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  1. #81

    Tokyo Mirage Sessions (Wii U)

    Dieses Spiel fand ich ursprünglich interessant, weil damit geworben wurde, dass hier Fire Emblem drinstecken würde, sonst wusste ich nicht viel darüber. Was ich dann bekam, war irgendein Idol-Kram mit quietschigen, dümmlichen Charakteren, NPCs, die nur Silhouetten haben, und unspektakuläre Dungeons. Habe das schnell wieder ausgemacht und erstmal nicht mehr angerührt. Irgendwie ist es dann in diesem Jahr so gekommen, dass ich mir dieses Spiel doch nochmal ansehen wollte.

    Auch diesmal fand ich den Einstieg nicht leicht, da mich sehr viel hieran nicht anspricht: Schon zigmal gezeigte Ecken in Tokyo, Idol-Kram, Schüler … schauder. Die Handlung macht auch nicht wahnsinnig viel her, sondern ist eher Mittel zu Zweck, dient teilweise dazu, neue Charaktere einzuführen. Obwohl ich mit all diesem Kram nichts anfangen kann, konnte ich die Handlung und Charaktere aber doch eher als Beiwerk des Restspiels betrachten: Spielerisch ist Tokyo Mirage deutlich interessanter und weiß auch zu unterhalten. Zuerst mal bietet das Kampfsystem einige Elemente aus SMT, was nicht meine Reihe ist, hat diese aber aufgepeppt, so dass es Spaß macht. Die Kämpfe verlaufen, wenn man sich das Update gezogen hat, auch einigermaßen zügig, wobei es recht viele Animationen gibt. Ansonsten wirkt das KS bunt und schräg, was in Ordnung ist. Manche Charaktere sehen in ihrem „Kampfanzug“ ziemlich lächerlich aus.

    Die Art, wie man seine Waffen und Fähigkeiten aufrüstet, ist eng mit den Kämpfen verbunden und funktioniert recht gut. Ich fand es nur etwas zäh, wenn man mal wieder alle Charaktere durchklicken musste, weil jeder irgendetwas zu lernen hatte. Die optionalen Dungeons sind uninteressant, aber für den Spielkomfort eine sinnvolle Sache – ich jedenfalls mag so etwas.
    Die richtigen Dungeons sind dagegen durchwachsen: Immerhin werden sie nicht zufällig generiert, was schon mal gut ist. Sie sehen aber mehr oder weniger langweilig aus und in manchen gibt es Elemente, die schlichtweg nerven (das erste Dungeon ist komplett unübersichtlich). In anderen gibt es dagegen Rätsel, die gut funktionieren und dafür sorgen, dass die Dungeons nicht komplett hirnbefreit sind. Ich war da ja etwas zwiegespalten, denn einerseits sind die Dungeons modern-lieblos, andererseits wurden gute Elemente wie Rätsel beibehalten.

    Es gibt außerdem noch Nebengeschichten zu den Charakteren, die man schnell erledigen kann, weshalb ich sie mir angesehen habe. Inhaltlich fand ich sie oft etwas dämlich, weil die Grundthematik des Spiels (Showbusiness) oder exzentrische Eigenarten der Charaktere darin ziemlich totgeritten werden. Zwischendurch muss man auch nochmal ein Dungeon besuchen, das man schon lange kennt und nicht allzu gut fand.

    Fire Emblem ist hier übrigens kaum vorhanden, abgesehen von der Siegesfanfare und der Art, wie Statuspunkte vergeben werden. Damit dann zu werben, finde ich etwas abgedroschen.

    Wieso meine Wertung trotz all dieser Sachen, die mir nicht besonders gefallen haben, gut ausfällt? Das Spielprinzip ist, wenn man erstmal reingefunden hat, motivierend. Man levelt einigermaßen schnell, hat gute Komfortfunktionen, das Kampfsystem geht leicht von der Hand und macht Laune. Wenn es so etwas noch einmal gibt, fände ich eine andere Thematik aber besser. Motiviert hat mich außerdem dieses Episodenformat, in dem die Handlung abläuft … irgendwie ist man dadurch schnell bei „noch ein bisschen“…

    Spielzeit: 28,5 Std.
    Insgesamt: 7,5/10
    Wer braucht Photobucket? Kein Schwein!
    Libenter homies id, quod volunt, credunt.
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  2. #82
    In einem Artikel habe ich mal gelesen, dass damals bei der Enthüllung der Wii U nur die Idee des Crossovers feststand, allerdings keinerlei konkrete Inhalte und Spielkonzepte. Irgendwann ist es dann zu dem geworden was wir bekommen haben, von Fire Emblem war nicht mehr viel zu spüren. Vielleicht haben sie es auch deswegen nur noch "#FE" statt "#Fire Emblem" genannt.

  3. #83
    Interessant, das wusste ich noch nicht. Ja, das kann sicher so gewesen sein ... generell fände ich ja mal einen Überblick spannend, wie sehr sich erste Spielkonzepte vom finalen Produkt unterscheiden.
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  4. #84

    Ys IX – Monstrum Nox (PS4)

    Der Vorgänger hat mir gut gefallen, allerdings merkte ich schon bei der ersten Ankündigung dieses Spiels, dass es mich nicht zu 100% ansprach. Alles sah etwas kahl und uninteressant und irgendwo wurde auch noch mit einer „geilen, frei begehbaren Welt“ geworben (was sich als Marketinglüge herausgestellt hat und gut ist).

    Ich hatte mir Ys IX ca. im März zusammen mit Atelier Ryza 2 gekauft und erstmal doch nicht angerührt. Ryza 2 war nicht übel, stellte sich aber als deutlich schlechter als der Vorgänger heraus und die ersten Stunden Ys IX, die ich danach gespielt habe, haben mich auch erstmal nicht dazu gebracht, weiterzuspielen. Einige Kommentare hier im Forum bestätigten ja, dass der Nachfolger … na ja, „biederer“ ist.

    Letztendlich wollte ich es aber doch nicht liegenlassen und habe mich einfach mal durchgebissen … und siehe da: Ab Kapitel 3 (oder meinetwegen danach) wird es deutlich interessanter. Man kann sogar sagen, dass Ys IX immer besser wird, je mehr man spielt. Die Charaktere werden, obwohl sie so klischeehaft sind, wie erwartet, nach und nach besser bzw. recht sympathisch; es gab keinen in der Gruppe, den ich überhaupt nicht abkonnte. Ich hatte außerdem meinen Spaß an Credo – der Typ ist ungefähr so ein Troll wie Jade aus Tales of the Abyss und wie der auch irgendwie intelligenter als die restliche Gruppe. Einige Szenen mit ihm mochte ich sehr.
    Die Handlung fängt auch relativ seicht an, wird dann aber wirklich gut. In Ys VIII wurde die Handlung ja auch schon mit einer interessanten Hintergrundgeschichte verbunden und das wird hier genauso gemacht. Eshat mir Spaß gemacht, immer wieder weitere Details aufzudecken bzw. präsentiert zu bekommen, die ein stimmiges Gesamtbild ergaben. Wer dieser Handlung etwas Zeit gibt, wird nicht enttäuscht und bekommt sogar ein wenig Drama gemischt mit historischen Verstrickungen in dieser Stadt.

    Das Kampfsystem ist so solide wie sonst auch und auch die neuen Funktionen zur Erkundung (Gleiten, Klettern…) machen Spaß, wenn man sich erstmal an sie gewöhnt und gemerkt hat, wozu man sie insgesamt gebrauchen kann. Die Erkundung ist dabei relativ linear, weil die Spielareale nach und nach freigeschaltet wurden, und das fand ich, wie ja oben schon geschrieben, gut. Auch die Nebenmissionen kann man gut spielen; manche davon sind aufwändiger (und irgendwie dann doch nicht wirklich optional), der Rest aber auch ok. Diese Abschnitte, in denen man seinen Kristall vor Gegnern verteidigen muss, empfand ich dagegen als sehr aufgesetzt, ungefährt so wie die vergleichbaren Teile im Vorgänger. Besser fand ich die Abschnitte, für die man diese roten Kugeln sammeln musste, aber auch die reißen einen komisch aus dem Spielfluss.

