ERinnert sich noch jemand an die Zeit, als Anime die erwachsenere Alternative zu Disney waren?
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Ja, das waren noch Zeiten. Wenn man sich die Trends im Animebereich ansieht, werden die aber bis auf wenige Ausnahmen auch nicht wiederkommen. Auch wenn ich Eva liebe, aber ich kann mich immer nicht dem Gedanken erwehren, dass es fundamental zur Waifu-Kultur und der Verwandlung der Anime Szene beigetragen hat.
Ich merke das aber auch häufig, wenn ich mit Freunden darüber rede und sie nach Empfehlungen fragen, die so sind wie die alten Sachen der 80/90er (insbesondere natürlich die OVAs). Und mir dann trotz der riesigen Menge an Shows, die pro Season rauskommen, praktisch keine einfallen, die in deren Interessengebiete fallen könnten - und das schon jahrelang
Zitat von Kayano
Link Click muss ich irgendwann mal lesen worum es geht
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Ja, z.B. zwei Posts über Deinem
Pirate Princess Fena [1-2]: Ziemlich... okayishe Show? Dunno, wenn ich den Titel lese, dann habe ich zumindest an was anderes gedacht als das, was man in den ersten beiden Episoden sieht. Animationen sind gut, Musik ist von Yuki Kajiura. Bisher hätte ich mir mehr karibische Einschläge erhofft. Sowohl von der Musik als auch vom Setting.
Aber ja, ein wenig biased war ich gegenüber der Show schon, als ich "Crunchyroll + Adult Swim" gelesen habe. Naja, die Leute in der Stadt am Anfang (besonders die Bösen) sahen sehr cartoonhaft aus und dass man noch irgendwelche deplazierten japanischen Elemente untermischen muss, weil man den Leuten im Westen zeigen muss, dass das hier Anime ist, hat mich wenig überrascht. Aber echt... die gesamte Episode 2 bestand im Prinzip nur daraus, dass Fena die japanische Kultur und die speziellen Tools ihrer Ninja / Samurai Helfer (welche eine absolut authentische Piratencrew bilden, ja ganz ehrlich!) kennengelernt hat. Ein wenig enttäuschend, weil es gar nicht so viele historische Anime gibt, die von Piraten in der Karibik handeln (spontan fällt mir nicht mal einer ein, und nein, One Piece zähle ich da nicht xD). Vielleicht ist es aber auch Intention gewesen, die "westlichen" Charaktere (zumindest die Männer) cartoonmäßiger darzustellen, und die Japaner eher wie Animecharaktere? Nicht ganz sicher, aber wäre zumindest n nettes Detail^^
Naja, das bedeutet alles nicht, dass die Show am Ende schlecht wird. Ich vermute sogar, dass sie mindestens "ganz gut" bleiben wird. Vor allem Fena ist bisher sympathisch. Besonders ihre Fluchtplänen fand ich gelungen. Auf der anderen Seite ist sie zumindest am Anfang noch eher in der Rolle, in der man sie absolut beschützen muss - was ich hoffe, dass sich das auch mit späteren Episoden noch legt. Quasi die typische Charakterentwicklung, die man hier erwarten würde.
Vielleicht noch ein interessantes Detail: Hier sind einige von den Leuten, die B: The Beginning gemacht haben, mit an Bord. Daher wird die Show wohl hoffentlich vom Style und den Kämpfen gut bleiben. Und bitte, in den kommenden Folgen mehr Karibik-Feeling und weniger Inseln auf denen Japaner ihre Festungen errichten
Girlfriend Girlfriend [4-7]: Mittlerweile komplett unironisch: Die Show ist Comedy Gold. Unerwarteterweise knickt das Tempo nicht ein, und im Gegensatz zu vielen anderen "Comedy" Anime muss ich weiterhin mehrmals pro Folge lachen.
Hier ist ein Erfolgskriterium sicherlich, dass der Autor erkannt hat, dass Harem an sich schon komplett bescheuert sind, daher die Charaktere alle dementsprechend dumm sein müssen und einfach jedes Klischee maximal ausgekostet wird. Letztendlich ist die Prämisse ja durchaus ehrlicher ist als viele andere Harems^^
Der Rika Arc war ziemlich genial, und das sage ich nicht nur, weil mit ihr die zweite Tsundere dazugekommen ist. Auf jeden Fall war ihr Stalking, die erste Übernachtung *vor* Naoyas Haus, die darauffolgenden Nächte und das Gespräch mit ihrem Vater wirklich unterhaltsam. Auch, dass sie sich stärker in ihn verliebt, weil er so "standhaft" ist und sie nicht daten will, weil er "nur" zwei Freundinnen haben möchte, ist so absurd.
Saki gefällt mir aber immer noch am besten - ihre VA macht weiterhin nen sehr guten Job mit den Reaktionen. Nebenbei sind ihre Gedanken häufig einfach klasse (hier sei auch mal die deutsche Sub erwähnt, weil "verschissenes Tittenmonster" einiges an künstlerischer Freiheit der Übersetzer zeigt, aber die Intention sicherlich auf den Punkt bringt)! Obwohl sie genauso dumm ist wie die anderen tut sie mir aber auch ein wenig leid - immerhin war sie vorher die einzige Freundin, ist nun 50:50 mit Nagisa und es kommen ja noch mehr Vehrererinnen hinzu. Damit ist die Situation natürlich ziemlich anders als in anderen Harem Shows. Also ja, Saki hat irgendwie die Arschkarte gezogen und dass sie manchmal rumbitched ist gut verständlich^^
Ach ja, der Fanservice in Girlfriend Girlfriend geht aus meiner Warte übrigens absolut klar, weil er im Prinzip genau das zeigt, was die Charaktere wollen. Saki zieht sich nicht umsonst in Episode 7 ein Hasenkostüm an und sie sagt ja selber, sie wolle Naoya geil machen - passt also komplett damit zusammen, wie die Kamera sie zeigt.
Kageki Shoujo [4-7]: Ich bin wirklich beeindruckt, was für eine gute oldschool-inspirierte Shoujo Serie hier abgeliefert wird. Was sich die Show natürlich auch mit einigen Referenzen zu älteren Serien, vor allem natürlich Rosen von Versailes, auf die Stirn geschrieben hat. Letztes Mal hatte ich das nicht erwähnt, aber es scheint einige Leute zu geben, die das hier für eine Art Idol Show halten, was sie DEFINITIV nicht ist. In gewisser Weise sogar genau das Gegenteil, weil ja einer der ersten Arcs bereits sehr kritisch gegenüber der Idol Kultur ist.
Dass die Inszenierung hier an den richtigen Stellen gut ist haben sie mit dem Probestück gezeigt, was es in Episode 6 zu sehen gab. Auch im Sinne des VA, so dass man selber bereits erkennen konnte, wo vermutlich die Probleme der Mädchen liegen. Ich finde es ja schade, dass Leute häufig meinen, dass nur Actionserien gute Animationen brauchen, denn gerade Charakterinteraktionen können davon enorm profitieren - wie einem KyoAni ja eigentlich über die vielen Serien, die sie gemacht haben, beeindruckend zeigen konnte. Kageki Shoujo sieht nicht schlecht aus und hat einige tolle Szenen (z.B. die Episode über Ais Hintergrund, über die ich letztes Mal geschrieben habe), aber auf so einem Level ist sie natürlich nicht.
