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Thema: Anime Winter Season 2022/23

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Erinnert sich noch jemand, wie bei Digimon Milleniumon mal mächtig bedrohlich war? Nachdem er schon im Digimon Adventure Reboot eher unspektakulär war, durfte er jetzt in Ghost Game als Monster of the Week dienen. Allerdings verheizen die ohnehin gerade böse Megalevel, als ob es die im Schlussverkauf gäbe...

  2. #2
    Zitat Zitat von Liferipper Beitrag anzeigen
    Erinnert sich noch jemand, wie bei Digimon Milleniumon mal mächtig bedrohlich war? Nachdem er schon im Digimon Adventure Reboot eher unspektakulär war, durfte er jetzt in Ghost Game als Monster of the Week dienen. Allerdings verheizen die ohnehin gerade böse Megalevel, als ob es die im Schlussverkauf gäbe...
    Erinnert mich ganz an Lucemon aus Xross Wars oder wie die Serie hieß.
    In Frontiers der absolut oberste Megaschurke und in Xros nur irgendein 2 Folgen Villain.

  3. #3
    Hat hir jemand Kaina weiterverfolgt? Habe gerade Episode 2 gesehen. Die Welt ist ja durchaus interessant und macht Lust auf mehr, aber die Show wirkt sonst recht steril auf mich. Einerseits sicherlich die CG Animationen, die zwar nicht schlecht sind, mich aber auch nicht von den Socken reissen (die Insekten sind aber *ziemlich* schlecht). Aber auch mit den Charakteren bin ich nicht warm geworden. Ein starkes Indiz dass mich hier irgendwas nicht packt war für mich, dass mir der Abschied von den Alten ziemlich egal war, was zeigt dass die Show in der Zeit es nicht geschafft hat Sympathien aufzubauen. Mich würde interessieren ob einerseits die Charaktere noch zulegen und andererseits mit der Welt interessante Sachen gemacht werden, so dass sich die Show noch lohnt?

  4. #4
    Bin selber leider nicht sonderlich weitergekommen bei meinen Shows, zu viele andere Sachen zu tun^^ Daher weiß ich auch nicht, wie sich Kaina weiterentwickelt hat.

  5. #5
    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Hat hir jemand Kaina weiterverfolgt? Habe gerade Episode 2 gesehen. Die Welt ist ja durchaus interessant und macht Lust auf mehr, aber die Show wirkt sonst recht steril auf mich. Einerseits sicherlich die CG Animationen, die zwar nicht schlecht sind, mich aber auch nicht von den Socken reissen (die Insekten sind aber *ziemlich* schlecht). Aber auch mit den Charakteren bin ich nicht warm geworden. Ein starkes Indiz dass mich hier irgendwas nicht packt war für mich, dass mir der Abschied von den Alten ziemlich egal war, was zeigt dass die Show in der Zeit es nicht geschafft hat Sympathien aufzubauen. Mich würde interessieren ob einerseits die Charaktere noch zulegen und andererseits mit der Welt interessante Sachen gemacht werden, so dass sich die Show noch lohnt?
    Ich hab es weiter geschaut aber die Frage ist für mich schwer zu beantworten, weil es für mich wahrscheinlich im Durschnitt die beste Serie der Season ist.
    Die Charaktere sind aber sicher nicht der interessanteste Part, das Setting ist da eher das Highlight, die Charaktere haben bisher auch bisher keine sonderliche Entwicklung durchgemacht.
    Bei der Welt dachte ich ehrlich gesagt das sie sich mehr Zeit für den Abstieg nehmen, was dann doch sehr schnell geht und dann geht es eher um die Reiche im Schneemeer was jetzt zugegebenermaßen nicht das spannendste Teil war, jetzt (Episode 8) sieht es wieder so aus als ob sie sich wieder auf die Reise machen und es etwas mehr zum Setting gibt. Aber bisher haben sie noch nichts super spannendes mit de Setting gemacht und große Charakterentwicklung gab es auch nicht also, schätze ich mal das dich die Serie nicht ansprechen wird. Mir gefällt es aber ich kann auch mit schwachen Charakteren sehr gut leben solange sie mich nicht nerven, aber ich kann schon verstehen das es nicht den Geschmack von Jedem trifft. Außerdem kommt noch dazu das sie schon angekündigt haben das es eine Film Fortsetzung geben wird. Was auf der einen Seite zwar gut ist aber auf der anderen Seite hab ich keine Ahnung wie lange man damit auf den Abschluss der Geschichte warten muss. Den abschließende Knights of Sidonia Film hab ich bis heute nicht gesehen.