    Die Welt selbst sieht jetzt nicht so interessant aus – es ist eben eine Stadt, die sich dadurch auszeichnet, einen großen Knast zu beherbergen, den man später auch noch erkundet. Man gewöhnt sich aber daran, ist schon ok. So interessant wie im Vorgänger wird es hier in dieser Hinsicht nicht. Auch musikalisch ist mir leider nicht mehr viel in Erinnerung geblieben, obwohl es Stücke gibt, die gut sind (mein genereller Eindruck ist, dass Falcom in letzter Zeit keine großen, epischen Klopper mehr raushaut).

    So insgesamt betrachtet bin ich froh, dass ich drangeblieben und Ys IX eine Chance gegeben habe. Es ist ein guter Ableger der Reihe, der viele Entwicklungen, die die Reihe mitgemacht wird, beibehält und ein paar neue Dinge hinzufügt. Ich hoffe, die Reihe wird sich in nächster Zeit nicht zu sehr verändern, denn so gefällt sie mir gut. Auffällig finde ich hier, dass die Ys-Spiele untereinander deutlich abwechslungsreicher sind als die Trails-Spiele, bei denen sich Falcom ja nur noch selbst kopiert. Spaßiges Spielprinzip, nette Charaktere, später tolle Handlung – Daumen hoch.

    Spielzeit: 27 Std.
    Insgesamt: 9/10

  5. #85
    Zu Arise: Was die Skits angeht, da hast Du nen guten Punkt aufgegriffen (den ich unterschätzt hatte). Die Skits in Berseria waren auch schon von einem ähnlichen Schlag wie die von Arise, dass sie wie billigere Cutscenes genutzt wurden.
    Bei Zestiria sehe ich das aber nicht. Das hatte sogar eine recht hohe Zahl an ordentlichen Cutscenes in der die Story erzählt wurde (und viele Anime Sequenzen) und gar nicht so~ viele Skits, die als Cutscene-Ersatz dienten. Man merkt Berseria durchaus an, dass es stärker auf Sparflamme gekocht wurde. Ich würde sagen, dass Arise weniger ne Entschuldigung hat - immerhin hat das Budget ja anscheinend für ein 2. Opening gereicht *g*

    Ansonsten scheinen sich zumindest einige unserer Eindrücke zu decken, wobei Du bestimmte Sachen positiver zu gewichten scheinst (z.B. die Story). Die alten Schreiber hätten es vermutlich besser gemacht, wobei Tales für mich öfter Probleme hatte, den "Impact" der Handlung so richtig durchzuhauen. Also von der Inszenierung haben sie es oft nicht so (da spreche ich nicht mal von der Grafik, sondern einfach auch vom Timing von Szenen, von der Logik der Szene, der musikalischen Untermalung, etc.).

    Bei den Kostümen kann ich Dir nur beipflichten: Sowas sollte man nicht unterstützen. Bamco ist ne unglaublich gierige Firma. Eine "Conspiracy Theory" ist ja, dass man gerade am Anfang die Schwierigkeit etwas hochgetrieben hat (und wenig Gold und CP hat), damit Leute eher bereit sind, sich die "Hilfen" im Shop zu kaufen. Es ist schon interessant, dass die Schwierigkeit nach dem zweiten (oder dritten) Lord deutlich einbricht. Ich führe das aber einfach mal auf schlechtes Balancing als Gier zurück. Ist ja in J-RPGs nicht selten, dass die Spiele tendenziell sogar einfacher werden, je mehr Optionen man zur Verfügung hat, außer Entwickler achten da wirklich drauf.

    Dein Threadtitel passt ja auch perfekt auf Alphen
    Geändert von Sylverthas (30.12.2021 um 10:37 Uhr)
    Sylverthas' Second Devolution (RPG-Challenge 20xx): Tales of Zestiria; Tales of Arise; Omori; Scarlet Nexus; Ys VI; Code Vein; Landstalker; AI - Somnium Files; Zanki Zero


  6. #86
    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Zu Arise: Was die Skits angeht, da hast Du nen guten Punkt aufgegriffen (den ich unterschätzt hatte). Die Skits in Berseria waren auch schon von einem ähnlichen Schlag wie die von Arise, dass sie wie billigere Cutscenes genutzt wurden.
    Bei Zestiria sehe ich das aber nicht. Das hatte sogar eine recht hohe Zahl an ordentlichen Cutscenes in der die Story erzählt wurde (und viele Anime Sequenzen) und gar nicht so~ viele Skits, die als Cutscene-Ersatz dienten. Man merkt Berseria durchaus an, dass es stärker auf Sparflamme gekocht wurde. Ich würde sagen, dass Arise weniger ne Entschuldigung hat - immerhin hat das Budget ja anscheinend für ein 2. Opening gereicht *g*
    Da könntest du recht haben, Zestiria und Berseria sind für mich wirklich ein wenig zusammenhängender Einheitsbrei, es mag sein, dass da da mal was durcheinanderwerfe. Grundsätzlich ist es so, dass ich Berseria ziemlich mittelmäßig und billig wirkend fand, Zestiria fand ich einfach nur schlecht. Vom Budget her würde ich vermuten, dass in Zestiria mehr steckte.

    Zitat Zitat
    Ansonsten scheinen sich zumindest einige unserer Eindrücke zu decken, wobei Du bestimmte Sachen positiver zu gewichten scheinst (z.B. die Story). Die alten Schreiber hätten es vermutlich besser gemacht, wobei Tales für mich öfter Probleme hatte, den "Impact" der Handlung so richtig durchzuhauen. Also von der Inszenierung haben sie es oft nicht so (da spreche ich nicht mal von der Grafik, sondern einfach auch vom Timing von Szenen, von der Logik der Szene, der musikalischen Untermalung, etc.).
    Was Drehbuchschreiber usw. angeht, bin ich da ehrlich gesagt nicht so drin, könnte nicht sagen, ab wann andere Leute damit beschäftigt waren. Ich würde sagen, dass die Handlungen bis inkl. Abyss besser waren und danach ging es deutlich stärker auf diese Klischee- und Freundschafts-Schiene. Ich würde Ost-RPGs aber leider sowieso nicht als die Spiele bezeichnen, die häufig eine tolle Handlung haben (irgendwie traurig, aber letztendlich werden doch sehr häufig Klischees reproduziert und Handlungen neu aufgewärmt, die schon beim ersten Mal nicht besonders gut waren). Mag sein, dass ich als Vielleser etas pingeliger bin, was das angeht.

    Du hast ja echt eine Menge dazu geschrieben, das muss ich mir später auch noch ansehen.

    Zitat Zitat
    Bei den Kostümen kann ich Dir nur beipflichten: Sowas sollte man nicht unterstützen. Bamco ist ne unglaublich gierige Firma. Eine "Conspiracy Theory" ist ja, dass man gerade am Anfang die Schwierigkeit etwas hochgetrieben hat (und wenig Gold und CP hat), damit Leute eher bereit sind, sich die "Hilfen" im Shop zu kaufen. Es ist schon interessant, dass die Schwierigkeit nach dem zweiten (oder dritten) Lord deutlich einbricht. Ich führe das aber einfach mal auf schlechtes Balancing als Gier zurück. Ist ja in J-RPGs nicht selten, dass die Spiele tendenziell sogar einfacher werden, je mehr Optionen man zur Verfügung hat, außer Entwickler achten da wirklich drauf.
    Leider scheint es genug Leute zu geben, die so etwas kaufen, wieso auch immer. Dass Spiele leichter werden, würde ich aber auch auf andere Genres übertragen (in Resident Evil finde ich es z.B. sehr auffällig). In Arise habe ich einfach irgendwann auf den leichten Schwierigkeitsgrad umgeschaltet, weil mir die Gegner zu viele HP hatten, das war kein Verlust.

