dass die Teile danach besser sind, aber nach zwei solchen Enttäuschungen noch weitere anzugehen kostet schon Überwindung.

    Ansonsten muss ich sagen, dass mir Ni nu Kuni und Kingdom Hearts 3 tatsächlich sehr gefallen haben, bei den anderen beiden stimme ich dir zu. Ich seh die Entwicklung aber auch etwas mit Besorgnis an. Ich hab das Gefühl, dass das spielerische immer mehr in den Hintergrund gerät und der Fokus stärker auf Inszenierung gelegt wird (auch wenns mir beim VII Remake wie eben geschrieben sehr gefallen hat). Dazu kommt: alles wird simpler und zunehmend einsteigerfreundlicher und manchmal kommen so Szenen, die mich an die verblödende TikTok Generation erinnert. Das ist manchmal etwas zum fremdschämen.

  3. #3
    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    Tales of Arise hingegen ist für mich einer der schwächeren Tales-RPGs.
    Zu gut um schlecht und zu schlecht um gut zu sein.
    Sehe die Entwicklung der Reihe mehr ins negative abdriften, denn Tales of Arise kam echt gut an, was mir komischerweise bei immer mehr durchschnittlichen JRPGs auffällt, als hätten alle die Zeit bis zum Ende der PS2 vergessen oder einfach nicht erlebt.
    Das trifft es einfach perfekt.
    Ich kann schon gut nachvollziehen, warum man ToA für ein gutes Spiel hält... aber die gegenseite genauso.

  4. #4
    Yakuza 6: The Song of Life

    Ich muss sagen, ich hab mich inzwischen doch zu einem kleinen Fan der Serie entwickelt. Begonnen hab ich vor zwei Jahren mit Yakuza 0 und kurz darauf folgten dann auch noch Kiwami 1 und 2. Die Teile 3-5 konnte ich auf meinem Laptop damals nicht ruckelfrei zocken, daher hab ich mir die Teile bis Ende letzten Jahres als Lets Plays angeschaut, weil ich wissen wollte wie die Story weiterging. Teil 6 habe ich nun wieder selbst spielen können und auch hier ist die Qualität wieder sehr hoch. Ich muss sagen, dass es mich die ersten 5-10 Stunden nicht ganz so abgeholt hat, weil die Story rund um die Suche nach dem Kindesvater weniger spannend war. Die Geschichte und das Pacing wurden dann aber gegen Ende des Spiels immer besser. Die letzten 5-6 Stunden hab ich gefühlt am Stück gespielt, weil ich unbedingt wissen wollte, wie das ganze nun ausgeht. Das war richtig gut und super spannend.
    Auch sonst hat man hier wieder bekommen, was man von einem Yakuza erwartet. Viele, teils ganz witzige Nebenquests, von denen ich aber nur einen Bruchteil gemacht habe; umfassende Minispiele mit dem Aufbau des Baseballteams und den Klankämpfen, was beides wieder Laune gemacht hat und die obligatorischen Prügelkämpfe, die allerdings deutlich simpler gehalten worden als in einigen der Vorgängern. Das hat aber dem Spielspaß keinen Abbruch getan. Insgesamt ein richtig gutes Spiel, bei dem die Wertung aufgrund der packenden letzten Stunden etwas positiver ausfällt. 7,75/10

  5. #5
    Bin inzwischen ca. 35 Stunden in Like a Dragon und muss sagen, dass es bislang der für mich beste Yakuza Teil ist. Die Story hat bisschen gebraucht, um in Fahrt zu kommen, aber aus Gameplaysicht super gut. Hat auch ein paar negative Aspekte, aber davon abgesehen genau die Art Auffrischung, die die Serie gebraucht hat. Ich check nur nicht ganz, warum einer der Hauptcharaktere überhaupt noch dabei ist. Like a Dragon spielt noch nach Teil 6 und aus der Sicht, macht es keinen Sinn (will hier nicht spoilern). Wird das noch aufgeklärt?

  6. #6
    The Dark Pictures Anthology: Little Hope

    Teil eins der Reihe war leider sehr enttäuschend. Ich hatte gehofft, dass der Zweite vielleicht besser werden wird. Nach dem Intro war ich auch ganz guter Dinge, das fand ich tatsächlich gar nicht so schlecht. Danach geht es leider wieder rapide bergab. Die Charaktere sind noch unsympathischer als im ersten Teil, die Synchronsprecher genauso schlecht und das Pacing furchtbar. Die Story ist im Grund gar nicht so übel, wird aber furchtbar langweilig erzählt. Die Steuerung ist nervig und die Dialoge wieder eine absolute Katastrophe. Immerhin sieht es gut aus. 4/10

  7. #7
    Hast du dir mal den Trailer zu 6.5 gegeben (The Man Without a Name)? Da werden einige dieser Fragen wohl beantwortet werden.

