Umfrageergebnis anzeigen: Wieviel seid ihr bereit, für einen Free to Play Titel auszugeben?

Teilnehmer
26. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Don't you guys have credit cards? (0 €, F2P)

    18 69,23%
  • Die Entwickler sollen schon was für ihren Aufwand bekommen. (0 ~ 50 €)

    2 7,69%
  • Solange ich nicht mehr zahle, als für einen Vollpreistitel... (50 ~ 100 €)

    3 11,54%
  • Wenn nicht hierfür, würde ich es für irgendwas anderes ausgeben. (100 ~ 500 €)

    2 7,69%
  • Der einzige, der mich daran hindern kann, mir Platz 1 zu kaufen, ist Captain Ahab! ( > 500 €)

    1 3,85%
Ergebnis 1 bis 20 von 67

Thema: Diablo Immoral

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Naja, die Welle an Kohle die man in das Spiel verbrennen muss ist schon sehr hoch. Wenn man in Genshin Impact 15.000 Euro ausgeben würde wäre man King of Currywurst und man könnte mehrere Wunschchars maximieren und noch mehr. In Diablo Immortal muss man über 100.000 Euro ausgeben um einen einzigen Char alle Edelsteine zu maximieren. xD

    Wo muss man z.B in Dragalia Lost 100k ausgeben?
    Im Saga Mobile Game wäre das auch absurd.
    Selbst Lost Ark ist ein zahmes Lämmchen dagegen.

    Diablo Immortal ist schon next Level was Whales plündern betrifft.

    Edit: und ja. Keine dieser Preise sollten je erhoben werden, ob es nun 5 oder 6 stellig ist. xD

    Geändert von Ninja_Exit (06.06.2022 um 16:13 Uhr)

  2. #2
    Zitat Zitat von Ninja_Exit Beitrag anzeigen
    Im Saga Mobile Game wäre das auch absurd.
    Och, wenn du seit Release auf jedes Banner, für jeden Char und bis zur Pity pullst, geht das bestimmt. 100k erfordert das vielleicht nicht, aber fünfstellig ist's schon.

    Ich feier ja echt den (beabsichtigten? Ich könnte was drauf verwetten, dass der vorher noch nicht da war)Typo im Titel. Sehr großartig.

  3. #3
    Zitat Zitat
    Ich feier ja echt den (beabsichtigten? Ich könnte was drauf verwetten, dass der vorher noch nicht da war)Typo im Titel.
    Ich persönlich hab das Spiel zwar auch schon so manches mal in Gedanken so genannt, aber den Threadtitel hat irgendein Mod geändert.

  4. #4
    Ich war's nicht! Auch wenn ich es gerne gewesen wäre. =3

    Was die Monetarisierung angeht, wurde ja schon das meiste gesagt: Genau, das Problem ist nicht neu, aber ein Diablo ist eine hervorragende Gelegenheit, um es noch einmal zu thematisieren und vielleicht sogar ein paar kleine Änderungen hier und da hervorzubringen. Ich freue mich jetzt schon wieder auf das ultimativ smugge "Ich-hab-es-euch-doch-gesagt!"-Video der Jimquisition. 8D (Edit: Uuuund da ist es. xD Nachher gleich mal reingucken.)


