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Thema: KOTT - All talk, no games - Part II

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Hm... Die künstlichen Kontroversen rund um Stellar Blade werden auch immer seltsamer. Da kann man nur die Augenbrauen hochziehen. 🤔


    Na ja, zu Alone in the Dark will ich aber noch was sagen:

    Zitat Zitat von N_snake Beitrag anzeigen
    Spielt irgendejmand das neue Alone in the Dark? Was ist das bitte für ein Sondermüll? Dass das Spiel in Deutschland sogar positive Reviews bekommt ist unbegreiflich. Selbst der internationale Score ist da m.E. noch um Welten zu hoch.
    Ich meine sicher, der Horroraspekt ist weniger stark ausgeprägt, aber auf der anderen Seite finde ich Horrospiele eh kaum noch gruselig. Allerdings finde ich es als Mysteryspiel recht gelungen, kombiniert mit dem Flair der 1930er und den surrealen Aspekten aus dem Lovecraft-Mythos, wurde zumindest ich gut unterhalten. Die grundlegende Gameplaymechanik, die man sich stark bei den aktuellen Resident Evil Remakes abgekupfert hat, macht seinen Job. Atmosphärisch stimmig, was auch an der noir-lastigen Soundkulisse liegt. Kurioserweiser taugt sogar die deutsche Vertonung was und ist überraschend gut.
    Kritikwürdig finde ich Kollisionsprobleme bei einigen Ingame-Assets, durch die der Charakter feststecken kann. Aber das wurde mit einem neuen Patch behoben.

    Insgesamt ist es ein recht solides 7/10 Spiel. Das so etwas heutzutage für so manch einen als "Sondermüll" durchgeht, ist aber eher eine neuzeitliche Unsitte, bei dem Spiele unter 9/10 zum Großteil als Schrott bezeichnet werden.

  2. #2
    @Kael
    Große Mehrheit klingt auch seltsam, also lieber so: Die Entwickler könnten doch die (potenziellen) Spieler fragen. Je mehr Spieler antworten, desto repräsentativer ist die Antwort. Und wenn dann 90% der 1 Mio. (etwas übertrieben) Spieler sagen: "Wir wollen dies und nicht das", dann weiß man, dass die große Mehrheit "dies" will. Bei Themen, die Fachkenntnisse erfordern, stimme ich dir zu, da sollte man die Leute nicht unbedingt fragen, aber wenn es um den Geschmack geht, spricht doch eigentlich nichts dagegen. Ich würde das nicht für jede Kleinigkeit tun, aber gerade, wenn etwas umstritten ist und die Entwickler flexibel sind, könnten sie fragen, was die Spieler wollen.

  3. #3
    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
    @Kael
    Große Mehrheit klingt auch seltsam, also lieber so: Die Entwickler könnten doch die (potenziellen) Spieler fragen. Je mehr Spieler antworten, desto repräsentativer ist die Antwort. Und wenn dann 90% der 1 Mio. (etwas übertrieben) Spieler sagen: "Wir wollen dies und nicht das", dann weiß man, dass die große Mehrheit "dies" will. Bei Themen, die Fachkenntnisse erfordern, stimme ich dir zu, da sollte man die Leute nicht unbedingt fragen, aber wenn es um den Geschmack geht, spricht doch eigentlich nichts dagegen. Ich würde das nicht für jede Kleinigkeit tun, aber gerade, wenn etwas umstritten ist und die Entwickler flexibel sind, könnten sie fragen, was die Spieler wollen.
    Du bist ja selbst Entwickler, soll heißen, du triffst selbst Designentscheidungen für deine Welt, deine Charaktere, deine Atmosphäre. Nun bleiben wir mal bei den 90% (die mMn absolut utopisch sind). Was genau hilft es dir, wenn die 90% eine Designentscheidung implementiert sehen wollen, hinter der du selbst aber nicht stehst? Nun ist's ja aber so (das nehm ich jetzt einfach mal an): Du hast Ahnung von deiner Welt, deinen Charakteren, deiner Spiel-Atmosphäre, die Spieler in der Regel nicht - oder zumindest weniger. Welches Recht haben die Spieler, dir zu sagen "X wäre besser!", wenn jede Designentscheidung, die du triffst, bewusst sein sollte (und hinter der du als Entwickler auch stehen solltest)?

    Natürlich ist im Allgemeinen der Erfolg eines Spiels an sie Sales gekoppelt (duh!), weswegen es nachvollziehbar ist, dass die Spiele möglichst viele Spielergruppen ansprechen sollen - und sich auch danach gerichtet wird. Gleichzeitig besteht aber die Chance, dass bei "großen Mehrheiten" eine Art Konsens-Spiel dabei herauskommt, das in allen Bereichen irgendwie zufriedenstellend abschneidet, aber nirgendwo gut/schlecht, wenn man im Entwicklungsprozess zu stark auf Spieler hört.