    Zitat Zitat
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  7. #87

    Persona 3 FES (PS2)

    Persona 3 habe ich vor einigen Jahren gekauft, weil mich all die positiven Kommentare, die man dazu las, neugierig gemacht hatten. Ich bin allerdings nur ca. 10 Std. weit gekommen, weil mich das Spielprinzip hinterher etwas anödete, obwohl ich bis dahin noch kein Spiel gespielt hatte, das einen Aufbau wie P3 hat. Vor allem das langsame Leveln und dass man ewig brauchte, um mit brauchbarem Level aus einem Dungeon zu bekommen, störte mich sehr. Persona 4 habe ich einige Jahre später gespielt und fand etwas etwas ansprechender, wegen der zufällig generierten Dungeons und vielen Füllmomenten aber auch nicht ultimativ. Immerhin die Interaktion zwischen den Charakteren fand ich netter. Noch einige Jahre später habe ich Persona 5 gespielt und fand die Entwicklung, die die Reihe durchgemacht hatte, toll. Irgendwie wollte ich danach auch P3 nochmal eine Chance geben, aber auch das klappte wieder nicht. Nun habe ich diese Challenge und … äh, ein Gimmick mal zum Anlass genommen, es endlich durchzuspielen.

    Was mich auch während dieses Durchgang wieder extrem störte war, dass Leveln einerseits notwendig ist, normale Gegner aber andererseits so gut wie keine EXP abwerfen. Das wird nach einigen Stunden extrem zäh und zumindest für mich ist es ein absoluter Motivationskiller. Zufällig habe ich in einer Kiste eine alte, komplett unangerührte Cheat-CD gefunden und festgestellt, dass ich mir damit nach Kämpfen mehrfache EXP geben lassen kann. Geil!
    So, jetzt hab ich mich geoutet, muss aber sagen, dass ich die Erfahrung im Nachhinein positiv beurteile. Ohne diese CD hätte ich P3 sicher nicht durchgespielt und so spielte es sich deutlich netter. Kämpfe fühlten sich sinnvoller an, ich bin zwischendurch aber auch einigen ausgewichen, um nicht zu überleveln und habe dadurch bei Endgegnern auch mal einen drübergebraten bekommen. Na, ja, war schon in Ordnung. Außerdem hängt man so nicht stundenlang im selben Dungeon ab.

    Nachdem ich dieses Problem erledigt hatte, sind mir leider noch einige, weitere aufgefallen: Ich fand die Geschichte des Spiels schlichtweg nicht spannend. Die Charaktere sind uninteressant bzw. teilweise zu überzeichnet; v.a. die Antagonisten fand ich schlimm. Die NPCs, zu denen man Verbindungen aufbauen kann, haben mich auch nicht umgehauen, wobei ich aber z.B. das Rentnerpaar ganz nett fand. Leider entwickelt sich die Geschichte auch nicht so, dass sie mich irgendwie abgeholt hätte; sie war mich zu … teeniebelastet und, obwohl ich die Idee mit Tartarus nett fand, auch zu klischeehaft. Das große Thema des Spiels bestand auch überwiegend aus pseudophilosophischem Blabla.

    Wo wir bei „Blabla“ sind: Ein wichtiges Mustikstück hat als Text „nanananana“; umgehauen hat mich die Musik auch nicht, sondern eher genervt, weil sie nicht sehr vielseitig ist. Wahrscheinlich hat Meguro da noch geübt.

    Das Kampfsystem sieht dagegen erstmal solide aus, ein großes Ärgernis daran ist aber, dass man nur seinen eigenen Charakter steuern kann, während die anderen selbständig agieren. Das fand ich blöd bzw. habe den Sinn dahinter nicht verstanden, zumal es hin und wieder zu Situationen führte, in denen ich einem Gegner HP angezogen habe und ein Gruppenmitglied den Gegner direkt wieder geheilt hat, weil der ein bestimmtes Element absorbierte – mehrmals. Tartarus ist als Dungeon auf den ersten Blick noch interessant, wird aber, im Hinblick darauf, dass es 200+ zufallsgenerierte Etagen hat, irgendwann zäh, zumal die Etagen sich nicht großartig unterscheiden. Der starke Gegner, der einem auflauert, kommt ja leider auch nicht gerade häufig und dann haut man lieber ab. Ich bin durch einige Etagen einfach durchgelaufen, weil ich keine Lust mehr hatte.

    Die Erweiterung, „The Answer“, mag für Leute, die das Hauptspiel gut fanden, vielleicht eine nette Ergänzung sein, macht aber vieles nochmal gleich. Sie ist etwas schwerer und die Handlung, gerade kurz vor Schluss, etwas schwachsinniger, generell kürzer. Das kann man als Zusatz noch spielen, zumal P3 etwas merkwürdig aufhörte.

    Insgesamt war es ja mein Ziel, P3 nach zig Jahren mal endlich abzuschließen, und dass das geklappt hat, ist für mich ein gutes Ergebnis. Besonderen Spaß gemacht hat es mir aber nicht; möglicherweise gehöre ich, da ich auch P4 nur ok fand und keine zufallsgenerierten Dungeons mag, auch einfach nicht zur Zielgruppe bzw. fand den Unterschied zu P5 zu groß. Sollte das hier mal modernisiert erscheinen, würde ich aber wahrscheinlich nochmal einen Blick wagen.

    Spielzeit: 36,5 Std.
    Insgesamt: 5,5/10

  8. #88

    Suikoden V (PS2)

    Und noch ein PS2-Spiel zum Jahresende; in diesem Jahr habe ich einige der alten Spiele geschafft, die ich immer mal durchspielen wollte. Suikoden 5 hatte ich mir irgendwann, nachdem es in Europa erschienen ist, gekauft und lt. altem Spielstand 55 Stunden reingesteckt, bin bis zum Endgegner gekommen, hatte aber nicht alle Charaktere gefunden. Aus irgendeinem Grund habe ich den Endgegner aber nicht besiegt (habe früher häufiger an der Stelle abgebrochen) und hatte immer mal vor, es noch durchzuspielen, da ich das Spiel als ziemlich gut in Erinnerung hatte. Nachdem ich Mitte des Jahres 20 Stunden gespielt hatte, habe ich letztens nochmal einige längere Sitzungen eingelegt.

    Hat mir Suikoden 5 denn noch gefallen? Ja, definitiv, allerdings sind mir diesmal auch einige Dinge aufgefallen, die mir jetzt nicht mehr zu 100% zugesagt haben. Die Handlung fand ich wieder gut und mochte vor allem die Abschnitte mit längeren Sequenzen, denn die wurden gut inszensiert und sind atmosphärisch und spannend. Die Charaktere, die eine Rolle spielen, sind ebenfalls ganz nett und nicht zu klischeehaft. Ich mochte damals Lyon recht gern und fand sie auch diesmal wieder recht nett, wenn auch etwas naiv. Viele andere Charaktere, die für die Handlung nicht so wichtig sind, werden dagegen nicht gut eingeführt bzw. spielen hinterher nie wieder eine Rolle. Vor allem bei Charakteren, die anfangs einen größeren Auftritt hatten, fand ich das nicht gut gelöst.
    Gut gefällt mir an all dem hier aber, dass die Handlung einige Wendungen hat, sich nicht mit dämlichen Teeniegeschichten abgibt, sondern überwiegend politische Verwicklungen zeigt. Schade nur, dass Falena angeblich ein Matriarchat sein soll, die Entwickler aber trotzdem an mehreren Stellen Sexismus eingebaut haben (u.a. mehrere Sprüche über vermeintlich schwächliche Mädchen und ein Dorf, zu dem Frauen keinen Zugang haben, was mal eben so unhinterfragt präsentiert wird).

