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Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Sephiroth (der in Wirklichkeit ein armer Kerl ist) ist mit dem Sturz in den Mako-Reaktor wohl ziemlich endgültig gestorben, so war zumindest mein Verständnis. Jenova ist wohl eher ein Konzept, so wie der Lebensstrom. Um zu wirken, braucht es einen physischen Körper. Jenova hat ja auch keinen Namen, der wurde ihr einfach so gegeben. Der Sephiroth, der im Krater herangereift ist, war demnach evtl. Jenova bzw. ein Leben dieses fremden Lebensstrom-Derivats. Wie der Planet bzw. dessen Lebensstrom mit den Cetra in Kontakt treten konnte, tritt Jenova mit den Abkömmlingen in Kontakt; bloß auf eine beherrschende Weise. Jenova kann im Gegensatz zu Gaia nicht autark funktionieren sondern muss herumwandern und auf parasitäre Weise existieren.

    Ich glaube auch, dass das letzte Duell gegen "Sephiroth" in Wirklichkeit eine Metapher für die Zerstörung Jenovas ist. Achtet mal genau darauf, wie "Sephiroth" stirbt: er zerfließt in einer Art "roten Lebensstrom" <- die Grafik dafür ist der der Lebensstrom-"Fäden", die Meteor aufhalten sehr ähnlich (quasi die "final form" von Jenova). Dieser Schritt ist für die Story von hoher Relevanz denn wenn die Zerstörung Jenovas (die ja anscheinend im Lebensstrom weiterexistieren kann) nicht stattgefunden hätte, würde sich das Rad wieder von vorne drehen und sie würde sich einen neuen Körper basteln. Ansonsten wäre der Kampf relativ unwichtig für die Story und ich glaube nicht, dass das nur der Coolheit wegen eingebaut wurde.
    Geändert von Surface Dweller (22.04.2020 um 01:07 Uhr)

  2. #2
    Zitat Zitat von Surface Dweller Beitrag anzeigen
    Sephiroth (der in Wirklichkeit ein armer Kerl ist) ist mit dem Sturz in den Mako-Reaktor wohl ziemlich endgültig gestorben, so war zumindest mein Verständnis. Jenova ist wohl eher ein Konzept, so wie der Lebensstrom. Um zu wirken, braucht es einen physischen Körper. Jenova hat ja auch keinen Namen, der wurde ihr einfach so gegeben. Der Sephiroth, der im Krater herangereift ist, war demnach evtl. Jenova bzw. ein Leben dieses fremden Lebensstrom-Derivats. Wie der Planet bzw. dessen Lebensstrom mit den Cetra in Kontakt treten konnte, tritt Jenova mit den Abkömmlingen in Kontakt; bloß auf eine beherrschende Weise. Jenova kann im Gegensatz zu Gaia nicht autark funktionieren sondern muss herumwandern und auf parasitäre Weise existieren.

    Ich glaube auch, dass das letzte Duell gegen "Sephiroth" in Wirklichkeit eine Metapher für die Zerstörung Jenovas ist. Achtet mal genau darauf, wie "Sephiroth" stirbt: er zerfließt in einer Art "roten Lebensstrom" <- die Grafik dafür ist der der Lebensstrom-"Fäden", die Meteor aufhalten sehr ähnlich (quasi die "final form" von Jenova). Dieser Schritt ist für die Story von hoher Relevanz denn wenn die Zerstörung Jenovas (die ja anscheinend im Lebensstrom weiterexistieren kann) nicht stattgefunden hätte, würde sich das Rad wieder von vorne drehen und sie würde sich einen neuen Körper basteln. Ansonsten wäre der Kampf relativ unwichtig für die Story und ich glaube nicht, dass das nur der Coolheit wegen eingebaut wurde.
    Für mich war hingegen immer klar, dass Sephiroth einfach durchgedreht ist durch die Erkenntnis seiner Erschaffung. Er hat einen gewaltigen Mutter- und Götterkomplex entwickelt und wollte durch die Verschmelzung mit dem Lebensstrom entgültig gottgleich werden. Durch seine enorme Willenskraft konnte er dem Einfluss seiner Mutter immer ein Stück weit entkommen, wurde aber sicher in gewisser Weise von ihr beeinflusst. Dennoch war es alles sein Ziel. Jenova wirkte halt zu keinem Zeitpunkt irgendwie als hätte sie von all dem irgendwas. Gerade wenn man Jenova als Naturgewalt sieht, die nur vom Drang der Selbsterhaltung getrieben wird und somit keine höheren Ziele haben kann, macht es keinen Sinn, dass sie den Planeten zerstört. Sie wurde eher wie ein Heuschreckenschwarm dargestellt, der nur Tod und Verwüstung hinterlässt, aber die komplette Zerstörung eines Planeten passt nicht so richtig zu ihr, zumal eben vor allem Sephiroth davon profitiert hätte.
    Ich zitiere mal vom FF-Wiki: Sephiroth steuert seit der Verschmelzung den Willen von Jenova aus dem Nordkrater heraus, da sein Geist laut Ultimania Omega stärker ist als ihrer, obwohl nichts in dieser Richtung im Spiel ersichtlich ist (das Ultimania Omega für Final Fantasy VII wurde von Squaresoft bzw. Square Enix persönlich herausgegeben und kann daher als verlässliche Quelle angesehen werden).
    Geändert von Eisbaer (22.04.2020 um 07:58 Uhr)

