Beim Thema P2W will ich nicht widersprechen, aber: Das Spiel ist nicht mehr, in der Beta, lediglich der PC-Client.Zitat
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Don't you guys have credit cards? (0 €, F2P)
Die Entwickler sollen schon was für ihren Aufwand bekommen. (0 ~ 50 €)
Solange ich nicht mehr zahle, als für einen Vollpreistitel... (50 ~ 100 €)
Wenn nicht hierfür, würde ich es für irgendwas anderes ausgeben. (100 ~ 500 €)
Der einzige, der mich daran hindern kann, mir Platz 1 zu kaufen, ist Captain Ahab! ( > 500 €)
Kann es verstehen das man das game nicht supporten mag (ich kenn das von anderen games wo ich nicht unterstützen möchte), aber für mich ist es okay solange es irgendwie noch spaß macht seine zeit damit etwas zu verbringen.
wobei ich es noch besser verstehen kann wenn man blizzard nicht unterstützen mag nach allem was sie da und da fabrizieren.
die ranglisten haben mich eh noch nie interessiert und da wir alle wissen wie man sich hier vorteile holen kann durch den shop, kann man das ja auch ignorieren!
ich selber hab bis jetzt bis level 42 gespielt, auch nicht zu viel gesuchtet, aber es ist für mich momentan eine willkommene ablenken vom alltag.
mich intereessiert jetzt aber auch shcon wann die neue season in d3 anfängt! aber das dürfte noch etwas dauern ~
Mich hat das ja bisher gar nicht so gestört, weil, eh, jedes zweite Mobile Game macht genau den selben Mist. Ist das deshalb gut? Ne, definitiv nicht. Aber wieso jetzt alle so ausflippen wenn das Gang und Gebe ist in der Branche find ich wieder nervig.
Was mich hingegen arg stört ist das hier:
Das ist Echohack. Der ist so quasi Nummer #1 was Spielzeit und Spielverständnis betrifft. Für die die das Video nicht gucken wollen:
Diablo immortal hat versteckte Caps. Das sind z.B.
- Man kan pro Tag nur 5 Side Quests machen, danach gibts einfach keine Belohnung mehr.
- Die Upgrades beim Schmied sind an das Paragonlevel gebunden, irgendwann ist also nur noch Zeit ein Faktor.
- Hidden Lairs geben einem nach X Runs am selben Tag auch keine Belohnungen mehr am Ende
- Das Limit für den Shadow Kram wird täglich resettet. Wirds an einem Tag (Serverweit) nicht ausgefüllt hat man keine Chance das verpasste nachzuholen. Auf der anderen Seite: Wurde das Limit schon erreicht schmeißt man seine Ressourcen quasi einfach weg.
Und der Kram steht nirgendwo im UI. Das Spiel erwähnt das in keinster Weise. Und wie er selber im Video so schön sagt:
Let's be real, these caps are just there so F2P doesn't interfere with P2W.
Wenn der Kram WENIGSTENS im UI stehen würde oder sich wie Bounties ansammeln würde. Ich sehe schon Blizzards Verteidigung dazu:
Wir wollen nicht, dass die Spieler das Gefühl haben 24/7 spielen zu müssen. *Insert Reference to old WoW World First kills with 24/7 raids*
Mich wird der ganze Kram nie betreffen, da ich viel zu wenig dafür spiele. Ich bin jetzt erst in Zoltun Kulles Archiven unterwegs, aber trotzdem. Das ist nur noch bullshit.
Weil's in Prinzip auf das Ausmaß & die Signalwirkung ankommt. Bei Blizzard würde ich im Zweifelsfall noch annehmen, dass sich an deren Monetarisierungsmodell das eine oder andere Mal orientiert wird. Unter der zusätzlichen Annahme, dass D:I hier weiter geht als gewöhnliche Mobile-Spiele haste dann eben nicht nur ein Spiel, was zum Problem mit, sagen wir, "überholten Monetarisierungsmethoden" den Markt bereichert, sondern gleich mehrere.