Eine Stärke der Show ist, wie leicht sie zwischen Humor und anspruchsvolleren Themen wechseln kann. Einmal verfolgt man einen Stalker, und nur wenige Szenen später macht Sarasa dann auf einmal Jojo Referenzen. Auf jeden Fall waren die bisherigen Handlungsbögen der Charaktere alle recht kompakt, aber passend inszeniert. Insbesondere scheint die Show bisher Drama nicht zu lange kochen zu lassen und innerhalb von 1-2 Episoden zu klären. Wobei die Darstellung meist schon eine angemessene Härte hat (z.B. bei der Bulimie, aber auch wie letzes Mal erwähnt Ais Hintergrundgeschichte). Sogar die Geschichte vom Stalker fand ich durchaus gut gelöst, wenn auch "etwas einfach".
Ai und Sarasa ergänzen sich auch als Hauptcharaktere. Ich vermute, dass gerade mit Ai viele nicht oder spät warm werden, weil ihre Abneigung gegenüber Männern und Kritik an der Idol / Otakukultur natürlich gleich mal ne Menge vom (potenziellen) Publikum vor den Kopf stößt (was sich aber doch recht schnell relativiert, wenn man dranbleibt). Sie ist ein Charakter, der viel Potenzial hat und durch ihre trockene (Deadpan)-Art auch einiges an Humor mitbringt - aber das merkt man gerade in den ersten Folgen noch nicht. Sarasa ist fast immer top und wie sie mit vielen Charakteren interagiert ist einfach spaßig, weil sie so positiv eingestellt ist.
In Folge 7 wurden Sarasas Backstory erzählt. Man wusste vorher ja schon, dass sie gerne Kabuki spielen wollte, es ihr aber nicht erlaubt war (weil das Männersache ist). Diesmal wurde es deutlich ausgebaut, genau wie die Beziehung mit ihrem Freund (obwohl beide sich recht kühl verhalten; entweder ist es keine normale Beziehung - was auch Ai anmerkt - oder da sind noch Blockaden aus der Vergangenheit). Auf der anderen Seite muss ich sagen, dass mir die Episode bzw. die "Sommerferien" zu schnell ging (vielleicht soll das aber auch die Realität wiedergeben *g*). Dafür, dass man sehr viel Zeit in der Schule verbringt wäre es vielleicht gut gewesen, mehr außerhalb zu haben. Immerhin wurde die Zeit genutzt ein paar der Nebencharaktere auszubauen, mit denen Sarasa sonst nur online / telefonisch Kontakt hat.
Tatsächlich habe ich durch Kageki Shojo sogar ein wenig Interesse an Takarazuka Revue bekommen (der Frauenmusicaltruppe, auf der diese Show im wesentlichen aufgebaut ist). Wobei es über informieren bisher nicht hinausgegangen ist. Hey, immerhin wurde ich an das Phoenix Wright Musical von ihnen erinnert - hat das hier eigentlich jemand gesehen?
Übrigens, das ED (gibt sogar mehrere!) unterstreichen noch mal echt gut die oldschool Vibes, und ist IMO einer der besten Songs diese Season:
Mir gefällt von den Songs her im Moment auch nur Kobayashi-san, aber vielmehr habe ich auch noch nicht wirklich gesehen. Das verlinkte ED klingt aber auch ganz gut.
Tensei Shitara Slime Datta Ken 2nd Season Part 2 02-06: Diesmal gibt es wirklich verdammt viel Setup für später. Was bedeutet das hauptsächlich geredet wird und Pläne besprochen werden. Und das auf allen Seiten. Was durchaus interessant ist, aber ein wenig Auflockerung zwischendurch wäre nicht schlecht. Aber so wirkt es, als ob dann später der Payoff Schlag auf Schlag kommen könnte. Von der Balance her vielleicht nicht ganz so optimal, aber es hängen auch so manche Sachen zusammen, so dass es auch nicht funktionieren würde, wenn die zeitlich mit zu großen Abstand passieren würden.
Aber so langsam hoffe ich, dass es dann mal wieder los geht^^ Hatte ja schon ein Ep 6 darauf gewartet, aber es geht frühestens in Ep 7 los.
Und Milim unter Mind Control finde ich doof
Kobayashi-san Chi no Maid Dragon S 02-06: Ist weiterhin sehr unterhaltsam. Bringt mich öfters zum Lachen, hat aber auch immer wieder nachdenklichere Momente, vor allem wenn es um die eher harsche Welt der Drachen geht. Und manche Sachen in der Menschenwelt sind ja eigentlich auch nicht so harmlos. Siehe Stützpfeiler als Menschenopfer in der Drachenwelt oder besonders fähiger Kollege aber mit der Gefahr der Überarbeitung / Tod durch Überarbeitung. Iruru hat sich auch gut in die Gruppe integriert und die Interaktionen mit Takeo waren auch lustig. Irurus verzögertes Ecchi hat was^^ Hoffe von den beiden gibt es noch ein wenig mehr zu sehen, denn die anderen Paarungen sind da ja von der Sendezeit schon weiter.
Hat die neue Staffel Kobayashi eigentlich wieder die exzellente KyoAni-Qualität, also haben sie sich wieder größtenteils von dem Feuer erholt? Hoffe ja wirklich drauf!
Link Click [Ende]: Das Ende der ersten (!) Staffel hat es noch mal gut krachen lassen, aber würde die Show jetzt Leuten, die auf Cliffhanger keinen Bock haben, nicht empfehlen. Vermutlich hat man sich hier mehr dem Vorbild westlicher (HBO, Netflix) Shows angenommen. Die erste Staffel steht jetzt leider nicht auf eigenen Beinen ohne eine Fortsetzung, da in der letzten Folge quasi bereits ein neuer Arc angefangen wird mit einer weiteren Person, die anscheinend die Vergangenheit beeinflussen kann.
Sehr interessant war definitiv der Kampf in der letzten Folge, bei der Xiaoshi immer wieder in Bilder rein – und rausteleportiert, um dem Täter Schläge aus verschiedenen Richtungen zu versetzen – während man in den einzelnen Bildern einen kurzen Einblick in das Leben der Opfer bekommt. Schon übertrieben, aber der (narrative) Effekt ist so groß, dass ich es gern vergebe und so war die Inszenierung der Szene einfach klasse.
Das Ende der Show schafft es noch einiges an Spannung aufzubauen, und die Endsequenz ist gut gelungen. Vor allem schnürt es noch mal alle Erfahrungen, die Xiaoshi in der Staffel gemacht hat zusammen für einen letzten Moment, in dem man glaubt, er könne die Frau aus der ersten Episode noch retten, welche Selbstmord begangen hat (sogar nach seinem doppelten Eingreifen) – aber Guang hat bereits früher gesagt, dass der Tod unveränderlich ist.
Man kann das Zeitreisekonzept hier also so sehen, dass man zwar in die Vergangenheit eingreifen kann, aber es viele Invarianten gibt, die nicht abänderbar sind. Was übrigens meinen positiven Eindruck der Staffel noch verstärkt, weil es, obwohl Xiaoshi ja in die Vergangenheit eingreifen kann, eine gewisse Hilflosigkeit mit sich bringt. Hier muss stelle ich mir aber zum Ende der ersten Folge die Frage: Wenn der Tod unumkehrbar ist – ist es dann auch ein fixes Ereignis? Sprich, hat Xiaoshis Eingreifen in Episode 1 wirklich zum Tod der Frau geführt, oder wäre sie sowieso gestorben, aber vielleicht auf eine andere Art?
Bei Guang und Ling muss ich aber auch am Ende sagen: Die beiden sind ziemlich blass geblieben und so weiß man über sie nicht wirklich viel. Zumindet mit Ling sieht man ein paar Szenen aus ihrer Studienzeit, aber über Guang weiß man praktisch bisher gar nichts.
