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  1. #141
    Zitat Zitat von Kael Beitrag anzeigen
    Einige hätten diese (vorerst einmalige!) Gelegenheit vermutlich genutzt, um mir was richtig ekelhaftes reinzuwürgen, vor dem ich mich auch schon seit Jahren drücke.
    Ich will nicht leugnen das ich mit dem Gedanken gespielt habe einfach Agarest zu nominieren
    Hab dann aber auch die Zeit intensiveren Spiele beiseite gelassen und 10th Line kannte ich noch nicht und habs mir gleich mal vorgemerkt. Wird dann vermutlich auch auf meiner Steam Liste landen^^

  2. #142
    #91 – Fire Emblem: Three Houses (NSW)

    Gestartet: 21.04.2021
    Beendet (Cleared!): 02.05.2021



    Warum gerade dieses Spiel?

    Fire Emblem: Three Houses (kurz, ab jetzt: FE3H) wurde ausgewürfelt. Funfact am Rande: Der Durchgang hier ist das zweite Mal, dass FE3H ausgewürfelt wurde – das erste Mal hab ich es wegen einem anderen Spiel verschoben, das kürzer war als FE3H. Der Neugierde hat das aber keinen Abbruch getan – mir wurde das Spiel immer und immer wieder von anderen nahegelegt, sodass ich beschlossen habe, dass das jetzt sein muss. FE3H soll im Allgemeinen als „rundestes Fire Emblem“ gelten – nicht die beste Story, nicht das beste Gameplay, nicht die besten Missionen, so nach dem Motto “All is well but Master of None“. Tatsächlich trifft es das ziemlich exakt. Enttäuschung und Begeisterung haben sich ungefähr die Waage gehalten und das betrifft sowohl Story als auch Gameplay. Man sieht’s dann ja.

    Spielweise:

    • Byleth, der/die Protagonist/in, war weiblich und hieß wie im Kanon - Byleth. Passiert selten bei mir, ich weiß, aber ich fand den Namen passend.
    • Route war Crimson Flower bzw. Treue zu Edelgard. Das hatte zwei Gründe – zum Einen wollte ich mich schon von Anfang an mit Edelgard verbünden und die Treue kam dann noch daher, dass mir ansonsten Hubert abhandengekommen wäre. Den fand ich super, weswegen das nicht infrage kam.
    • Zur Schwierigkeit – ich habe auf Schwer gespielt, aber ohne Permadeath, mit anderen Worten, der „harte Lutscher-Modus“. Das heißt nicht, dass ich meine Einheiten weggeschmissen hab, da die sonst keine Erfahrung bekommen haben, aber mir sind in vereinzelten Kapiteln Einheiten trotzdem weggestorben, obwohl ich eigentlich gut auf die aufgepasst habe. Dass ich ohne Permadeath gespielt habe, schiebe ich darauf, dass ich, was Fire Emblem betrifft, mich noch als einen blutigen Anfänger sehe.
    • Den Weg der Optimierung bin ich nicht gegangen. Dafür hab ich zu wenig vom Spiel verstanden, wofür diverse Funktionen gut waren. Man kann hier und da besonders effizient spielen, Reste wegen Level, bei Nicht-Exzellent und weiß der Teufel was. Ich kann sagen: es funktioniert auch so, irgendwie. Was ich ausgenutzt habe, war das Fischfestival, bei dem ich bestimmt 300 Fischköder verangelt habe. Das hatte konkret zur Folge, dass ich den höchsten Professor-Rang, A+ bereits in White Clouds besaß. Wie viel das ausgemacht hat, kann ich aber nicht sagen, der Effekt war aber nicht zu verachten.
    • Die Akademie-Phasen bin ich grundsätzlich nach einem Fix-Muster angegangen, das war: Laune von mindestens 4 Charakteren (besser, bis zu 8) durch Essen und Lieblingsspeisen auf dem Maximum halten, da das für den Monat ausgereicht hat, dann konnten die Fähigkeiten und der Professor-Rang gelevelt werden. Man kann’s bestimmt effizienter auch machen, aber eh.
    • Während den Monats-Phasen hab ich meist versucht, die Events mitzunehmen, wenn sie sich denn gelohnt haben (z.B. spezielles Essen, was alle Studenten gemocht haben). Am Wichtigsten hierbei waren die Bossmonster, die hin und wieder mal aufgekreuzt sind – die, die aufgetaucht sind, hab ich alle erledigt.
    • Die Perma-Stat-UPs hat alle Byleth bekommen, die INT-UPs gingen an Hubert.
    • Goldprobleme hatte ich nur geringfügig, da man sowieso in Nebenmissionen so viele Waffen findet, dass man seine kompletten Einheiten damit ordentlich ausstatten kann.
    • Von den Nebenmissionen hab ich die aller Charaktere gemacht, die ich rekrutiert habe. In Teil 1 des Spiels war das tatsächlich gepaart mit den Bossmonstern relativ knapp, in Teil 2 ging das ohne Probleme, weil da die Akademie auch nicht mehr so wirklich wichtig war.
    • Ich hab generell versucht, alles auf den Maps mitzunehmen, was auch nur irgendwie ging. Primär waren das Truhen und Schätze von Gegnern, aber auch die Monster-Materialien zählen darunter.
    • Der DLC, Cindered Shadows wurde nicht angerührt.
    • Geromanced (S-Rank) wurden Byleth/Hubert, Edelgard/Ferdinand, Bernadetta/Linhardt und Dorothea/Felix. Alle anderen sind leer ausgegangen.
    • Von anderen Häusern oder von den Lehrkräften übernommen hab ich einige, man braucht aber insgesamt, wenn’s hochkommt, insgesamt 12 – Byleth und 11 andere, zumindest, wenn man ohne Permadeath spielt.
    • Ich hab in deutscher Sprache gespielt.

    • Spielzeit (bis der Abspann gesehen wurde): 066:39 h (Cleared!


    Story:


    Die Region Fodlan ist nun schon seit über 1,000 Jahren, seitdem eine Lichtgestalt namens Seiros den dunklen Herrscher, Nemesis erledigt hat, unter dem Finger der Kirche, die den Frieden in Fodlan mehr oder weniger erhält. Ausrutscher nach überhallhin wie irgendwelche lustigen Banditen, die Dörfer überfallen, gibt’s immer mal, ansonsten herrschen drei Kräfte über Fodlan – Das Adrestianische Kaiserreich, das Heilige Königreich von Faerghus und die Allianz von Leicester, die auch in Frieden miteinander leben. In dieses ganze Geflecht wird ein Kind hineingeboren, das mehr seltsam als auch nur irgendwie menschlich erscheint – Byleth, ohne Fähigkeit, Emotion zu empfinden und zwar mit Puls, aber ohne ein schlagendes Herz, wie ihr Vater Jeralt kurze Zeit später herausfinden muss. Byleth erarbeitet sich zusammen mit Jeralt über die Jahre ein Ansehen als Söldnerin, sodass sie ganz gut über die Runden kommt – wäre da nicht ihr eigenes schlechtes Gewissen namens Sothis, das plötzlich vor ihr erschienen ist, weder weiß was sie ist, noch warum ausgerechnet Byleth das legendäre Flammensiegel trägt, aber sich Byleth doch irgendwie verbunden fühlt. Sothis verfügt über die Fähigkeit, die Zeit zurückzudrehen, sodass fatale Entscheidungsmöglichkeiten nicht unbedingt als solche erfasst werden.

    Gepaart mit der neu erlangten Macht von Sothis wird Byleth vor eine interessante Herausforderung gestellt– nachdem ein paar Schüler der Akademie von Byleth und Jeralt gerettet wurden und Jeralt wieder von der Kirche aufgenommen wurde, soll Byleth Magistra für eine Studentengruppe – Edelgard, Dimitri oder Claude - an der Akademie werden, um die Schüler zu unterrichten, ohne Fähigkeit oder irgendein Schriftstück der Lehrbefähigung. Der Kopf der Kirche, Lady Rhea, meinte dass das schon werden wird und Byleth in ihre Aufgabe hineinwachsen wird, zum Entsetzen aller beteiligten. Während die Schüler sehr froh darüber sind, eine etwas jüngere Lehrerin zu haben und freundlich mit ihr umgehen zu können, wittert Jeralt eine Falle. Immerhin hat er sich vor noch nicht allzu langer Zeit von der Kirche abgesetzt, die im Allgemeinen korrupter zu sein scheint, als es zunächst den Anschein hat – angefangen bei Rhea selbst. Byleth soll bloß nicht allzu vertrauenswürdig ihr gegenüber sein und lieber auf ihre Studenten zählen…

    Story-Eindruck:


    Sowohl in White Clouds (WC) als auch in Crimson Flower (CF) gibt’s auch einige Unstimmigkeiten hier und da, bis hin zu ziemlich sinnlosen Missionen. White Clouds dient in vielerlei Hinsicht hier als Aufbau-Arc: Man lernt nach und nach sein Haus und die Charaktere kennen, erfährt ein bisschen was über die Geschichte hinter dem Haus und wie es sich in Fodlans aktuelles politisches System miteinfügt. Auch, wenn das alles schön und gut ist und bis zu einem gewissen Grad auch notwendig war, hätte man ruhig 33% der Missionen weglassen können, da die eh für die Story keine Rolle gespielt haben – 2, 3, 7 fallen mir da ein, mit dem Ergebnis, dass WC wesentlich kürzer gewesen wäre. Da FE3H nicht nur aus einer Route besteht, sondern gleich aus vier, hätte sich die Verkürzung hier auch deutlich angeboten, weil das eben in allen Fällen mehr als 50% vom Spiel sind, was man immer und immer und immer wieder durchspielen muss. Die Antagonisten in WC sind auch deutlich besser greifbar als die in den späteren Routen, weil sie ganz klare bösartige Intentionen haben. Nur für WC reicht das aber nicht, gerade im Vergleich zu den anderen Häuser-Hauptcharakteren. Ein gutes Beispiel dafür ist Jeralts Mörderin Kronya von den Schattenschleichern, die schlicht zu wenig Screentime bekommen hat und im gleichen Kapitel wieder gekillt wird. Wirklich nachvollziehbar, was die betrifft, war aber vieles nicht, gerade, wenn man die Crimson Flower-Route spielt. Edelgard und Hubert reden dunkel die ganze Zeit über ihre düsteren Ambitionen – und in Crimson Flower werden sie Wirklichkeit.

