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Ehrengarde
Das ist leicht:
Xenogears: Da bin ich ganz bei, N_snake.
Ist bis heute noch mein liebstes PS1 Spiel, dabei habe ich es erst zu PS3-Zeiten gezockt.
Man hat ein XS1-3 in ein Spiel gepackt, verwurstet Politik, Religionen mit Mechs und einer nicht kitschigen Liebesgeschichte.
Es war damals einmalig und hey, zusammen mit XBCX das vielleicht einzige JRPG, wo man mit einem Mech die Welt erkunden kann.
Baten Kaitos Origins: Wenn man vorher Baten Kaitos gespielt hat, ist dieser hier ein Traum, oder?
Man nimmt eine Geschichte und ergänzt diese einfach mit einem Prequel um ein vielfaches.
Dabei labert man nicht nur rum wie was entstanden ist, sondern zeigt das tatsächlich.
Außerdem begleitet man eine kleine Truppe, was sich auszahlt, da diese mehr Screentime bekommt.
Mich hat die Story damals voll abgeholt und die Xeno-Easter Eggs waren zu cool.
Shadow Hearts 1-2: Teil 1 eröffnet eine skurrile Welt fernab von Fantasiewelten und ist spätestens durch Covenant eines der stärksten Maincharakter-Geschichten geworden, die ich bisher erleben durfte.
Mag zwar generell diesen Horror-Touch und das es auf Planet Erde stattfindet, nur mit Yuri Hyuga hat man einen Charakter erschaffen, den ich wirklich nach dem Ende zu kennen glaubte.
Und in welchem JRPG lernt man einen Charakter kennen, der sich verliebt und im nächsten Teil über den Tot seiner Freundin hinwegkommen muss?
Das ist etwas, was gerade Covenant wunderbar ohne Kitsch einfängt und für mich beinahe einmalig im Genre ist.
Über die restliche okkulte Story ganz zu Schweigen, die sich stark mit dem Thema Verlust beschäftigt.
Final Fantasy IX: Würde ich gar nicht als so außergewöhnlich bezeichnen.
Nur man fühlt sich wie in einem gigantischen Märchen und wiederhole mich sicherlich jetzt mehrfach, aber FFIX schafft es ein Abenteuer zu entfalten.
Man hetzt nichts durchs Spiel und wenn mir jemand erzählen würde in FFIX vergehen im Spiel 5-10 Jahre, ich würde es sofort glauben.
Dabei lernt man Stück für Stück seine Truppe kennen und wird mir bei diesen alten JRPGs immer wieder bewusst, wie wenige Anime-Klischees bedient werden.
Digital Devil Saga 1-2: Ich merke gerade wie besonders die Zweiteiler bei mir überwiegen.
Vermutlich weil man sich hier ernsthaft Gedanken gemacht hat eine Handlung gezielt in zwei Games zu erzählen und man so nicht sein ganzes Pulver in einem Spiel verschießt.
Man lässt sich halt Zeit und DDS ist so abgedreht, zu der damaligen Zeit für mich ein Highlight.
Innerhalb der Reihe vielleicht sogar mein Story-Liebling.
Geändert von Ὀρφεύς (21.04.2022 um 13:07 Uhr)
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