Aber ja, der Anfang ist echt anstrengend. Ich musste mich auch durch die ganzen Familien Erbschaftsgespräche durchquälen, aber das ist auch alles wichtig um die Grundbausteine für diverse Motivationen der einzelnen Charaktere zu legen.
Großes Bild (und semi Spoiler?) aber ja, das spiegelt die Erfahrung gut wieder. xD
Spannend ist wie zur Eröffnung darauf eingegangen wird, wie er durch einem Troll zum Killer von Shinzo Abe wurde und die Parallele zu Metal Gear Solid 2, wie er selbst zum Gegenstand im Zeitalter von Missinformation wurde.
Gewohnt bescheiden sticht auch die folgende Passage ins Auge zu seinem neuen Projekt:
Zitat von Kojima
“It’s almost like a new medium,” he says. “If this succeeds, it will turn things around – not just in the game industry, but in the movie industry as well.”
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Ob das jetzt Selbsthyperei ist oder wirklich was dabei dran ist, wir werden sehen. Generell die Motivation etwas innovatives zu erschaffen ist aber etwas, was mich gespannt auf sein nächstes Projekt blicken lässt.
Gewohnt bescheiden sticht auch die folgende Passage ins Auge zu seinem neuen Projekt:
Ob das jetzt Selbsthyperei ist oder wirklich was dabei dran ist, wir werden sehen. Generell die Motivation etwas innovatives zu erschaffen ist aber etwas, was mich gespannt auf sein nächstes Projekt blicken lässt.
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Vllt. stapelt er einfach mal tief und entwickelt einfach mal ein Spiel, das ganz gut ist.
Das letzte war 2004. Aber bei der Aussage rollen sich bei mir wieder die Fußnägel hoch, der hat sich komplett verrannt.
Ich sitze derzeit an Sword and Fairy: Together Forever, welches grafisch richtig geil aussieht und ich positiv überrascht bin was da aus China abgeliefert wurde. Leider komme ich aber mit der Synchro gar nicht klar, denn im Gegensatz zur japanischen Sprache ist die chinesische Sprache gefühlt richtig anstrengend (das gleiche gilt übrigens für mich auch für Koreanisch). Schade dass das Game nicht wenigstens eine englische Synchro bekommen hat, denn das wäre für mich einfacher.
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Ging mir bei meinem ersten chinesischsprachigen Spiel genauso. Nach einiger Zeit habe ich mich aber mehr oder weniger daran gewöhnt und ich denke, mit einigen weiteren Titeln wird sich die Sprache irgendwann ganz natürlich anfühlen.
Das größere Problem für mich persönlich ist, dass im Chinesischen so schnell gesprochen wird und ich in selbstablaufenden Sequenzen manchmal kaum mit den Untertiteln hinterher komme. Im Vorgänger habe ich deswegen sogar Videos von den Sequenzen aufgenommen, um sie hinterher erneut anzusehen und bei Bedarf pausieren zu können (keine Ahnung ob man sie in Teil 7 pausieren kann).
Das erinnert mich aber auch daran wie ich Ende der 90er/ Anfang der 2000er bei japanischen Anime-Intros, die mir gefallen haben, immer nach den instrumentalen Versionen gesucht habe, weil ich die Sprache damals nicht ausstehen konnte. Heute hingegen (naja, also schon seit Mitte der 2000er^^') habe ich sie lieben gelernt.
Zitat
Ich werde mich da durchkämpfen, aber es ist und bleibt anstrengend. Zudem kann ich mir die ganzen Namen partout nicht merken, was die Sache manchmal schwierig gestaltet, wenn von Personen die Rede ist, die ich gerade nicht vor der Nase habe.
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Eine weitere Schwierigkeit ist auch - oder zumindest war es das bei Xuan-Yuan Sword: The Gate of Firmament und Sword and Fairy 6 - dass Personen oft unterschiedlich geschrieben werden, weil die Übersetzer nicht die nötige Sorgfalt haben walten lassen.
Aber auch hier wieder die Analogie zur japanischen Sprache und welche Schwierigkeiten ich in der "Frühzeit" damit hatte, mir dort Namen zu merken. Sobald sich ein Gefühl dafür einstellt sollte sich aber auch das legen.
Spielt hier eigentlich irgendjemand A Plague Tale Requiem?
Schade, dass das so wenig besprochen wird. Steckt locker beide Last of Us Teile in die Tasche ebenso wie ein God of War.
