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Thema: Vampires Dawn 3 - Vollversion

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Marlex hat VD2 damals tatsächlich als Dungeon Crawler bezeichnet, was ich aber etwas gewagt finde, da es dort eigentlich gar nicht so viele Dungeons gab und man eigentlich viel mehr Zeit in Städten oder der Oberwelt verbracht hat. Wenn man Dungeon Crawler hauptsächlich über einen Schwerpunkt auf Kämpfen und Looten definiert, passt das vielleicht eher; aber selbst dafür war VD2 zu facettenreich. Man darf nicht vergessen, dass es in VD2 einen nicht unerheblichen Strategieteil gab. Den konnte man zwar durch "exploiten" schnell hinter sich bringen (bevor man Level 10 erreicht nicht mit der Story voranschreiten oder kämpfen, sondern alles Geld in Söldner stecken und alle feindlichen Burgen direkt zu Spielbeginn erobern), zumindest bei bei normaler Spielweise zog er sich aber durch das klassische Spiel.

    VD3 ist wieder mehr auf die Rollenspielaspekte reduziert. Ich persönlich finde, das Spiel kommt hier wirklich zu schlecht weg.

    Es ist ein klassisches 2D-Retro-Rollenspiel. Zugegeben, es nähert sich bestimmten sensiblen Themen auf eine eher unsensible oder besser gesagt nicht besonders intelligente, durchdachte Art. Diese Aspekte stehen aber nicht im Zentrum des Spiels. Im wesentlichen wird hier eine Geschichte weiter erzählt, die vor 20 Jahren mit einem Freeware-Spiel begann. Das gute alte VD1 hatte seine Macken, genauso wie der Nachfolger, aber es hatte eben auch seine Fans.
    Für genau diese Fans ist auch VD3. Gameplaytechnisch und vom ganzen Spielaufbau her finde ich VD3 deutlich besser als die Vorgänger. Kein 4 stündiger öder Spielanfang mehr, wesentlich weniger Grinding, kaum mehr ohne-Anhaltspunkt-jedes-Regal-abgrasen. Klar, seit VD2 hat sich in der Spieleentwicklung vieles getan und VD2 ignoriert vieles davon. Ja, inhaltlich wirkt es ein wenig aus der Zeit gefallen. Aber es macht rein vom Spielerischen her durchaus Spaß und korrigiert die größten Schnitzer der Vorgänger. Und für mich, zwar kein Fan, aber durchaus wohlwollend an der Serie interessiert, ist das Spiel durchaus charmant. Im Prinzip ist es ein Spiel, wie man es auch 2005 gemacht hätte - mit allen Ecken und Kanten. Aber ist das wirklich illegititm?

  2. #2
    Zitat Zitat
    Marlex hat VD2 damals tatsächlich als Dungeon Crawler bezeichnet, was ich aber etwas gewagt finde, da es dort eigentlich gar nicht so viele Dungeons gab und man eigentlich viel mehr Zeit in Städten oder der Oberwelt verbracht hat.
    Das sehe ich ja auch so. Ein Dungeoncrawler ist für mich z. B. Diablo. Bei dem Spiel reicht ein Bierdeckel für die Narrative und es gibt keine offene Welt. Gut so, das würde nur ablenken. Wenn du aber eine Handlung hast und/oder eine offene Welt, dann passt mMn wieder eine gigantische Gegnerzahl samt Level-Voraussetzungen nicht.

    Zitat Zitat
    Im Prinzip ist es ein Spiel, wie man es auch 2005 gemacht hätte - mit allen Ecken und Kanten. Aber ist das wirklich illegititm?
    Das nicht, aber ein Grund zur Kritik. Die ausufernden Diskussionen sind natürlich der Bekanntheit geschuldet, aber ich würde die Kritikpunkte auch bei jedem anderen Makerspiel anbringen. Doch die meisten Makerspiele, die ich in den letzten Jahren gespielt hab, haben ein erheblich besseres Gameplay als VD 2 (und vermutlich auch VD 3, wenn ich die Berichte richtig deute).

  3. #3
    Es ist ja auch nicht verwunderlich, dass bei den neueren Games das gameplay besser wird. Die Leute haben inzwischen genug Inspiration aus verschiedenen Quellen sammeln können um gutes Gameplay entwickeln zu können. Inspiration aus einem großen Pol von Spielen als auch Tutorials die erklären wie man was in einem maker game verankern kann. Hinzu kommt technischer "Fortschritt" der neuen Maker als auch die neuen Möglichkeiten die immer dazu kamen (zv beim XP konnte man doch leichte programmiersprache verwenden oder so!? ... kann mich da jetzt nicht so gut ausdrücken).
    ich für meinen teil empfinde es so als ob sich die reihe halt echt nicht groß entwickelt hat, minimalst vielleicht. gründe sind halt wie schonmal erwähnt zB. storytelling und mapping.

    zum gameplay kann ich nur sagen: der anfang bei der demo war nicht so schleppend wie beim ersten teil, aber auch nicht so toll. war mir immer noch zu langatmig. ansonsten wie früher auch: man weiß manchmal nicht wo man hin muss und verliert den roten faden irgendwie, ist dann in einem zu hohen gebiet und zack .... halt typisch VD, kann man mögen oder nicht. in einem kleinerem rahmen würde es mir besser gefallen.

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