    Crimson Flower (CF) war dann ein weiterer Drift ins Absurde: Zunächst einmal verbündet sich Byleth dadurch, dass man sich mit Edelgard verbündet, natürlich auch mit den Schattenschleichern, der Wurzel allen Übels, die zu allem Überfluss Byleths Vater getötet haben – wodurch ein Verbünden mit Edelgard von Anfang an keinen Sinn ergibt, da Jeralts Tod keinen direkten Einfluss auf die Story hat, außer bisschen persönlicher Entwicklung von Byleth. Man muss zwar dazu sagen, dass Edelgard selbst die Methoden der Schattenschleicher nicht unbedingt gutheißt, das mir aber nicht ausreicht, um sich mit dem Freund eines Freundes zu verbünden, den man bis auf den Tod hasst. Das Beste an den Schattenschleichern in CF? Man darf die nicht mal innerhalb der Hauptstory erledigen – die werden offscreen nach der Story erledigt. Absolut verschwendetes Potenzial, zumal man über sie in CF auch nicht viel erfährt, wo sich gerade diese Route doch dafür angeboten hätte. Das nächste ist der Angriff auf Claudes Territorium, mit dem Edelgard an sich nicht viel zu tun hat und mit dem sie streng genommen auch nicht verfeindet ist – das sind nur Dimitri und Rhea. Claude selbst juckt’s auch gar nicht groß, dass Edelgard ihn erledigt hat, trifft sich mit ihr direkt nach dem Kampf auf einen netten Plausch in Gegenwart von Byleth und kündigt an, dass er sich aus Fodlan verkrümelt. Wozu genau war das gut?

    Das sind nur zwei Aspekte, die in der CF-Route einfach nur seltsam sind. Wenn ich drüber nachdenk, fallen mir bestimmt noch mehr ein, aber gerade, dass man sich mit Byleths Erzfeinden verbünden muss und die dann, wenn alles erledigt ist, nicht mal erledigen darf, hat mich echt angefressen.

    Gameplay:


    1) Allgemein

    FE3H ist in Kapitel unterteilt. Ein Kapitel geht einen Monat lang, wobei die entscheidende Mission, um das Kapitel abzuschließen am Monatsende ist. Bis dahin kann man am Wochenende die Akademie erkunden, Zu Missionen aufbrechen, Extra-Seminare geben oder sich ausruhen. Die letzten beiden Aspekte waren meines Erachtens unnötig. Extra-Seminare deswegen, weil die Studenten über die regulären Seminare schon gut bedient waren und Ausruhen, weil es genug Möglichkeiten während einem Akademie-Tag gab, die Laune der Studenten oben zu halten.

    Das Erkunden der Akademie hatte gleich mehrere Vorteile. Man konnte ziemlich viel machen – z.B. Angeln, Gärtnern und Turniere ausfechten, was alles zu dem Zweck diente, den Professor-Rang zu erhöhen, der im Endeffekt alles im Spiel bedingt hat. Viel, was man machen konnte, hat Aktionspunkte benötigt, über die man nur über den Professor-Rang herangekommen ist. War der Professor-Rang niedrig, so konnte man einfach weniger machen. Besonders drastisch war das bei den Kampfmissionen – am Anfang konnte man nur eine Kampfmission am Sonntag bestreiten, mit wachsendem Professor-Rang waren es bis zu drei – ein gewaltiger Unterschied. Vorteil von einem hohen Professor-Rang war auch noch, dass man die Studenten besser bei Laune halten konnte - Teepartys und Restaurant-Gänge kosteten ebenfalls einen Aktionspunkt und haben die Laune der Studenten gehoben. Zuletzt konnte man noch Byleths Fähigkeiten selbst erhöhen, aber auch das kostete einen Aktionspunkt. Keinen Aktionspunkt gekostet hat das Angeln – das war gebunden an die Fischköder, von denen man sich im Laden pro Monat nur eine begrenzte Anzahl beschaffen konnte und die meisten Quests, die Waffen, Geld und Karmapunkte, eingebracht haben, welche wiederum die Anzahl an Göttlichen Interventionen erhöht hat. Hin und wieder lagen auch Gegenstände am Boden, die einer bestimmten Person gehört haben oder etwas, was eine bestimmte Person unbedingt haben wollte. Diese Gegenstände konnte man Personen geben, um den Support-Rang zu erhöhen und sie bei Laune zu halten.

    Supports und Laune waren auch zwei Mechaniken, die großgeschrieben wurden. Man konnte aktiv Leute von einem anderen Haus abwerben – das ging aber nur, wenn man sich mit diesen Studenten entweder gut gestellt hat oder ziemlich absurde Anforderungen mitgebracht hat. Diese Anforderungen waren für jeden Studenten anders, aber es war an sich nicht ganz leicht, manche Charaktere zu rekrutieren. Wenn man diesen Studenten passende Geschenke gemacht hat, ging es leichter. Laune war eine ganz andere Mechanik, die nur auf Charaktere zugetroffen hat, die schon beigetreten sind: Seminare, die man halten konnte und die Fähigkeiten des entsprechenden Charakters verbessert haben, waren von der Laune der Charaktere abhängig. Lag die Laune bei 0, konnten sie nicht unterrichtet werden und ihre Fähigkeiten haben nur in minimalem Ausmaße zugenommen. Aus diesem Grund war es schon relativ sinnvoll, die Laune der Studenten oben zu halten. Man musste halt abwägen.

    Kampfmissionen, die man während dem Monat über erledigt, hatten auch zwei Ziele: Geld/Materialien heranzuschaffen, ergo Waffen zu reparieren, Geschenke/Klassenerweiterungen einzukaufen Neue Waffen herstellen, Waffen aufstufen und vieles mehr. Genau dafür waren auch verschiedene Materialien, die man von großen Monstern bekommen hat. Das zweite Ziel war der Grund, weshalb die roten Bossmonster-Missionen Priorität 1 waren – die haben einen mit legendären Waffen versorgt, an die man sonst nicht herangekommen ist. Diese Missionen waren ziemlicher Standard, vom Typ „Besiege alle Gegner!“, haben aber dazu nette Erfahrung und Beute eingebracht, genau wie die Nebenmissionen, die charakterbezogen waren. Hier hat man einige hübsche Dinge über die Charaktere erfahren, sowie wieder mal einige nette Items erlangt.

    2) Schwierigkeit & Kampfsystem


    Dass FE3H nicht schwer war, lag primär an der Göttlichen Intervention, Bataillonen und einigem anderen. Zusammengefasst fand ich’s aber fast ein wenig zu leicht (außer ganz am Anfang und die letzten paar Missionen), wenn man gut wusste, was man tat, zumal einem auch die nächstbesten Schritte der Gegner angezeigt wurden. Göttliche Intervention war das mit Abstand Krasseste – Sothis‘ Fähigkeit, die Zeit zurückzudrehen. Man konnte das öfter machen als mir lieb war – Am Anfang lag die Anzahl der Anwendungen bei drei, am Ende bei zwölf. War definitiv zu viel.

    Das Missionsdesign war leider häufig genug auch nicht das Wahre – viel war Besiege Boss X! und Besiege alle Gegner!, auch wenn es häufig genug noch ein Nebenziel gab, wie z.B. Dorfbewohner zu retten, Relikte zu sammeln oder strategisch Punkte einzunehmen. Von daher bieten die Missionen schon zumindest ein wenig Abwechslung, auch wenn man immer dasselbe Ziel hat. Map-bezogene Hindernisse gab es auch vereinzelt, wie z.B. den Nebel in einer Mission – man wusste nicht, wo sich die Gegner aufgehalten haben und musste einen Charakter erst platzieren, bis man die Gegner gesehen hat. Das war fast schon erfrischend, weil man ein bisschen auf seine Umgebung aufpassen musste – allerdings hat man dieses Feature nur einmal gesehen und dann nicht mehr. Häufiger dagegen waren Bataillionskämpfe gegen Monster. Monster hatten reguläre HP, wie normale Gegner auch, hatten aber zwischen einem und zwei Schilden und zwischen einem und vier (!) Lebensbalken. Man konnte die auch wie reguläre Gegner behandeln und bekämpfen, was aber zunächst ineffizient war, da sie auf höherer Reichweite zum Gegenangriff ausholen konnten – in einem Spiel, wo es sich deutlich auszahlt, alles zu oneshotten. Um diesem Gegenangriff zu entgehen, gab es Bataillons. Die Bataillons waren gleich mehrfach sinnvoll – die konnten je nach Wirkungsbereich bis zu zwei Schilde von Monstern zerschlagen, ohne Gegenangriff. Hat man dann wiederum alle vier/acht/neun/achtzehn (Monster waren entweder 2x2 Felder oder 3x3 Felder groß und hatten ein oder zwei Schilde) Schilde eines Monsters zerstört war es für einen weiteren Zug betäubt und konnte nicht mehr von selbst angreifen. Bei ekligeren Monstern hat sich das hin und wieder mal ausgezahlt es zu betäuben (was nebenbei noch seltene Materialien eingebracht hat), bei schwächeren Monstern war es oftmals sinnvoller ein Schild wegzuprügeln und dann die schildlose Stelle anzugreifen. Das ist auch der Grund, warum Monster meist gefährlicher ausgesehen haben, als sie es waren – mit Bataillonen hatte man immer etwas gegen die in der Hand, ohne sich fürchten zu müssen, dass gleich der nächstbeste Angriff kommt.

    Ansonsten kam einiges, was in vorherigen Fire Emblems wieder, z.B. die Waffen-Bruch-Mechanik und das Lernen von Magie in Bindung an die Fähigkeiten. Magie war nicht an einen Zauberstab gebunden, stattdessen hatte jeder Charakter sein eigenes Arsenal an Zaubersprüchen, die er oder sie über die Magiefähigkeiten Glaube und Vernunft lernen konnte. Somit konnte jeder ein Magier sein, der wollte, obwohl man z.B. nur mit einem Schwert oder einer Lanze ausgerüstet war – das war schon sehr praktisch. Gleichzeitig hatte Magie auch ein Limit – mächtige Magie oder massive Flächenangriffe wie Meteor oder Gewitter z.B. ging maximal zweimal pro Mission, danach war Feierabend – auf diese Weise wurden Magier nicht zu mächtig, wenn sie denn schon keine Ausrüstung brauchten, ganz im Gegensatz zu Nahkämpfern. Äxte, Schwerter und Lanzen haben sich bei jeder Anwendung abgenutzt, wodurch man sie über kurz oder lang reparieren lassen musste. Bei Standardwaffen (Eisen-/Stahl-/Silber-Waffe) war das zwar nicht weiter drastisch, aber legendäre Waffen wie das Schöpferschwert haben ziemlich seltene Materialien benötigt, an die man nicht ohne Weiteres herangekommen ist. Dementsprechend selten sind solche Waffen dann auch zum Einsatz gekommen.

