Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
Mein Interesse an Silent Hill f ist nach dem Review von Gameswelt weit gesunken, weil gerade das Gameplay, das ein Spiel von anderen Medien abgrenzt und für mich das Wichtigste ist, nicht so gelungen sein soll. "So richtig Spaß machen die Kämpfe leider nicht", heißt es im Artikel, obwohl die Entwickler paradoxerweise mehr Wert auf Action gelegt haben sollen - mit leichten und schweren Attacken, Ausdauerbalken usw. Es versteht sich von selbst, dass so ein Spiel kein Devil May Cry werden darf, aber nichts spricht gegen ein langsames, taktisches Kampfsystem, das sich trotzdem gut spielt. Rätsel soll es auch kaum noch geben, dabei war die Reihe mein großes Vorbild für Rätsel, die zwar absurd unorganisch sind, aber etwas mehr zu bieten haben als "Suche n Schachfigurenstecker".
Ich stelle mich ja auf den Standpunkt, dass das Kampfsystem in einem Horrorspiel nicht zu effektiv sein sollte, weil sonst die Angst vor den Monstern leiden kann. "Spaß" ist halt hier eine relative Sache - ich will in einem Horrorspiel eigentlich nicht denken "oh ja, ich will die Viecher wegknüppeln, das macht so viel Spaß!". Daher halte ichs auch für recht einschränkend, wenn man Systeme nach "Spaß" bewertet, sondern eher nach "Engagement". Ist jetzt halt die Frage, ob das System von Silent Hill f letzteres erreicht.

Von Story und Charakteren hört man ja durchaus Gutes, auch wenn sich alle einig zu sein scheinen, dass das Kampfsystem eher nur ok ist. Vor allem scheint es wohl einen gewissen Wiederspielwert zu haben, was zumindest interessant ist. Ich hoffe ehrlich, dass das alles so stimmt, weil es schon nett wäre seit Silent Hill 3 endlich mal wieder einen wirklich guten Teil der Reihe zu bekommen. Und seien wir mal ehrlich - Silent Hill 1-4 hatten auch kein richtig geiles Gameplay, aber das hat trotzdem (oder halt gerade) funktioniert.