    Ich wollte eh nochmal posten habs aber immer vor mir her geschoben.

    The Fire Hunter (Bis Episode 7)
    Ich bin im allgemeinen super tolerant was die Animationsqualität angeht, aber bei der Serie war ich kurz davor sie zu droppen weil ich die Animationen so extrem schlecht finde. Mir graut es vor jeder Actionszene die irgendwo zwischen grauenvollem Standbildern und albern ausschauen. Dazu muss ich sagen das sich die Fire Fiends unglaublich langweilig und banal finde. Was ich mir ausgemalt habe als ich Beschreibung gelesen hab weil jedenfalls deutlich interessanter als irgendwelche großen Bären mit gelbem Blut... Dazu wurde ich auch mit den Charakteren nicht so recht warm, aber zum Glück (oder Pech) wirft einem die Serie immer mal wieder interessante Brocken was das Setting angeht hin. Mit der separaten Göttlichen "Kaste" den Spinnen und dem bevorstehenden Krieg. Von daher bleibe ich mal dran auch wenn es für mich wohl unbefriedigend enden wird.


    Ningen Fushin: Adventurers Who Don’t Believe in Humanity Will Save the World (Bis Episode 9)
    Hat für mich abgebaut. Das fünfte Partymitglied finde ich sehr aufgesetzt und bereichert die Party auch nicht sonderlich. Das Schwert der Verbindungen welches Menschen die sich vertrauen zu einem Superkämpfer verschmelzt? Bisschen on the nose... wenn es Leute geht die Probleme haben einander zu vertrauen. Und mit dieser Verschmelzung haben sie auch keine sonderlichen Probleme was auch nicht so recht passt.
    Dazu ist das Setting wirklich seltsam. Das mit dem Idol Aspekt im Fantasysetting hab ich ja schon erwähnt, aber sie gehen auch mal in einen Slum wo dann Betonbauten und Wellbleche sind und ich finde das beißt sich schon deutlich.
    Dafür ist das Ending nett in dem die Charaktere in einem modernen Setting gezeigt werden. Auch wenn es sehr simpel ist.



    Handyman Saitou in Another World (Bis Episode 8)
    Hier kann ich dafür berichten das sich die Serie deutlich gesteigert hat. Sie hat ihre sprunghafte Erzählstruktur hinter sich gelassen und ab Episode 5 eine durchgehende Geschichte erzählt. Die ersten Episoden dienten dazu die unterschiedlichen Charaktere der Erzählung einzuführen. Ich kann nicht sagen das es gelungen war, aber dafür hat die Serie dann neben ihrem Comedy es geschafft auch ernste und dramatische Momente zu schaffen. Und es wurde sogar thematisiert warum Saitou in der Fantasywelt gelandet ist. Unter dem Strich ist es damit schon zu einer der besseren Isekai Serien aufgestiegen.
    Und auch hier gibt es nettes aber simples Ending.

  6. #6
    @Kayano: Danke für Deine Eindrücke zu Kaina, ich denke ich lass die Show dann erstmal sein und lese mir dann am Ende Dein Gesamtfazit durch. Kann ja immer noch was richtig cooles kommen was überzeugen kann.
    Gleichzeitig klingt das zu Handyman Saitou ja nicht übel und werde dem mal ne Chance geben.