    Das rundenbasierte Kampfsystem fand ich ok, allerdings fiel mir auf, dass es sehr kleinschrittig funktioniert: Erstmal wählt man aus, dass man kämpfen will, dann für den der 6 Charaktere ein Kommando und dann muss das nochmal bestätigt werden. Das fand ich lästig und habe, da das Spiel gerade im späteren Verlauf nicht besonders schwer ist, gerne mal die Auto-Funktion gewählt. Auch sonstige Menüs steuern sich sehr träge, was u.a. beim Auswählen und ausrüsten von Charakteren nervig ist. Auch das Aufrüsten von Fähigkeiten ist sehr langwierig, zumal man Fähigkeiten und Waffen von neuen Charakteren jeweils von 0 aus ausbauen muss.
    Die Schlachten fand ich früher gut und halte sie auch jetzt noch für eine nette Abwechslung, allerdings hat mich daran gestört, dass sie sich sehr hektisch spielen und man öfter keine Zeit hat, eine andere Einheit auszuwählen, da einem schon wieder ein Kampf zwischen zwei ganz anderen Einheiten gezeigt wird. Um wirklich taktisch spielen zu können, hätte hier eine Pausenfunktion geholfen, die man nutzen kann, um seine Einheiten mal in Ruhe zu befehligen. V.a. eine Verteidigungs-Mission fiel mir negativ auf, weil die einfach nur ein großes Durcheinander war und ich sie wg. dieses Durcheinanders einige Male neu anfangen musste.

    Auch die Dungeons sind nicht das Nonplusultra, sondern erinnern sehr an Dungeons in neueren Spielen: schlauchig, uninteressant, rudimentäre Rätsel. In diesem Fall kommen auch noch sehr viele Zufallskämpfe dazu, die sehr nerven können. Ich hatte erst später im Netz gelesen, dass man mit Jeane immerhin schwache Gegner vermeiden kann … na, ja. Vor dem letzten Gegner gab es dafür ein Dungeon, das mich sehr angesprochen hat, weil ich so etwas einfach mag: Man musste mit drei Gruppen hindurchgehen, die sich gegenseitig den Weg freimachen mussten. Witzigerweise konnte ich mich daran gar nicht mehr erinnern und hatte den Raum vor dem letzten Gegner auch komplett anders in Erinnerung (irgendwas mit Treppen, die man hochgehen musste … da war ich wohl gedanklich in einem anderen Spiel), weshalb ich mit der schlechtesten Gruppe aller Zeiten in diesen Kampf getapst bin. Glücklicherweise waren meine Level ok und das Spiel ja generell nicht so schwer, sonst hätte ich es wohl mit dieser Gruppe, keinen Heilitems (habe ich so gut wie nie genutzt) und nur einer Handvoll Heilzaubern nicht geschafft.

    Sehr gefallen hat mir das Rekrutieren der Charaktere, denn es ist motivierend und schön zu sehen, wie sich das Schloss nach und nach füllt. Die Zeitspannen, in denen man Charaktere aufgabeln muss, fand ich allerdings eher happig und bin mir ziemlich sicher, dass ich einige ohne Lösung (hatte so eine Charakterübersicht neben mir liegen) nicht gefunden hätte. Die Charaktere sind vielseitig und unterschiedlich nützlich und manche davon eröffen einem nette Funktionen im Schloss. Letzteres wird im Laufe des Spiels immer größer und ist als Hauptquartier einerseits praktisch, aber auch interessant zu erkunden.

    Die Welt ist dabei überschaubar, bietet mehrere, unterschiedliche Städte und eher wenige Dungeons, was ungewöhnlich, hier aber passend ist. Sol-Falena und Stormfist waren mir zu unübersichtlich, der Rest passte gut. NPCs gibt es reichlich und sie sind zum Glück keine Statisten, die man nicht ansprechen kann, sondern haben jeweils unterschiedliche Dinge zu sagen.

    Musikalisch ist Suikoden eine sehr gemischte Packung; viele Stücke sind uninteressant, andere ganz nett. Graphisch fand ich das Spiel ansprechend, auch wenn manche Charaktere besser, manche wie schnell zusammengeklickt aussehen. Die Dungeons sind sehr uninteressant, Städte sehen dagegen gut aus.

    Insgesamt gibt es einige Dinge an Suikoden 5, die nicht zu 100% gut sind, die spannende , politische Handlung und das Rekrutierungssystem mit seiner Vielzahl von Charakteren sowie die gut gestaltete Welt wissen aber immer noch gut zu unterhalten. Die Spielzeit ist auch mehr als angemessen (wobei ich mich frage, was ich damals innerhal von 55 Std. gemacht habe).

    Spielzeit: 46 Std.
    Insgesamt: 8,5/10

  9. #89
    Zitat Zitat von Winyett Grayanus Beitrag anzeigen
    Die Schlachten [...] dass sie sich sehr hektisch spielen und man öfter keine Zeit hat, eine andere Einheit auszuwählen, da einem schon wieder ein Kampf zwischen zwei ganz anderen Einheiten gezeigt wird.
    OH JA! OH JA! Die Schlachten sind auch definitiv einer meiner Hauptkritikpunkte an Suikoden V. Ich hab's doch nicht so mit Hektik...

    Beim Rekrutieren war ich ehrlich gesagt froh, dass ich ein Guide-Spieler bin, denn ich hätte nie alle allein gefunden. Aber selbst mit Lösung war ich mir bei manchen Leuten (u. a. Killey) absolut nicht sicher, ob ich das richtige Zeitfenster erwischt hatte und hab mit mehreren Speicherständen in der Hinterhand aufs Beste gehofft.
    BITE ME, ALIEN BOY!

    Spiele gerade: Radiant Historia, Tales of Graces f
    Zuletzt gespielt: Wild Arms 2, Star Stealing Prince, E.V.O. - The Theory of Evolution
    Best games ever: Paper Mario: The Origami King, Tales of the Abyss / Vesperia / Symphonia / Legendia, Professor Layton vs. Phoenix Wright: Ace Attorney, Zelda - Skyward Sword / Ocarina of Time / The Minish Cap, Kingdom Hearts 2, Dragon Quest VIII & XI, Okami, Ace Attorney-Reihe, Ghost Trick, Shadow Hearts - Covenant, Suikoden Tierkreis, Final Fantasy 6, 7, 9 & 12

  10. #90
    Ja, 5 war für mich ein interessanter Fall. Ich mochte es inhaltlich sehr gern, und vor allem zunehmend (ein tolles Ende!), und obwohl ich spielerisch auch meinen Spaß hatte, hatte es viele teils seltsame Ecken und Kanten, die man sehr leicht hätte abschleifen können. Wenn sich noch irgendjemand bei Konami für Suikoden interessieren würde, würde es ernsthaft von einem guten Remake profitieren.