Insgesamt hat mir die Show gut gefallen, und wenn man mit Zeitreise etwas anfangen und das etwas episodischere Format, was erst später stärker zusammenkommt aber auf nem Cliffhanger endet, tolerieren kann, dann ist Link Click empfehlenswert. Ach ja, das OP kann ich mir auch immer wieder ansehen, weil es schon echt cool ist:
Vanitas [5-8]: Von den beiden Shows, zu denen Yuki Kajiura diese Season die Musik komponiert, mein Favorit. Der OST passt hier einfach so gut zu dem Stil der Show und einige Songs (besonders die mit Vocals) von ihr sind einfach derbe Hypestücke. Und die ruhigeren, emotionalen kann sie auch sehr gut, wirklich großartig.
In Episode 5 gab es die Hintergrundgeschichte von Domi und Noe zu sehen, welche die Beziehung der beiden besser erklärt, vor allem aber die von Noe und dem Jungen, den man vorher immer nur flüchtig gesehen hat – hat ein wenig aus der momentanen Action rausgeworfen, aber war in Ordung. In den Episoden 6-8 konnte Vanitas dann wiederholt zeigen, wie unglaublich gut er so ziemlich jeden anpissen kann. Finde seine Monologe echt unterhaltsam, gerade der aus Episode 8 war auch richtig gut inszeniert. Beginnend mit seiner absurden Bitte, bei der die anderen gar nicht glauben können, dass er sie ausgesprochen hat; über Beleidigungen, welche den Leuten die Wut ins Gesicht treiben (visualisiert durch ein verschwimmendes, wackelndes Bild, geringer werdende Farbsättigung) hin zu seinem spöttischen Lachen, die Welt der Charaktere wird aus der Balance gebracht (Drehungen der Kamera) – das alles begleitet von einer Musik, die immer ekstatischer wird. Wer keine Angst vor Spoilern hat, so lange der Vorrat (Link) hält: Episode 7 war eigentlich ein reines Fanservice-Fest (nicht der gewöhnlichen Anime-Art^^), mit allerlei Konstellationen von Vanitas, Jeanne, Noe und Domi. Ich bin mir ziemlich sicher, dass trotz des Framings Vanitas und Noe eher auf einer freundschaftlichen Ebene bleiben werden, einfach, weil das in Pandora Hearts (gleiche Autorin; übrigens auch OST von Yuki Kajiura ) auch war - die recht expliziten Szenen zwischen Vanitas und Jeanne und Noe und Domi tragen auch dazu bei.
Bei der zweiten Hälfte der 8. Episode kommen dann welche der blasseren Nebencharaktere wieder, die mich weniger interessieren, aber zumindest verspricht das Ende der Episode einiges an Action, weil sich die Kirche einmischt. Obwohl das bei der Autorin nicht ganz klar ist – für einen Shounen Anime hatte Pandora Hearts beispielsweise recht wenige Kämpfe und war deutlich dialoglastiger. Recht viele Situationen, die in den meisten Shounen auf Kämpfe rausgelaufen wären, wurden da sogar sehr locker gelöst^^
Aquatope [3-7]: Die wundersame Wasserwelt hat sich jetzt noch ein paar Mal gezeigt, also kann man schon davon ausgehen, dass sich Gama Gama unter dem Schutz der hiesigen Gottheit befindet. Wird spannend zu sehen, ob sich das auch zeigen wird, wenn das Aquarium dann geschlossen werden soll, was ja der momentane Story Arc ist. Die Episode 7, die sich größtenteils um Kuuya dreht, hat mir gut gefallen. Er war ja bisher eher ein lustloser Typ, der nur rumgammelt, aber hier hat man seinem Charakter deutlich mehr Tiefe verliehen, seine Motivation fürs Aquarium zu arbeiten erklärt und vor allem ist er ebenfalls jemand, der eigentlich nur dafür lebt - als Schulabgänger, weil er von einer Mädchengang rausgemobbed wurde. Tsukimi hat ja bereits ihre Episode bekommen mit dem Eis, und auch Fuukas und Kukurus Freundschaft wurde befeuert. Eigentlich ist damit nur noch Karins und eventuell Kais "Episode" offen, dann sind die Charaktervorstellungen durch. Dann gehts wohl so richtig ins Eingemachte mit dem Retten vom Aquarium^^
Es ist interessant, dass P.A. Works sogar mich mit ihren SoL Geschichten kriegt, obwohl ich da ja sonst gar kein Fan von bin. Shirobako war sehr gut (vor allem, wenn man an der Entwicklung von Anime interessiert ist), Sakura Quest war auch sympathisch und hat einem Einblicke ins (Anime? ) Landleben gegeben. Jetzt geht es hier um ein Aquarium, was Leute, die Fische oder Okinawa interessant finden, anspricht.
Generell könnte man diese Season sehr gut darunter zusammenfassen, dass ich viele Shows schaue, die ich sonst von der Grundthematik nicht interessant finde, die aber trotzdem überzeugt haben: SoL, Vampire, Musicals, Zeitreisen. Was mal wieder zeigt, wie unwichtig eigentlich die Prämisse ist, sondern es eigentlich nur drauf ankommt, was man damit macht^^
Also von der Qualität her sieht Kobayashi wirklich gut aus. Fällt bei den seltenen Drachenkämpfe vielleicht am ehesten auf, aber auch die normalen Szenen haben viel Bewegung, und auch im Hintergrund passiert manchmal was, auch wenn gerade der Fokus wo anders liegt. Wobei das so Details sind, die mir öfters entgehen und mir dann erst beim Kommentare lesen so richtig bewusst werden^^
Tensei Shitara Slime Datta Ken 2nd Season Part 2 07: Zeit lässt sich die Show definitv. Und nun geht es also los. Die erste Auseinandersetzung hat begonnen und die Strategie scheint erst mal soweit aufzugehen. Mal sehen ob es bei den Duellen der Anführer noch ein paar Überraschungen gibt. Wobei ich hauptsächlich bei den Clowns damit rechne^^
My Next Life as a Villainess: All Routes Lead to Doom! X 01: Katharinas weibliche Intuition ist zwar immer noch schwer von Begriff und mehr damit beschäftigt andere Leute miteinander zu Shippen, aber dafür ist es sehr amüsant zu sehen, wie sich die verschiedenen Kandidaten ihres Harems schlagen. Die mit verschiedenen Mittel versuchen selbst voran zu kommen oder ihren Konkurrenten dazwischen zu funken. Aber ob sie es schaffen werden ihrer wahren Liebe, dem Essen, den Rang abzulaufen?
Da die Handlung des Spiels nun durch ist, ist Katharina auch etwas entspannter was ihre Doom Flags angeht.
Jahy-sama wa Kujikenai! 01 & 02: Schaut ja ganz niedlich aus, aber insgesamt fand ich es eher schwach als Comedy. Gab nur einige wenige Szenen die ich wirklich witzig fand, wie als Jahy sich weigert die Miete zu zahlen oder wie das Magical Girl einfach den Rede Part überspringt und sofort den Machtkristall zerschmetter. Der Rest war eher meh. Trifft nicht meinen Humor hauptsächlich dabei zuzusehen wie Jahy sich selbst und ihre neue Situation bemitleidet. Und mir ist auch nicht klar, wie Jahy es überhaupt je zur Nr. 2 im Dämonenreich geschafft hat, das muss ein Unfall gewesen sein xD.
