Puh, heute mal noch alle fehlenden Episoden nachgeholt.

Rust–Eater Bisco 02-12: Ich bin auch kein Fan dieser zerstückelten Erzählweise die hier manchmal benutzt wurde, vor allem da es auch keinen großen Mehrwert gebracht hat. Ich fands aber unterhaltsam und hatte eine Menge Energie. Die verrückte Welt mit den Tieren und Pilzen hat definitiv dabei geholfen das Geschehen bis zu einem gewissen Grad zu verkaufen. Zum Ende hin wurde es mir allerdings zu absurd, auch wenn ich es insgesamt noch ok fand. Die Charaktere haben mir auch gut gefallen.
Ich war ein wenig überrascht wie schnell die Geschichte voran schreitet und hatte mich bei der Hälfte dann gefragt, womit sie den Rest noch füllen wollen. Die Antwort hat mir dann nur teilweise gefallen. Das hat sich dann einfach zu lange nur um den Gegenspieler gedreht, den sie doofer Weise nicht erledigt haben, als sie die Chance hatten und danach ging es immer weiter mit dem Typen. Und ich fand es auch nicht sonderlich befriedigend, dass der Roboter die ganze Zeit so gar keinen Schaden einsteckt. Fände es besser wenn die ganzen Aktionen zumindest ein paar Spuren hinterlassen hätten und nicht alles nur verpufft.

Fantasy Bishoujo Juniku Ojisan to 11-12: Das Finale hat noch mal ein wenig Charakterentwicklung für das Hauptduo gebracht, auch wenn dafür die Comedy nicht ganz so ausgeprägt war und ich die Gedankenkontrolle nicht so toll fand. Gab aber immer noch genug lustige Sachen. Wie ich schon oft genug geschrieben habe hat mir die Show sehr gut gefallen und ich hatte jede Menge zu Lachen. Fand auch das die Welt recht stimmig rübergekommen ist. Zumindest stach für mich nichts direkt heraus wie bei z.B. Monster Development Department, wo ich mich ab und an schon gefragt habe wie das funktionieren soll^^

Love of Kill 05-12: Joar, das war nix. Hier und da gab es mal Anzeichen, dass es besser werden würde, aber das waren wohl doch immer nur Strohfeuer. Die Action Szenen machen nicht viel her, Charaktere verhalten sich merkwürdig/unlogisch am laufenden Band und während die Sache mit Chateaus Kindheit aufgeklärt wird hört die Geschichte trotzdem mitten im aktuellen Geschehen einfach auf. Es gibt also nicht mal einen Abschluss für den ganzen Schmarrn. Die Show war auch irgendwie eine seltsame Mischung. Mal ernst, mal lustig, mal over the top. Hat nicht so richtig zusammengepasst und Chateau ist leider auch davon betroffen. Sie wirkt so, als ob sie fähiger als eine Damsel in Distress sein sollte, aber letztlich endet sie eh nur als Damsel. Da hätte ich es besser gefunden, wenn sie mit der Verbrechenswelt nichts zu tun gehabt hätte, so dass Song sinnvoll als Beschützer auftreten kann oder aber wenn einfach beide ungefähr gleich fähig gewesen wären und miteinander Schritt halten können. Dieses Zwischending hat es einfach nicht gebracht.

Kuroitsu-san from the Monster Development Department 09-12: Ebenfalls ganz brauchbar als Comedy, aber ich fand es schwächer als Fantasy Bishoujo. Episode 10 war da auch ein ziemlicher Reinfall, da sie den Idol-kram viel zu ernst aufgezogen haben. Man merkt der Show auch deutlich das geringere Budget an und gerade bei den letzten Episoden war es sehr auffällig. Da sahen so einige Charaktere sehr deformiert aus. Da war dann das Free for all fürs Finale vielleicht auch nicht die beste Idee. Hat mir jetzt auch nicht soviel gegeben, auch wenn sich das bei dem Thema vielleicht anbietet. Immerhin konnten sie mit einer lustigen Note abschließen mit dem verbuggten Anzug.
Gab sonst aber auch ein paar witzige Ideen, wie die Bar für Helden und Schurken in Rente mit einem Magical Girl als Bar Mama. Oder der Betriebsausflug in Ep 11 war auch wunderbar.