Gerade was zuvor genannte Titel auf der emotionalen Ebene mit dem Vorschlaghammer zu erzwingen gelingt hier mit einem Selbstverständnis vielfach besser.
Ob das jetzt Selbsthyperei ist oder wirklich was dabei dran ist, wir werden sehen. Generell die Motivation etwas innovatives zu erschaffen ist aber etwas, was mich gespannt auf sein nächstes Projekt blicken lässt.
Spiele gerade Filament (ja, ich hole mir die ganzen gratis Epicspiele um sie (oder zumindest ein paar davon) tatsächlich zu spielen).
Eigentlich dachte ich, in dem Spiel ginge es darum, einen Roboter mit Kabel am Ende durch irgendwelche Labyrinthe zu steuern. So weit, so unterhaltsam, ich mag Rätselspiele.
Aber anscheinend habe ich mich getäuscht. In Wirklichkeit geht es darum, wie ein Spürhund über die Karte zu schleichen und alles, aber auch wirklich alles, was auch nur das Entfernteste mit Zahlen oder Codes zu tun haben könnte, auf irgendeine Art so umzuformen, dass man es irgendwie als Hexadezimalcode oder Karte darstellen kann.
Einige Highlights, die ich nicht nur nicht selbst herausgefunden habe, sondern ohne Guide nichtmal als Rätsel identifizieren würde:
Das ist eine Art von Gameplay, die ich absolut zum Kotzen finde! Habe kurz überlegt, das Spiel einfach von der Platte zu werfen, mich dann aber dazu entschlossen, einfach wie ein Idiot der Lösung Schritt für Schritt zu folgen (deswegen spielt man ja schließlich auch Puzzlespiele, nicht?) und mich stattdessen über die Passagen, die man wirklich selbst lösen kann (sprich, die "Hauptstory") zu freuen. Diese Freude ist zumindest bisher auch nicht ganz ungetrübt, aber das hier ist kein Review, deswegen halte ich mich mit einem Urteil noch zurück. Wenn die Rätsel allerdings irgendwann auch mit so einem "Errate die Aufgabe"-Scheiß anfangen (die Luftschleuse kommt mir da in den Sinn, aber anscheinend bekommt man da erst später die Lösung - was einem das Spiel allerdings natürlich nicht sagt!), dürfte das zu einem finalen Alt + F4 führen.
Ich habe letzte Woche das erste Mal ever FF12 gespielt. Das Spiel hat offiziell das furchtbarste und lahmste Kampfsystem aller Zeiten. Ich will meine 5 € zurück.
Ich hab noch ein RPG so schnell in die Ecke geworfen. Its worse than Azure Dreams.
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Kindergärtnerin: "Und neben der Marienkäfergruppe gibt es auch noch die Elefantengruppe."
Ich:"Sind da die dicken Kinder drin?"
Ich habe letzte Woche das erste Mal ever FF12 gespielt. Das Spiel hat offiziell das furchtbarste und lahmste Kampfsystem aller Zeiten. Ich will meine 5 € zurück.
Ich hab noch ein RPG so schnell in die Ecke geworfen. Its worse than Azure Dreams.
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Hast du das Original oder die The Zodiac Age-Fassung gespielt? Bei der aktuellsten Fassung kannst du nämlich das Spiel in 2- und 4-facher Geschwindigkeit zocken, was zumindest das "lahm" beheben sollte. Ansonsten ist es halt ein MMORPG-ähnliches Kampfsystem, auch wenn ich selbst noch nie ein MMORPG gezockt habe, um das zu 100% so behaupten zu können.
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Now I lay me down to sleep, I pray the Lord my soul to keep.
If I should die before I wake, I pray the Lord my soul to take.
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Live Today, Love Tomorrow, Unite Forever.
Hast du das Original oder die The Zodiac Age-Fassung gespielt? Bei der aktuellsten Fassung kannst du nämlich das Spiel in 2- und 4-facher Geschwindigkeit zocken, was zumindest das "lahm" beheben sollte. Ansonsten ist es halt ein MMORPG-ähnliches Kampfsystem, auch wenn ich selbst noch nie ein MMORPG gezockt habe, um das zu 100% so behaupten zu können.
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Keine Ahnung. Irgendwas für Ps4 für 5€ bei Gamestop. Destiny ist besser. Kostete nur 1€ ^ o ^
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Kindergärtnerin: "Und neben der Marienkäfergruppe gibt es auch noch die Elefantengruppe."
Ich:"Sind da die dicken Kinder drin?"