Boku no Hero Academia 5 14: Nun das neue OP macht schon mal einen etwas düsteren Eindruck. Immerhin gibt es nun mal etwas mehr von Hawks zu sehen und was die Bösen so geplant haben. Ein Aufstand in 4 Monaten klingt doch ganz vielversprechend was die Action angeht^^.
Also von der Qualität her sieht Kobayashi wirklich gut aus. Fällt bei den seltenen Drachenkämpfe vielleicht am ehesten auf, aber auch die normalen Szenen haben viel Bewegung, und auch im Hintergrund passiert manchmal was, auch wenn gerade der Fokus wo anders liegt. Wobei das so Details sind, die mir öfters entgehen und mir dann erst beim Kommentare lesen so richtig bewusst werden^^
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OK, klingt gut! Dann kann man sich vielleicht bald wieder auf mehr Sachen von KyoAni freuen, die massiv overanimiert sind *g*
Hatte selber nur in Season 1 reingeschaut, da waren die Drachen natürlich auch das spektakulärste.
Btw. hab ich das Gefühl, dass diese Season, obwohl sie von vielen als "schlecht" verschrien wird, doch viele Shows mit guten Production Values dabei sind. Also alleine von denen, die ich schaue, sind da ja Link Click (obwohl vorbei), Vanitas, Idaten, Aquatope, Sonny Boy und Fena. Kageki Shoujo ist musikalisch ebenfalls gut. Zugegeben, bin auch jemand, der ziemlich viele verschiedene Sachen guckt, wenn man jetzt nur auf Battle Shounen steht ist die Season natürlich dünner. Für Isekai Lover gibts hingegen ein riesiges Buffet aus Trash *g*
Bei Jahy denke ich übrigens, dass die nicht unbedingt wegen des Humors sondern des Cuteness Faktors so beliebt ist. Weil ich fand die auch nicht besonders lustig^^
Sonny Boy [5-7]: Zu sagen, dass ich die Show mag, wäre eine glatte Lüge, aber zumindeest Charaktere und die interessanteren Animationen gefallen mir, sowie ein paar Elemente der Welten. Auf der anderen Seite ist dieses Spiel mit den Welten zu random. Man kann zumindest zu Gute halten, dass das Format Anime besser ausgenutzt wird als bei manchen anderen Shows, aber irgendwie lassen mich die meisten Welten dann doch zu kalt, weil sie gar nicht so interessant sind. In der aktuellen Episode sieht man am Anfang eine Ameisenkolonie, und wow, später schleppen Menschen Steine einen Turm runter ohne Ahnung zu haben, warum... yoah, deep? Zumindest kann man vielen Episoden zu Gute halten, dass sie ein Thema verfolgen. Andererseits sorgen die vielen Welten dafür, dass man immer wieder neue Regeln einführen und erklären muss, was die Serie echt langsam werden lässt.
Dass sie nur Kopien sind, und ihre echten Versionen in ihrer Heimatwelt einen Abschluss an der Schule geschafft haben, war irgendwie auch so ein "who gives a fuck"-Moment. Liegt aber vieleicht auch daran, weil ich mittlerweile wirklich wenig an der Story interessiert bin. Vielleicht ist die originale Nozomi auch tot und nur noch ihre Kopie existiert, zumindest hat das eine Szene nahegelegt.
Bei so einer recht willkürlich erscheinenden Story ist es natürlich sehr schwer, ohne es zu Ende gesehen zu haben, wirklich darüber zu urteilen. Wenn man die Richtung der Show gar nicht abschätzen und einem Plot folgt, in dem prinzipiell alles passieren kann, dann kann es auch noch ganz anders werden. Gleichzeitig glaube ich aber nicht mehr dran, dass die Show mich noch richtig abholen wird.
Idaten-tachi [5-7]: Jetzt geht die Show aber schon in den Overdrive. Gewalt, richtig harte sexuelle Anspielungen (weiß nicht, ob ich Mikus Charakter noch als Fanservice bezeichnen möchte, und der Manga scheint da ja noch ne Ecke expliziter zu sein^^), Krieg... im Prinzip alles^^
Wofür die Show aber wohl am besten ist: Sich überraschen zu lassen. Da kommen teilweise so absurde Sachen, wie Ysleys Gehirnoperation an den Dämonen, damit sie auf der Seite der Idaten sind; womit ich wohl das ED falsch interpretiert habe
Ich würde ja sagen, die Show macht einfach Spaß, aber ein wenig verrückt klingt das schon bei den Themen - gerade die Gespräche im "Gebärlager" waren so krass, dass ich echt lachen musste. Die knalligen Farben und Animationen sind immer noch echt gut, aber vor allem ROCKT der OST mal so richtig. Auch Megumi Ogata hauts als Ysley mal wieder so richtig raus, liebe ihr VA.
Finde ja, der Anfang haut noch nicht so sehr rein, aber spätestens ab dem Mittelteil geht es schon gut ab. Tatsächlich wirken die Dämonen sogar teilweise menschlicher als die Menschen, die ja sinnlose Kriege führen und mir gefällt diese Underdogstory von ihnen doch erstaunlich gut. Vor allem, dass die Idaten richtige Psychos sind ist schon witzig; ich meine, Ysley geht schon ziemlich ab. Auch, dass die Götter im Prinzip so dargestellt werden, dass sie sich nicht direkt um die Menschen scheren, aber einfach nicht wollen, dass diese ausgerottet werden, ist erstaunlich passend.
Vom Fanservice an sich, der schon sehr übertrieben ist, bin ich nicht der größte Freund, aber scheint ziemlich zentral ins Material eingearbeitet zu sein. Dabei hab ich mit Miku selber nicht mal ein Problem, weil es im Kern ihr Charakter ist. Aber wenn rapige Situationen mit Fanservice präsentiert werden (jede mit der Nonne, Piccarat und Ysley ), dann ist das nicht cool.
Was ist diese Season eigentlich mit den deutschen Untertiteln von Crunchyroll los? Idaten hat ja auch eine recht... lokalisierte Sub, die mir zwar ziemlich gut gefällt und den lockeren Stil vieler Charaktere einfängt, aber so viel Freiraum wird sich da ja oft nicht gelassen. Girlfriend Girlfriend geht ja auch in die vollen was das angeht. Vielleicht hab ich die vorherigen Seasons aber auch immer mit englischen Subs geguckt, kann mich da gar nicht mehr erinnern^^°
Um den Post ein wenig abzurunden, noch OP und ED von Idaten, weil beide doch ziemlich cool sind:
Ich hab mir auch mal ein paar Folgen Idaten-tachi gegeben, und bin sehr angetan! Die erste Folge ist irgendwas fast das, was man erwartet ... und dann geht jeder Story-Beat in so eine leicht unerwartete Richtung, was echt cool ist. Gerade manche Charaktere haben Layers, und ich ertappe mich oft bei der Frage, wie a) das Ganze weitergehen wird, b) die Figuren handeln werden und c) was wir noch über die anfangs so simpel scheinende Mythologie erfahren. Was echt viel wert ist für einen desillusionierten Medienkonsumenten! ^__~ Geschmackvoll ist es dabei nicht so wirklich, aber das gehört irgendwie auch dazu, würde ich sagen. Außerdem hat es ordentlich Style und Humor.
Übrigens: Ausnahmsweise mal eine Serie, in der die Intelligenz eines übermenschlich intelligenten Charakters wirklich spürbar ist. Meine Fresse. Und auch so Sachen wie "Sie war ängstlich, dann hat sie irgendwann mal ein paar Jahrzehnte trainiert!"? Nice. Sonst sind besonders krasse Charaktere ja oft einfach "Mensch +1", und hier fühlt es sich wirklich ... na ja, krass an.