    Zitat Zitat von Sylverthas
    Aber mein Beitrag kam auch aus der folgenden Richtung, und ich will das noch mal betonen: Wenn man daran teilnimmt, sogar als F2P Spieler, dann unterstützt man das Marktmodell und macht es erfolgreich. Wenn einem das egal ist, dann ist das in Ordnung - aber bitte nicht versuchen es zu rationalisieren um es (vor sich selber) zu rechtfertigen.
    Streng genommen ist das definitiv richtig, aber es umläuft auch zwei zentrale Aspekte:
    1. Das Modell "Was, wenn ALLE Müll auf die Straße werfen/nicht wählen/einfach so die bessere Note kriegen würden?!" ist am Ende des Tages ein hypothetisch-Rhetorisches, im Sinne von: Der individuelle Einfluss IST faktisch minimal; wahrscheinlich ist sogar unsere Position im Forendiskurs entscheidender als das Spielen oder Nicht-Spielen. ^_~ Und die Folgefrage ist: Wie schätzt man die Chancen eines solchen Spiels, in irgendeiner Form zu scheitern, wirklich ein? Ich meine, wir haben mit Star Wars Battlefront genau ein Beispiel in derselben Gewichtsklasse, das zumindest zeitweise ganz eindeutig an seiner aggressiven Monetarisierung und der Reaktion der Spielenden gescheitert ist, würde ich sagen; aber das war auch EA und deutlich weniger geschickt eingefädelt.
    2. Gewisse Teile dieser Monetarisierung sind ja nicht nur der "Kapitalismus-Konsumentenalltag im Endstadium", sondern nach so mancher Einschätzung auch auf einer rechtlichen und gesundheitlichen Ebene problematisch (bspw. Stichwort Glücksspielmechanismen). Und spätestens da ist es nicht mehr vorrangig die Verantwortung des Einzelnen, sondern auch eine systemische, also letztlich staatliche Verantwortung, die man auf keinen Fall abwälzen sollte.
    Ich will das aber nicht entschärfen! Ich will nur sagen, dass man es individuell durchaus pragmatisch angehen kann, so nützlich ein echtes "Community-Tabu" auch sein könnte.
    Mit Spielen hab ich auch noch nicht angefangen, was aber mehr an Kingmaker und einem vollen Terminplan liegt. ^^

  5. #5
    @Cipo: Natürlich weiß ich, dass das "wenn es alle machen, dann..." Argument nicht funktioniert. Aber es geht darum, dass man einfach ehrlich ist und nicht probiert Rationalisierungen für das Verhalten zu finden (z.B. die Homöopatisierung des eigenen Verhaltens, die Dein erster Punkt darstellt). Wenn es einem nicht so wichtig ist, dass man das Marktmodell / die Firma unterstützt und man lieber seinen Spaß haben will - gerne. Aber dann bitte auch einfach akzeptieren und nicht versuchen, es irgendwie zu relativieren.

    Den zweiten Punkt haben Kayano und ich ja schon angesprochen: Es muss eine größere (politische) Umwälzung stattfinden, sonst wird das nicht enden. Und ob die kommt ist fraglich, denn immerhin sind P2W / Gacha Games gerade in Südostasien ULTRABELIEBT und da machen sie auch die meiste Kohle. Also selbst wenn es jetzt auf EU Ebene ein Gesetz geben würde, wäre das den Entwicklern wohl größtenteils egal und sie würden den Kram einfach nicht mehr hier rausbringen - wie es ActiBlizz ja jetzt auch in den Niederlanden und Belgien macht. Und wenn Spiele nicht mehr in den Ländern rauskommen, dann könnte das auch zu Unmut unter Spielern führen, wie auch in dem neuesten Jimquisition Video angesprochen wird:


  6. #6
    100.000€, not bad. Dafür bekommt man mitlerweile schon 166x die SNES-Fassung von Chrono Trigger.

  7. #7
    Inzwischen bin ich in Definitiv Sicht Lut Golein, wo ich den Definitiv Nicht Stab von Tal Rasha besorgen soll. Sieht aus, als wäre die gesamte kreative Energie der Entwickler für das Bezahlmodell verwendet worden...

    Ich denke, vom Levelgating der Kapagne werde ich nicht viel mitbekommen, ich bin jetzt schon über dem Maximum der Levelempfehlung für das aktuelle Gebiet.

    Was mir inzwischen negativ aufgefallen ist, ist die Begrenzung auf 4 Skills. Was bringt es, wen ich alle paar Level einen neuen Skill lerne, wenn ich ihn gar nicht ausprobieren kann, weil die Skills, die ich bereits habe, zumindest in der Theorie ohnehin besser sind (bzw. zu meinem Spielstil passen). Ich habe Skelettbeherrschung, Wachturm Skelettmagier, Kadaverexplosion und diese Sensenattacke, mit der man zusätzliche Kadaver erzeugt (wird voraussichtlich gegen Knochengolem ausgetauscht, sobald ich Level 50 erreiche), aktiv, und keine Lust, einen davon aufzugeben, nur um z. B. Knochenschild auszuprobieren, der mir offensiv ohnehin nichts zu bringen scheint.

    Und da alle Leute Umfragen lieben, hat dieser Thread jetzt auch eine. Wieviel seid ihr bereit, für einen (angeblichen) Free to Play Titel auszugeben? Kann ruhig allgemein sein, muss sich nicht zwangsweise auf D:I beziehen.