  11. #91
    Zitat Zitat von Winyett Grayanus Beitrag anzeigen
    Was Drehbuchschreiber usw. angeht, bin ich da ehrlich gesagt nicht so drin, könnte nicht sagen, ab wann andere Leute damit beschäftigt waren.
    Ah, das war auch eher darauf bezogen, dass Arise andere Schreiber hatte. Tatsächlich hat das Tales Team recht viele verschiedene Storywriter, was man denke ich auch merkt. Ich hab das folgende Sheet gefunden, aber nur wenige Namen mal kurz gechecked (die gepasst haben, aber kA ob das wirklich alles genau so stimmt). Und da kann man jetzt seinen Bias spielen lassen - z.B. wurde Arise mitgeschrieben von dem, der auch den letzten Akt von Vesperia verbrochen hat *g*
    Dass Symphonia und Abyss gleiche Schreiber haben fällt aber denke ich durchaus auf - gerade, was die Struktur mit dem Übereinanderstapeln von Plotfäden und Twists angeht. Ich finde es ein wenig wild, dass Destiny 2 anscheinend extrem viele Writer hatte? Kenne das Spiel nicht, daher hab ich keine Ahnung, ob sich das bemerkbar macht.

    Zitat Zitat
    Leider scheint es genug Leute zu geben, die so etwas kaufen, wieso auch immer. Dass Spiele leichter werden, würde ich aber auch auf andere Genres übertragen (in Resident Evil finde ich es z.B. sehr auffällig). In Arise habe ich einfach irgendwann auf den leichten Schwierigkeitsgrad umgeschaltet, weil mir die Gegner zu viele HP hatten, das war kein Verlust.
    Das stimmt, viele Games haben so ne umgedrehte Schwierigkeitskurve, besonders wenn man zu viel Ausrüstung ansammelt und die Optionen dann so hochgehen, dass Entwickler das nicht mehr unter Kontrolle kriegen. Metroidvanias sind da ja mit am härtesten.

    @Persona 3: Interessant, wie die Entwicklung rückwärts aussieht. Für mich war P3 der erste "new age" Persona Teil. Im Prinzip ist Deine Kritik durchaus auf den Punkt, auch wenn ich (wegen des früheren Releases) einige Dinge abschwächen würde. Also flach würde ich sagen, dass P4 eigentlich alles besser gemacht hat. Lediglich die düstere Atmosphäre von P3 fand ich interessanter als die ziemlich fröhliche von P4 (aber das ist einfach Geschmackssache).

    Beim Tartarus... oh Gott, wie ich diesen verdammten Turm gehasst habe. Endloses, monotones Grinden durch ein immer gleich aussehendes Scheißhaus. Und wehe... WEHE... ein Partymitglied war mal wieder so dumm und wirft nen Zauber, den die Gegner alle reflektieren, und ballert damit knallhart die eigene Gruppe weg, killt im besten Fall den MC und sorgt für ein wunderbares Game Over. So sieht Teamwork aus?

    Das hat dann die PSP Version behoben, wo man die gesamte Gruppe kontrollieren kann, aber diese hat gleichzeitig alle Orte auf ein Auswahlmenü reduziert. Dafür hat die nen weiblichen MC zur Auswahl - etwas, was die Reihe witzigerweise danach nicht mehr gemacht hat (wieso?^^°). In dem Sinne gibt es leider keine "definitive" Version von P3. Ich würde trotzdem die PSP Version vorziehen, auch, weil The Answer für mich einfach nur Zeitverschwendung ist, der finale Reveal nur dafür da, um Leute zu beruhigen, dass MC-kun nicht tot ist, aber er das Siegel aufrecht erhält.
    Eigentlich ist der Content auch daher nicht nötig, weil das Ende von P3 einfach ein richtig passender Abschluss war (auch von der Inszenierung!). Da war keine grindige, langweilige und belanglose "Fortsetzung" nötig.
    Geändert von Sylverthas (02.01.2022 um 15:14 Uhr)
    Sylverthas' Second Devolution (RPG-Challenge 20xx): Tales of Zestiria; Tales of Arise; Omori; Scarlet Nexus; Ys VI; Code Vein; Landstalker; AI - Somnium Files; Zanki Zero


  12. #92
    Bei Suikoden 5 kann ich mit einstimmen, dass ich die Echtzeit-Komponente bei den Schlachten nicht gut fand^^ Die Hektik fand ich dabei gar nicht so schlimm, aber dann diese ständigen Unterbrechungen. Vor allem wenn man dringend neue Befehle geben muss aber an einer anderen Stelle gerade ständig Einheiten aneinander geraten. Das ist einfach keine gute Kombination.

  13. #93
    Persona 3:
    Zitat Zitat von Winyett Grayanus
    Das Kampfsystem sieht dagegen erstmal solide aus, ein großes Ärgernis daran ist aber, dass man nur seinen eigenen Charakter steuern kann, während die anderen selbständig agieren. Das fand ich blöd bzw. habe den Sinn dahinter nicht verstanden, zumal es hin und wieder zu Situationen führte, in denen ich einem Gegner HP angezogen habe und ein Gruppenmitglied den Gegner direkt wieder geheilt hat, weil der ein bestimmtes Element absorbierte – mehrmals.
    Zitat Zitat von Sylverthas
    Und wehe... WEHE... ein Partymitglied war mal wieder so dumm und wirft nen Zauber, den die Gegner alle reflektieren, und ballert damit knallhart die eigene Gruppe weg, killt im besten Fall den MC und sorgt für ein wunderbares Game Over. So sieht Teamwork aus?
    Oh ich will auch meine Kriegsgeschichten beitragen. Z.B. der allerletzte Gegner keucht aus dem letzten Loch, hängt nur noch an einem Zipfelchen seiner Lebensenergie, ein Windhauch würde ausreichen um ihm den Rest zu geben... aber die KI entscheidet sich dazu, erst noch einmal die Stärke aller Charaktere zu buffen, was auch ordentlich MP frisst, welche ja eine "reichlich vorhandene Ressource" darstellen.

    Ich kann mich allerdings nicht erinnern dass man von normalen Gegnern zu wenig Erfahrung erhalten hätte, wurde da in der FES-Fassung etwas geändert? Ich habe das Hauptspiel in der normalen Fassung gespielt und in FES dann nur das Add-On (bezüglich dem ich mich Sylverthas Meinung anschließe^^).


    Suikoden 5:
    Zitat Zitat von Winyett Grayanus
    Die Schlachten fand ich früher gut und halte sie auch jetzt noch für eine nette Abwechslung, allerdings hat mich daran gestört, dass sie sich sehr hektisch spielen und man öfter keine Zeit hat, eine andere Einheit auszuwählen, da einem schon wieder ein Kampf zwischen zwei ganz anderen Einheiten gezeigt wird. Um wirklich taktisch spielen zu können, hätte hier eine Pausenfunktion geholfen, die man nutzen kann, um seine Einheiten mal in Ruhe zu befehligen. V.a. eine Verteidigungs-Mission fiel mir negativ auf, weil die einfach nur ein großes Durcheinander war und ich sie wg. dieses Durcheinanders einige Male neu anfangen musste.
    An den Schlachten hat mich immer etwas gestört, dass die Einheiten nach einem Scharmützel in eine zufällige Richtung abhauen. Es ist mir dadurch oft passiert, dass Truppen direkt in die nächste Gegnerformation gerannt sind, gegen die sie dann auch noch besonders anfällig waren. Ach und kam bei dir die Haubitze jemals zum Zug? Die bewegte sich immer so langsam dass die Schlachten bereits vorbei waren, ehe sie am Geschehen ankam.^^'

  14. #94
    Ich weiß noch als damals Suikoden V für 29,99 Euro auf'n Markt erschienen ist und ich mich nach dem sehr durchwachsenen Suikoden IV gefragt habe, warum???
    Am Ende wurde ich ca. 95 Std. prächtig unterhalten und zähle das Spiel zu meinen PS2 Favoriten.
    Die politische Handlung, der OST und das Rekrutieren neuer Partymitglieder ist mir dabei besonders gut in Erinnerung geblieben.
    Ist auch so ein Titel den ich gerne erneut zocken möchte, mir nur gefühlte 1.000 andere Games ständig zuvorkommen.

