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  1. #41
    Oh, die ps4 Version habe ich bei meiner kurzen Suche gestern offenbar übersehen. Danke für den Hinweis. Da kann ich die zumindest mal auf beobachten setzen^^

  2. #42
    @Lynx

    Irgendwie habe ich The Cruel King and the Great Hero immer für ein Adventure gehalten.
    Frag mich nicht wieso.
    Dein Bericht liest sich aber gut und macht Lust auf mehr.
    Kommt definitiv mit auf die Liste, wobei mir das aktuell noch zu teuer ist.
    Now: Blue Dragon & Call of Juarez: Gunslinger / Done: Triangle Strategy
    Now: Heroes Staffel 1 / Done: Raging Fire
    Now: Trees 2: Zwei Wälder / Done: Trees 1: Ein Feind
    RPG-Challenge 2022 / Now: Elden Ring

  3. #43
    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    Irgendwie habe ich The Cruel King and the Great Hero immer für ein Adventure gehalten..
    Nein, das Adventure war erst jetzt an der Reihe.

    Spiel: Tales of Monkey Island (GOG)
    Dauer: 14:28
    Durchgespielt am: 26.05.2022
    Blogpost (Leichte Spoiler)

    Ich denke Monkey Island ist den meisten ein Begriff, daher muss ich auch nicht mehr viel zu Geschichte und Spielmechanik an sich erklären.
    Der bisher letzte Teil der Reihe wurde von Telltale Games gemacht und es gibt tatsächlich auch 5 Episoden. Sonst handelt es sich aber um klassische Adventure-Kost, die auch noch den Vorteil hat nach dem eher verpönten vierten Teil rausgekommen zu sein. So könnte man (vor allem im Vergleich zum Vorgänger) sicherlich behaupten, hier ein echt solides Spiel bekommen zu haben. Tales of Monkey Island hält sich an die bewährte Formel, macht dabei aber ein paar Sachen trotzdem neu. Guybrush hat zum Beispiel über weite Strecken der Spielzeit eine Begleiterin, die nicht seine Frau Elaine ist, und es gibt sogar beim ewigen Kampf zwischen Guybrush und LeChuck zwischendurch eine cool Idee, die mir eventuell sogar am allermeisten am ganzen Spiel gefallen hat. Die Rätsel sind zahl- aber durchaus sehr abwechslungsreich, mit ein paar anstrengenden Backtracking-Stellen aber hauptsächlich vielen coolen und unterschiedlichen Mechaniken. Auch die Schauplätze sind, bis auf eine Ausnahme, interessant und irgendwie neuartig. Ich kann mir schon vorstellen, dass Fans der Reihe recht zufrieden mit Tales sind, da viel Bezug auf die Vorgänger genommen wird – und natürlich einige bekannte Charaktere wieder dabei sind – aber es doch auch viel Neues zu entdecken gibt. Ich hingegen, die sich schon seit Teil 2 hin und wieder gelangweilt hat, war trotzdem nicht besonders motiviert. Mich kann der durchaus gute Humor diese Geschichte, die seit 5 Teilen eigentlich trotz allem immer dieselbe ist, einfach nicht ausreichend unterhalten. Also ja, ich gestehe, ich bin gar kein Monkey Island Fan. Ich liebe den ersten Teil, und dann war die Formel für mich bereits verbraucht. Ich brauche gute Geschichten und Charaktere, mit denen ich mitfiebere – aber gerade Letzteres ist halt auch aufgrund der inkonsistenten Schreibweise durch verschiedene Entwickler, und natürlich die immer gleiche Prämisse, dass LeChuck wieder in irgendeiner Form zurück ist und auch definitiv am Ende vernichtet wird, für mich nicht wirklich möglich. Ich habe mich teilweise schon echt ein bisschen durchgequält, aber ich bin sicher ich bin das Problem, nicht die Reihe.
    Also kurz gesagt: Ich bin ein Banause, das Spiel selbst ist eigentlich ganz gut, glaube ich.

    Wertung: 6,5/10



    Bingo: Kein Bingo, falsches Genre. ;0

    So, jetzt bleibt mir nur noch ein Spiel, habe mich dieses Jahr irgendwie wieder verkalkuliert und bin diesmal etwas zu unambitioniert in die Challenge gegangen. Naja.^^
    Das Beste kommt immerhin zum Schluss, bin immer noch total verliebt in Guided Fate Paradox. Außerdem habe ich mir eeeendlich eine PS5 gönnen können, was zwar meinem Backlog einen üblen Dämpfer verpasst aber naja… genau genommen hatte ich die Spiele ja schon gekauft, nur halt die Konsole noch nicht.^^“
    Also mal sehen was ich noch für Bonustitel schaffe. o/

  4. #44
    Oh, Monkey Island, cool. Den Teil habe ich auch noch ungespielt bei mir liegen und...