    Fazit / Zusammenfassung (7,5/10):

    Fire Emblem: Three Houses kann man beruhigten Gewissens als einen suboptimalen Mischmasch aus allen anderen Teilen sehen. Die Story ist nicht unbedingt top, das Gameplay auch nicht, die Mechaniken auch nicht … aber gleichzeitig fühlt sich alles ziemlich rund an, sodass es mich mit einem wohlgestimmten Eindruck zurücklässt.

    Negativ sind primär Probleme wie der ganze Aufbau der Crimson-Flower-Route, bestärkt von jede Menge zusätzlichem Unsinn, der in White Clouds passiert ist. Hinzu kommt, dass White Clouds selbst zu lang ist, um motivierend genug zu sein, den zähen Anfang gleich viermal durchzuspielen. In Sachen Gameplay sind die nicht vorhandene Abwechslung in dem Missionsaufbau massive Bremser, sowie Mechaniken, die lediglich für eine einzelne Map genutzt werden. Beides zusammen muss nicht sein. Wenn ich einen Rat geben kann: Spielt weder Crimson Flower als einziges Ending noch als erstes Ending. Hat mir das Spiel ein wenig verdorben.

    Positiv finde ich tatsächlich eher den ganzen Aufbau der Akademie und das damit verbundene Gameplay, auch wenn man die Akademie irgendwann auch nicht mehr unbedingt sehen kann. Die Supports und Eigenheiten der Charaktere wissen auch zu gefallen, zusammen mit dem Humor einiger Retainer, die sich auch häufiger mit Sprüchen bewerfen als einem lieb sein kann, obwohl sie auf derselben Seite spielen.



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  3. #143
    [22], The Tenth Line ist jetzt endlich durch. Hat ein wenig gedauert, aber eh, ich hatte diesen Monat teilweise echt Besseres zu tun. (Und, seit ich meinem besten Kumpel mal wieder einen besuch abgestattet habe, hab ich PC-ascension wieder für mich entdeckt. ^^)

    Man kann's auf jeden Fall spielen. Am Anfang war ich noch relativ begeistert von der Dynamik und vom Power- und Karten-System, es ist aber immer wieder dasselbe, leider. Hat sich genauso schnell abgenutzt, wie die Begeisterung gekommen ist. Die Story der Zeilen fand ich derweil auch ganz interessant, auch wenn der Konflikt der drei Partymitglieder und Riks/Tox' Mission wirklich nur die Oberfläche sind. Bin mir auch nicht ganz sicher, ob ich alles verstanden habe, was da abging.

    Am besten fand ich noch mit einige Kommentare der Drachen, die irgendwie allesamt eine spitze Zunge haben. xD

    _________________________________________________________________________________________________________________


    Weiter im Text: Ich nehm mal wieder einen Umweg. Mein Kumpel, der mir seine PS4 mitgegeben hat, will sie zu seinem Geburtstag wiederhaben, was heißt, dass jetzt der einzige Zeitpunkt ist, wo ich Digimon World: Next Order spielen kann. Das werde ich dann demnächst wohl angehen, dann bin ich's los und er kriegt's zum Geburtstag (Der liest das hier eh nicht und falls doch - hi!).

    Noch weiter im Text: Damit meine Challenge auch wirklich abgeschlossen ist, muss ich noch sechs Spiele durchspielen: EARTHLOCK/FFF, Würfelspiel #2 (das dann hoffentlich nicht allzu lange geht), Romancing SaGa 3, Orangeblood, Touhou Shoujo Tale of Beautiful Memories und Little Witch Academia: Chamber of Time. Mal gucken, das ist auf jeden Fall ein strammes Programm, aber ich zwing mich zu nix. Wenn ich nach der Arbeit lieber Ascension oder town of Salem spielen will, spiel ich lieber das. O.o

    Wenn ich besonders viel Pech hab, drängelt sich noch ein Neu-Release dazwischen. Von einem weiß ich mindestens, Pokémon Shining Diamond, wobei ich mir auch noch nicht 100% ig sicher bin, ob ich das spielen will. Mit Tales of Arise hab ich's eh nicht ganz so eilig, Monster Crown wird den EA vermutlich nicht verlassen, genauso wenig wie Re:Legend. Der Rest ist schon fast fürs nächste Jahr bestätigt (MGQP3, Reborn Ver. 19, Rune Factory 5, Digimon Survive).

    Und dann gibt's noch Cosmic Star Heroine und das LPT-Spiel, was wir dann spielen werden. Macht 10 Spiele in drei Monaten. Eww.


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  4. #144
    Digimon World: Next Order hab ich angefangen und ich muss gleich mal zu Beginn sagen: Das Spiel ist hochgradig seltsam und ich komm absolut nicht drauf klar. Und das eigentlich schlimmste: Ich bin mir nicht mal sicher, woran genau das liegt.

    Grob geht's darum: Shiki wird über ein Dimensionsloch, was Jijimon erschaffen hat, in die Digimon-Welt geschleust und kann jetzt nicht mehr nach Hause. Eigentlich wollte Jijimon ja die Machinedramon (die aus irgendeinem komischen Grund die Digi-Welt bedrohen) in diesem Dimensionsloch festhalten, aber jetzt funktioniert das nicht mehr. Shiki soll irgendwie herausfinden, was man gegen die Machinedramon unternehmen kann, da die nerven. Nebenbei muss sie sich auch noch darum kümmern, Floatien wieder aufzubauen, die Stadt, in der Jijimon wohnt. Machinedramon hat die wohl irgendwie zerstört.

    Und dann gibt's da ja noch ihre treuen Digimon-Begleiter, die alle schwitzen, kacken, trainieren, fressen und rummaulen wie die Weltmeister. Das alles muss sie irgendwie in der Waage halten, sonst passieren Unglücke in die eine oder andere Richtung, wie Krankheiten, Verletzungen und unfreiwillig fallengelassene Häufchen.

    Mein Hauptproblem mit dem Spiel ist im Moment (ich spiel auf Normal-Schwierigkeit!), dass ich gar nicht weiß, welche Gegner ich bekämpfen soll. Die Lv1 Goblimon/Lv2 Numemon/Lv3Palmon-Verschnitt gehen ja grade noch, aber wehe, die sind mal Lv6 oder Lv7 - dann drücken die schon mehrere 1000 Schaden gegen die eigenen Digimon und viel dagegen unternehmen kann man im Moment nicht. Ausweichen ist unmöglich, das entscheiden die Digimon selbst (abhängig vom SPD-Wert) und auch ansonsten laufen die Kämpfe größtenteils im Auto-Modus ab. Man kann regelmäßig "X" für eine Leiste drücken, die dann voll ist, wenn entweder die eigenen Digimon oder der gegner schon längst tot sind.
    Nächstes Gebiet: Shamamon Lv8 und Fugamon Lv9 - keinerlei Chance, nicht mal mit einem Ultimate-Digimon. Und, was noch nervt: Ich hab keine Ahnung, welches Level meine Digimon sein sollen. Shiki ist Lv11, das hat aber nicht viel zu sagen. Wenn man zu viele Tage vergehen lässt, sterben sie im Übrigen und man kann (mit einem kleinen Bonus) wieder von vorne anfangen und muss wieder die allerersten Digimon bekämpfen.

    Irgendwie hab ich mir das nicht so vorgestellt. Digimon World 1/3/4/Dawn/Dusk/DS waren doch auch nicht so ätzend.


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  5. #145
    Eigentlich ist das Spiel vom Prinizp her so ähnlich wie Digimon World 1. Ist bei mir ein wenig länger her, dass ich es durchgespielt habe, aber kann mich auch noch daran erinnern, dass der Anfang eher schwer war. Aber sobald es einmal läuft, wird es relativ ausgeglichen/einfach.

    Wichtig bei dem Spiel ist halt das Training. Gerade am Anfang ist das mit dem "Sterben und von Vorne beginnen" noch etwas nervig, aber die Digimon leben später relativ lange.

    @Level
    Wenn ich mich richtig erinnere, gibt es einen Indikator bei den Gegner, der dir anzeigt, ob du stark genug für diese bist.

  6. #146
    Zitat Zitat von Linkey Beitrag anzeigen
    Eigentlich ist das Spiel vom Prinizp her so ähnlich wie Digimon World 1. Ist bei mir ein wenig länger her, dass ich es durchgespielt habe, aber kann mich auch noch daran erinnern, dass der Anfang eher schwer war. Aber sobald es einmal läuft, wird es relativ ausgeglichen/einfach.
    Ich muss dazu sagen, dass ich das geschrieben hab, wo ich noch nicht die Möglichkeit hatte, die Trainingseinheiten aufzustufen. Mittlerweile, da die meisten auf St. 2 sind (RIP 60,000 G), geht's etwas besser mit dem Training.

    Zitat Zitat von Linkey Beitrag anzeigen
    Wichtig bei dem Spiel ist halt das Training. Gerade am Anfang ist das mit dem "Sterben und von Vorne beginnen" noch etwas nervig, aber die Digimon leben später relativ lange.
    Meine ersten beiden Digimon, Seadramon und Saberdramon sind auch nur bis dorthin gekommen ie. bis zum Champion-Level, damit reißt man natürlich nichts. Mittlerweile hab ich Megiddramon und Ookuwamon, beide ultimate, die reißen schon ein wenig mehr. Aber auch das ändert nichts am eigentlichen Problem, nämlich:

    Zitat Zitat von Linkey Beitrag anzeigen
    @Level
    Wenn ich mich richtig erinnere, gibt es einen Indikator bei den Gegner, der dir anzeigt, ob du stark genug für diese bist.
    Das hier. Keine Ahnung, welchen Indikator es noch geben soll (ich guck aber mal bei den Tutorial-Digimon, vielleicht finde ich dazu etwas), aber mein Problem ist eben, dass meine Digimon keine Level haben (nur Shiki hat halt das Tamer-Level), gegnerische Digimon unterscheide sich aber z.T. sehr krass im level und auch in der Digimon-Art. Zwei Beispiele dazu:

    Numemon gibt's in der Nacht in der Nahen Ebene Lv2. Die waren kein Problem (~1200 HP, waren mit drei Treffern weg). Um die Ecke gab's dann dieselben Numemon nochmal auf Lv4 die schon wesentlich mehr ausgehalten haben, aber immer noch gingen, beim Kraftwerk 2 gab's dann dieselben Numemon nochmal auf Lv6 - und die konnte ich trotz Schwäche und trotz zahlreichen Trainingseinheiten nur mit Ach und Krach besiegen. Hat mich schwer verwundert, dass die Level da so krass viel ausmachen.