    Und zur Persona 3 Kritik... nein, ich kann meine Fanboy-Brille nicht abnehmen.
    Das Spiel wurde damals vorbestellt, die Arbeit hat sich an diesem Tag (es war ein Freitag) wie Kaugummi gezogen und dann ging über Wochen die Post ab mit diesem fetzigen JRPG.
    Der Tartarus war eine Herausforderung und keine Qual, der Hip-Hop OST besser als alles was die Reihe danach abgeliefert hat, das Kampfsystem cool und Story schön düster inklusive toller Truppe.
    Okaaay, es ist nicht perfekt.
    Damals nicht und heute erst Recht nicht.
    Trotzdem ist es mein liebstes Persona bisher, was ich Hauptsächlich auf die Story zurückführe.
    Würde mir außerdem für die Reihe etwas mehr Mut wünschen, denn besonders Persona 5 war für mich mehr eine Kopie der beiden Vorgänger.
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  15. #95
    Zitat Zitat von LittleChoco Beitrag anzeigen
    OH JA! OH JA! Die Schlachten sind auch definitiv einer meiner Hauptkritikpunkte an Suikoden V. Ich hab's doch nicht so mit Hektik...

    Beim Rekrutieren war ich ehrlich gesagt froh, dass ich ein Guide-Spieler bin, denn ich hätte nie alle allein gefunden. Aber selbst mit Lösung war ich mir bei manchen Leuten (u. a. Killey) absolut nicht sicher, ob ich das richtige Zeitfenster erwischt hatte und hab mit mehreren Speicherständen in der Hinterhand aufs Beste gehofft.
    Ich spiele eigentlich nicht gerne mit Lösung, finde es aber total frustrierend, wenn man sich einen Wolf suchen muss, um diese Charaktere zu finden. Ich bin mir ja auch ziemlich sicher, dass ich einige ohne die Übersicht nicht gefunden hätte ... keine Ahnung, was daran gut seins soll.

    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Ja, 5 war für mich ein interessanter Fall. Ich mochte es inhaltlich sehr gern, und vor allem zunehmend (ein tolles Ende!), und obwohl ich spielerisch auch meinen Spaß hatte, hatte es viele teils seltsame Ecken und Kanten, die man sehr leicht hätte abschleifen können. Wenn sich noch irgendjemand bei Konami für Suikoden interessieren würde, würde es ernsthaft von einem guten Remake profitieren.
    Es wäre doch generell toll, wenn die Reihe mal eine vollwertige Fortsetzung bekommen würde. Tierkreis habe ich hier noch liegen, würde das aber nicht zählen ... so ein PS4-Suikoden wäre dagegen schon was.

    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Ah, das war auch eher darauf bezogen, dass Arise andere Schreiber hatte. Tatsächlich hat das Tales Team recht viele verschiedene Storywriter, was man denke ich auch merkt. Ich hab das folgende Sheet gefunden, aber nur wenige Namen mal kurz gechecked (die gepasst haben, aber kA ob das wirklich alles genau so stimmt). Und da kann man jetzt seinen Bias spielen lassen - z.B. wurde Arise mitgeschrieben von dem, der auch den letzten Akt von Vesperia verbrochen hat *g*
    Dass Symphonia und Abyss gleiche Schreiber haben fällt aber denke ich durchaus auf - gerade, was die Struktur mit dem Übereinanderstapeln von Plotfäden und Twists angeht. Ich finde es ein wenig wild, dass Destiny 2 anscheinend extrem viele Writer hatte? Kenne das Spiel nicht, daher hab ich keine Ahnung, ob sich das bemerkbar macht.
    Symphonia und Abyss waren ja auch wirklich am besten ... ich kann es gar nicht leiden, wenn es nur eine Haupthandlung gibt, der stur gefolgt wird. Vesperia finde ich als Gesamtpaket eigentlich gut, aber die Handlung gehörte definitiv nicht zu meinen Favoriten (die erste Hälfte fand ich lahm, den Rest ... na ja, kannst du dir denken).

    Zitat Zitat
    Beim Tartarus... oh Gott, wie ich diesen verdammten Turm gehasst habe. Endloses, monotones Grinden durch ein immer gleich aussehendes Scheißhaus. Und wehe... WEHE... ein Partymitglied war mal wieder so dumm und wirft nen Zauber, den die Gegner alle reflektieren, und ballert damit knallhart die eigene Gruppe weg, killt im besten Fall den MC und sorgt für ein wunderbares Game Over. So sieht Teamwork aus?

    Das hat dann die PSP Version behoben, wo man die gesamte Gruppe kontrollieren kann, aber diese hat gleichzeitig alle Orte auf ein Auswahlmenü reduziert. Dafür hat die nen weiblichen MC zur Auswahl - etwas, was die Reihe witzigerweise danach nicht mehr gemacht hat (wieso?^^°). In dem Sinne gibt es leider keine "definitive" Version von P3. Ich würde trotzdem die PSP Version vorziehen, auch, weil The Answer für mich einfach nur Zeitverschwendung ist, der finale Reveal nur dafür da, um Leute zu beruhigen, dass MC-kun nicht tot ist, aber er das Siegel aufrecht erhält.
    Eigentlich ist der Content auch daher nicht nötig, weil das Ende von P3 einfach ein richtig passender Abschluss war (auch von der Inszenierung!). Da war keine grindige, langweilige und belanglose "Fortsetzung" nötig.
    Zitat Zitat von Nayuta Beitrag anzeigen
    Persona 3:


    Oh ich will auch meine Kriegsgeschichten beitragen. Z.B. der allerletzte Gegner keucht aus dem letzten Loch, hängt nur noch an einem Zipfelchen seiner Lebensenergie, ein Windhauch würde ausreichen um ihm den Rest zu geben... aber die KI entscheidet sich dazu, erst noch einmal die Stärke aller Charaktere zu buffen, was auch ordentlich MP frisst, welche ja eine "reichlich vorhandene Ressource" darstellen.
    Oh ja, das war fürchterlich. Am besten gefiel mir aber Mudoon, das die Gegner in einem "größeren" Kampf immer genau auf den Hauptcharakter (war in The Answer, glaub ich). gezaubert haben, so dass ich nach 2-3 Runden platt war. Das war so nervig, zumal ich alle guten Personas vorher noch fusioniert hatte und mir dann irgendeinen das abwehrenden Billigkram zusammenbasteln musste. Ich mag es generell nicht, wenn man verliert, nur weil der Hauptcharakter gerade k.o. ist.

    Das Ende des Hauptspiel bzw. was aus dem Hauptcharakter wird, war mir total egal, denn der hat ja keinerlei Persönlichkeit. Wobei ich mich schon gefragt habe, wieso der auf einmal hinüber war.


    Zitat Zitat von Nayuta
    Suikoden 5:

    An den Schlachten hat mich immer etwas gestört, dass die Einheiten nach einem Scharmützel in eine zufällige Richtung abhauen. Es ist mir dadurch oft passiert, dass Truppen direkt in die nächste Gegnerformation gerannt sind, gegen die sie dann auch noch besonders anfällig waren. Ach und kam bei dir die Haubitze jemals zum Zug? Die bewegte sich immer so langsam dass die Schlachten bereits vorbei waren, ehe sie am Geschehen ankam.^^'
    Zitat Zitat von Dnamei Beitrag anzeigen
    Bei Suikoden 5 kann ich mit einstimmen, dass ich die Echtzeit-Komponente bei den Schlachten nicht gut fand^^ Die Hektik fand ich dabei gar nicht so schlimm, aber dann diese ständigen Unterbrechungen. Vor allem wenn man dringend neue Befehle geben muss aber an einer anderen Stelle gerade ständig Einheiten aneinander geraten. Das ist einfach keine gute Kombination.
    ... und wenn man hinterher eine Stadt verteidigen muss und die besiegten Gegner genau dorthin rennen und man deswegen verliert.