  8. #8
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    Hast du dir mal den Trailer zu 6.5 gegeben (The Man Without a Name)? Da werden einige dieser Fragen wohl beantwortet werden.
    Noch nicht, aber es wird ja auch im Laufe des Spiels, wenn man im Hideout mit dem Charakter spricht dann erklärt. Habs inzwischen auch durch und bin begeistert. Bestes Yakuza Spiel für mich. Auf ganz vielen Ebenen. Als nächstes ist Judgment dran.

  9. #9
    Yakuza: Like a Dragon

    Ein Yakuza mit rundenbasierendem Kampfsystem und ohne Kiryu Kazuma? Klingt erstmal seltsam, funktioniert aber im Falle von Like a Dragon verdammt gut und ist genau der neue Anstrich, den die Serie brauchte. Sich schon wieder mit Kiryu durch Kamurocho zu prügeln, hätte ich in der Tat nicht gewollt. Insbesondere das in die Moderne getragene rundenbasierte Kampfsystem mit seinem Jobsystem ist wahnsinnig gelungen. Im Endeffekt sind die klassischen Jobs wie Schwarzmagier oder Ritter in die Neuzeit übertragen worden. So ist der Ninja hier in Form eines Chefkochs unterwegs und die Eismagierin als Hostess mit ihrem Schaumwein-Angriff anstelle von Eisra. Traditionelle Beschwörungen gibt es hier in Form von Poundmates mit Spezialangriffen. Das sind dann keine Kreaturen aus der Mythe sondern Personen, für die man Sidequests macht oder alte Bekannte der Serie. Die Anspielungen auf die Ost-RPGs alter Schule sind überall zu finden und super gut umgesetzt. Ein wenig hat mich das an die South Park RPGs erinnert, die ich ebenfalls sehr gut finde. Das nenne ich Kreativität.
    Auch sonst gibt es wenige Kritikpunkte. Die Charaktere sind klasse, es sieht gut aus, die Story ist gut, auch wenn sie etwas schwer in die Gänge kommt - was man bei einem 50 Stunden langen Spiel verschmerzen kann - die Sidequests machen Laune und das Minispiel mit dem Aufbau von Ichiban Holdings ist das für mich beste, das es je in einem Yakuza Teil gab, auch wenn es vergleichsweise viel Zeit frisst. Auch dass man sich endlich mal in einer neuen Location befindet (und trotzdem zu den alten Städten der vorherigen Teile zurückkommt) tut der Serie gut, auch wenn die Stadt etwas kleiner hätte ausfallen können. Man ist gerade die ersten 10-15 Stunden dann doch viel mit Rennen beschäftigt, was angesichts der recht häufig auftretenden Gegnermassen ein wenig nervt.
    Verwunderlich war es zudem, einen Yakuza Teil das erste Mal in englischer Sprachausgabe zu spielen. Aber die Synchronsprecher sind sehr gut und da ich nun auch verstehe, was gesagt wird, finde ich es deutlich besser, obwohl man sich gerade bei alten Bekannten der Serie an die japanischen Sprecher gewöhnt hat.
    Insgesamt ein hervorragendes Spiel mit dem ich wahnsinnig viel Spaß hatte. 8,5/10

  10. #10
    Zitat Zitat von Kadaj Beitrag anzeigen
    Yakuza: Like a DragonVerwunderlich war es zudem, einen Yakuza Teil das erste Mal in englischer Sprachausgabe zu spielen. Aber die Synchronsprecher sind sehr gut und da ich nun auch verstehe, was gesagt wird, finde ich es deutlich besser, obwohl man sich gerade bei alten Bekannten der Serie an die japanischen Sprecher gewöhnt hat.
    Na dann zurück zur PS2 mit dem alten Cast!

    Aber sehr spannend; ich sehe gerade, dass sie sogar Darryl Kurylo zurückgeholt und mit Matthew Mercer zumindest eine wohlbekannte Stimme gefunden haben, um Mark Hamill zu ersetzen. =D Finde ich gut, wie sie trotz des alten Burns doch wieder etwas Energie hineinstecken! Auch wenn mich wohl keine zehn Pferde dazu bringen würden, das Spiel in einer anderen Sprache als Japanisch zu spielen. Das fühlt sich irgendwie an wie Goethe auf Thai. (Goethe auf Drogen auf Thai?)

    Like A Dragon steht auch bald noch an! Und Ishin, mal sehen was ich zuerst spiele.