Ich denke aber schon auch, dass, Sylverthas' Einwand auch nicht verkehrt ist - meckern tun wahrscheinlich überwiegend die PC-Spieler, die noch nie zuvor was mit gacha-vergleichbaren Lootproblematiken etwas zu tun hatten.![]()
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Ist es wirklich so verwerflich, wenn man es schrecklich findet dass sowas Einzug in eine Marke findet, die man zu irgendeinem Zeitpunkt mal gemocht hat? Oder dass es mal wieder absolut beschämend für eine Firma ist, die früher mal sehr geliebt war? Ich meine, Du musst auch bedenken, dass hier so ein Modell auf eine PC orientierte Fanbase trifft, wo diese beschissenen Marktmodelle noch nicht so extrem normalisiert sind wie im mobile Markt. Klar, ich sehe nicht, dass man hier eine Revolution losbricht wenn man sich darüber aufregt. Tatsächlich liegt es an den Regierungen, hier einzugreifen und hoffentlich passiert das auch.
Und ich will auch mal ehrlich sein: Ich kann es absolut nicht nachvollziehen, wie man sich in irgendeiner Weise gut dabei fühlen kann, wenn man etwas schafft oder ein tolles Item bekommt in so einem Game, wenn man weiß, dass man das durchs Öffnen vom Geldbeutel viel schneller geschafft hätte.
Aber mein Beitrag kam auch aus der folgenden Richtung, und ich will das noch mal betonen: Wenn man daran teilnimmt, sogar als F2P Spieler, dann unterstützt man das Marktmodell und macht es erfolgreich. Wenn einem das egal ist, dann ist das in Ordnung - aber bitte nicht versuchen es zu rationalisieren um es (vor sich selber) zu rechtfertigen.
--Sylverthas' Second Devolution (RPG-Challenge 2025): Zelda's Adventure, Zelda - Wand of Gamelon, Link - Faces of Evil, That Dragon Cancer, 2025 Abschlussfazit
Geändert von Sylverthas (06.06.2022 um 14:57 Uhr)
Auf Mobile? Sicher. Für mich ist es aber das erste mal das ich mit so einer extremen Monetarisierung konfrontiert worden bin. Gut war auch das erste "Mobile" Game was ich gespielt habe. (Habs ja auf dem PC gespielt.)
Meiner Meinung nach kann sich gar nicht laut genug darüber aufgeregt werden und ehrlicherweise hoffe ich das bald mehr Regierungen einschreiten und so was verbieten. Wäre besser für die Spiele-Industrie.
Und vielleicht gibt es dafür ja auch eine neue Chance:
https://www.beuc.eu/press-media/news...oits-consumers
Wer den ganzen Report der norwegische Verbraucherschützer nicht lesen mag (dem sich 20 weitere europäische Verbraucherschutzorganisationen angeschlossen haben) der kann sich auch dieses Video anschauen.
Macnhmal etwas ausschweifend aber im Allgemeinen gut informiert, auch wenn ich die Clickbaity Titel nicht mag aber die sind ja auf Youtube weit verbreitet.
Hab Diablo Immortal jetzt jedenfalls abgebrochen.
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Geändert von Kayano (06.06.2022 um 15:20 Uhr)
Also wenn das jedes 2. Mobile Spiel macht, dann brauch ich den Kram nicht auch noch in "normalen" Spielen. Kein Wunder dann, warum sich immer noch so viele Spieler vor Mobile-Spielen verschließen. Wenn das gängige Praxis ist. Sollen sie den Kram doch lieber da lassen, wo so ein Modell anscheinend Anklang findet.
Ich denke schon wenn man das einfach toleriert und Blizzard Erfolg damit hat, werden wir diese Modelle in solch einer Penetranz immer häufiger vorfinden.
Wenn man sich dann beschwert, ist der Groschen schon gefallen. "Ja und? Das war doch eh noch nie anders so."