    Numemon/Gotsumon/Shamamon/Meteormon/Garudamon - alles Lv6-Gegner. Numemon waren mit die einfachsten wegen ihrem Dreck-Element - Natur und Eis sind stark dagegen. Die Gotsumon mit ihrem Rundumschlag waren schon ekelhafter, Shamamon haben meinen Digimon ohne Probleme 1,800 Schaden/Attacke gedrückt (und kamen im Doppelpack im Logik-Vulkan), Meteormon waren noch schlimmer als die Shamamon, gegen die ich im Moment noch nicht mal was reißen kann und von dem Garudamon Lv6 (der aber auch ein Boss ist), wollen wir mal nicht reden. Ich sehe nicht, wie ich den in naher Zukunft besiegen soll. ^^

    Ich muss mal wirklich gucken, ob es noch einen anderen Indikator als das Level gibt (das halt erstaunlich nichtssagend ist, wenn Lv6 Digimon X heißen kann "easy, ohne Schaden zu nehmen" bis hin zu "Wipeout in drei Angriffen"). Es läuft jetzt aber auch ein wenig besser, muss ich gestehen, wo ich mehr Werte beim Training bekomme.


    Aktuell: Orangeblood & Helen's Mysterious Castle [#26]


  7. #147
    Zitat Zitat von Kael Beitrag anzeigen
    Ich muss mal wirklich gucken, ob es noch einen anderen Indikator als das Level gibt (das halt erstaunlich nichtssagend ist, wenn Lv6 Digimon X heißen kann "easy, ohne Schaden zu nehmen" bis hin zu "Wipeout in drei Angriffen"). Es läuft jetzt aber auch ein wenig besser, muss ich gestehen, wo ich mehr Werte beim Training bekomme.
    Google sagt dazu:
    "...the best way to tell if you can handle an enemy is to look at the color of the box around their name, which changes based on your stats relative to the wild digimon.
    • Blue: You can handle this battle with ease.
    • White: Might be tough, but you should be able to get through it.
    • Red: These battles will be too tough for your current digimon, it's best to avoid these enemies."


    Kann ich mich ehrlich gesagt nicht mehr dran erinnern. Also ich weiß noch, dass gerade später im Spiel, wenn die Gegner auch Ultimate+ sind, der Unterschied von 3-4 Leveln beim Gegner direkt sehr heftig war.

    Ich glaub, ich bekomm gerade auch Lust das Spiel mal wieder rauszuholen (hatte ich öfter in den letzten Jahren). Wünsche dir noch ganz viel Spaß dabei - und hoffentlich pendelt sich das bei dir ein.

  8. #148
    Zitat Zitat von Kael Beitrag anzeigen
    Fazit (8,0/10):

    Man spielt .hack //G.U. Last Recode wohl eher für die Story, um Haseo bei seiner Rache an Tri-Edge zu unterstützen und ihn wachsen zu sehen, weniger fürs Gameplay, das zwar genug eigene Ideen und Features mitbringt, aber selbst dann so einfach und unkompliziert ist, dass es sich vereinzelt etwas lahm und dröge anfühlt.
    Ich habe damals Vol. 1 Rebirth auf meiner US PS2 gezockt und war leicht angetan.
    Dieses Tunier am Ende war zwar nicht mein Fall, wollte dennoch wissen wie es weitergeht.
    Vor einigen Jahren habe ich mir dann die Steam-Version gekauft (endlich mit dt. Untertitel) und nach dein Review und weil ich mit Darksiders Genesis durch war, sollte mein nächstes JRPG für die Challenge Last Recode werden.
    Tja, 30 Minuten habe ich ausgehalten und bin dann schnell rüber zu Octopath Traveler gerannt.
    Ich bin ja nach wie vor ein Fan vom gesamten Stil und der OST ist so toll, aber ich habe es viel besser in Erinnerung.
    Mittlerweile (oder auch schon damals?) ist es eintönig, leer und viele Charaktere absolut nervig.
    Story interessiert mich nach wie vor und wie du schon erwähnt hast, man spielt es eher für die Story.
    Bis es soweit ist wird vermutlich viel Zeit vergehen.
    Now: Eastward / Done: Lamentum
    Now: Batman: The Animated Series Staffel 2 / Done: Batman the Long Halloween Part 2
    Now: Invincible Band 3 / Done: Civil War, Band 1
    RPG-Challenge 2021 / Now: Octopath Traveler - Zeit zum kotzen?

  9. #149
    Zitat Zitat von Linkey Beitrag anzeigen
    Google sagt dazu:
    "...the best way to tell if you can handle an enemy is to look at the color of the box around their name, which changes based on your stats relative to the wild digimon.
    • Blue: You can handle this battle with ease.
    • White: Might be tough, but you should be able to get through it.
    • Red: These battles will be too tough for your current digimon, it's best to avoid these enemies."
    Ahhh, danke. jetzt seh ich das erst. Die Meteormon sind rot, kein Wunder, dass ich gegen die nichts reiße. xD

    Zitat Zitat von Linkey Beitrag anzeigen
    Kann ich mich ehrlich gesagt nicht mehr dran erinnern. Also ich weiß noch, dass gerade später im Spiel, wenn die Gegner auch Ultimate+ sind, der Unterschied von 3-4 Leveln beim Gegner direkt sehr heftig war.

    Ich glaub, ich bekomm gerade auch Lust das Spiel mal wieder rauszuholen (hatte ich öfter in den letzten Jahren). Wünsche dir noch ganz viel Spaß dabei - und hoffentlich pendelt sich das bei dir ein.
    Ich muss mir im Moment Mühe geben, das Spiel gut zu finden. Im Moment geht's zwar, aber gerade, dass man tagelang trainieren muss, um dann wieder auf den Fortschritt von vor was-weiß-ich-wann zu kommen, ist eine ziemlich entschleunigende mechanik. Andere Digimon-Spiele haben das zwar auch (Cyber Sleuth z.B.), aber da kann man die Lv1er-Digimon wenigstend durchschleifen, durch andere Lv99er oder so. Hier geht das halt nicht. ^^

    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    Ich habe damals Vol. 1 Rebirth auf meiner US PS2 gezockt und war leicht angetan.
    Dieses Tunier am Ende war zwar nicht mein Fall, wollte dennoch wissen wie es weitergeht.
    Vor einigen Jahren habe ich mir dann die Steam-Version gekauft (endlich mit dt. Untertitel) und nach dein Review und weil ich mit Darksiders Genesis durch war, sollte mein nächstes JRPG für die Challenge Last Recode werden.
    Tja, 30 Minuten habe ich ausgehalten und bin dann schnell rüber zu Octopath Traveler gerannt.
    Ich bin ja nach wie vor ein Fan vom gesamten Stil und der OST ist so toll, aber ich habe es viel besser in Erinnerung.
    Mittlerweile (oder auch schon damals?) ist es eintönig, leer und viele Charaktere absolut nervig.
    Story interessiert mich nach wie vor und wie du schon erwähnt hast, man spielt es eher für die Story.
    Bis es soweit ist wird vermutlich viel Zeit vergehen.
    Ich muss auch dazu sagen, dass ich das Spiel zweimal angehen musste (einmal Ende 2020 und dann jetzt nochmal), weil ich zwischendrin auch keine Lust mehr auf... ja so ziemlich alles hatte und grade der Anfang ist auch echt nicht aufregend. Gerade später in Rebirth haste dann aber ganz witzige Mechaniken und Features, die du nur da ausspielen kannst, wie Spieler, die Hilfe brauchen, weil sie von einem starken Monster oder einem anderen Spieler angefallen werden. Ich finde, je weiter man im Gameplay fortgeschritten ist, desto besser wurde es. Ansonsten stimmt schon, was du sagst: Man muss sich wirklich mit der Story und den Charakteren wohlfühlen und die Synchro/die Verhaltensweisen der Charaktere (Haseo gerade in Rebirth, Atoli, etc). machen es einem nicht einfach. Ich konnte mich aber am Ende ganz gut damit arrangieren. ^^


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  10. #150
    [23], Digimon World: Next Order ist durch. Ich bin noch grade am Überlegen, ob ich nochmal ins Postgame gucken will oder nicht. Lohnt sich's denn?

    Ich bin nebenbei erstaunt, wie wenig tatsächlichen Inhalt man in ein XXL-Spiel packen kann, das knapp 50 Stunden zum Durchspielen gedauert hat. Aber was will man machen, wenn einem die Digimon wieder kaputtgehen und man sie von ganz von Neuem trainieren muss. Nicht ganz natürlich, sie behalten immerhin 10% ihrer Werte...

    Gosh, ich muss das erst mal sacken lassen. So richtig glücklich bin ich ja nicht mit dem Spiel, aber vielleicht sind Monster-Aufzieh-Spiele mit Survival-Anteil auch einfach nicht mein Ding. Kann ja sein, wer weiß.

    _____________________________________________________________________________________________________________________________

    Ansonsten muss ich mal gucken. Ein (mobiles) Spiel werde ich wohl Ende September im Urlaub durchspielen, vielleicht bietet sich da doch Fossil Fighters Frontier an, das rein in der Theorie schon zu mindestens 50% durch ist, weil ich das irgendwann mal angefangen habe (und mir jede Ausrede Recht ist, um nicht EARTHLOCK zu spielen). Bis dahin guck ich mir mal Romancing SaGa 3 an - hoffentlich dauert das nicht zu lange. X_x


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  11. #151
    #101 – Digimon World: Next Order (PS4)

    Gestartet: 23.08.2021
    Beendet (Cleared!): 31.08.2021
    Beendet (Finished!): 01.09.2021



    Warum gerade dieses Spiel?

