Cyberpunk Edgerunners (Episode 10 / Ende)
Da Netflix letzte Woche alle Episoden auf einmal veröffentlicht hat rechne ich die Serie für mich mal zur Summer Season, weil ich sie auch schon beendet habe. Ich muss vorab sagen das ich das Spiel (Cyperpunk 2077) gespielt habe und deshalb mit dem Setting schon vertraut bin, ich aber nicht ganz einschätzen kann wie man mit Setting zurecht kommt wenn der Anime der erste Berührungspunkt ist. Zunächst einmal sind die Stories komplett unabhängig, sie spielen zwar im selben Zeitraum und in der selben Stadt Night City aber mit einem eigenständigen Cast. (Abgesehen von ein paar Cameos gibts nur einen Charakter der in beiden spielt. Und man muss ihn für den Anime nicht kennen. Was den Charakter angeht ist es vielleicht sogar besser zuerst den Anime zusehen.) Also von der Story-Perspektive muss man das Spiel absolut nicht kennen. Aber was das Setting angeht kann sich die Serie in 10 Episoden nicht soviel Zeit nehmen alles zu erklären, aber ich denke man kommt trotzdem mit. (Da würde mich aber die Meinung von jemanden interessieren der nur den Anime gesehen hat.) Zumal ich das Gefühl das der Anime den Kern des Settings, diese bedrückend kalten hyper-kapitalische Welt im Anime nochmal eindrücklicher gezeigt wird. Ist ein Unterschied im Medium, im RPG ist es schwieriger sich Machtlos zu fühlen wenn man eben ein Dutzend Gegner besiegt und gelootet hat. Aber der Anime kann das in Davids Geschichte voll ausspielen. Zu Beginn der Geschichte ist David Schüler an einer Schule der Megafirma Arasaka, dafür reißt sich seine alleinerziehende Mutter jeden Tag den Arsch auf um ihren Sohn David eine Ausbildung weit weit über den zu bieten was ihr Status zulassen sollte. Eben dieser Status ist auch für David ein Problem den in der Schule gehört er nicht dazu und wird von seinen wesentlich reichern Mitschülern ausgegrenzt. Und viel weiter will ich gar nicht gehen in der Beschreibung der Ausgangssituation, den die Situation eskaliert mit einer großen Rasanz von diesem Punkt an. Aber ich möchte hervorheben das die Geschichte (übrigens genauso wie die des Spiels) eine absolut persönliche ist, die Rettung der Welt oder auch nur der Stadt ist jedenfalls kein Teil davon.
Und Teile der Geschichte haben mich richtig mitgenommen, schon alleine der Einstieg ist unheimlich eindrücklich und Episode 6 hat mich dann ziemlich leer zurück gelassen.
Dabei bin ich nicht mal der größte Fan von Studio Trigger, ich mag ihren Stil nicht mal besonders gern und die übertriebene Actionszene im Finale ist für mich wahrscheinlich der größte Schwachpunkt der Serie. Was aber auch an dem Objekt liegt das dafür benutzt und für mich nicht so recht in Setting passt. Aber verdammt das ist schon meckern auf hohen Niveau, denn ich fand die Serie absolut fantastisch und herausragend. Ich würde es nicht glauben wenn das nicht der beste Anime dieses Jahr für mich ist und ehrlich gesagt der beste Anime der letzten Jahre noch dazu. Klar ich mochte das Spiel und das Setting auch schon vorher von daher zieht vielleicht ein paar Prozent Begeisterung ab, aber gebt der Serie unbedingt eine Chance. Lasst euch auch nicht vom NSFW Trailer abhalten, es gibt zwar Nacktheit aber ich würde die Serie nicht mal als Ecchi bezeichnen. Mehr so wie die Nudity aus Realfilmen/-Serien und die expliziten Szenen aus dem Trailer zeigen praktisch Fetzen aus In-Universum Pornos und dienen dem World Building, und ehrlich gesagt ist das mehr bait, den viel mehr als im Trailer sieht man in der kompletten Serie auch nicht. Klar die Gewalt ist absolut übertrieben und überzeichnet aber umso intensiver ist es wenn die Charaktere und die Zuschauer dann mit den Konsequenzen konfrontiert werden.






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). Hatte die ersten paar Episoden gesehen als es rauskam und war durchaus begeistert von den smoothen Animationen in den Kämpfen, die wirklich die physische Action rausbringen. Leider hat die Serie aber auch hohe SoL Anteile, die ich nicht besonders unterhaltsam fand und dann hab ichs erstmal ad acta gelegt als sie Klamotten kaufen gegangen sind. Ein Video von 