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Naja, die Welle an Kohle die man in das Spiel verbrennen muss ist schon sehr hoch. Wenn man in Genshin Impact 15.000 Euro ausgeben würde wäre man King of Currywurst und man könnte mehrere Wunschchars maximieren und noch mehr. In Diablo Immortal muss man über 100.000 Euro ausgeben um einen einzigen Char alle Edelsteine zu maximieren. xD
Wo muss man z.B in Dragalia Lost 100k ausgeben?
Im Saga Mobile Game wäre das auch absurd.
Selbst Lost Ark ist ein zahmes Lämmchen dagegen.
Diablo Immortal ist schon next Level was Whales plündern betrifft.
Edit: und ja. Keine dieser Preise sollten je erhoben werden, ob es nun 5 oder 6 stellig ist. xD
Geändert von Ninja_Exit (06.06.2022 um 16:13 Uhr)
Och, wenn du seit Release auf jedes Banner, für jeden Char und bis zur Pity pullst, geht das bestimmt. 100k erfordert das vielleicht nicht, aber fünfstellig ist's schon.
Ich feier ja echt den (beabsichtigten? Ich könnte was drauf verwetten, dass der vorher noch nicht da war)Typo im Titel. Sehr großartig.![]()
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Ich war's nicht! Auch wenn ich es gerne gewesen wäre. =3
Was die Monetarisierung angeht, wurde ja schon das meiste gesagt: Genau, das Problem ist nicht neu, aber ein Diablo ist eine hervorragende Gelegenheit, um es noch einmal zu thematisieren und vielleicht sogar ein paar kleine Änderungen hier und da hervorzubringen. Ich freue mich jetzt schon wieder auf das ultimativ smugge "Ich-hab-es-euch-doch-gesagt!"-Video der Jimquisition. 8D (Edit: Uuuund da ist es. xD Nachher gleich mal reingucken.)
Streng genommen ist das definitiv richtig, aber es umläuft auch zwei zentrale Aspekte:Zitat von Sylverthas
1. Das Modell "Was, wenn ALLE Müll auf die Straße werfen/nicht wählen/einfach so die bessere Note kriegen würden?!" ist am Ende des Tages ein hypothetisch-Rhetorisches, im Sinne von: Der individuelle Einfluss IST faktisch minimal; wahrscheinlich ist sogar unsere Position im Forendiskurs entscheidender als das Spielen oder Nicht-Spielen. ^_~ Und die Folgefrage ist: Wie schätzt man die Chancen eines solchen Spiels, in irgendeiner Form zu scheitern, wirklich ein? Ich meine, wir haben mit Star Wars Battlefront genau ein Beispiel in derselben Gewichtsklasse, das zumindest zeitweise ganz eindeutig an seiner aggressiven Monetarisierung und der Reaktion der Spielenden gescheitert ist, würde ich sagen; aber das war auch EA und deutlich weniger geschickt eingefädelt.
2. Gewisse Teile dieser Monetarisierung sind ja nicht nur der "Kapitalismus-Konsumentenalltag im Endstadium", sondern nach so mancher Einschätzung auch auf einer rechtlichen und gesundheitlichen Ebene problematisch (bspw. Stichwort Glücksspielmechanismen). Und spätestens da ist es nicht mehr vorrangig die Verantwortung des Einzelnen, sondern auch eine systemische, also letztlich staatliche Verantwortung, die man auf keinen Fall abwälzen sollte.
Ich will das aber nicht entschärfen! Ich will nur sagen, dass man es individuell durchaus pragmatisch angehen kann, so nützlich ein echtes "Community-Tabu" auch sein könnte.
Mit Spielen hab ich auch noch nicht angefangen, was aber mehr an Kingmaker und einem vollen Terminplan liegt. ^^
@Cipo: Natürlich weiß ich, dass das "wenn es alle machen, dann..." Argument nicht funktioniert. Aber es geht darum, dass man einfach ehrlich ist und nicht probiert Rationalisierungen für das Verhalten zu finden (z.B. die Homöopatisierung des eigenen Verhaltens, die Dein erster Punkt darstellt). Wenn es einem nicht so wichtig ist, dass man das Marktmodell / die Firma unterstützt und man lieber seinen Spaß haben will - gerne. Aber dann bitte auch einfach akzeptieren und nicht versuchen, es irgendwie zu relativieren.