    Mit Digimon-Spielen verbinde ich ja generell ganz gute Erinnerungen. Sei‘s Digimon World 4, was ich vor fast 20 Jahren bis zum Erbrechen (300h+) gespielt habe, am Anfang noch bei meinem Kkumpel, später dann auf eigener PS2 oder Cyber Sleuth/Hacker’s Memory, die mich beide für eine ganze Weile unterhalten haben. Next Order spielt sich im Endeffekt wie das allererste Digimon World – man muss eine Stadt aufbauen, sich um ein problematisches Virus kümmern, und sich nebenbei noch um die Bedürfnisse von Digimon kümmern. Das alles zusammen ergibt nicht zuletzt eine ziemlich eigenartige Mischung, bei der ich am Anfang nicht sicher war, ob’s funktioniert – aber am Ende ist sich das zumindest halbwegs ausgegangen.

    Spielweise:
    • Die Protagonistin war weiblich und hieß Shiki – das ist auch ihr Kanon-Name.
    • Schwierigkeit war Normal, das war die höchste. Easy hätte das Training ein wenig effizienter gemacht, die eigentliche Gegner-Schwierigkeit ist aber gleich geblieben.
    • Das Spiel startet mit der zweiten Generation an Digimon, die bei mir lediglich das Ultimate-Level erreicht haben. Generation 3-5 waren dann alle auf dem Mega-Level.
    • Das Training lief folgendermaßen ab: Generation 2 & 3 wurden noch an den Trainingsgeräten hochgezogen, bis ich irgendwann realisiert hab, dass es in freier Wildbahn wesentlich besser geht. Generation 4 und 5 wurden dann mehr bei wilden Digimon trainiert. Man sieht’s dann an den Stats.
    • Von dem, was Floatien, die einzige Stadt, geboten hat, habe ich nicht viel genutzt. Das Unterhaltungsviertel war zwar ganz nett, aber mehr auch nicht, Restaurant und High-Tech-Laden haben zwar Anwendungen gehabt, aber halt eben keine nennenswerten, das Labor war für einige Rekrutierungen notwendig, aber sonst ein Nebenschauplatz und dem Dimensionsviertel hab ich lediglich im Rahmen des Postgames einen Besuch abgestattet. Es war eh weit effizienter, einfach zu trainieren.
    • Von dem, was ich genutzt habe, bin ich auch nicht so schnell weggekommen: Auf Feldern konnte man Fleisch anbauen (Ja!) und Gemüse anpflanzen, was ziemlich wichtig war, ohne Heilgegenstände aus Tentomons Laden sah’s schlecht aus, der Sender war absolut lebensnotwendig und die Trainingshalle war ganz am Anfang und ganz am Ende mein bester Freund.
    • Maximale Gebäudestufe hatte nur das Labor. Oftmals brauchte man dafür ziemlich seltene Materialien, die man an Spawnpunkten bekommen hat.
    • Bei Shikis Zähmerfähigkeiten bin ich hauptsächlich auf Erhöhtes Leben, Verbessertes Training durch Trainingsgeräte/wilde Digimon und Verbesserte Wiedergeburt gegangen. Der Rest waren meist eher Bequemlichkeitsfähigkeiten wie erhöhtes Inventar.
    • Die EX-Quests hab ich nicht gemacht. Bei einigen war ich schon weit fortgeschritten, aber letzten Endes hat das auch nur Items eingebracht, die ich eh nicht haben wollte.
    • Postgame, zumindest die Story davon, hab ich mir angeguckt und erfolgreich absolviert, das ging auch nicht so lange.
    • Achievements: (31/45 = 68,8%). Man hätte noch die Digimon/Karten/EX-Quests/Bewohner/Zähmerfähigkeiten/Bauten vervollständigen und maximieren können… das hätte bestimmt nochmal so lange gedauert.
    • Aufgezogene Digimon: 46/231.
    • Erhaltene Karten: 124/540.
    • Game Over hatte ich keines (gibt’s auch nicht), aber zurückk in die Stadt, weil ich mal den einen oder anderen Kampf verloren habe, musste ich öfters. Am Anfang fand ich noch schwer einzuschätzen, welche Digimon ich bekämpfen soll und welche nicht.
    • Wohlstand/Bewohner von Floatien waren nach dem Maingame 111, nach dem Postgame 121.
    • Ich hab auf Deutsch gespielt.
    • Spielzeit: 048:08 h (Cleared!), Shikis Level: 39
    • Spielzeit: 049:38 h (Finished!), Shikis Level: 40



    Story:


    Eigentlich wollte Shiki, zusammen mit ihren Kumpeln Himari und Kouta nur wie gewohnt ihre fünfte Klasse besuchen, nachdem jeder von ihnen zu Kindeszeiten in einem Turnier ein komisches Digivice gewonnen hat. Doch dazu kommt es nicht. Shiki und die beiden anderen werden in ein Dimensionsloch gezogen und landen in der Digiwelt, die von Machinedramon angegriffen wird. Shikis Digimon, WarGreymon und MetalGarurumon, können aber das Machinedramon, das angreift, besiegen, müssen dabei jedoch selbst ihr Leben lassen. Floatien, die Stadt, die von den Machinedramon angegriffen wurde, ist nur noch ein Schatten ihrer Selbst, weil die Einwohner alle geflohen sind und Floatien bis auf einen geringen Fleck komplett zerstört wurde. Das letzte Bisschen von Floatien hat den Angriff nur überstanden, weil Jijimon dort lebt, der Floatien noch vor den Machinedramon schützen kann, aber halt nicht mehr lange. Shiki kommt Jijimon daher wie gerufen – da sie nicht nach Hause kann, weil mit der Digiwelt etwas generell nicht stimmt, soll sie Floatien wieder aufbauen, die Bewohner zurückholen und nebenbei noch herausfinden, wer hinter dem Angriff der Machinedramon steckt.

    Was die Machinedramon betrifft, wird Shiki erstaunlich schnell fündig. Ein Typ namens Mameo, so nennt er sich zumindest, bearbeitet Rookie-Digimon mit einer Disc, die sich dann in Machinedramon verwandeln und Amok laufen. Als Shiki das Machinedramon auch besiegen kann, fühlt Mameo sich missverstanden. Das Resultat, dass sich die Digimon in Machinedramon verwandeln und anschließend Amok laufen, ist nur eine Nebenwirkung seines Handelns und überhaupt erst möglich, weil die Selbstreinigungsfunktion der Digiwelt komplett im Eimer ist. Tatsächlich wollte er die verwandelten Digimon vor dem Wahnsinn retten. Ein sogenanntes GH-/Gehirn-Hack-Virus geht im Moment durch die Digiwelt und er hat alleine das einzige Antivirenprogramm dagegen entwickelt, um das Virus bei Digimon unschädlich zu machen. Man müsse ihm dabei aber vorerst vertrauen und das Problem der Digiwelt zuerst angehen, da sich sonst die Verbindung zwischen der Digiwelt und der realen Welt nicht erneuern kann. Gar nicht so leicht, das, vor allem, wenn sowohl Kouta als auch Himari dringendst wieder nach Hause wollen, wo sie Dinge zu erledigen haben…

    Story-Eindruck:


    So richtig schlüssig und logisch fand ich die Story ja nicht, aber auch so lässt die Story mehr als nötig zu wünschen übrig, insofern, dass sie einfach zu viele Logiklücken lässt und mehr seltsam als irgendwas ist. Im Großen und Ganzen gibt’s zwei größere Probleme, die Shiki bewältigen muss – die steigende Bedrohung durch das GH-Virus (wir erinnern uns, das Ding, das Digimon in Machinedramon verwandelt), was ein Wettrennen gegen die Zeit ist, da man nicht genau weiß, wann das BH-Virus bei einem Digimon ausbricht, wenn es mal infiziert ist – und den Drahtzieher hinter dem BH-Virus zu entlarven.

    Bedrohung durch das BH-Virus:
    Es kommt, wie’s kommen muss – Shiki und ihre Gefolgsleute kriegen das GH-Virus nicht in den Griff, und verlieren um ein Haar noch dabei Himaris und Koutas Digimon, Rikka und Yukimura, die sich beide beinahe in Machinedramon verwandeln, weil ihre Zähmer sie schlecht behandeln. Man muss dabei sagen: Die Lösung vieler Probleme ist Mameo, von dem relativ viel ausgeht, z.B. das Antivirenprogramm, was er Shiki gegeben hat, um Digimon temporär von dem GH-Virus zu befreien über einen Weg zur Identifizierung des Verräters in der eigenen Truppe bis hin zur Idee, wie man die komplette Welt wiederherstellen kann, obwohl bereits der Boden vom GH-Virus infiziert ist und es somit nicht mehr lange dauern kann bis alles den Bach heruntergeht. Das Ding an ihm: Es wird nirgendwo erklärt, warum genau er diese Fähigkeiten hat. Die Ideen lass ich mir noch einreden, da er schon mal versucht hat, die Welt zu retten, aber keine Programmierfähigkeiten, die in der Lage sind, die größte Bedrohung der digitalen Welt zu minimieren. Was auch noch so eine Sache ist, ist, dass die Verzweiflung, in der sich die Charaktere befinden, deutlich besser herübergebracht hätte werden können – die stecken richtig tief in der Tinte, dadurch, dass durch einen Kniff der Antagonisten das GH-Virus den Boden verseucht und somit jedes X-beliebige Digimon in der Stadt, das man rekrutiert hat, infiziert werden können, aber so richtig juckt’s die alle nicht, die Problematik ist schlicht nicht spürbar. Hat mich bisschen enttäuscht, dadurch, dass der Konflikt hierum 75% des Spiels ausmacht, da wäre mehr gegangen.

    Drahtzieher hinter dem BH-Virus:
    Auch hier ist’s oftmals nicht besser. Es wird oft angeteasert, dass man dem einen oder anderen Charakter vielleicht nicht so ganz trauen sollte, da durch ihn das GH-Virus in Floatien übertragen wird. Verdächtigt wird unter Anderem Mameo aufgrund seines Wissens und wegen seiner komischer Taten, obwohl wohl kaum einer mehr dafür getan hat, um den GH-Virus zu stoppen. Tatsächlich aber trifft es Luche, ein Digimon in Menschengestalt, das dem Antagonisten Shoma Daten und Einblick über ihre Digimon-Puppe gegeben hat. Wie man das nicht früher realisiert hat, ist ein Rätsel, da sämtliche anderen Charaktere, die dafür in Frage kommen, die Stadt regelmäßig verlassen, nur ein paar halt eben nicht. Die Antagonisten-Motivation ist nebenbei auch dezent für die Tonne: Shoma, der gegen Shiki in ihrem komischen Digi-Turnier verloren hat, hat sich den Sieg durch Hacken erschlichen, hat sich aber dann schlecht gefühlt, seinen Digimon-Partner, Luche, rausgeworfen und verfiel dem Wahnsinn, woraufhin eine dunkle Macht von ihm Besitz ergriffen und ihm das GH-Virus ausgehändigt hat. Der verbreitet das Virus dann natürlich munter durch seinen Katalysator, während die Protagonisten gar nicht verstehen, was überhaupt Sache ist.