  11. #11
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Na dann zurück zur PS2 mit dem alten Cast!

    Aber sehr spannend; ich sehe gerade, dass sie sogar Darryl Kurylo zurückgeholt und mit Matthew Mercer zumindest eine wohlbekannte Stimme gefunden haben, um Mark Hamill zu ersetzen. =D Finde ich gut, wie sie trotz des alten Burns doch wieder etwas Energie hineinstecken! Auch wenn mich wohl keine zehn Pferde dazu bringen würden, das Spiel in einer anderen Sprache als Japanisch zu spielen. Das fühlt sich irgendwie an wie Goethe auf Thai. (Goethe auf Drogen auf Thai?)

    Like A Dragon steht auch bald noch an! Und Ishin, mal sehen was ich zuerst spiele.
    Ich hab auch tatsächlich lange mit mir gerungen, ob ich nun auf Japanisch oder Englisch spiele. Normalerweise mag ich japanische Sprachausgabe nicht (einfach weil ich nichts verstehe), daher ist die Frage für mich immer ein no-brainer. Aber bei Yakuza ist man es einfach so gewohnt. Und wenn gerade Leute aus den alten Teilen dann anders klingen, als man es gewohnt ist, ist das schon etwas befremdlich. Da hier aber eine komplett neue Story mit neuen Charakteren erzählt wird und alte Charaktere nur kurz auftauchen, hab ich mich dann für englisch entschieden und das auch nicht bereut. Spannend wirds dann bei Teil 8 sein, wenn Ichiban und Kiryu dann die Protagonisten sein werden. Ichiban will ich nicht mit der jap. Stimme und Kiryu nicht mit der eng. Stimme spielen.

    Auf Ishin bin ich auch sehr gespannt, warte aber bis es irgendwann im Sale ist. Ich werde mich jetzt erstmal an Judgment wagen.

  12. #12
    Bin inzwischen 4 Stunden in Judgment und bislang fängt es mich noch nicht so wirklich ein. Das Kampfsystem ist mir etwas zu langsam und die ganzen Detektivsachen nerven mich ein wenig. Insbesondere das Untersuchen von Orten. Und wer auf die Idee gekommen ist, jedes Mal diese Drecks Katzengeräusche einzubauen, dem gehört auch ordentlich eine verpasst. Ich schalt inzwischen jedes Mal den TV auf stumm bei den Untersuchungen. Vermutlich wird es aber so sein wie bei Yakuza 6, dass mich die Story irgendwann so abholt, dass ichs trotzdem nicht weglegen kann.

  13. #13
    Erica

    Vor zwei Jahren hatte ich mit Her Story schonmal einen gehypten interaktiven Film gespielt. War nicht schlecht, aber der Hype aus meiner Sicht auch nicht unbedingt gerechtfertigt. Erica hat auch keine schlechten Kritiken erhalten und auch hier muss ich sagen, dass es ganz nett ist und man sich durchaus mal die anderthalb Stunden Spielzeit da mit beschäftigen kann, aber in Erinnerung bleiben wird es nicht unbedingt. Ehrlich gesagt hab ich die Story jetzt schon wieder fast vergessen. Grundsätzlich find ich das Konzept nicht schlecht und auch die schauspielerischen Leistungen können durchaus überzeugen. Aber so richtig Stimmung kam hier irgendwie nicht auf. Den Einsatz des Touchpads vom Controller fand ich aber grundsätzlich sehr cool. Wenn man die komplette Geschichte verstehen will, muss man es wohl auch mehr als einmal spielen. Dafür fehlt mir aber die Geduld. 5,5/10

  14. #14
    The Quarry

    Until Dawn 2 wäre vermutlich auch ein passender Name für das Spiel gewesen. Das Prinzip ist nämlich genau das gleiche und auch qualitativ bewegt sich The Quarry auf einem ähnlichen Level. Gameplay wieder sehr minimalistisch, es gibt nicht viel zu tun, außer ein wenig die hübsche Umgebung zu erkunden und mit vereinzelten Gegenständen und Personen zu interagieren. Ansonsten die obligatorischen Quick-Time-Events und viele verschiedene Entscheidungsmöglichkeiten. Auch hier sind mir wieder ein paar Charaktere weggestorben, aber es hat ohnehin nur die Unsympathischen getroffen. Das Spiel lebt von den Entscheidungen und der Spannung. Die Story driftet später leider wieder in den Fantasy-Bereich ab, ist aber ansonsten nicht schlecht. Insgesamt sehr kurzweilig das Ganze, hat Spaß gemacht. 7,25/10 Punkten.

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