    Ansonsten...
    Farmland Saga [1-4]: OK, gefällt mir jetzt schon gut. Ja, schlagt mich, aber irgendwie ist das Farmleben echt cool umgesetzt immer mal wieder mit Rückblenden zu Tragödien. Die Musik ist auch sehr schön und optisch hat man hier weiterhin ziemlich gute Kost, auch wenn es bisher an Actionszenen eher mangelt. Gleichzeitig gabs bisher auch noch keine Supermänner die mit Baumstämmen um sich werfen die mich aus dem Setting reissen könnten

    Staffel 1 von VS war für mich immer so, als wollte man eine wirklich ernste und bodenständige Geschichte erzählen aber trotzdem nicht auf ein paar nervige Shounen Tropes verzichten. Das mit der ernsten und bodenständigen Geschichte trifft auf die zweite Staffel durchaus zu. Ich schätze in den folgenden Episoden werden dann die Ereignisse aus Staffel 1 auch deutlich relevanter (das Ende von Episode 5 foreshadowed das ja schon), da es bisher eher um das Setting und das Trauma der Charaktere ging. Bin auch gespannt wie sie das dann mit den Ereignissen der vorherigen Staffel verflechten, aber ich schätze mal der Herr des Anwesens hat noch mehr als einfach nur ein netter Sklavenhalter zu sein.

  7. #7
    Vinland bis Folge 11:Überzeugt auf jeden Fall wie erwartet. Das ist der stärkste Arc vom Manga und es gab schon einige Highlights, vor allem Thorfinns Trauma-Episode. Die Serie hantiert auch sehr gut mit Musik, aber auch mit Stille. Es ist schön, dass es noch Serien gibt, die nicht jede freie Sekunde mit Dialogen oder internen Monolog füllen müssen. Der langsame Aufbau sorgt aber vor allem für ein verdammt gutes Payoff am Ende des Arcs, auf das ich mich schon sehr freue. Ebenfalls spannend ist, wie gegensätzlich sich Knut und Thorfinn entwickeln. Ist schon einige Jahre her, dass ich den Manga gelesen habe, deshalb kenne ich die Details auch nicht mehr – weiß aber noch, wie es endet. Auf jeden Fall das Highlight der Season und sicher auch des Jahres.

    Trigun: Stampede bis Folge 11: Ein interessantes Reboot, vor allem deshalb, weil es stimmungsmäßig so anders als das Original ist. Ich muss sagen, die episodische Natur des Originals mit Fokus auf Comedy hat die Charaktermomente umso intensiver gemacht, wenn sie denn mal kamen. Stampede hingegen fährt von Anfang an volle Geschütze auf und hält sich nicht an Monster-of-the-Week-Folgen auf. Die Serie ist sehr düster und vom Pacing ziemlich schnell. Die visuelle Umsetzung und vor allem die Actionszenen sind dabei auch echt gut gemacht. Insgesamt geht es mir aber vielleicht etwas zu schnell, sodass mich die Serie emotional nicht ganz so sehr mitnimmt. Aber trotzdem ein starkes Reboot. Schade nur, dass Milly fehlt.

    Kubo-san Won’t Let Me Be Invisible 01-06: Die Serie reiht sich in den von Tanaka-san losgetretenen Trend der Serien ein, wo ein Mädel sich aus unerfindlichen Gründen in den völlig passiven und durchschnittlichen MC-kun verliebt, das aber nicht direkt zeigt, sondern ihn stattdessen permanent neckt. Selling Point der Serie ist, dass das Mädel von Kana Hanazawa gesprochen wird – der feuchte Traum vieler Otakus dürfte damit also wahr werden *g* Wenn man sich mit der Prämisse abfinden kann, ist die Serie auch ganz herzig. Aber ein paar Sachen stören mich:
    a) Ich hab mittlerweile echt wenig Geduld mehr dafür, wenn die MC-kuns solch offensichtliche Annäherungsversuche überhaupt nicht checken, vor allem, weil es in wirklich JEDER Serie so ist
    b) Der Gag, dass MC-kun von niemandem bemerkt wird, weil er so unscheinbar ist, wird wie erwartet ad absurdum wiederholt, obwohl er nie wirklich lustig war
    c) Mich stört es ein wenig, dass diese Serien sich rein auf die Beziehung zwischen den beiden konzentriert und ignoriert, dass es vielleicht auch so etwas wie *gasp* Freunde gibt. Und das ist ein Trend, den ich bei immer mehr Serien feststelle: Entweder ist es so wie hier oder es wird gleich die Harem-Schiene gefahren (siehe z.B. Call of the Night). Offenbar dürfen Serien für männliche Otakus keine weiteren relevanten gleichaltrigen männlichen Figuren beinhalten. Das zeichnet für mich ein ziemlich deprimierendes Bild sowohl der Schöpfer als auch der Zielgruppe – anscheinend darf es nur noch diesen Hypereskapismus geben. Dabei hat die Darstellung eines kompletten sozialen Gefüges Serien wie Horimiya erst so gut gemacht.