    Noch kurz zum Humor: Viel besteht aus Pipi-Kaka-Humor, wie man’s aus Digimon-Spielen kennt, wenn sich Numemon und Sukamon darüber unterhalten, welche Kacke die bessere Konsistenz, farbe oder Geruch hat. Irgendwie witzig fand ich nebenbei auch den Krieg auf der Ohguhino-Einöde, wo ein Kampf „Fleisch gegen Gemüse“ stattfand und man mit beiden Seiten reden musste, damit die den Krieg beenden. Vereinzelt waren auch diverse Rekrutierungsvoraussetzungen ganz witzig, wie z.B. Ophanimon: Spenden erhalten die Freundschaft der Kirche…. oder zumindest die von Ophanimon. Total bekloppt.

    Gameplay:


    1) Allgemein

    In Prinzip kann man in Next Order einiges machen, viel mehr, als man überhaupt beschreiben könnte. Von daher werde ich mal nur auf das Wichtigste eingehen, hauptsächlich der Aufbau der Stadt und die damit verbundene Rekrutierung von Digimon, dem Training und dem Management von Bedürfnissen der Digimon.

    In regelmäßigen Abständen wird man von Jijimon immer wieder gefragt, ob man nicht neue Bewohner nach Floatien rekrutieren möchte. Wenn es dann so weit war, hat man das eine oder andere Digimon in der freien Wildbahn gefunden, das einem eine Quest angeboten hat – wenn man bestimmte Voraussetzungen erfüllt hat. Die Voraussetzungen selbst waren nirgendwo einsehbar, man hat aber einen Hinweis von Botamon bekommen, wenn man Voraussetzungen erfüllt hat. So blieb einem teilweise auch nichts anderes übrig, als im Dunkeln herumzustochern, was genau man jetzt für Schritte erledigen muss, um an einen Bewohner von Floatien zu kommen – und die Herumstocherei ist etwas, dass sich zu allem Überfluss quer durchs Spiel zieht. Meistens haben diese Digimon einen entweder zum Kampf herausgefordert – viele davon waren absurd stark für den Zeitpunkt, an dem man sie rekrutieren konnte oder aber wollten ein Item, das man entweder in der Stadt besorgen konnte oder anderen Digimon abnehmen musste. Im Anschluss konnte man die dann irgendwo in der Stadt finden. Entweder haben sie bereits existierende Bereiche in den Bezirken verbessert oder aber komplett neue Möglichkeiten hinzugefügt. Ogremon z.B. hat im Unterhaltungsviertel einen Popcorn-Stand aufgemacht, den man alternativ zum Restaurant besuchen konnte, Zudomon und Hagurumon dagegen konnten beim Bauarbeiter einmal am Tag Materialien sammeln, Myotismon machte dem Spieler die Kartensammlung zugänglich – kein anderes Digimon konnte das. Gut daran ist, dass vermittelt wird, wie jedes Digimon in Floatien, außer eine Hand voll, vielleicht, seine eigene Aufgabe bekommen hat. Für Verbesserungen beim Baumeister brauchte man Materialien, die man in freier Wildbahn an Sammelpunkten gefunden hat. All das ändert aber nichts daran, dass es komplett nutzlos war, sich mit einem Großteil der Möglichkeiten in der Stadt zu befassen, da Zeitmangel bezogen aufs Training ein dickes Problem war.

    Training konnte auf zwei Arten ablaufen: An Trainingsgeräten oder in freier Wildbahn. Letzteres brachte noch einmal paar eigene Probleme mit, aber am Anfang sind die Trainingsgeräte keine schlechte Idee, um an bestimmte Digitationen zu kommen, da man dort Stats gezielt trainieren kann. Man konnte da an eines von sechs Geräten hingehen und 1 Stunde lang trainieren, für ungefähr +25 in einem Stat, +12 in einem anderen und +8 in einem dritten Stat – aber nur, wenn man das Trainingsroulette getroffen hat, sonst waren es nur 66% von den genannten Werten. Am Anfang reicht das auch aus, man merkt aber schnell, dass das ziemlich übel an der Ausdauer zehrt. Hat die Erschöpfung einen gewissen Wert überschritten, mussten die Digimon 1 Stunde lang ruhen, sonst haben sie sich Krankheiten und Verletzungen eingefangen, die an ihrer Lebenserwartung nagten. Zusammengefasst hat sich das Training in der Stadt nur ganz am Anfang (2. Generation, danach eigentlich nicht mehr) gelohnt, weil es kaum geeignete Digimon gab, an denen man ordentlich trainieren konnte bzw. der Sender nicht verfügbar ist, der einen in bestimmte Gebiete bringt und ganz am Ende, jenseits Werten von ~45,000 HP/MP und 9,500+ Stats, wo kein vernünftiges Digimon mehr Wertverbesserungen eingebracht hat. Dazwischen war das Training bei wilden Digimon das Nonplusultra, vor allem während der Rookie-und Champion-Phase – Rookies haben ganz gerne mal, wenn sie gegen Champions/Ultmates/Megas gekämpft haben, insgesamt 4*25 + 2*250 Werte gesehen und das bei jedem Kampf, der, je nachdem, wo man gekämpft hat, zwischen 5 (äußerst selten, aber das gab‘s) und 30 Minuten gedauert hat – beides bezogen auf die Zeit im Spiel selbst, nicht die Echtzeit. +300 Stats Minimum pro Stunde bei Kämpfen gegen +45 pro Stunde bei Trainingsgeräten – Digimon zu bekämpfen war wesentlich effizienter, wenn man ordentliche Stats auf seinen Digimon haben wollte und die brauchte man auch auf Dauer, mit vielen Gegnern war nicht zu spaßen.

    Zuletzt noch zu dem Management von Bedürfnissen der Digimon und zum Lebenszyklus. Next Order hat auch natürlich den Life-Sim-Anteil mit drin: Digimon mussten essen, schlafen, Erschöpfung auskurieren und hin und wieder auch mal ihr Geschäft verrichten. Hat man nicht auf diese Bedürfnisse geachtet, obwohl man trotzdem klar von den Digimon gewarnt wurde, kam es zum Trainingsversagen/TV. Das wurde teilweise für die Digitation von Digimon benötigt, genauso wie Disziplin und Gewicht. Lilithmon benötigte z.B neben sowieso schon äußerst hohen Statuswerten weniger als 9 Disziplin (sehr wenig!) und 5 oder mehr Trainingsversagen sowie ein Gewicht von 34 Bits oder weniger. Es war also, je nachdem, welches Digimon man haben wollte, nicht immer sinnvoll, sein Digimon bis zum Erbrechen zu verwöhnen. Disziplin hat man am einfachsten mit dem Unterdrücken von Bedürfnissen heruntergekriegt, oder aber mit ziemlich widerlichem Essen. Gewicht war ein anderer Faktor, auf den man aufpassen musste. Fleisch bot sich generell als Nahrung an, da es satt machte und aufgrund der Felder, wo man es anbauen konnte, im Überfluss vorhanden war, hätte aber in Lilithmons Fall nicht zum gewünschten Erfolg geführt. Digimon hatten auch Lieblingsspeisen, die zusätzlich noch die Laune erhöht haben – die hat Trainingsergebnisse und Kampfperformance verbessert. Zu allerletzt noch zum Lebenszyklus: Glückliche und gesunde Digimon lebten länger in der Anzahl an Tagen als kranke und malträtierte Digimon und zwar um einen nicht zu unterschätzenden Faktor. Da ein längeres Leben gleichzeitig mehr Stats und eine bessere Möglichkeit bedeutete, seltene Materialien zu erlangen, da es die nur da gab, wo die Digimon so stark waren, dass man mit mittelmäßigen Stats überhaupt keine Chance hatte, hat es sich schon rentiert, ein wenig darauf zu achten. Je mehr Digitationen ein Digimon durchgemacht hat, desto älter konnte es werden – Megas mit entsprechend guter Behandlung wurden 21-22 Tage alt, bevor sie wiedergeboren wurden – die Wiedergeburt hatte dann wiederum zur Folge, dass das neue Digimon mit mehr Stats geboren wurde als die Digimon-Generation zuvor.

    2) Schwierigkeit & Kampfsystem


    Viel von der Schwierigkeit kommt vom Open World-Konzept. Soll konkret heißen: Nichts hält einen davon ab, die Feuerlande zu besuchen, wenn man da hinkann – aber dann muss man sich auch nicht wundern, wenn die Gegner mit einem den Boden aufwischen. Der einzige Nachteil dabei: Gegnerische Level sind quasi komplett irrelevant, weil die null Aussagekraft haben. Eigene Digimon haben gar kein Level und ein Ultimate-Digimon Lv22 war kein Vergleich zu einem Champion-Digimon Lv35. Das ist ein wenig irritierend, weil man dadurch gar nicht weiß, welche Gegner man erledigen soll. Indikation bietet lediglich der Rahmen um den Namen des Digimon – ein roter Rahmen hieß, dass das gegnerische Digimon zu stark war, ein blauer, dass das entsprechende Digimon zu schwach für einen war, beim weißen Rahmen war’s genau richtig. Aber: Nicht mal das hat gestimmt. Häufig genug war’s so, dass man nur mit Rotrahmen-Digimon Fortschritte in Stats gemacht hat, alles andere war sinnlos – und ebenso häufig waren die äußerst harte Brocken. Zumal dieser Rahmen nur eine Info über die Stats gegeben hat, die Attacken waren noch einmal eine komplett andere Geschichte. Feuer-Digimon, die Flammensturm/Feuer-7 konnten, hatten einen gefühlt kilometergroßen Flächenangriff, der eigene Digimon oft genug unterbrochen hat und selbst einen absurden Schadensmodifizierer hatte. Dasselbe gab’s noch bei einigen anderen Angriffen, aber es gab Rotrahmen-Digimon mit ekelhaften Techniken und welche, die nicht ganz so widerliche Techniken besaßen. Letztere waren einfache Ziele, während man gegen erstere ziemlich in die Röhre geschaut hat. Und nicht zuletzt zu den Bossen und Quest-Digimon, die man bekämpfen musste – da konnte man das Gefahrenlevel nicht mal einsehen, wodurch man auch nicht wusste, wie stark der Boss ist, der einen da erwartet.

