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Mirokurator
Ich liebe ja alleine schon die Aufrichtigkeit, mit der sie das Projekt durchgezogen haben. Es ist immer leichter, alles total zynisch und mit dreimal Augenzwinkern umzusetzen, aber sich so verwundbar zu machen, gerade in der wahnsinnig negativen deutschen Gamer-Bubble, übertönt für mich praktisch alle Fragen von Qualität oder gar "Peinlichkeit", einfach weil so absolut spürbar ist, wie viel Liebe und guter Wille da drin stecken. Deshalb der richtige Level an Cringe. ^^
That being said, inhaltlich und von der Kategorisierung her ist das eine ziemlich kluge Art und Weise, die sehr vielseitige Geschichte der Videospiele irgendwie zusammenzufassen! Klar, ich hätte einen anderen Fokus gelegt, aber da wird man auch kaum zwei Leute mit denselben Prioritäten finden.
Letztlich habe ich aber auch keine Nostalgie für diese Leute, weil ich sie erst seit ein paar Jahren immer mal gucke (wenn mich die Spiele interessieren, oder für Unter dem Radar). Das hilft natürlich auch immer.
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Ritter
Ich finde es ehrlich gesagt gar nicht so aufrichtig. Es gibt da immer noch so viele absichtlich lächerliche Kostümierungen und dance moves, dass man sich gut hinter so einer Trash-Ebene verstecken kann.
Ich denke, das ist für die Produktion auch sehr hilfreich, denn während es einige Mitarbeiter gibt die ja häufiger musikalisch unterwegs sind (Colin, Tim etc.), ist das für viele sicherlich eine große Hürde, sich darauf einzulassen - und wenn man es dann etwas ins Lächerliche zieht, so ist es viel einfacher da über den Schatten zu springen.
Ich vermute es hätte mir auch besser gefallen, wenn es ernsthafter gewesen wäre. Beim Podcast-Ufo fand ich die Musicalfolge (hinter dem Mikrofon) z.B. deutlich aufrichtiger und dadurch auch echt putzig.
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Mirokurator
Hm, aufrichtig muss für mich absolut nicht direkt "ernst" heißen, was aber sicherlich auch ein bisschen das Problem mit diesem "sincere" ist, für das kein deutsches Wort so wiiirklich passt. ^^ Aufrichtig heißt für mich (speziell in diesem Fall) mehr, dass man das Projekt ernst nimmt, dass man zeigt, wie wichtig einem das ist und sich auch in kreative Positionen begibt, bei denen man weiß, dass es Kritik geben wird.
Kann sogar Trash sein, solange deutlich wird, dass man nicht an jeder zweiten Stelle den bequemeren Weg gegangen ist! Umgekehrt kann eine komplett ernste Produktion auch den gegenteiligen Effekt hat, einen "verschnörkelnden", der dann schon wieder künstlich wirkt.
Es is aber auch komplett okay, das unterschiedlich zu verstehen; letztlich war es mehr eine Gefühlssache beim Gucken, gerade bei den Rocketbeans, die (speziell früher, manchmal aber immer noch!) oft einen auf megazynisch und sarkastisch gemacht haben.
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