Spiele gerade Filament (ja, ich hole mir die ganzen gratis Epicspiele um sie (oder zumindest ein paar davon) tatsächlich zu spielen).
Eigentlich dachte ich, in dem Spiel ginge es darum, einen Roboter mit Kabel am Ende durch irgendwelche Labyrinthe zu steuern. So weit, so unterhaltsam, ich mag Rätselspiele.
Aber anscheinend habe ich mich getäuscht. In Wirklichkeit geht es darum, wie ein Spürhund über die Karte zu schleichen und alles, aber auch wirklich alles, was auch nur das Entfernteste mit Zahlen oder Codes zu tun haben könnte, auf irgendeine Art so umzuformen, dass man es irgendwie als Hexadezimalcode oder Karte darstellen kann.
Einige Highlights, die ich nicht nur nicht selbst herausgefunden habe, sondern ohne Guide nichtmal als Rätsel identifizieren würde:
Das ist eine Art von Gameplay, die ich absolut zum Kotzen finde! Habe kurz überlegt, das Spiel einfach von der Platte zu werfen, mich dann aber dazu entschlossen, einfach wie ein Idiot der Lösung Schritt für Schritt zu folgen (deswegen spielt man ja schließlich auch Puzzlespiele, nicht?) und mich stattdessen über die Passagen, die man wirklich selbst lösen kann (sprich, die "Hauptstory") zu freuen. Diese Freude ist zumindest bisher auch nicht ganz ungetrübt, aber das hier ist kein Review, deswegen halte ich mich mit einem Urteil noch zurück. Wenn die Rätsel allerdings irgendwann auch mit so einem "Errate die Aufgabe"-Scheiß anfangen (die Luftschleuse kommt mir da in den Sinn, aber anscheinend bekommt man da erst später die Lösung - was einem das Spiel allerdings natürlich nicht sagt!), dürfte das zu einem finalen Alt + F4 führen.
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Da stellt sich mir die Frage, wird irgendwo vom Spiel indiziert dass diese Geheimnisse existieren?
Gibts da irgendwelche Achievements, Prozentanzeigen, Balken die nicht gefüllt sind etc?
Ich hasse es ja wenn einem irgendwas angeteased wird, aber einen nicht wirklich gesagt wird worauf man zu achten hat.
Wenn es aber einfach nur ein Geheimniss für sich ist, was man eben nur aus Zufall bemerkt, weil man tief in der Szene steckt die gerne derartige versteckte Codes löst, ist es doch eigentlich ein sehr nettes Easteregg, was mich nicht stören würde, weil es mir nicht mal aufgefallen wäre. Und falls doch, umso besser.
Ich habe ja letztens mitbekommen, dass du gerne Guides konsultierst um zu erfahren auch wirklich alles im Spiel mitgenommen zu haben. Das ist so das Ding, sobald man es weiß, will man das natürlich auch machen, aber ehrlich gesagt bin ich dann auch nicht mehr so motiviert, weil ich habe das Geheimnis ja nicht wirklich selbst gefunden.
Da stellt sich mir die Frage, wird irgendwo vom Spiel indiziert dass diese Geheimnisse existieren?
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Man kann eine Liste aller gelesenen Nachrichten ansehen:
Allerdings habe ich inzwischen festgestellt, dass wenn schon nicht die Rätsel selbst so zumindest die Räume, in denen sie sich befinden, auf der Karte angezeigt werden (was man allerdings nur merkt, wenn man die Karte vor und nach dem Fund vergleicht, da die blauen Punkte durch kleinere schwarze ersetzt werden). Von daher werde ich mal schauen, wieviele dieser "Geheimnisse" ich auf den anderen Etagen ohne externe Hilfe finden und vor allem auch entschlüsseln kann.
Ich muss sagen, dass ich beide vom Gameplay her ziemlich clunky und eintönig fand, viele Sachen haben sich wiederholt. Dementsprechend sehe ich das jetzt nicht so, dass die The Last Of Us und God of War mal ebenso wegstecken. Da haben beide echt einen sehr guten Gameplay Vorteil, man hat viel mehr das Gefühl man erlebe etwas, weil man interaktiv viel mehr unternimmt.
