Horizon: Zero Dawn

Auch wenn mich die meisten Open-World Games inzwischen aufgrund ihres generischen Aufbaus inzwischen eher abschrecken, hatte ich mal wieder Bock auf auf eines und in meinem Backlog tummelte sich noch das extrem gehypte Horizon: Zero Dawn herum. Da lag die Wahl recht nahe. Und leider vereint Zero Dawn nahezu alle Punkte, die ich an Open-World Games nicht mag: Eine zu große Welt ohne Wiedererkennungswert, die keinerlei Erkundungsdrang auslöst, 5 Millionen Sammelobjekte, 3000 Marker auf der Weltkarte und weitestgehend langweilige Sidequests, wo man irgendwelchen Spuren folgt. Dazu kommen langweilige Charaktere, eine bestenfalls solide Storyline und alle drei Meter Pflanzen, die man einsammeln muss, um seine Gesundheit oben zu halten oder Pfeile zu bauen. Das macht alles nicht so viel Bock, obwohl mir zumindest die ersten 3-4 Stunden durchaus Spaß gemacht haben. Mit zunehmender Spieldauer ist die Motivation aber immer weiter gesunken. Einzig das Kampfsystem mit Pfeil und Bogen hat mich überzeugt und die Optik.
Im Gesamten ist das vermutlich auch ein gutes Spiel und rein objektiv betrachtet, macht es auch nicht viel falsch. Es vereint aber irgendwie gefühlt alles an Open World RPGs, woran ich mich in den letzten Jahren einfach komplett satt gesehen habe. 6,5/10