    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    Ich weiß noch als damals Suikoden V für 29,99 Euro auf'n Markt erschienen ist und ich mich nach dem sehr durchwachsenen Suikoden IV gefragt habe, warum???
    Am Ende wurde ich ca. 95 Std. prächtig unterhalten und zähle das Spiel zu meinen PS2 Favoriten.
    Die politische Handlung, der OST und das Rekrutieren neuer Partymitglieder ist mir dabei besonders gut in Erinnerung geblieben.
    Ist auch so ein Titel den ich gerne erneut zocken möchte, mir nur gefühlte 1.000 andere Games ständig zuvorkommen.
    Suikoden IV hat ja einen gewissen Ruf, ich mochte es aber trotzdem ganz gern. Teil 5 macht einiges besser und wirkt deutlich polierter, klar.

    Und zur Persona 3 Kritik... nein, ich kann meine Fanboy-Brille nicht abnehmen.
    Das Spiel wurde damals vorbestellt, die Arbeit hat sich an diesem Tag (es war ein Freitag) wie Kaugummi gezogen und dann ging über Wochen die Post ab mit diesem fetzigen JRPG.
    Der Tartarus war eine Herausforderung und keine Qual, der Hip-Hop OST besser als alles was die Reihe danach abgeliefert hat, das Kampfsystem cool und Story schön düster inklusive toller Truppe.
    Okaaay, es ist nicht perfekt.
    Damals nicht und heute erst Recht nicht.
    Trotzdem ist es mein liebstes Persona bisher, was ich Hauptsächlich auf die Story zurückführe.
    Würde mir außerdem für die Reihe etwas mehr Mut wünschen, denn besonders Persona 5 war für mich mehr eine Kopie der beiden Vorgänger.[/QUOTE]
    Ich fand ja, dass P3 sich, was die Handlung und diesen Düster-Teenie-Kram angeht, teilweise zu ernst nimmt. P5 hat das meiner Meinung nach besser gemacht bzw. ist eine konsequente Weiterentwicklung dieses Spielkonzepts (ich war auch nicht traurig, dass die zufällig generierten Dungeons durch gute ersetzt worden waren).
    Wahrscheinlich trifft einiges in P3 aber auch einfach nicht meinen Geschmack.
    Geändert von Winyett Grayanus (09.01.2022 um 07:31 Uhr)
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  16. #96

    Gesamtspielzeit
    405,5 Std. (16 Spiele)

    Längstes Spiel
    1. Suikoden V (46 Std.)
    2. Tales of Arise (42,5 Std.)
    3. Mana Khemia / Final Fantasy IX (38 Std.)

    In Suikoden V habe ich wirklich alles gemacht, wenn man mal von den Minispielen absieht, und ich weiß auch nicht, ob es einen optionalen Gegner o.ä. gibt. Das ist quasi eine Spielzeit, die ich mir auch von anderen Spielen wünsche. Tales of Arise ist vom Umfang her, mit allem optionalen Kram, aber auch in Ordnung und die Nebenmissionen waren immerhin … okay. FFIX fühlt sich komischerweise immer am längsten an, weil es einfach prall gefüllt mit tollen Inhalten und einer atmosphärischen Handlung ist.

    Am häufigsten verwendete Konsole
    1. PS4 (7)
    2. PS2 (6)
    3. Wii U, Switch, PS3 (1)

    Ich hatte mir ja mal wieder vorgenommen, mehr PS2-Spiele zu spielen und finde, dass das hier ein gutes Ergebnis ist, zumal ich einige Spiele gespielt habe, die ich immer mal beenden wollte. Ich bin zufrieden.


    Bestes Spiel (Ost-RPG)
    1. Ys IX
    2. Persona 5 Strikers
    3. Suikoden V

    Final Fantasy IX zähle ich hier nicht, weil es für mich kein neues Spiel ist du ich es schon mehrmals durch habe. Witzigerweise ist Ys IX jetzt doch mein Spiel des Jahres geworden, weil ich die Art, wie sich die Handlung entwickelt hat, einfach nett fand und das Spiel, nachdem ich erstmal reingefunden hatte, mir rundum Spaß gemacht hat. Persona Strikers kommt kurz danach, denn es ist, wenn auch anders, eine tolle Fortsetzung des Hauptspiels. Es fühlte sich an, als wären die Charaktere nie weg gewesen. Suikoden V hat, wie die anderen Spiele auch, so seine Macken, ist aber ein schönes Beispiel für eines der späteren PS2-RPGs und enthält einiges, was ich auch in neueren Spielen gerne wieder sehen würde.

    Bestes Spiel (sonstiges)
    1. Deliver us the Moon (PS4) (auch wenn es offensichtlich mit keinerlei Qualitätskontrolle auf den Markt gekommen ist)
    2. House of Ashes (siehe oben…)
    3. Dead Space – Extraction / Resident Evil VIII

    Hm. Ja. Schwierig. Ich habe in diesem Jahr nicht so~ viele Spiele gespielt, die keine Ost-RPGs waren und hatte keinen absoluten Knüller dabei; in den letzten Jahren hatte ich ja jeweils ein Spiel, das mich ziemlich überzeugt hat. Die Spiele waren folgende:
    2020: Raging Loop
    2019: The House in Fata Morgana (das übertrifft halt alles; sonst wäre es Ace Combat 7 gewesen)
    2018: 11-11 Memories Retold
    2017: Firewatch
    2016: The Last Guardian
    Man sieht, dass da sehr viele Spiele bei sind, die etwas … ausgefallener sind. Generell mag ich Spiele, die sich durch irgendetwas Kreatives von der Masse abheben oder mit ordentlich Emotionen kommen.
    Ich habe deswegen auch Deliver us the Moon auf den ersten Platz gesetzt, weil es eine tolle Geschichte präsentiert, die mich ein bisschen bewegt hat. Es spielt sich nett, ist technisch aber eine Vollkatastrophe und ich habe teilweise befürchtet, es wegen Bugs nicht durchspielen zu können. House of Ashes ist ebenfalls gut inszeniert, hat aber ähnliche Probleme. Eine Überraschung war für mich Dead Space – Extraction, das mir, obwohl es so ein Schießbudenspiel ist, aufgrund seiner guten Präsentation echt Spaß gemacht und mich noch besser unterhalten hat als Teil 1 und 2.

    Größte Enttäuschung
    1. Persona 3 FES
    2. Atelier Ryza 2
    3. Xuan-Yuan Sword 7

    Persona 3 FES wurde leider auch im späteren Spielverlauf nicht besser und war für mich letztendlich nur noch Arbeit, die ich weg haben wollte. Atelier Ryza 2 fand ich nicht schlecht, aber ich habe mich über einige Verschlechterungen zum Vorgänger geärgert. Auch Xuan-Yuan 7 ist nicht vergleichbar mit dem Vorgänger (The Gate of Firmament), der einige Macken hat, aber dafür deutlich umfangreicher ist. Schlecht ist es ist, aber da wurde so viel Potential verschenkt. Falling Stars konnte mich nicht enttäuschen, das musste schlecht werden.

    Größte (positive) Überraschung
    1. Persona 5 Strikers
    2. Ys IX
    3. Mana Khemia

    Ich habe anfangs erwartet, dass Strikers so ein 08/15 Warriors-Ableger wird, habe aber eine astreine Fortsetzung des Hauptspiels erhalten, die zwar etwas kürzer ist, aber die Essenz davon total gut rüberbringt. Ys IX wurde nach einigen Stunden doch noch deutlich besser, als ich anfangs erwartet hatte; den Anfang fand ich nämlich lahm und die Spiel-Stadt auch nicht gerade ansprechend. Vor allem die Handlung entwickelte sich später so, wie es mir gefiel. Mana Khemia ist dagegen einfach ein nettes Rundum-Paket: ein wenig Atelier, ein wenig mehr Action und trotz mancher Macken irgendwie sehr motivierend. Ich will irgendwann mal Teil 2 spielen.