    Na ja, kann man trotzdem als guilty pleasure gut weggucken. Sehr positiv aufgefallen ist mir die Musik, die hat etwas sehr Leichtes, Beschwingtes. Dezent, aber sehr stimmungsvoll – ich hoffe, da gibt’s irgendwann ein Soundtrack-Release.

    Tjo, und bei Folge 6 bleibt es auch im Moment. Rest verschiebt sich wegen COVID aka miserabler Planung von Kadokawa auf Mitte Frühling.

    In Kaina werde ich die Tage mal reinschauen.

  8. #8
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    c) Mich stört es ein wenig, dass diese Serien sich rein auf die Beziehung zwischen den beiden konzentriert und ignoriert, dass es vielleicht auch so etwas wie *gasp* Freunde gibt. Und das ist ein Trend, den ich bei immer mehr Serien feststelle: Entweder ist es so wie hier oder es wird gleich die Harem-Schiene gefahren (siehe z.B. Call of the Night). Offenbar dürfen Serien für männliche Otakus keine weiteren relevanten gleichaltrigen männlichen Figuren beinhalten. Das zeichnet für mich ein ziemlich deprimierendes Bild sowohl der Schöpfer als auch der Zielgruppe – anscheinend darf es nur noch diesen Hypereskapismus geben. Dabei hat die Darstellung eines kompletten sozialen Gefüges Serien wie Horimiya erst so gut gemacht.
    Das ist genau der Punkt der mich bei den ganzen "Cute Girls Doing Cute Things" Serien (und manch anderen Single Gender Casts Shows) so massiv stört. Es dürfen dort keine männlichen Charaktere existieren, und wenn sie existieren sind sie irgendwelchen gesichtslosen Nebencharaktere oder Ähnliches. Für mich fühlt sich das immer wie eine perfide Form von Fanservice an, damit die weiblichen Charaktere besonders rein sind oder was auch immer die Motivation dahinter ist.
    Im Vergleich dazu fühlt sich eine Serie die sich nur auf das Hauptpaar konzentriert für mich gar nicht so schlimm an, aber Kubo-san hab ich auch nur 2 Episoden geschaut bis ich von der Verschiebung gehört habe, von daher kann ich das da nicht kommentieren. Stimmte dir aber zu das es die Serien deutlich verbessert und bereichert wenn es Nebencharaktere gibt die eine größere Rolle spielen, Abwechslung und andere Perspektiven bieten.

    Geändert von Kayano (21.03.2023 um 12:34 Uhr)

  9. #9
    Ein paar Eindrücke zu den bereits geendeten Serien.

    Kaina of the Great Snow Sea (Episode 11 / Ende)
    Für mich wird die Serie durch das Setting getragen, auch wenn sie bis zum Ende der Serie nicht viel daraus machen. Ich schätze wirkliche Aufklärung über die Hintergründe sind erst im Film zu erwarten wie der Trailer andeutet. Mir macht diese Welt mit den Orbitalbäumen, Rieseninsekten und den Relikte einer untergegangen Zivilisation einfach deutlich mehr Spaß als die hunderte Auflage einer Fantasywelt mit Schwertern und Magie. In der Serie selber ist die Story um den Krieg der zwei Königreiche nicht wirklich einfallsreich zumal ich den Antagonisten für sehr überzeichnet halte. Mit dem restlichen Cast kann ich aber ganz gut leben, Kaina erinnert mit seiner etwas dämlichen Aura ein wenig an Nagate aus Knights of Sidonia aber generell mochte ich den Cast. Kann verstehen wenn man mit der Serie wenig anfangen kann, weil sie Story und die Charaktere nichts besonderes sind aber mir hat sie trotzdem gut gefallen und ich würde eine solche Serie jederzeit den unzähligen Isekai-Harem-Power-Fantasien vorziehen.
    Zum Abschluss noch der Trailer zum Film der im Oktober erscheinen soll.