  8. #8
    Zitat Zitat von Liferipper Beitrag anzeigen
    Und da alle Leute Umfragen lieben, hat dieser Thread jetzt auch eine. Wieviel seid ihr bereit, für einen (angeblichen) Free to Play Titel auszugeben? Kann ruhig allgemein sein, muss sich nicht zwangsweise auf D:I beziehen.
    Für TERA hab ich über die Jahre bestimmt bisschen was ausgegeben. Hätte ich damals bestimmt nicht für möglich gehalten

  9. #9
    Zitat Zitat von Liferipper Beitrag anzeigen
    Ich denke, vom Levelgating der Kapagne werde ich nicht viel mitbekommen, ich bin jetzt schon über dem Maximum der Levelempfehlung für das aktuelle Gebiet.
    Das würde mich wirklich überraschen, aber falls du weiterspielst kannst du ja sagen ob dir da Levelgating begegnet. Noch hast du das erste Levelgate nicht erreicht wenn du in Nicht-Lut Golein angekommen bist.

    Zu der F2P Frage würde ich sagen das dies unheimlich schwer allgemein zu beantworten ist. In Diablo Immortal war ich bereit 5€ auszugeben bevor es mich zu sehr genervt hat. Danach wollte ich ihnen dann kein Geld mehr geben.
    Bei Path of Exile hätte ich wenig Bedenken gehabt 50€ auszugeben wenn ich es mir besser gefallen hätte. Und bei Warframe hab ich glaub ich 30€ ausgegeben ganz am Anfang aber da ich das hunderte Stunden gespielt hab hätte ich keine Probleme gehabt ihnen nochmal 100€ oder so zu geben. Hängt also direkt von der empfunden Fairness des Spiels ab und wie viel Spaß ich habe / wie lange ich spiele.

    Grundsätzlich stehe ich F2P Spiele allerdings skeptisch gegenüber und bevorzuge Spiele die man kauft, einfach weil ich die Ansätze von F2P oft nicht mag. Path of Exile z.B. wird oft als positives Beispiel hervorgehoben, aber der Ansatz Geld durch Unbequemlichkeit zu erzeugen passt mir nicht. Hier sind dann Inventarplätze gemeint, will man es länger spielen ist es schon sehr unpraktisch wenn man sich nicht mehr Platz kauft. (Zumal da auch andere Funktionen dran hängen wie spezielle Inventar-Seiten nur mit speziellen Materialfenstern, oder Inventare für Handel oder auch ein extra Inventar in dem Platz für jedes einzelne legendäre Item ist wenn man die sammeln mag). Path of Exile kommt gut weg weil es großzügig ist, so hab ich die gesamte Kampagne kostenlos durchgespielt und wenn man nicht zu schlimm hortet hat man dabei auch keine Probleme mit dem Platz dafür aber der den Ansatz halte ich trotzdem für gefährlich. Was hätten sie getan wenn man das Spiel nicht so gut angekommen wäre? Preise erhöht oder das Spiel unbequemer gemacht?
    Außerdem schmeckt mir nicht das es Skins gibt die mehrere Hundert Euro kosten (hab mal nachgeschaut zur Zeit gibt es z.B. einen Skin für 480$ da ist zwar dann noch mehr dabei außer dem Skin aber es ist trotzdem der einzige Weg den Skin zu bekommen) Die kosten natürlich nicht alle soviel und die teuren Skins sollen eine Möglichkeit für die Hardcorefans sein das Spiel zu unterstützen, aber wenn man einem eben ein bestimmter Skin gefällt kann es teuer werden. Und ich glaube es gibt Menschen denen das schwer fällt sich da zurückzunehmen.
    Valorant ist da vielleicht auch ein gutes Beispiel, was ich so gehört habe ist das es nichts zu kaufen gibt was das Gameplay beeinflusst. Aber es gibt halt Skin damit deine Gewehr wie ein goldener Drache oder was weiß ich aussieht die 50€ kosten. Ist fair, aber auch irgendwie schwer zu verdauen für mich. Zumal da ja dann auch wieder soziale Aspekte rein spielen, das Prestige dann solche Skins zu haben, der Neid oder die eventuellen Klassenunterschiede die sich daraus ableiten, so komisch sich das anhören mag.