Und auch so Sachen wie "Sie war ängstlich, dann hat sie irgendwann mal ein paar Jahrzehnte trainiert!"? Nice.
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Ist das nicht die Dragon Ball Z Trainingstechnik? Also, jetzt nur aus Erzählungen, weil ich das selber nie geguckt habe^^
Die Überraschungen sind echt das beste an Idaten - selbst, wenn eine Folge im wesentlichen wie erwartet abläuft (aktuelles Beispiel bei Folge 8), werden trotzdem immer noch schöne Curveballs eingeworfen wie mit der Nonne, wo ich echt gespannt bin, wo ihre Story hingeht. Und ja, wie vorher bereits erwähnt, werden die Dämonen teilweise bewusst als menschlicher inszeniert als die Idaten, welche eher solche Überwesen sind, dass sie gar nicht wirklich auf menschlicher Ebene denken können. Gleichzeitig haben die Dämonen natürlich auch dazu beigetragen, dass so ein Nazi-Imperium aufgebaut werden konnte und machen Dinge, die ebenso unverzeihlich sind. Und Menschen führen halt eh immer Kriege... und das alles spielt die Show dann mit so nem lässigen Humor runter.
Kageki Shoujo [8-10]: Für mich ist es schon interessant, wie das Konzept des "Raumes für Frauen" in der Show in Kontrast gestellt wird mit den Härten und Einzigartigkeiten der Schule und den hohen Erwartungen der Fans. Beispielsweise in dem Arc, wo es um Bulimie geht, weil "Männer vielleicht eine kurvige Frau mögen, aber die Zuschauer von Takarazuka größtenteils weiblich sind und viel höhere Standards an der Erscheinung anderer Frauen haben" (lass das einfach mal so stehen). Natürlich ist die generelle Aufnahmeprüfung schon hart, weil die Jahrgänge alle klein sind. Es ist ja im Prinzip auch eine Schule, die sich exakt auf diese Form der Aufführungen spezialisiert und einen sehr guten Ruf hat, womit man mit hohen Standards rechnen kann.
Das behandelt dann Episode 8, welche auch eine ziemlich gute, in sich geschlossene, Kurzgeschichte über Kaorus Vergangenheit ist. Eine Geschichte darüber, wie hart sie gekämpft, auf wie viel sie verzichtet und wie viele Kompromisse sie eingegangen ist, um ihren Idealen, Verwandten und denen der Schule (bzw. später den potenziellen Fans) gerecht zu werden. Darunter eine melancholische, subtile Liebesgeschichte, die Kaoru und den Jungen schlußendlich stärker gemacht hat. Hier wird in einer Folge ein besseres Drama erzählt als manche Serien im gesamten Verlauf hinkriegen. Und am Ende singt Kaorus VA dann eine Solo-Version des Endings (welches bisher immer Duette waren), mit einem Text, der ihren Charakter widerspiegelt.
In Episode 9 geht es primär um die Zwillinge. Bei deren Arc muss man sagen, dass dieser im Hintergrund in mehreren Episoden aufgebaut wurde, daher ist die neunte für sich alleine nicht so stark. Das Thema der Einheit der beiden, welche immer weiter auseinandergeht, funktioniert trotzdem gut und wird ebenfalls mit einem eigenen Ending Theme gewürdigt (wovon es übrigens vier verschiedene gibt, unterschiedliche Texte zur selben Melodie).
Zusätzlich baut die Episode das Sportfest als Thema ein, was einmal alle zehn Jahre veranstaltet wird und quasi ein Event für Fans sein soll. Damit wird auch gut gezeigt, wie die Schule eine Art eigener Mikrokosmos ist.
Episode 10 ist dann das Fest und hat Sarasa als zentralen Charakter. Gegen Lampenfieber bei normalen Auftritten in der Öffentlichkeit wird ihr der Rat gegeben, immer eine Rolle zu spielen - beispielsweise eine idealisierte Version von einem selber. Und wenn es eine Szene gibt, die diese Show überdauern könnte, dann sicherlich Sarasas "ich spiele mich selber mit Körbchengröße E"-Fantasien. Was gleichzeitig wohl das näheste ist, was diese Show an "Fanservice" präsentieren wird *g*
Sarasa ist von Anfang an das Mädchen aus der Show gewesen, das man an Männer am besten vermarkten kann (groß, fröhlich, hat Nerdinteressen und ist memeable), aber in dieser Folge wird sie absolut von der Leine gelassen. Generell war das eine der lustigsten Episoden der Show bisher und obwohl ich viel vom Drama rede, ist Kageki Shoujo auch eine gute Comedy, die auch gerne mit Referenzen um sich wirft. Ob Glass Mask, Neon Genesis Evangelion oder Legends of the Galactic Heroes, hier ist einiges drin. Leider hatte diese Folge auch sehr viele Standbilder, was bei einem Ereignis wie einem Sportfest natürlich stark auffällt. Die richtigen Szenen waren zwar weiterhin ausreichend gut animiert, aber man hat schon gemerkt, dass hier einige Shortcuts gemacht wurden.
Vermutlich ist das, was seit Episode 7 mit Sarasa passiert, etwas nuancierter. Es gab immer mal wieder kleine Tipps von verschiedenen Seiten, wie sie sich im Schauspiel verbessern kann und ich hoffe wirklich, dass das dann am Ende der Staffel in einer finalen Aufführung zum Tragen kommt. Dass es einen Payoff von allen bisher etablierten Charaktergeschichten gibt erwarte ich aber nicht, immerhin ist der Manga ja noch am Laufen. Witzigerweise hat die Publikation davon im Westen wohl auch erst vor kurzem angefangen, was glaube ich das erste Mal war, dass ich einen Manga zu einem laufenden Anime lesen wollte, aber praktisch nichts finden konnte.
Habe letztens auch ein Video zu der Show gefunden, was Takarazuka Revue und wie sie in Kageki Shoujo umgesetzt wurde zusammenfasst:
Fena [3-5]: Ehh... ja, die Show ist, ähnlich wie B: The Beginning, eine Zusammenwürfelung an verschiedensten Konzepten. Zumindest sind die guten Schwertkämpfe drin, die auch B hatte.
Um sich (historische) Relevanz zu verleihen und "groß" zu wirken wirft die Show nur so mit Begriffen um sich: "White Principal", Eden, El Dorado, die Jungfrau von Orlean, die Schlacht von Dünkirchen gegen die Spanier...
Episode 5 war noch mal richtig speziell, weil Yukimaru, der sonst permanent an Fenas Arsch klebt, sie genau wie alle anderen ewig aus den Augen verloren hat. Und das Fena muss gerettet / verteidigt werden Trope wird jetzt zum dritten oder vierten Mal ausgespielt – ich hoffe ja, dass sie es diesmal brechen und sie selber aus der Lage rauskommt.
Aber ähnlich wie B: The Beginning ist Fena unterhaltsam. Man kann sich gut von der tollen Präsentation und dem Abenteuerfeeling einlullen lassen.