    The Fire Hunter (Episode 10 / Ende)
    Hier bin ich deutlich weniger enthusiastisch. Da sind zum einen die Animationen die ich wie geschrieben stellenweise furchtbar fand. Aber auch die Story konnte mich am Ende nicht so wirklich mitnehmen.
    Was war z.B. der Beweggrund für den Kampf in der letzten Episode 10? Akira und Touko brechen doch auf die Göttlichen per Brief um etwas zu bitten. Was genau ist ja ziemlich vage. Warum muss Hibari sie dann bekämpfen? Er kann den Brief doch entgegennehmen und ignorieren. Und was soll das alles mit den Firecatcher Lord der den Stern erntet. Sie wissen das es ein Stern ist auch wenn sie nicht verstehen das es ein Satellit ist. Welche Gefahr geht von einer Frau mit ihrem Schwert und einem Chihuahua aus? Diese ganze Seite hat mich überhaupt nicht mitgenommen. Vielleicht weil das Setting so vage bleibt und das ganze eher märchenhaft und fantastisch aufzieht? Daraus entstand für mich jedenfalls keine Spannung. Vielleicht sind im Vergleich zur Vorlage auch viele Sachen unter den Tisch gefallen? Bei dem offensichtlichen Budgetmangel für die Serie würde es mich nicht wundern. Zumal es ja auch nur 10 Episoden waren. Mit zwei Episoden mehr hätte man vielleicht mehr Dinge beleuchten und klarer machen können. Mit Koushis Seite der Erzählung und dem bevorstehenden Angriff der Spinnen konnte ich dann zwar mehr anfangen, aber am Ende hat mich die Serie nicht wirklich abgeholt. Keine Ahnung ob ich mir die zweite Staffel geben. Und das mit dem Budget wird in der zweiten Staffel auch nicht besser sein.


    Ningen Fushin: Adventurers Who Don`t Believe in Humanity Will Save the World (Episode 12 / Ende)
    Ich mag die vier Hauptcharaktere und die Grundidee das sie alle ihr Vertrauen in ihre Mitmenschen verloren haben ist ein guter Ausgangspunkt der auch in den ersten Episoden für eine interessante Dynamik sorgt. Danach wird diese Idee aber ziemlich fallen gelassen, Kizuna mochte ich weder als Charakter noch als Konzept, und die Fusion von Charakteren widerspricht der Grundidee regelrecht. Nach den ersten Episoden werden die Bedenken der Charaktere praktisch bei Seite gewischt für übliche Abenteuer nur um dann in der letzten Episode wieder aufgegriffen zu werden. Die Serie wäre deutlich besser gewesen wenn sie bodenständig geblieben wäre und sie nur auf die Dynamik der Hauptcharaktere die langsam Vertrauen zueinander finden konzentriert hätte. Vielleicht ähnlich wie Grimgar: Ashes and Illusions. So war es eine ziemlich halbgare Angelegenheit mit einem guten Cast (Kizuna ausgenommen), in einer seltsamen Fantasy-Welt mit modernen Elementen und generischen Fantasy Abenteuerkrempel ab der Mitte.