  4. #4
    Ich würde die Frage nur dann stellen, wenn beide Möglichkeiten für mich infrage kommen und es etwas Umstrittenes ist. Ein gewisser Bedarf muss da sein. Wenn die Entwickler sich festgelegt haben, sollten sie dabei bleiben, aber so einfach ist es ja leider nicht. Zum einen werden Entwickler ständig beeinflusst, was nicht zwangsläufig schlecht sein muss, aber manchmal werden sie auch gedrängt. Ich hab schon öfters gelesen, dass Publisher Zensuren durchgesetzt haben sollen. Die werden wohl nicht im Sinne der Entwickler sein. Das ist so ein Fall, den ich meine. Für wen werden die Spiele zensiert?

  5. #5
    Zitat Zitat von Master Beitrag anzeigen
    Hm... Die künstlichen Kontroversen rund um Stellar Blade werden auch immer seltsamer. Da kann man nur die Augenbrauen hochziehen. 🤔


    Na ja, zu Alone in the Dark will ich aber noch was sagen:



    Ich meine sicher, der Horroraspekt ist weniger stark ausgeprägt, aber auf der anderen Seite finde ich Horrospiele eh kaum noch gruselig. Allerdings finde ich es als Mysteryspiel recht gelungen, kombiniert mit dem Flair der 1930er und den surrealen Aspekten aus dem Lovecraft-Mythos, wurde zumindest ich gut unterhalten. Die grundlegende Gameplaymechanik, die man sich stark bei den aktuellen Resident Evil Remakes abgekupfert hat, macht seinen Job. Atmosphärisch stimmig, was auch an der noir-lastigen Soundkulisse liegt. Kurioserweiser taugt sogar die deutsche Vertonung was und ist überraschend gut.
    Kritikwürdig finde ich Kollisionsprobleme bei einigen Ingame-Assets, durch die der Charakter feststecken kann. Aber das wurde mit einem neuen Patch behoben.

    Insgesamt ist es ein recht solides 7/10 Spiel. Das so etwas heutzutage für so manch einen als "Sondermüll" durchgeht, ist aber eher eine neuzeitliche Unsitte, bei dem Spiele unter 9/10 zum Großteil als Schrott bezeichnet werden.
    Ich WILL das Spiel ja mögen. Aber ich komme absolut nicht mit dem Aiming klar, das ist für mich unspielbar. Daher mein recht unschmeichelhaftes Prädikat Und ich bin echt traurig, die Atmo, das Setting, die Legacy der Serie, der Lovecraft Mythos - alles Dinge, die mir absolut taugen.

  6. #6
    Zitat Zitat
    Die Entwickler könnten doch die (potenziellen) Spieler fragen. Je mehr Spieler antworten, desto repräsentativer ist die Antwort. Und wenn dann 90% der 1 Mio. (etwas übertrieben) Spieler sagen: "Wir wollen dies und nicht das", dann weiß man, dass die große Mehrheit "dies" will.
    Und am Ende sind 50% diser 90% dann doch enttäuscht, weil sie sich "das ganz anders vorgestellt haben", oder weil das "überhaupt nicht so ist, wie angekündigt", oder weil "die sich unklar ausgedrückt haben", oder sie "sowieso zu den restliche 10% gehört haben" oder...

  7. #7
    Zitat Zitat von N_snake Beitrag anzeigen
    Ich WILL das Spiel ja mögen. Aber ich komme absolut nicht mit dem Aiming klar, das ist für mich unspielbar. Daher mein recht unschmeichelhaftes Prädikat Und ich bin echt traurig, die Atmo, das Setting, die Legacy der Serie, der Lovecraft Mythos - alles Dinge, die mir absolut taugen.
    Seltsam, dabei ist es nicht wirklich anders als die meisten modernen Third Person Shooter von der Handhabung her. Ist in den Einstellungen nicht zu machen? FOV, Stick- bzw. Maus-Sensitivität etc.

  8. #8
    Zitat Zitat von Master Beitrag anzeigen
    Seltsam, dabei ist es nicht wirklich anders als die meisten modernen Third Person Shooter von der Handhabung her. Ist in den Einstellungen nicht zu machen? FOV, Stick- bzw. Maus-Sensitivität etc.
    Ich muss mir das nochmal anschauen, das Problem ist, dass ich inzwischen wirklich Spiele schnell abbreche, weil ich einfach sooo viele besitze und kaufe und eh nie alles spielen kann. Das Meiste landet direkt (und für immer mutmaßlich) im Regal. Wenn dann so ein - aus meiner Sicht - Designmakel vorherrscht, ist das Spiel weg. Und ich habe alle modernen (und klassischen) Resis durchgespielt, viele davon im schwierigen Modus oder auch Returnal recht problemlos bewältigt, also liegt es nicht grdsl. an meinen Fähigkeiten im 3rd Person Shooting. Ich fand das wirklich unspielbar.

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