Teil 1 war aber auch ziemlich Vorschlaghammer inkl. der schlimmsten ludonarrativen Dissonanz, die ich je in einem Spiel erlebt habe. :P
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Die ludonarrative Dissonanz wird im zweiten Teil spezifisch adressiert und aufgearbeitet. Ich finde das Argument meist ziemlich schwierig, da so gut wie alle Spiele, die ich kenne und die in diese Machart gehen, mit dieser Problematik zu kämpfen haben. In Spielen wie z.B. Uncharted finde ich das immer noch viel problematischer, da das Setting nicht dem ernsthaften Charakter eines Plague Tales oder The Last of Us entspricht. Und auch mit einer disney-artigen Naivität weggesteckt wird, während in den beiden anderen Beispielen zumindest das dauerhafte Leid und der beinharte Kampf ums Überleben deutlich wird.
Und ich fand den ersten Teil gar nicht mit dem Vorschlaghammer inszeniert, aber gerade der zweite Teil macht die emotionale Bindung zwischen Amicia und Hugo so subtil deutlich. The Last of Us 1 war in dem Bereich auch nicht schlecht aber gerade diese Szene im Krankenhaus fand ich zum Ende für diese Art von Erzählung super kischeehaft und vorhersehbar. Genau so wie das Schicksal von Joel in Teil 2, während im zweiten Teil von A Plague Tale das Ende nicht so absehbar ist und mich daher wirklich erwischt hat.
Zitat von poetBLUE
Ich muss sagen, dass ich beide vom Gameplay her ziemlich clunky und eintönig fand, viele Sachen haben sich wiederholt. Dementsprechend sehe ich das jetzt nicht so, dass die The Last Of Us und God of War mal ebenso wegstecken. Da haben beide echt einen sehr guten Gameplay Vorteil, man hat viel mehr das Gefühl man erlebe etwas, weil man interaktiv viel mehr unternimmt.
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Das sehe ich ganz besonders bei The Last of Us ganz anders, da hier wirklich nur gekämpft und geschlichen wird, während APT eben einen gehörigen Einschlag (teils echt cleverer) Rätsel bietet. Diese gibt es zT auch in God of War aber sind da eben reine Markulatur und peinlich simpel, ähnlich wie das Kampfsystem, was einen nur in wenigen Szenen - ob der unfairen Gegnerverteilung - vor Herausforderungen stellt (auch auf dem höchsten SG). Erachte A Plague Tale insgesamt als spielerisch fokussierter als GoW und als deutlich besseres Spiel im Vergleich zu TLoU.
Ich persönlich empfand TLOU vom Gameplay schon abwechslungsreicher. Immer wenn man sich an eine Gameplay Loop gewöhnt hat, kam gerade ein neuer Twist hinzu: Mal muss man kopfüber schießen, es wird ein neuer Gegnertyp eingeführt, gegen welchen man andere Schwächen ausnutzen muss, dann spielt man plötzlich einen anderen Charakter, welcher anders funktioniert. In Teil 2 schaffen sie es sogar noch besser, in meinen Augen. Die Rätsel in God of War empfand ich zudem deutlich besser, da die in PTI schon ziemlich redundant sind, da sie einfach sind und man die Lösung vorgesagt bekommt. Ich mochte beide PTI Teile sehr gerne, aber zu sagen, dass das Gameplay mehr glänzt als God of War und The Last Of Us, da kann ich leider nicht mitgehen, absolut nicht.
Ich musste damals den Guide zu A Plague Tale schreiben, was sich am letztendlich als relativ abwechslungsarm gestaltet hat (wobei ich vermuten würde, dass sich Guides zu den anderen genannten Spielen wohl nicht sooo viel abwechslungsreicher lesen würden). Die ludonarrativen Defizite sehe ich zum einen darin, dass Amicias Tötungsbereitschaft sich im Gameplay deutlich schneller etabliert hat, als der Plot zu den jeweiligen Zeitpunkten suggeriert hätte, und zum anderen darin, dass die Ziele/Rätsel sehr platziert wirken, während sich gleichzeitig um eine realistisch gehaltene Kulisse bemüht wird. Die Handlung fand ich größtenteils in Ordnung, bis auf die Tatsache, dass die übernatürlichen Elemente gegen Ende aus meiner Sicht überproportional stark zugenommen haben. Außerdem fand ich, dass der Sharknado-Endkampf die Story etwas in Lächerliche gezogen hat (insbesondere, weil ich das ja für den Guide in Worte fassen musste). Insgesamt kann ich also verstehen, dass A Plague Tale nicht so riesige Wellen wie die zvor genannten Spiele geschlagen hat, aber das Spiel hat mit seiner dichten Atmosphäre und aparten Spielwelt mit allem und dran sich jeden einzelnen Fan (was nun auch bei weitem nicht wenige sind) sowie seine Fortsetzung verdient.