    Im Anschluss an oben, zum Kampfsystem: Man konnte diese Angriffe blocken. Das hat oft mehr schlecht als recht funktioniert, weil es da auch ziemlich aufs Timing ankam. Hat man gar nichts unternommen, haben die beiden Digimon im Auto-Modus gegen die Gegner gekämpft. Sowohl durch einen Treffer des Gegners als auch durch einen Ansporn von Shiki haben die Digimon BP (=Befehlspunkte) erhalten, meist zwischen 6 (normal) und 36 (extrem guter Treffer), die sie für verschiedene Dinge nutzen konnten:
    • Einen manuellen, von Shiki ausgewählten Angriff ausführen. Das war dann sinnvoll, wenn die AI im Kampf nur Blödsinn gemacht hat, wie z.B. bei Lilithmon und ihrem Biogas-Angriff – den hat sie fünf Mal in Folge eingesetzt, mit dem Ergebnis, dass der Gegner jedes Mal rausgelaufen ist. Alptraum dagegen trifft zu 100% … den wollte sie aber nicht einsetzen.
    • Blocken. Hat 10 BP gekostet und für 5 Sekunden den Schaden eines Angriffs zu 95% abgefangen. Der reguläre Block, den man auch erst lernen musste, war lebensnotwendig, Verbesserten Block gab es auch noch, der bis zu 98,5% des Schadens abgefangen hat, aber für den hab ich wenig Verwendung gefunden, da es bessere Zähmerfähigkeiten gab.
    • Signatur-Angriffe. Kosten jeweils 150 BP. Spätere Gegner konnten diese Angriffe zünden, als wären sie normale Angriffe, aber 150 BP hat man nicht mal eben so bekommen. Der schden von denen, z.B. Machinedramons Unendlichkeitskanone und Lilithmons Phantomschmerz betrugen in etwa lediglich das Dreifache eines normalen Angriffs, bei gegnerischen Signaturangriffen war das mal eben gut ordentlicher fünfstelliger Schaden - ~20-25,000 HP und mehr.
    • ExE-Drive. Beide Partner brauchten hierfür 150 BP und sowohl eine hohe Bindung zueinander als auch zu Shiki. In diesem Fall haben sich die beiden Digimon in eines verwandelt, an das man nur so gekommen ist – z.B. Omnimon oder Rosemon Burst Mode. Das konnte, wenn die Voraussetzungen gegeben waren, auch als „Notrettung“ passieren, wenn die HP beider Digimon auf 0 gefallen sind. Hat eine hübsche Animation gegeben, wenn das passiert ist.


    Fazit (5,5/10):

    Ich hab wohl bei Digimon World: Next Order ein bisschen was anderes erwartet als bekommen. Das macht es nicht unbedingt schlecht, aber mir haben hier schlicht und einfach zu viele Sachen nicht gepasst, sind nicht im Ansatz gut umgesetzt und im Spiel auch nirgendwo ersichtlich. Dabei muss ich dem Spiel eines lassen: Wenn man es komplett ausschöpfen will, gibt es mehr als genug Gelegenheiten dazu, die aber alle mit massivem Grind verbunden sind. Das Auto-Kampfsystem, sofe3rn man nicht gerade an einer harten Nuss zu knacken hat, tut da nur sein Übriges.

    Über die Story will ich gar nichts groß sagen, da die seltsam durch und durch ist, mit vielen Anspielungen, Aufhängern und Twists, die dann nicht mehr groß aufgegriffen werden. Stattdessen muss man das hinnehmen und schlucken, dass Charaktere einfach aus dem Nirgendwo Digi-Cracks sind, die die Regeln der Welt mal eben locker flockig verändern können. Der Antagonist leidet auch mal wieder unter einem extrem stumpfen Motiv, muss ich hier anmerken.

    Das Open-World-Gameplay ist solide und erfüllt zwar sehr gut seinen Zweck, aber, dass Grind an Digimon alternativlos ist, außer man will hunderte an Stunden an den Trainingsgeräten hocken, ist mir schon etwas sauer aufgestoßen. Es ist aber nicht alles negativ: Die Digimon-Bindung in der Stadt kommt sehr gut herüber, dadurch, dass da jedes rekrutierte Digimon sein eigenes Arsenal an Aufgaben besitzt, auch wenn das nicht über den bedingt verkorksten Rest hinwegtröstet.



    Aktuell: Orangeblood & Helen's Mysterious Castle [#26]


  12. #152
    Zitat Zitat von Kael Beitrag anzeigen
    Fazit (5,5/10):
    OMG!!! Wir haben vor Jahren über dieses scheußliche Spiel geschrieben.
    Habe extra vorhin nochmal nachgeschaut und du hast es dir vier Jahre später echt noch gegeben?
    Es klingt bei dir nicht total grottig, aber solche JRPGs muss man sich erst knappe 50 Stunden lang geben wollen.
    Ich weiß nicht ob das eine Gabe bei dir ist, nur die meisten würde nach wenigen Stunden direkt aufgeben.
    Dafür hast du jetzt mein Interesse für Digimon World 4 geweckt (und weil ich spontan die Möglichkeit habe mir einen Gamecube auszuleihen).
    Muss schauen wie sehr sich das lohnt, ansonsten kann du ja ein Review fast 20 Jahre später raushauen.
    Now: Eastward / Done: Lamentum
    Now: Batman: The Animated Series Staffel 2 / Done: Batman the Long Halloween Part 2
    Now: Invincible Band 3 / Done: Civil War, Band 1
    RPG-Challenge 2021 / Now: Octopath Traveler - Zeit zum kotzen?

  13. #153
    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    OMG!!! Wir haben vor Jahren über dieses scheußliche Spiel geschrieben.
    Ja, haben wir. Cool, dass du dich daran erinnert hast!

    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    Habe extra vorhin nochmal nachgeschaut und du hast es dir vier Jahre später echt noch gegeben?
    Es klingt bei dir nicht total grottig, aber solche JRPGs muss man sich erst knappe 50 Stunden lang geben wollen.
    Mein Problem dabei ist bzw. war: Dieses Spiel gibt's auf Englisch/Deutsch nur für die PS4, die ich nicht besitze. Ich musste mir somit einen Weg suchten, wie ich mir eine PS4 beschaffen kann (nur für ein Spiel, v.A. wenn's eh nur so mittel ist, kauf ich mir dann doch keine ganze Konsole ), und bei einem von zwei Bekannten hatte ich dann Erfolg, da der die in diesem Moment nicht gebraucht hat. Mit Next Order hab ich eh noch was fieses vor: Der Kumpel, der mir die PS4 ausgeliehen hat, kriegt's samt seiner PS4 Second Hand zum Geburtstag. Dann bin ich das auch los.

    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht ob das eine Gabe bei dir ist, nur die meisten würde nach wenigen Stunden direkt aufgeben.
    Ich hab eine Schwäche für Digimon-Spiele (es gibt einige andere, die ich auch ganz gern mal spielen würde), dafür geht einiges anderes überhaupt nicht. Kingdom Hearts DDD fällt mir da ein, das hab ich innerhalb der Challenge 1x abgebrochen und außerhalb auch nochmal zweimal. Ich muss aber auch sagen, mitllerweile bin ich mir innerhalb meiner Challenges einfach relativ sicher, dass ich den Durchhaltewillen für viele meiner Spiele besitze, um die durchzuspielen, wie ich es gern hätte. Sagt ja keiner, dass man 100% machen muss, das wäre bei Next Order auch irgendwie ziemlich irrsinnig gewesen - genauso wie bei Romancing SaGa 3, zu dem ich dann auch was schreibe.

    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    Dafür hast du jetzt mein Interesse für Digimon World 4 geweckt (und weil ich spontan die Möglichkeit habe mir einen Gamecube auszuleihen).
    Muss schauen wie sehr sich das lohnt, ansonsten kann du ja ein Review fast 20 Jahre später raushauen.
    Ich will dir deine Freude daran nicht verderben, wirklich nicht, mit Digimon World 4 verbinde ich angenehme Kindheitserfahrungen. Aber es ist halt wirklich auch nur das. Böse Zungen behaupten, eine moderne Foltermethode ist, sich drei Kumpels zu beschaffen und sie dazu zu zwingen, mit dir dieses Spiel durchzuspielen.
    Bin mir nicht sicher, wo ich das heute einordnen würde, aber als ich und meine Kumpels das damals zusammen gespielt haben waren wir vielleicht 12 oder 13 Jahre alt, damals war ein Videospiel, was man zu viert spielen konnte, halt eben das absolute Nonplusultra.

    ___________________________________________________

    Fix noch was zu [24] Romancing SaGa 3 - ich denk mal, das fällt heute auseinander. Meine Charaktere haben ~700 HP und alle mehr oder weniger brauchbare Stats, von den Abyss Lords fehlt nur noch Forneus und den werd ich schon irgendwie knacken. Dieses Mal wirklich!


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  14. #154
    Wie ist Next Order denn im Vergleich zum ersten Digimon World und Re: Digitize? Den ersten Teil hab ich damals geliebt und Re: Digitize fand ich eigentlich auch ganz nett.

  15. #155
    Zitat Zitat von Kael Beitrag anzeigen
    Ich will dir deine Freude daran nicht verderben, wirklich nicht, mit Digimon World 4 verbinde ich angenehme Kindheitserfahrungen. Aber es ist halt wirklich auch nur das. Böse Zungen behaupten, eine moderne Foltermethode ist, sich drei Kumpels zu beschaffen und sie dazu zu zwingen, mit dir dieses Spiel durchzuspielen.
    Bin mir nicht sicher, wo ich das heute einordnen würde, aber als ich und meine Kumpels das damals zusammen gespielt haben waren wir vielleicht 12 oder 13 Jahre alt, damals war ein Videospiel, was man zu viert spielen konnte, halt eben das absolute Nonplusultra.
    Wollte das auch schon schreiben. Wir haben Digimon World 1 und 3 geliebt (2 hatten wir erst später gezockt, war auch ok) und dann erschien Digimon World 4.
    War komplett anders als wir erwartet hatten und ist an sich auch kein mega Spiel - aber wir hatten das dennoch geliebt. 300h haben wir nicht gespielt, aber wir haben uns jedes Wochenende getroffen und und mal so paar Stunden gezockt. Hat mega Laune gemacht das Spiel.