Den zweiten Punkt haben Kayano und ich ja schon angesprochen: Es muss eine größere (politische) Umwälzung stattfinden, sonst wird das nicht enden. Und ob die kommt ist fraglich, denn immerhin sind P2W / Gacha Games gerade in Südostasien ULTRABELIEBT und da machen sie auch die meiste Kohle. Also selbst wenn es jetzt auf EU Ebene ein Gesetz geben würde, wäre das den Entwicklern wohl größtenteils egal und sie würden den Kram einfach nicht mehr hier rausbringen - wie es ActiBlizz ja jetzt auch in den Niederlanden und Belgien macht. Und wenn Spiele nicht mehr in den Ländern rauskommen, dann könnte das auch zu Unmut unter Spielern führen, wie auch in dem neuesten Jimquisition Video angesprochen wird:
--Sylverthas' Second Devolution (RPG-Challenge 2025): Zelda's Adventure, Zelda - Wand of Gamelon, Link - Faces of Evil, That Dragon Cancer, 2025 Abschlussfazit
Geändert von Sylverthas (07.06.2022 um 01:10 Uhr)
100.000€, not bad. Dafür bekommt man mitlerweile schon 166x die SNES-Fassung von Chrono Trigger.
--Gründer der JRPG-ChallengeJRPG-Challenge 2018 - You'll never see it coming!
Neu durchgespielt Durchgespielte Spiele ✓The Legend of Zelda [NES] ✓Dragon Quest II (Dragon Warrior I&II) [GBC] | ✓Castlevania: Aria of Sorrow [GBA]
Inzwischen bin ich in Definitiv Sicht Lut Golein, wo ich den Definitiv Nicht Stab von Tal Rasha besorgen soll. Sieht aus, als wäre die gesamte kreative Energie der Entwickler für das Bezahlmodell verwendet worden...
Ich denke, vom Levelgating der Kapagne werde ich nicht viel mitbekommen, ich bin jetzt schon über dem Maximum der Levelempfehlung für das aktuelle Gebiet.
Was mir inzwischen negativ aufgefallen ist, ist die Begrenzung auf 4 Skills. Was bringt es, wen ich alle paar Level einen neuen Skill lerne, wenn ich ihn gar nicht ausprobieren kann, weil die Skills, die ich bereits habe, zumindest in der Theorie ohnehin besser sind (bzw. zu meinem Spielstil passen). Ich habe Skelettbeherrschung,WachturmSkelettmagier, Kadaverexplosion und diese Sensenattacke, mit der man zusätzliche Kadaver erzeugt (wird voraussichtlich gegen Knochengolem ausgetauscht, sobald ich Level 50 erreiche), aktiv, und keine Lust, einen davon aufzugeben, nur um z. B. Knochenschild auszuprobieren, der mir offensiv ohnehin nichts zu bringen scheint.
Und da alle Leute Umfragen lieben, hat dieser Thread jetzt auch eine. Wieviel seid ihr bereit, für einen (angeblichen) Free to Play Titel auszugeben? Kann ruhig allgemein sein, muss sich nicht zwangsweise auf D:I beziehen.
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Das würde mich wirklich überraschen, aber falls du weiterspielst kannst du ja sagen ob dir da Levelgating begegnet. Noch hast du das erste Levelgate nicht erreicht wenn du in Nicht-Lut Golein angekommen bist.
Zu der F2P Frage würde ich sagen das dies unheimlich schwer allgemein zu beantworten ist. In Diablo Immortal war ich bereit 5€ auszugeben bevor es mich zu sehr genervt hat. Danach wollte ich ihnen dann kein Geld mehr geben.