    The Ice Guy and His Cool Female Colleague (Episode 12 / Ende)
    Das Himuro wenn er krank wird oder einen Sonnenstich bekommt sich in ein Kind verwandelt fand ich ziemlich albern und hat mich enorm aus der Serie raus gerissen was leider auch die letzte Episode kaputt gemacht hat. Davon abgesehen war es aber für mich eine sehr schöne und angenehme Romantik Serie mal ganz Abseits des üblichen Schul-Settings. Für mich sicher die größte Stärke. Die Fantasy-Elemente sind aber gesehen vom „Kind werden“ auch eher dezent. Sie unterstreichen eher die Emotionen der Charaktere. (Himuro mit seinen Schneestürmen und Komori mit ihrem Fuchsschwanz). Wie viele Romantik Serie leidet sie darunter das es wenig Fortschritt zwischen beiden Hauptcharakteren gibt und auch bei den Nebencharakteren gibt es wenig Bewegung (Ich hätte gerne mehr von Komori und Saejima gesehen.) Aber am Ende ist es sehr entspannte Serie zum wohl fühlen. Wer Lust auf eine ruhige, langsame Romanze im Büro Alltag Lust hat sollte definitiv mal reinschauen.


    Don`t Toy with Me, Miss Nagatoro 2nd Attack (Episode 12 / Ende)
    Gibt es wenig zu sagen. Geht weiter wie in der ersten Staffel mit etwas mehr Annäherung der beiden Hauptcharaktere, auch im romantischen Sinne. Nagatoro ist bisweilen sogar recht offen in ihrer Zuneigung auch wenn sie es in viel Fopperei verhüllt. Wer bei der ersten Staffel aber schon keine Lust mehr hatte für den ändert sich hier auch nichts.

    Geändert von Kayano (01.05.2023 um 23:05 Uhr)

  10. #10
    Revenger (Episode 12 / Ende)
    Der große Showdown zwischen den Mördergruppen. Die Protagonisten gewinnen, weil - sie einfach besser sind. The End. Im Epilog geht noch der Samurai drauf, weil... Gründe! Ansonsten hat sich absolut nichts im Vergleich zum Beginn der Serie geändert. Ziemlich unspektakulär.

    Giant Ass Beasts (Episode 12 / Ende)
    Oh, schon die letzte Folge? Geben wir den Protagnoisten einen Gegner, der beeindruckend ist, weil er... besonders groß ist. Im Gegenzug bekommen sie dafür neue Superkräfte, mit denen sie ihn trotzdem problemlos plattmachen. Natürlich gibt es dafür eine gute Erklärung und die lautet... oh, die Sendezeit ist vorbei. Schaltet zu Staffel 2 wieder ein!

  11. #11
    Das Finale von Trigun Stampede ist einfach nur whoa! Schon lange keine so geile Inszenzierung in einem Anime mehr gesehen – und dann (FETTER SPOILER) diese Enthüllung am Ende, dass es gar kein Reboot von Trigun war, sondern ein Prequel, das quasi nahtlos in die alte Serie mit Milly etc. übergeht – richtig genial, vor allem weil die PR perfekt mitgespielt hat und vorher gar nichts in die Richtung geteasert hat! Freue mich auf die Fortsetzung!

  12. #12
    Reborn to Master the Blade 03-12: Fand es erstaunlich das sie teilweise die großen Monster richtig in 2D animiert haben für die Kämpfe, während der Kleinkram meist 3D war. Die Show ist ganz lustig durch ihren Hauptcharakter Inglis, die einfach nur auf ihre Kämpfe und gutes Essen aus ist und den Rest hinten anstellt. Sie hält sich zwar auch sinnvoll zurück, so dass sie nicht jedem sofort mit der Faust ins Gesicht springt oder Kriege vom Zaun bricht, aber die meiste Zeit schaut sie schon, ob nicht doch irgendwie ein Duell raus springen könnte. Oder mehr Monster zum Verprügeln.
    Fand es nur seltsam, dass sie am Anfang ihre Kräfte geheim halten will, aber später munter zeigt was sie kann, ohne das es eine Erklärung dazu gibt.
    Über die Highlander und wie die Welt so geworden ist erfährt man recht wenig, auch wenn es da scheinbar mehrere Fraktionen gibt. Die Highlander, die als Gegenspieler auftreten, sind allerdings alle übertrieben Böse und eindimensional und haben nicht wirklich etwas interessantes zu bieten. Aber es reicht um sich ein wenig zu amüsieren, wenn Inglis sie fertig macht.
    Die Rebellen der Bloodchain Brigade sind da schon etwas interessanter, vor allem weil deren Boss ganz charmant rüber kommt und Inglis sogar überlegen ist.
    War insgesamt schon unterhaltsam, aber die Show baut im Verlauf eher ab und wird hauptsächlich durch Inglis getragen, die sich aber auch ein wenig abnutzt mit der Zeit. Der Fanservice hielt sich auch in Grenzen, wobei Inglis mit Lyn einen Busen Gremlin bekommt (aka putziges Maskottchen das zwischen ihren Brüsten herumgeistert) xD. Die restlichen Charaktere sind ok, aber stechen nicht sonderlich heraus. Wobei ich Yua ihre Art ganz lustig fand.