    Zitat Zitat von Lynx Beitrag anzeigen
    Also ja, ich gestehe, ich bin gar kein Monkey Island Fan.
    *Gasp*
    ...
    ...
    ...


    Ich glaube ich habe die Reihe mit Teil 2 (fand den finalen Kampf voll gruselig^^) kennen gelernt und liebe den 3ten Teil am meisten (Murray!). Aber großteils erinnere ich mich da auch eher an bestimmte Sketche und Szenen und der Humor hat da definitiv den größten Anteil dran. Die Charaktere selbst waren da glaube ich gar nicht so wichtig für mich.
    Deine Kritik trifft aber den Punkt glaube ich ganz gut. Hab mir beim lesen öfters gedacht "Ja, stimmt eigentlich", auch wenn die angesprochenen Punkte mein Vergnügen von Teil 1-3 nicht getrübt haben.

    Tales ist wie gesagt noch ungespielt, aber eine nervige Steuerung ist schon unschön. Teil 4 habe ich da noch als sehr mies in Erinnerung, aber da war damals mein Rechner auch mit überfordert, so dass ich noch zusätzliche Lags und Aussetzer hatte. Und ich meine es gab da zum Ende hin ein paar Ideen, die ich doof fand.

  5. #45
    Zitat Zitat von Dnamei Beitrag anzeigen
    *Gasp*
    Ich weiß.

    Zitat Zitat
    Ich glaube ich habe die Reihe mit Teil 2 (fand den finalen Kampf voll gruselig^^) kennen gelernt und liebe den 3ten Teil am meisten (Murray!). Aber großteils erinnere ich mich da auch eher an bestimmte Sketche und Szenen und der Humor hat da definitiv den größten Anteil dran. Die Charaktere selbst waren da glaube ich gar nicht so wichtig für mich.
    Ich glaube ehrlich gesagt, dass ich vielleicht sogar in jedem Fall den Teil am liebsten gemocht hätte, mit dem ich angefangen habe (außer dem vierten wahrscheinlich). Weil da noch alles frisch für mich gewesen wäre, und die Spiele für sich gesehen ja schon einfach sehr gut gemacht sind. Es ist wirklich mein persönliches Problem, dass Adventures für mich immer dann am besten funktionieren, wenn die Geschichte ernst und vielschichtig ist.

    Zitat Zitat
    Tales ist wie gesagt noch ungespielt, aber eine nervige Steuerung ist schon unschön. Teil 4 habe ich da noch als sehr mies in Erinnerung, aber da war damals mein Rechner auch mit überfordert, so dass ich noch zusätzliche Lags und Aussetzer hatte. Und ich meine es gab da zum Ende hin ein paar Ideen, die ich doof fand.
    Ich war froh, dass ich Teil 4 ausgelassen habe und nur über Youtube geschaut habe, weil das schon beim Zusehen irgendwie anstrengend aussah (und Monkey Kombat mit Abstand das Schlimmste aller Minispiele jemals zu sein schien). Da ist Tales trotz allem deutlich angenehmer. Und wenn Murray nicht in Teil 3 wäre, wäre Tales eventuell sogar mein zweitliebstes Spiel der Reihe. Aber naja, den Murray aus Curse kann halt keiner schlagen.

  6. #46
    Das letzte Spiel meiner Challenge war nicht nur das Längste, sondern überraschenderweise auch das BESTE! o/

    Spiel: The Guided Fate Paradox (PS3)
    Dauer: 60:49
    Durchgespielt am: 21.06.2022 (habe viele optionale Sachen gemacht, aber es gibt davon noch ungefähr 10 Mal mehr im New Game+)
    Blogpost (Spoiler)