    Beste Musik
    1. Final Fantasy IX
    2. Persona 5 Strikers
    3. Tales of Arise

    Ne, hier muss FFIX hin, denn dagegen stinkt fast jedes andere Spiel ab; es gibt quasi kein schlechtes oder uninteressantes Stück in diesem OST. Persona 5 Strikers hat wieder einige nette Stücke, von denen ich vor allem die mit Gesang mochte. Es gibt darin Musik aus P5, man hat aber nicht den Eindruck, dass der OST für diesen Ableger nochmal aufgewärmt wurde. Tales of Arise hat mich überrascht, weil Sakuraba ja meistens nicht durch gute Musik auffällt. In diesem, leider nicht sehr vielseitigen, OST merkt man endlich mal wieder, dass da ja doch etwas kann. Leider ist die Musikauswahl sehr überschaubar, weshalb dieser OST nicht hier stehen würde, wenn ich Besseres gehört hätte. In anderen Spielen hat mich die Musik jetzt nicht unbedingt überzeugt bzw. es ist wenig/nichts hängengeblieben.

    Beste Handlung & Charaktere
    1. Final Fantasy IX
    2. Suikoden V
    3. Ys IX / Persona 5 Strikers

    Hier muss auch FFIX hin. Seine Geschichte ist einfach toll und zu den Charakteren muss ich wahrscheinlich nichts weiter sagen. Leider gibt es kaum Spiele, die hier dran kommen. Suikoden V hat, was die Handlung angeht, seine Schwächen, allerdings mag ich es, dass die Handlung erwachsen und politisch ist. Ys IX und Persona 5S müssen dagegen mit einigen Klischees auskommen, aber beide Spiele haben mich mit ihrer Handlung trotzdem gut unterhalten. Ich mag außerdem die Charaktere in P5S und fand die beiden Neuzugänge gut.

    Größter persönlicher Erfolg
    Suikoden V
    Vor ewigen Zeiten mal bis zum Endgegner gespielt, dann weggelegt und seitdem wollte ich das immer mal wirklich durchspielen. Da ich einiges vergessen hatte, hat sich dieser Durchgang gelohnt und nun kann ich es zufrieden beiseite legen.

    Größte Vorfreude auf (2022 erscheinende Spiele)
    Rune Factory 5 möchte ich auf jeden Fall spielen, da mir der Vorgänger viel Spaß gemacht hat. Vielleicht spiele ich vorher nochmals „Oceans“; das reizt mich irgendwie immer wieder mal.
    Ansonsten evtl. Edge of Eternity (ich weiß sehr wenig darüber und bin mir eher unsicher), etwas anderes habe ich bisher nicht auf dem Schirm (eher auf der „Das-will-ich-nicht“-Liste).
    Geändert von Winyett Grayanus (09.01.2022 um 13:59 Uhr)

  17. #97
    Wie hat dir House of Ashes denn im Vergleich zu seinen beiden Vorgängern gefallen?
    Kenne jetzt nur Man of Medan und das war damals ein absoluter Reinfall und meide deswegen die beiden Fortsetzungen, wohingegen Until Dawn damals richtig nice war.

    Und jetzt hast du mein Interesse an Deliver us the Moon geweckt.
    Befindet sich ja eh ewig und drei Tage auf meiner Wunschliste.
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  18. #98
    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    Wie hat dir House of Ashes denn im Vergleich zu seinen beiden Vorgängern gefallen?
    Kenne jetzt nur Man of Medan und das war damals ein absoluter Reinfall und meide deswegen die beiden Fortsetzungen, wohingegen Until Dawn damals richtig nice war.

    Und jetzt hast du mein Interesse an Deliver us the Moon geweckt.
    Befindet sich ja eh ewig und drei Tage auf meiner Wunschliste.
    Gute Frage, ob ich dir House of Ashes empfehlen würde. Ich mochte sowohl die beiden Vorgänger als auch Until Dawn, wobei ich Little Hope zwar unterhaltsam und auch etwas gruselig fand, das Ende allerdings sehr ernüchternd, da auf eine Art klischeehaft, die ich nicht mag. House of Ashes fand ich, was die Geschichte angeht, evtl. noch etwas besser; es wurden außerdem ein paar Spielmechaniken leicht verbessert. Die Charaktere sind diesmal keine Teenies, aber trotzdem nervig, zumindest bis auf Salim, der gut ist.
    Was hat dir denn an Man of Medan nicht gefallen?

    Deliver us the Moon ist nicht wahnsinnig lang. Du solltest dich, abseites von der Geschichte und einigen Dingen, die ich originell fand, aber wirklich damit abfinden können, dass es schlecht läuft. An der Stelle am beste nicht zu viel erwarten...
    Es mag aber sein, dass das z.B. auf dem PC etwas besser ist; auf der PS4 brauchte ich den Patch, um durchzukommen bzw. musste auch danach ein bestimmtes Kapitel mal neu laden (es war allerdings immerhin sehr kurz).
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  19. #99
    Die ausführlichere Version von 2020, weil ich vieles wieder vergessen habe:

    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    Man of Medan - 4 Stunden.

    Jeder der damit liebäugelt sollte sofort einen großen Bogen um das Spiel machen.
    Es sei denn man steht auf technische Katastrophen, lange Ladezeiten, miese Steuerung, schlecht geschnittene Szenen, völlig doofe Charaktere, die jeden Teenie in einem B-Movie als die hellste Leuchte erscheinen lässt und eine Handlung samt Schauplatz, die langweiliger gar nicht mehr umgesetzt werden können.
    Ernsthaft, dieses Werk - direkt aus der Höhle - ist durch und durch scheiße.
    Der Anfang lässt hoffen und verliert sich dann fast eine Stunde lang in Belanglosigkeiten, bevor man durch immer die gleichen Gänge läuft, die keineswegs ansprechend ausschauen.
    Es vergeht kein Satz, wo man nicht am liebsten seinen Schädel mit Anlauf gegen die nächste Wand knallen möchte, so hirnrissig sind all die Dialoge und machen keine Lust auf ein erneutes durchspielen.
    Dabei war Until Dawn damals ein wirklich gutes Spiel und hoffentlich wird Little Hope dieses Jahr ähnlich begeistern, doch mit Man of Medan hat Supermassive Games den Vogel abgeschossen.
    Aber die Spiele gibt es mittlerweile recht günstig, da werden 20 Euro für einen Versuch wohl herhalten müssen.

    Damals wurde kritisiert, Deliver us the Moon hätte kein richtiges Ende.
    Hat man das denn wenigstens korrigiert?
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  20. #100
    Technische Probleme hast du in House of Ashes auf jeden Fall auch und es spielt in einer verschütteten Stadt, also auch in einigen Höhlen usw. Ich fand die Charaktere, wie gesagt, bessser bzw. einen davon sogar gut. Little Hope macht eher auf Grusel, während es in Ashes wieder Monster-Horror gibt. Lass doch mal hören, wie es dir gefällt, solltest du es ausprobieren.

    Das zu Deliver us the Moon hatte ich auch gelesen und es bezieht sich anscheinend auf die erste Version des Spiels, in der das komplette letzte Kapitel fehlte (der Entwickler hatte wohl die Auswahl dazwischen, voreilig zu veröffentlichen oder dichtzumachen; ob es eine gute Entscheidung war, kann man sich wohl trotzdem fragen). In der jetzigen Form ist das Spiel komplett, ja, wenn man nicht dazuzählt, dass man halt zwingend diesen Patch braucht.
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