Tensei Shitara Slime Datta Ken 2nd Season Part 2 08-10: Die neuen Charaktere sind ganz witzig soweit und auch das Walpurgis Treffen hat inzwischen begonnen. Die Diskussion fand ich jetzt nicht so überzeugend, aber das muss sie auch gar nicht, da es den anderen eh ziemlich egal ist, und sie die Sache auskämpfen sollen. Das passt Rimuru ganz gut, auch wenn er sich nun erst mal mit Milim rumschlagen darf. Ist ein wenig frustrierend, dass Rapheal die Lösung wohl schon kennt, aber weil Rimuru reingequatscht hat ist sie erst mal eingeschnappt und sagt nichts weiter dazu. Immerhin hatte Veldorra einen lustigen Einstieg^^
Kobayashi-san Chi no Maid Dragon S 07-10: Die Serie baut weiter gut auf ihren Charakteren auf und zeigt neue sowie altbekannte Facetten. Gibt immer mal Spotlights für verschiedene Leute. Elma hat diesmal schon einiges an Zeit spendiert bekommen, sogar in verschiedenen Konstellationen. Sei es auf Arbeit, mit Tohru oder den Kindern. Als es zum Picknick ging dachte ich ja zuerst, die Kids veranstalten vielleicht einen Süßigkeiten-Raid auf Elmas Wohnung, weil sie immer was da hat xD.
Und interessanter Weise kommen die Arbeitsbedingungen in Kobayashis Unternehmen wieder zur Sprache. Der Arbeitskampf gegen Shotas Dad gestaltet sich aber schwierig. Den sein Gesicht erweckt echt Unbehagen. Und der Wechsel zwischen herzlich, ernst und Comedy gelingt weiterhin sehr gut.
Animationstechnisch auch immer noch wunderbar. In den Kampf aus Ep 9 haben sie aber gefühlt noch mal extra reingebuttert:
Der Clip enthält ein wenig Spoiler zu Elma und Tohru. Ich nehme mal an, dass das bei einer Slice of Life Show nun nicht so wild ist, aber falls doch, dann nur bis ~3:25 anschauen, bevor Elma den Grund für den Kampf verrät^^
Und in Ep 10 haben sie eine Kleinigkeit im Hintergrund der Szenen versteckt, worauf sie später hinweisen. Und wenn man dann die Szenen noch mal anschaut, kann man es wirklich entdecken.
My Next Life as a Villainess: All Routes Lead to Doom! X 02-04: Katharina hat es nicht leicht, kaum das sie sich nicht mehr um die Doom-Flags sorgen braucht, tauchen neue Probleme auf. Aber aufgrund ihrer Art kommt sie damit eigentlich ziemlich gut klar und das Essen hilft auch. Für ihre Gegenspieler ist es eher riskant sich zu lange in ihrer Nähe aufzuhalten, dafür ist ihre Haremsaura einfach zu mächtig xD. Und Ep 4 liefert sogar den ersten Kuss, sehr zum Schock aller andereren.
Boku no Hero Academia 5 15: Die Schurken scheinen eine Menge Unterstützer für ihren Aufstand gefunden zu haben. Ich vermute mal die Idee alle auf einmal fest zu nehmen begünstigt das Ganze bzw. wird nach hinten losgehen. Daher auch weiterhin das Training für die inoffizielle Reserve. Wobei da natürlich auch ein gewisses Risiko drin steckt. Die Schüler sind ja vielleicht noch idealistischer, aber es ist nicht automatisch klar, dass im Falle eines Aufstandes auch alle auf Seiten der Helden bleiben würden.
Fena: Pirate Princess 01 & 02: Ah ok, hab mich im Trailer ein wenig von den Rüstungen irritieren lassen, aber prinzipiell ist das hier also ein Ninjas vs. Pirates Setting mit einer guten Menge an Fantasy, wenn ich mir die Insel so ansehe und was für Kampffertigkeiten der eine schon demonstriert hat. Die Show sieht soweit gut aus und ist recht spaßig geschrieben. Wirkt alles recht energiegeladen und die Protagonistin ist gefühlt auch immer auf dem Sprung, ein wenig naiv verträumt und kann Reden wie ein Wasserfall, wenn sie es will. Yukimaru ist davon aber weniger angetan xD.
Die Rettung lief recht chaotisch ab, aber jetzt mit einer "Schatzkarte" und grobem Ziel vor Augen, könnte das eine ganz amüsante Abenteuergeschichte werden.
@Dnamei: Jau, das ist doch ne ordentliche Kampfszene. Vielleicht sollte ich Maid Dragon doch noch mal aufsammeln. Gerade, dass die Tatsache, dass es Drachen sind, doch noch weiterhin wichtig ist gefällt mir, dachte das wird viel eher in den Hintergrund geschoben. Und Bakarina müsste ich eigentlich auch mal weiterschauen. Mach mich häufig mit Fortsetzungen etwas schwer, weil mich zu oft die neuen Sachen mehr interessieren^^
Zwei Shows haben diese Season erstmal ihren Abschluss gefunden:
Vanitas no Carte: Hat mir durchweg gefallen. Die Show schafft eine Balance zwischen Action, Story und Slice of Life Momenten für Charakterentwicklung. Gerade die letzten Episoden waren doch recht ruhig mit einigen starken Plotentwicklungen im Hintergrund. Was die Autorin hier wieder schafft sind komplexe Charaktere aufzubauen, die recht tief in der Hintergrundgeschichte verwurzelt sind und gleichzeitig genug kleine und größere Twists zu liefern um einen immer aufmerksam bleiben zu lassen. Natürlich muss man mit dem Setting in einem Paris des 19. Jahrhunderts unterfüttert mit Steampunk und Vampiren was anfangen können, denn die Ästhetik ist schon sehr stark hier. Wenn man schon mal Paris gesehen hat wird man auch manche Ecken wiedererkennen können.
Studio Bones hat den Manga ziemlich gut adaptiert. Die Kämpfe sind sicher nicht auf dem Niveau eines top Battle Shounen, aber für eine Show, die nicht rein auf Kämpfe fixiert ist, gut gelungen. Der thematisch passende OST von Yuki Kajiura trägt auch nen großen Teil bei. Am besten haben mir aber die Charaktermomente und besonders die Ansprachen von Vanitas gefallen, hatte ja oben eine verlinkt. Diese werden immer gut inszeniert und sein VA (Natsuki Hanae) macht einfach nen echt guten Job. Noes und Vanitas Interaktionen sind auch top, die schon den Eindruck einer dicken Freundschaft machen (worauf Episode 12 im Prinzip endet). Im Gegensatz zu Pandora Hearts, welches zu viele Charaktere ausbauen wollte und irgendwie etwas versumpft ist, scheint man sich hier ziemlich klar auf die beiden zu fokussieren - heißt im Umkehrschluss: Sollten einem Vanitas oder Noe nicht gefallen, dann wird die Show vermutlich keinen Spaß machen. Ebenfalls im Gegenatz zu dem vorherigen Werk der Autorin, was fast schmerzhaft platonisch mit den Charakteren war, gibt es hier recht eindeutig inszenierte Blutsaug-Action, besonders zwischen Vanitas und Jeanne (die jetzt schon ein Fan Favorite zu sein scheint - klar, bei der Menge an Erröten und Getease, wenn sie mit Vanitas zusammen ist). Dass im Prinzip alle Charaktere hier ziemlich sexy sind hatte ich ja schon mal erwähnt.
Bei Jeanne bin ich auch auf mehr von ihrer Hintergrundgeschichte gespannt, bzw. kann man das bei sehr vielen Sachen hier sagen. Denn obwohl es jetzt schon einige Flashbacks gab, so steht die Geschichte gerade erst in den Startlöchern. Es wurden eine Unmenge an spanneden Mysterien aufgebaut, aber noch wenig konkrete Fragen beantwortet. Bereits nächstes Jahr kommt der zweite Teil der Staffel. Ich denke noch stärker als Pandora Hearts ist diese Geschichte ineinander verschachtelt, was sie auf ne gewisse Art aber auch schwer zu empfehlen macht. Immerhin kann man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht wissen, ob sich das alles lohnen wird - außer, man vertraut der Autorin. Aber dann braucht man sicherlich nen langen Atem, denn auch die nächsten 12 Episoden werden sicherlich nur an der Oberfläche kratzen. Dort geht es nun nach Gévaudan, um die dortige Bestie zu jagen.