Bei Path of Exile hätte ich wenig Bedenken gehabt 50€ auszugeben wenn ich es mir besser gefallen hätte. Und bei Warframe hab ich glaub ich 30€ ausgegeben ganz am Anfang aber da ich das hunderte Stunden gespielt hab hätte ich keine Probleme gehabt ihnen nochmal 100€ oder so zu geben. Hängt also direkt von der empfunden Fairness des Spiels ab und wie viel Spaß ich habe / wie lange ich spiele.
Grundsätzlich stehe ich F2P Spiele allerdings skeptisch gegenüber und bevorzuge Spiele die man kauft, einfach weil ich die Ansätze von F2P oft nicht mag. Path of Exile z.B. wird oft als positives Beispiel hervorgehoben, aber der Ansatz Geld durch Unbequemlichkeit zu erzeugen passt mir nicht. Hier sind dann Inventarplätze gemeint, will man es länger spielen ist es schon sehr unpraktisch wenn man sich nicht mehr Platz kauft. (Zumal da auch andere Funktionen dran hängen wie spezielle Inventar-Seiten nur mit speziellen Materialfenstern, oder Inventare für Handel oder auch ein extra Inventar in dem Platz für jedes einzelne legendäre Item ist wenn man die sammeln mag). Path of Exile kommt gut weg weil es großzügig ist, so hab ich die gesamte Kampagne kostenlos durchgespielt und wenn man nicht zu schlimm hortet hat man dabei auch keine Probleme mit dem Platz dafür aber der den Ansatz halte ich trotzdem für gefährlich. Was hätten sie getan wenn man das Spiel nicht so gut angekommen wäre? Preise erhöht oder das Spiel unbequemer gemacht?
Außerdem schmeckt mir nicht das es Skins gibt die mehrere Hundert Euro kosten (hab mal nachgeschaut zur Zeit gibt es z.B. einen Skin für 480$ da ist zwar dann noch mehr dabei außer dem Skin aber es ist trotzdem der einzige Weg den Skin zu bekommen) Die kosten natürlich nicht alle soviel und die teuren Skins sollen eine Möglichkeit für die Hardcorefans sein das Spiel zu unterstützen, aber wenn man einem eben ein bestimmter Skin gefällt kann es teuer werden. Und ich glaube es gibt Menschen denen das schwer fällt sich da zurückzunehmen.
Valorant ist da vielleicht auch ein gutes Beispiel, was ich so gehört habe ist das es nichts zu kaufen gibt was das Gameplay beeinflusst. Aber es gibt halt Skin damit deine Gewehr wie ein goldener Drache oder was weiß ich aussieht die 50€ kosten. Ist fair, aber auch irgendwie schwer zu verdauen für mich. Zumal da ja dann auch wieder soziale Aspekte rein spielen, das Prestige dann solche Skins zu haben, der Neid oder die eventuellen Klassenunterschiede die sich daraus ableiten, so komisch sich das anhören mag.
Worauf ich hinaus will F2P halte ich einfach insofern für problematisch weil die Entwickler einen anderen Anreiz schaffen müssen Geld auszugeben, statt „Hey mein Spiel ist gut bitte kauft es“, und damit gibt es halt neue Probleme. F2P wird aber nicht mehr verschwinden weil sich einfach soviel mehr Leute erreichen lassen wenn es diese erste Schwelle nicht mehr gibt, aber wir sollten uns fragen ob wir die schlimmsten Modelle tolerieren wollen.
Um zur Frage zurück zukommen. Ich wäre bereit für ein gutes F2P Spiel genau soviel auszugeben wie für ein Vollpreisspiel und wenn ich es längerfristig spiele auch mehr, aber wohl keine mehrere hundert Euro im Jahr.
--Beschäftigt mit: Warhammer 40,000: Rogue Trader (PC), Adrian Tchaikovsky - Die Scherben der Erde, Anime Winter Season 25/26
Beendet: Vernor Vinge - Eine Tiefe am Himmel
2025: Borderlands 4 (PC), Tower Wizard (PC), Tiny Tina's Wonderlands (PC), Fullmetal Alchemist (Anime), Elderand (PC), Wall World (PC)
Geändert von Kayano (07.06.2022 um 17:39 Uhr)