    The Magical Revolution of the Reincarnated Princess and the Genius Young Lady 04-12: Hat mir ganz gut gefallen und hatte sogar ein paar nette Kämpfe zu bieten. Die Romanze zwischen den beiden Mains entwickelt sich eher langsam und steht nicht so prominent im Vordergrund, aber zum Ende wird es mit mehreren Küssen definitiv bestätigt^^. Anise und Euphy ergänzen sich auch gut was ihre Stärken und Schwächen angeht.
    Auf Seiten der Story sieht es eher gemischter aus. Die politischen Intrigen und Strukturen sind zwar die Quellen für die meisten dramatischen Entwicklungen, aber gleichzeitig kümmert sich die Geschichte erstaunlich wenig um diesen Aspekt. Man erfährt zwar über einzelne Charaktere ein wenig zu ihrem Werdegang und der Prinz ist da auch eher die Ausnahme, aber über die Gesamtsituation weiß man erstaunlich wenig und bekommt nur kleine Happen. Der Rest der Gegenspieler bleibt auch blass und eindimensional. Ich fand es zumindest schwer nachvollziehbar, warum so viele Charaktere immer nur eine einzige Option in Betracht ziehen und der Rest gefühlt tatenlos zusieht. Gerade beim König habe ich mich oft gefragt was der eigentlich die ganze Zeit treibt und wieso die Adeligen teilweise so frech sein können. Diese Einseitigkeit konnte mich nicht so überzeugen.
    Davon ab sind die Eskapaden von Anise aber durchaus unterhaltsam und was sie so mit ihren Fähigkeiten und Erfindungen anstellt. Es war schön, dass sie die großen Herausforderungen auch nicht nur einfach so überwältigen konnte sondern schon kämpfen musste, und sei es manchmal nur emotional. Und es gab auch Probleme, die sich mit roher Gewalt nicht lösen ließen. Auch wenn wie gesagt die Story keinen so guten Job dabei macht zu vermitteln warum.
    Bei der Magie stellen sie ein paar nette Sachen mit dem Magicite an, wobei ich schon etwas die Augen verdreht habe, als sie damit Vampire begründet haben. Dabei erklären sie zuerst, dass damit nur Gedankenmanipulation gemeint ist und die Geschichten nur übertrieben / ausgeschmückt sind, aber dann bekommt der betroffene Charakter doch plötzlich rote Augen, Eckzähne und ein Bedürfnis Blut zu trinken xD.

    Trigun Stampede 02-03: Die Überleitung mit der Radio Show zum OP hat mir ziemlich gut gefallen und ich mag den Song auch total gern. In den beiden Eps passiert aber auch wirklich schon eine ganze Menge und Schlag auf Schlag. Kaum ist die eine Sache gelöst, taucht auch schon das nächste Problem auf. Und die Show ist da auch nicht gerade zimperlich. Ep 3 hatte einen recht beeindruckenden Auftritt mit Million Knives und seinen Klingen, die das ganze Dorf zerlegt haben.
    Hier mal noch das OP

  13. #13
    Wie ist denn die LotH Anime Adaption?
    Hat es sich jemand angeschaut?

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