Girlfriend Girlfriend: Das Cringefest ist vorüber! Richtig, richtig starke Comedy, wenn man mit wirklich dummen, massiv übertriebenen Harem Humor was anfangen kann, der gar nicht vortäuschen will, irgendwas anderes oder gar tiefsinnig zu sein. Die Show hatte einige legendäre Szenen (Rikas Camping, Sakis Beleidigungen von Rika, Naoya der mit den beiden an der Hand durch die Stadt läuft, Shion im Onsen). Eigentlich war der gesamte letzte Teil mit dem Onsen ziemlich lustig, leider ging die Animationsqualität teilweise echt den Bach runter. Die Charaktere in der Show sind zum großen Teil einfach dumm und daher funktionieren viele der Dinge, in einem normalen Harem seltsam erscheinen, einfach. Die wirkliche Ausnahme ist Shion, die erstaunlich intelligent ist (aber natürlich trotzdem auf Naoya steht). Zumindest ist Naoya ein stumpfer, aber unheimlich willensstarker und direkter Hauptcharakter, was ihn besser macht als die meisten anderen Harem Protagonisten (man, das ist echt ne tiefe Hürde^^).
Bei Saki frage ich mich ein wenig, ob es bei ihr der Gag sein soll, dass sie zwar Naoyas erste Freundin ist, aber bei allem anderen die letzte? Naoya hat alle anderen schon nackt gesehen, und Rika hat ihn zumindest schon geküsst, bei Saki nichts :D
Vielleicht soll das aber auch abbilden, dass es eine Tsundere in einem Harem, bei dem die anderen Mädels recht offensiv vorgehen, prinzipiell sehr schwer hat (im Vergleich zu den meisten Harem Shows, wo Tsundere eine überdurchschnittlich gute Chancen haben)? Aber was soll ich sagen? Für mich hat, wie vorher schon erwähnt, Saki die Show gemacht, weil ihre Dummheit und ihre VA es einfach echt raushauen. Ich denke wenn Shino mehr Screentime gehabt hätte, hätte ich sie ebenfalls sehr gemocht, aber so war sie nur für 2.5 Episoden stark präsent - hat aber schon nen guten Eindruck hinterlassen. Denke auch Saki, Shino und Naoya interagien am besten miteinander. Nagisa bin ich kein so großer Fan von und ich finde viel von dem, was sie macht, nicht besonders lustig (mag aber generell keine Charaktere, die ihr gesamtes Leben um den Typen rum gestalten - was bei ihr der Witz ist). Und Rika ist gut, weil Saki mit ihr so klasse Gefechte hat.
Aber was schreibe ich eigentlich so viel dazu? Wenn man mit einem Harem mit bescheuertem Humor, der genau weiß, dass er bescheuert ist, was anfangen kann, und das folgende Bild nach was Sehenswertem aussieht, dann sollte man die Show mal versuchen:
Maid Dragon kann ich klar empfehlen. Auch wenn es vorrangig natürlich Slice of Life Comedy ist, kommen auch mal andere Themen zur Sprache und die Drachen dürfen auch immer mal wieder etwas aufdrehen bzw. ihre Natur kommt zum tragen. Die seltenen Kämpfe sind da nur ein Aspekt. Glaub der Kampf in Ep 9 war der 3te innerhalb der 2. Staffel.
Da ich selbst auch bei meiner Auswahl hinterherhinke (Vanitas habe ich unter anderem noch nicht mal angefangen xD) kann ich gut verstehen, wenn da mal Fortsetzungen hinten anstehen.
Girlfriend Girlfriend klingt nach deiner Beschreibung auch wie eine Show, die mir gefallen würde, aber die ich halt bei Zeitmangel auch gar nicht erst anfange bzw. aussortiere^^
Tensei Shitara Slime Datta Ken 2nd Season Part 2 11: Veldorra feuert munter alle möglichen Attacken aus Mangas raus, während Claymann leider nicht viel liefert. Gut, er ist jetzt auch nicht als das große Hindernis aufgebaut wurden, aber ein bisschen mehr hätte es schon sein dürfen. Vielleicht liefert da das Finale noch etwas.
Wirkt nur ein wenig seltsam, dass sie ihn in einem Moment noch nach wichtigen Infos befragen, aber dann lieber untereinander quatschen, obwohl sie noch gar keine Antwort bekommen haben.
Kobayashi-san Chi no Maid Dragon S 11: Baby Tohru! So niedlich sie als kleinen Mini-Drachen rumpurzeln zu sehen^^ Man bekommt auch ein wenig Einblick darauf, wie sie aufgewachsen ist und ein paar der anderen Drachen getroffen hat.
Boku no Hero Academia 5 16-23: Ep 16 wechselt inmitten einer Drogenschmuggler-Jagd einfach schamlos zum Beach-Ep Programm . Die aktuelle Entwicklung von Endeavor und Familie fand ich gut umgesetzt. Vor allem da normalerweise solche Geschichten oft auf ein "Die Familie gehört einfach zusammen, egal was war" hinauslaufen. Was hier später natürlich immer noch kommen könnte, aber die Show zeigt ja auch, dass es für manche Familien einfach maximal ungünstig laufen kann.
Ansonsten ging es danach dann eher düster zu, mit weiteren verstörenden Infos über die Nomus und einem Wechsel zur Perspektive der Schurkenliga. Die lustiger Weise auch eine Menge Heldenmomente haben, nur halt mit 100% mehr Mord und Totschlag. Ich warte eigentlich darauf, dass einer mal etwas in der Richtung sagt wie "Du redest wie ein Held" xD. Ist auch ein wenig schwierig, denn an und für sich wäre es ja für die Helden nicht schlecht, wenn sich die Schurken gegenseitig ausschalten, aber ein wenig drückt man den eigenen Schurken dann doch mehr die Daumen? Man kennt sie halt auch schon mehr als die anderen^^
Tomuras Geschichte ist dann ziemlich hardcore. Sofern sein Quirk unabhängig von den Umständen ist weiß ich nicht, ob das in einer intakten Familie besser gelaufen wäre oder weniger Schaden angerichtet hätte.
Bin gespannt was noch im Finale kommt und was genau der Doc mit ihm macht.
Da ich selbst auch bei meiner Auswahl hinterherhinke (Vanitas habe ich unter anderem noch nicht mal angefangen xD) kann ich gut verstehen, wenn da mal Fortsetzungen hinten anstehen.
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Das ist natürlich unvorteilhaft, wenn bereits wieder ne neue Season in den Startlöchern steht (wobei man sich auch mal ne Pause gönnen muss, sonst hat man den Kram irgendwann über).
Btw. noch kurz zu Vanitas, weil ich ja immer von der Blutsauge-Action gesprochen habe, aber nie mal was verlinkt habe:
Ach ja, der Director von Vanitas ist übrigens auch ein (Episode) Director von einigen Monogatari-Teilen. In Vanitas zwar nichts so extremes wie die berüchtigte Zahnputzszene, aber ich denke man kann den Stil schon erkennen. Im Vergleich zum Manga sind die Szenen auch intensiver, dort werden sie häufig nur mit wenigen Panels gezeigt^^
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Tomuras Geschichte ist dann ziemlich hardcore. Sofern sein Quirk unabhängig von den Umständen ist weiß ich nicht, ob das in einer intakten Familie besser gelaufen wäre oder weniger Schaden angerichtet hätte.