    Vor 1-2 Jahren wollte ich das nochmal voll gerne auf den neueren Konsolen zocken, aber leider gibt es das im Store nicht für PS4/PS5
    Denke ein Remake wird es davon auch nie geben (wir sehr würde ich das feiern, wenn da ein Remake mit Online-Modus kommen würde).

  16. #156
    Als allererstes mal:

    Zitat Zitat von Kael Beitrag anzeigen
    Fix noch was zu [24] Romancing SaGa 3 - ich denk mal, das fällt heute auseinander. Meine Charaktere haben ~700 HP und alle mehr oder weniger brauchbare Stats, von den Abyss Lords fehlt nur noch Forneus und den werd ich schon irgendwie knacken. Dieses Mal wirklich!
    Da sich das gestern Abend doch noch bisschen gezogen hat (hätte ja keiner ahnen können, dass sich ausgerechnet Byunei/Buné als größte Schwierigkeit für Julians Mitstreiter entpuppen würde), hab ich den Durchgang mit Julian jetzt beendet und bin damit durch und bei 24 durchgespielten Spielen dieses Jahr.

    Was Romancing SaGa 3 ausgemacht hat, ist primär die Open World - wortwörtlich. Man muss sich erst mal bei den NPCs in den Städten durchfragen, wo was ist, bevor man hinkann, klar, sonst findet man ja den Weg nicht. Im Gegensatz zu anderen Spielen, die das Konzept einer Open World beanspruchen und wo man ganz gerne mal in übertriebene Gegner läuft, sind hier die Gegner überall gleich schwach und leveln dann mit, je mehr man von ihenen besiegt - das Ganze geht aber über die Art der Monster also Biest, Untoter, etc. Wenn man wie ich im Forneus' Unterwasser-Tempel seine Charaktere hochzieht, sind eben die Wasserviecher stärker als Vögel oder Bestien, z.B.
    Das System fand ich ganz witzig von der Idee her, aber ich brauch's nicht unbedingt, gerade da unter den zu vielen Auswahlmöglichkeiten die Story auch extrem gelitten hat, die passt auf einen Bierdeckel. Sollte ich dazu erwähnen, dass Byunei oben wortlos erledigt wurde? In ihrer wahren Form, später, war's zumindest ein Satz. Immerhin! Sowas muss doch eigentlich nicht sein, da zieh ich ein älteres FF (3, 4, 5, 6) SaGa deutlich vor. Vielleicht war auch Romancing Saga 3 nicht das beste Beispiel, aber ich sag ganz klar, dass ich auch noch nicht fertig mit der Serie bin. RS2 und Frontier hab ich auch noch herumliegen, und mindestens eines davon will ich mir noch mal irgendwann ansehen.

    Ist wahrscheinlich aber auch nicht mein Spiel und von 1995, aber Final Fantasy zu dieser Zeit hat ein bisschen was besser gemacht. Dass ich das mal sage, hätte ich nicht für möglich gehalten. xD

    Zitat Zitat von Kadaj Beitrag anzeigen
    Wie ist Next Order denn im Vergleich zum ersten Digimon World und Re: Digitize? Den ersten Teil hab ich damals geliebt und Re: Digitize fand ich eigentlich auch ganz nett.
    Ist ungefähr wie Digimo World 1. In Kämpfen stehst du als Trainer nur nebendran und gibst für BP Befehle, kannst die Digimon aber auch nur im Auto-Kampf kämpfen lassen. Ansonsten ist's das typische Digimon-World 1 - erkunden, sich um Digimon kümmern, essen, trainieren, auf Toilette gehen. Wegen der Story würde ich's vermutlich nicht spielen, aber wer spielt Digimon für die Story (Cyber Sleuth & Hacker's Memory fand ich ganz gut, wenn dir der Part in deinen Digimon-Spielen wichtiger ist)?

    Zitat Zitat von Linkey Beitrag anzeigen
    Wollte das auch schon schreiben. Wir haben Digimon World 1 und 3 geliebt (2 hatten wir erst später gezockt, war auch ok) und dann erschien Digimon World 4.
    War komplett anders als wir erwartet hatten und ist an sich auch kein mega Spiel - aber wir hatten das dennoch geliebt. 300h haben wir nicht gespielt, aber wir haben uns jedes Wochenende getroffen und und mal so paar Stunden gezockt. Hat mega Laune gemacht das Spiel.
    Min Freunden hat's schon Laune gemacht, ja. Ich bin mir grad nicht mehr sicher, ob man Friendly Fire im Spiel anmachen konnte (zu lange her!), aber falls ja, wäre das für uns damals voll für uns was gewesen. Digimon World 2 und 3 will ich mir ja theoretisch auch irgendwann mal antun, ich hab aber nicht die passende Konsole dafür. xD

    Zitat Zitat von Linkey Beitrag anzeigen
    Vor 1-2 Jahren wollte ich das nochmal voll gerne auf den neueren Konsolen zocken, aber leider gibt es das im Store nicht für PS4/PS5
    Denke ein Remake wird es davon auch nie geben (wir sehr würde ich das feiern, wenn da ein Remake mit Online-Modus kommen würde).
    Vielleicht spiel ich's auch mal innerhalb der Challenge nochmal durch. Ich hab's nicht als besonders lang in Erinnerung.

    Wo geht's weiter? Bei Orangeblood, weil das vermutlich auch nicht so lang ist. Ich hab dann für meine Zeit im September ohne PC auch noch Fossil Fighters Frontier und Shadowverse herumliegen, und dann mal gucken, je nachdem, was dann eben dazukommt.
    Geändert von Kael (13.09.2021 um 23:44 Uhr)


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  17. #157
    [25], Fossil Fighters Frontier ist durch.

    Zunächst einmal: Big Eeeeeeeh. Ich hab das am 07.09.2015 angefangen (also vor bisschen mehr als 6 Jahren!) und viel hätte ich bei meinem Spielstand von damals nicht mehr gebraucht, um das durchzuspielen - ich war an der Stelle, wo die Turnier-Pokale von Blackravens Schergen geklaut werden. Auf der anderen Seite: So, wie's jetzt war, war's auch ziemlich erfrischend, mal wieder etwas anderes zu spielen.

    Was die Charaktere betrifft - das Writing ist echt eine Katastrophe, aber es ist ein Kinderspiel. Wohlgemerkt soll das vermutlich so pseudo-cool herüberkommen (nehm ich jetzt einfach an?), und ich dachte, das alle Spiele mit demselben Kids-Möchtegern-Humor aus derselben Feder stammen (wie z.B. Puzzles & Dragons Z, da die Spiel z.B. auch die Dailies verbindet, gibt's normal eher weniger), das stimmt aber tatsächlich nicht. Hinter Fossil Fighters stecken red entertainment und Spike Chunsoft und gerade letztere sind eher für so Spaßtitel wie Danganronpa und Zanki Zero (um mal was von denen aufzugreifen, was ich innerhalb der Challenge auch gespielt habe) bekannt. Kurzfassung: Blöd- und Schwachsinn an jeder Ecke, der/die Held/in verzieht noch schön eine Mine und der Spieler denkt sich nur seinen Teil. Das durchzulesen, war anstrengend genug. So pralle ist die Story von Fossil Fighters Frontier eh nicht.

    Was ich aber lobend hervorheben muss, ist die Erkundung (auch wenn ich mich dann im letzten Drittel des Spiels darum absolut nicht mehr gekümmert habe) und vor allem das Kampfsystem, das richtig schön taktisch ist, und auch hin und wieder (passiert selten, aber eh) ziemlich erbarmungslos sein kann. Viel von der Taktik verkommt zwar durch die NPC-Mitstreiter, die man zwangsweise mit ins Team mitnehmen muss und die sich einen feuchten Furz um strategische Manöver scheren, aber man hat alleine auch genügend Möglichkeiten, die Lage zu den eigenen Gunsten zu verändern. Kurzfassung davon: Saurier konnten Haltungen annehmen. Mit jedem Angriff, den sie getätigt haben, außer einigen wenigen Basisfähigkeiten, haben sie sich selbst in eine bestimmte Haltung gebracht und den Gegner auch - das ist solange geblieben, bis entweder die Haltung von einem weiteren Saurier geändert wurde oder bis der Zug des jeweiligen Sauriers kam. Bei stärkeren Bossen, hat normal anzugreifen nicht viel gebracht, man musste den gegnerischen Saurier in seine Schwache Haltung bringen, um dann kollektiv auf ihn einzudreschen. Kämpfe haben aus genau diesem Grund, weil das nicht immer ging, manchmal sehr lange gedauert. Autokampf löst das Problem, bei den anspruchsloseren Kämpfen (=95% des Spiels) zumindest. Die paar Kämpfe, die man damit nicht aushebeln konnte, hatten es dafür aber ganz schön in sich. Nur die Kreidekumpel hätte man echt weglassen können. xD

    Das Review dazu schreib ich dann gleich als nächstes.


    ...achja. Reviews, da war was. Drei weitere sind fertig, Code of Princess EX, Monster Viator, Ys IX: Monstrum Nox. Die pack ich dann hier rein, wenn ich sie quergelesen habe. Als ich die geschrieben habe, hatte ich bestimmt das eine oder andere Getränk intus. XD

    Zurück zum eigentlichen Problem: Ich darf mal wieder würfeln. Letztes (ausgewürfeltes) Spiel für dieses Jahr, ich komme! Wheeeeee!



    Okay, den hatte ich noch nicht. Mal durchgehen:

    58 - Xenoblade Chronicles 2: Vergesst es.
    85 - Recettear: An Item Shop's Tale: Ist eine Überlegung wert. Hab ich außerdem Dnamei mal gesagt, dass ich mir das irgendwann angucke, soll außerdem nicht mal so lang sein. Aktuell würde ich aber ein anderes Game bevorzugen.
    158 - New Pokémon Snap: Kein JRPG, von daher kommt's auf die Liste, was ich nebenbei mal durchspielen will.
    185 - WitchSpring 3 [Re:Fine]: Keine Ahnung, was mich erwartet, aber irgendwas hatte ich wohl am Spiel gefunden, wenn ich's mir gekauft habe. Könnte ich spielen.

    Aktuell wird das wohl auf entweder Recettear oder WitchSpring 3 hinauslaufen. Xenoblade und Pokémon Snap kommen nicht in Frage.

    Weiter geht's dann erstmal mit Orangeblood und evtl. Helen's Mysterious Castle. Da beides nicht lang ist, kann ich mir vorstellen, dass zumindest eines davon diesen Monat noch fällt.


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