    Es ist wirklich schwer sich bei The Guided Fate Paradox kurz zu halten, zumindest was das Gameplay betrifft. Dieses ist sicher das Herzstück des Spiels, allerdings wird auch die Geschichte mit der Zeit zumindest was die Beziehungen unter den Charakteren, und vor allem die Beziehung des Protagonisten zu ihnen betrifft, ab der Hälfte echt interessant.
    Es geht um einen Jungen namens Renya, der per Lotterie dazu ausgewählt wird, fortan als "Gott" die Wünsche von "Gläubigen" zu erfüllen. Dafür stehen ihm Engel zur Seite, die ihm langsam alles beibringen was er dafür wissen muss - und die Renya in Wahrheit eigentlich auf eine ganz andere Aufgabe vorbereiten, was später den ein oder anderen Plottwist hervorbringt. Der weibliche Engel Lilliel wird dabei seine hauptsächliche Bezugsperson, und viele Punkte in der Geschichte betreffen die wachsende Bindung der beiden. Aber wie gesagt, auch die Beziehungen unter den restlichen Engeln werden beleuchtet, und am Ende ist das bestimmt der Hauptgrund, warum man die Story dann doch irgendwann mögen muss. Ich muss gestehen, dass ich zu Anfang Null Interesse an der Geschichte hatte, mich das Gameplay aber dafür umso mehr mitgerissen hat. Das war von Anfang an irgendwie wie für mich gemacht, und als ich mich dann doch eben auch für das Drumherum zu interessieren angefangen habe, wusste ich, dass ich hier was ganz Besonderes vor mir habe.

    Auf dem Weg zum Endboss kämpft man sich durch zufällig generierte, jeweils 10-Stöckige Dungeons, die alle so ihre Eigenheiten haben. Mit Renya bewegt man sich übers Feld, wobei jede Bewegung quasi eine Runde darstellt und sich dementsprechend auch die Gegner weiter bewegen. Das hört sich vielleicht langsam an, ist es aber gar nicht - da man nur ein begrenztes Sichtfeld hat und Feinde oft erst aufgedeckt werden. Ziel ist es natürlich, das Portal zum jeweilig nächsten Stockwerk zu finden und man wird eben vor allem durch Feinde oder auch versteckte Fallen davon abgehalten. Man hat auch immer einen Begleiter-Engel dabei, den man aber nicht selbst steuern kann.
    Im Kampf selbst spielen vor allem die Ausrüstungsgegenstände eine tragende Rolle. Man kann je für den Kopf, beide Arme, den Oberkörper und die Beine ein Item ausrüsten. Jedes hat eine eigene Skill zugeordnet, die man im Kampf benutzen kann (z.B. Fernkampf oder Flächen-Angriffe) oder einem eine passive Fähigkeit geben. Es gibt haufenweise solcher Gegenstände, daher auch haufenweise verschiedener Skills, und das ist einfach das Beste am ganzen Spiel. Motivation und Sammeldrang waren bei mir dauernd auf Höchststufe! Die Ausrüstungen geben Renya wichtige Stats (er startet jeden Dungeon mit Level 1, daher der Roguelite-Charakter des Spiels) und können auch eigenständig gelevelt werden. Außerdem sieht man das Outfit an den Charakteren, was oft ziemlich lustig ist.^^
    Es gibt neben dieser Rüstungen auch noch viele andere Kniffe, um Renya das Leben zu erleichtern und dem entgegenzuwirken, dass er eben immer wieder "von vorne" starten muss - das auszuführen würde hier wirklich den Rahmen sprengen. Man kann sich extrem lange mit all den Gameplay-Mechaniken beschäftigen, muss aber nicht alles vollkommen ausreizen. Ich möchte dazu nur sagen, dass ich das Gefühl hatte, dass das Spiel immer fair bleibt solange man sich nicht Hals über Kopf und blind in alles stürzt, sondern die Umgebungen und Monster etwas kennenlernt. Für die meisten Unannehmlichkeiten gibt es Gegenmaßnahmen. Gestorben bin ich zwar trotzdem das ein oder andere Mal, aber das hat mich nie frustriert.

    Ich habe in ein paar Reviews gelesen, dass The Guided Fate Paradox langweilig werden kann, der Gameplay-Loop nicht durchgehend motiviert und manche noch so gute Ideen eher schlecht implementiert wurden. Ich persönlich kann das überhaupt nicht unterstreichen. Daher nur die Warnung: Für mich persönlich war das Spiel genau richtig so wie es war, es hat einfach in allen Belangen irgendwie total einen Nerv getroffen. Offenbar gehöre ich damit aber nicht unbedingt zu Mehrheit. Mir hat das Spiel aber wirklich über all die Stunden hinweg durchgehend Spaß gemacht, und ich bin so froh, dass der Random Generator mir das zwei Mal rausgesucht hat. Sonst hätte ich es sicher bis heute nicht gespielt.

    Wertung: 9/10



    Bingo: Passt für sich selbst jetzt nirgends so wirklich rein. Je nachdem was ich noch angehe wirds vielleicht irgendein Feld, wo mehrere Spiele gespielt werden müssen (2 rundenbasierte RPGs, oder 2 derselben Reihe, falls ich Awakened Fate Ultimatum noch spielen will~)

    Angefangen habe ich allerdings jetzt erst mal mit den FFVII Remake, das wird also wohl mein erstes Bonusspiel.

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