Bin gespannt was noch im Finale kommt und was genau der Doc mit ihm macht.
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Nächste Show, die vorbei ist: Kageki Shoujo!!: Der letzte Arc ging komplett um die Auditions für das Zwischenstück, welches sie bei einem Fest aufführen sollen. Womit ich auch vorweg sagen will: Die Show endet *nicht* auf einer Aufführung. Da ich es bei einer Adaption von einem Shoujo Manga einfach mal sehr hart bezweifle, dass es je fortgesetzt wird, heißt das, man muss den Manga lesen, wenn man die Aufführung sehen will. Das bedeutet aber nicht, dass das Ende vom Anime nicht sinnvoll gewählt ist, gerade der letzte Arc war gut und hat noch mal gezeigt, dass die VAs gut performen können (bis auf den Romeo vom Lehrer, was war das denn?^^°). Das Zwischenstück ist eine Aufführung von Romeo und Julia und man hat die verschiedenen Charaktere gesehen, wie sie ihre ausgewählte Rolle füllen. Eingewoben wurden noch reichhaltige Flashbacks (und ich sehe das hier jetzt prinzipiell wie Flashbacks inmitten von Battle Shounen Kämpfen *g*). Die sollten zeigen, wieso ein Charakter für die Rolle eine bestimmte Darstellung wählt.
Es hat alles gut gepasst und es wurden bei vielen Charakteren auch noch mal frühere Ereignisse aus der Serie aufgegriffen, inklusive Ängste, welche sie weiterhin haben. Was für mich ein authentischeres Bild erzeugt als die meisten Anime, bei denen Charaktere ihre Probleme überwinden und diese dann vergessen werden. Interessant auch, wie dann noch mal bei der Auswahl der Rollen das Publikum des Takarazuka als Argument benutzt wurde, weil Sarasas Version von Tybalt wohl mehr "moe" hat, was den vielen weiblichen Fans mehr gefallen wird *g*
Kageki Shoujo!! ist ein bodenständiges Drama, welches realistische Probleme und Konflikte aufbaut und mit einem Cast von interessanten und gut geschriebenen Charakteren glänzt. Selbst die obligatorische Bitch, Hijiri, hat deutlich mehr Tiefe als einfach nur "sie will die Leute anpissen" und gibt so einige gute Ratschläge und Einsichten - halt nur auf ne bitchige Art. Auf der Seite der beiden Hauptcharaktere ergänzen sich Sarasa und Ai perfekt und gerade erstere ist dadurch, dass sie so energiegeladen, fröhlich und nerdig ist, schon früh der Star der Show (Ernsthaftigkeit wird ihr dann besonders durch die Flashbacks mit Akiya und dem Kabuki Theater verliehen).
Die Eröffnung mit Ai in der ersten Folge war vielleicht nicht die cleverste Wahl, insbesondere weil sie direkt Idol Culture und Otakus vor den Kopf stößt und Männer nicht leiden kann. Ich bin mir ziemlich sicher, dass viele Zuschauer hier bereits abgeschaltet haben, dabei ist gerade ihre Vergangenheit in Episode 3 exzellent inszeniert. Leider würde ich sagen, dass Ai auch gleichzeitig der Charakter der Show ist, der sich am längsten nicht wesentlich weiterentwickelt, weil ihr "Arc" bereits am Anfang der Show war (ok, ihre Freundschaft mit Sarasa kann man auch als Entwicklung sehen). Hier kann man spekulieren, ob diese "Problematik" schnell aus dem Weg geräumt werden musste, weil der Manga ja erst in einem Seinen Magazin veröffentlicht wurde (und dort das Publikum vermutlich keinen männerhassenden Hauptchar sehen will^^), bevor er dann später zu einer Shoujo Zeitschrift wechselte.
Dennoch war Ais Interpretation ihrer Beziehung zu Sarasa dann sehr interessant und eine weitere Sache, die mich überrascht hat: Die Show hat keine (offensichtlich) lesbischen Charaktere. Tatsächlich wird sogar deutlich gemacht, dass viele vom Hauptcast auf Jungs stehen. Vielleicht Vorliebe der Autorin, vielleicht ist es besser für ein Shoujo Magazin geeignet, oder es ging darum, dass man das Takarazuka Revue nicht als Theatertruppe voller Lesben verkauft? Es würde mich aber schon sehr wundern, wenn das *nie* in einem Arc zur Sprache kommt. Da die Veröffentlichung vom Manga erst vor kurzem im Westen begonnen hat (Band 2 kommt Morgen raus), ist das für mich nicht einschätzbar.
Das alles ergänzt mit einem tollen OST, charmantem Humor inklusive einiger cleverer (und manchmal stumpfer^^) Referenzen und einer passenden Inszenierung (ich kann leider nicht sagen guten, weil es dafür später zu viele Standbilder gibt; aber die Szenen, die eine gute Inszenierung brauchen, haben diese auch gekriegt) sorgen dafür, dass das hier mein Anime des Sommers 2021 war. Jetzt heißts dann wohl warten darauf, dass der Manga hier irgendwann mal aufholt. Und das ist auch nötig, denn man kann die 13 Episoden mal wieder nur als einen Auftakt ansehen: Alle Charaktere und deren Probleme wurden behandelt (sogar in Folge 13 noch), die Strukturen der Takarazuka Revue wurden gezeigt und einige von ihnen sind jetzt kurz vorm ersten Auftritt.
Aquatope geht ja in der nächsten Season noch weiter. Der Untertitel der Show ist "The two girls met in the ruins of [a] damaged dream" und das Thema der ersten Hälfte war das Loslassen des Traumes, damit man sein Leben weitergestalten kann. Nicht unähnlich zu anderen P.A. Works SoL Shows findet auch hier in der 12. Episode ein Bruch statt. Das Gama Gama Aquarium wurde geschlossen, was nicht überraschend ist. Die Serie hat das Gefühl der Nostalgie bei der Schließung gut eingefangen, und irgendwie kamen einem die Gänge des Aquariums nach 12 Episoden schon bekannt vor. Trotz der Leichtigkeit vieler Episoden schwingt immer eine Melancholie mit. Kukuru hat teilweise sehr kindische Aktionen gemacht und man hat ihre Verzweiflung gemerkt. Was ich besonders stark fand, war, dass die magischen Illusionen, die man in Gama Gama haben konnte, nicht benutzt wurden um das Aquarium zu retten - obwohl das sogar als möglicher Plotpunkt aufgebaut wurde. Aber Kai hat die richtige Entscheidung getroffen und Kukuru nicht in ihre Fantasien gespielt.
Stattdessen endet die erste Hälfte darauf, dass Kukuru erfährt, dass ihre Zwillingsschwester bei der Geburt gestorben war, was ihr den Mut gibt, ihr Leben wieder hinzubiegen - immerhin lebt sie für zwei.
Die Beziehung der beiden ist auf einer platonischen Ebene und Kukuru sieht Fuuka als ihre "große Schwester" an, was ebenfalls gut zu dem Motif passt, was im Spoiler steht. Es wird jetzt interessant, inwiefern sich die Wege der Charaktere nach den Sommerferien wieder kreuzen werden, oder ob es sogar einen Timeskip gibt.
Zumindest das Ending werde ich vermissen, wenn es dann ein neues gibt.