    Worauf ich hinaus will F2P halte ich einfach insofern für problematisch weil die Entwickler einen anderen Anreiz schaffen müssen Geld auszugeben, statt „Hey mein Spiel ist gut bitte kauft es“, und damit gibt es halt neue Probleme. F2P wird aber nicht mehr verschwinden weil sich einfach soviel mehr Leute erreichen lassen wenn es diese erste Schwelle nicht mehr gibt, aber wir sollten uns fragen ob wir die schlimmsten Modelle tolerieren wollen.

    Um zur Frage zurück zukommen. Ich wäre bereit für ein gutes F2P Spiel genau soviel auszugeben wie für ein Vollpreisspiel und wenn ich es längerfristig spiele auch mehr, aber wohl keine mehrere hundert Euro im Jahr.

    Geändert von Kayano (07.06.2022 um 17:39 Uhr)

  10. #10
    Mein erstes Levelgate war bei Level 46. Da wa rich 44 und ich war bis dahin auch immer über der Zone und habe zwischendurch einige Rifts und vorallem Bounties gemacht.

    Was die Umfrage betrifft:
    Wenn ich das Spiel wie ein MMO spielen kann, dann bin ich auch bereit alle paar Monate mal ne Stange Geld zu investieren. Dragalia Lost ist da ein gutes Beispiel, da hab ich mir die Packs zwar primär gekauft um Daily Pulls zu machen, das belief sich im Schnitt aber bestimmt auch auf die umgerechnet 13€/Monat. Und ich hab Dragalis bis vor kurzem aktiv gespielt. Aufgehört hab ich jetzt nur weils eh eingestellt wird, da werd ich nur noch die letzten 3 Story Kapitel nachholen wenn die dann alle da sind (1 fehlt noch).

    Ich hätte auch kein Problem damit mal hier und da Geld in ein Spiel zu investieren wenn es mir Spaß macht. Ich bereue die 5€ für den Battle Pass auch definitiv nicht und die 1-7€ Pakete würde ich mir vermutlich auch noch irgendwann kaufen. Aber alles was dann viel teurer wird? Ne, lass mal. Battle Pass jeden Monat für 5-15€? Gut, bin ich dabei wenn ich das aktiv spiele. 60€ Pakete lol random zwischendrin? Äußerst unwahrscheinlich.

  11. #11
    Ich kann die Anzahl an Spielen, für die ich Geld ausgegeben habe, an einer Hand abzählen: LOL (Viel zu viel), Doctor Who: Legacy (Genau 5€)...uuuund das wars. Noch nicht mal für Kingdom Hearts Union X hab ich auch nur 1 Cent ausgegeben. Im Release-Jahr von Pokemon Go wäre es fast passiert, dass ich einmalig geplant 100€ ausgegeben hätte - dann hat mir aber meine Schwester diesen Betrag in Form von 2 Google-Play-Karten spendiert . Das alles waren Spiele, wo ich sage, die Ausgaben waren ihr Geld für den Spaß wert, aber seit einigen (vieeeelen) Jahren bin ich nicht mehr bereit, Geld für Spiele auszugeben, denn entweder sind die Spiele tatsächlich ihrem Versprechen nachgekommen und so gestrickt, dass man das nicht braucht (das sind die wenigsten, und, Überraschung, kein einziges Spiel eines "großen" Entwicklers hat dieses Versprechen eingehalten), oder aber sie sind auf eine abartige Art und Weise die letzte Abzocke, und versuchen mit extremer Manipulation auch noch das letzte bisschen Geld aus den Leuten rauszuholen - das sind die meisten dieser Spiele.

    Übrigens, witzigerweise war der "biggest" Spender das letzte Mal, wo ich mich mit dem ganzen Schrott-Prinzip auseinandergesetzt habe noch der Whale. Zur Diskussion von Diablo: Immoral hab ich festgestellt, dass die Klasse der Seetiere in der Zwischenzeit noch um einen weiteren Meeresbewohner erweitert wurde: Den Kraken, der wohl 10.000$ im Monat ausgibt. Ziemlich widerwärtig das Ganze, man merkt richtig, wie das ganze keine Spiele mehr sind, sondern Einkommen-Erzeugungs-Maschinen, die über emotionale Manipulation funktionieren.

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