  3. #3
    Zitat Zitat von Eisbaer Beitrag anzeigen
    Für mich war hingegen immer klar, dass Sephiroth einfach durchgedreht ist durch die Erkenntnis seiner Erschaffung. Er hat einen gewaltigen Mutter- und Götterkomplex entwickelt und wollte durch die Verschmelzung mit dem Lebensstrom entgültig gottgleich werden.
    Dagegen spricht meiner Meinung nach, dass Sephiroth nicht freiwillig mit dem Lebensstrom verschmolzen ist, sondern von Cloud hineingeworfen wurde. Woher sollte Sephiroth überhaupt wissen dass er das kann? Dass man Sephiroth alles zuschreibt ist gemäß meiner Betrachtung von Jenova als alternativen Lebensstrom auch eigentlich nicht falsch. Was demnach im Reaktor gestorben ist, ist der Gaia-Anteil in Sephiroth (bzw. der Zwei-Lebensstrom-Sephiroth), dieser ist einfach zum Planeten zurückgekehrt. Was danach noch in physischer Form Sephiroth ist, muss übrigens gar keine Identifikation als Jenova haben, genau wie normale Menschen in der FF7-Welt auch gar nicht wissen müssen dass sie eigentlich Gaia-Lebensstrom sind. Ich glaube auch dass der Charakter Sephiroth, bevor er in den Makoreaktor gefallen ist, als erstes Produkt zweier Lebensströme immer diesen Konflikt in sich hatte. Jenova ist in ihm dann letztlich erwacht als ihm die Möglichkeit eröffnet wurde, der Menschheit fremd zu sein; ein Bild das er als richtig empfunden und sofort akzeptiert hat. Als Jenova-Lebensform hatte er ultimativ den Drang, den Planeten zu übernehmen.

  4. #4
    Zitat Zitat von Surface Dweller Beitrag anzeigen
    Dagegen spricht meiner Meinung nach, dass Sephiroth nicht freiwillig mit dem Lebensstrom verschmolzen ist, sondern von Cloud hineingeworfen wurde. Woher sollte Sephiroth überhaupt wissen dass er das kann? Dass man Sephiroth alles zuschreibt ist gemäß meiner Betrachtung von Jenova als alternativen Lebensstrom auch eigentlich nicht falsch. Was demnach im Reaktor gestorben ist, ist der Gaia-Anteil in Sephiroth (bzw. der Zwei-Lebensstrom-Sephiroth), dieser ist einfach zum Planeten zurückgekehrt. Was danach noch in physischer Form Sephiroth ist, muss übrigens gar keine Identifikation als Jenova haben, genau wie normale Menschen in der FF7-Welt auch gar nicht wissen müssen dass sie eigentlich Gaia-Lebensstrom sind. Ich glaube auch dass der Charakter Sephiroth, bevor er in den Makoreaktor gefallen ist, als erstes Produkt zweier Lebensströme immer diesen Konflikt in sich hatte. Jenova ist in ihm dann letztlich erwacht als ihm die Möglichkeit eröffnet wurde, der Menschheit fremd zu sein; ein Bild das er als richtig empfunden und sofort akzeptiert hat. Als Jenova-Lebensform hatte er ultimativ den Drang, den Planeten zu übernehmen.
    Hab mich missverständlich ausgedrückt. Sephiroth ist, als er in den Lebensstrom gefallen ist, nicht mit dem Lebensstrom verschmolzen, sondern mutmaßlich geistig mit Jenova.
    Für mich war es sein Ziel, mit dem Lebensstrom des Planeten zu verschmelzen durch Meteor. Ist aber ja nie passiert.

    Im Übrigen Gegenfrage: Woher sollte Jenova das alles wissen? Sephiroth hat sich das Wissen anscheinend angeeignet durch die Studien im Labor und eventuell noch woanders. Er hat viel über die Cetra gelernt durch die Aufzeichnungen von ShinRa. Darum dachte er ja auch, dass Jenova eine Cetra ist. Jenova konnte das alles eben höchstens durch Sephiroth wissen, da sie ja die ganze Zeit auf Eis lag und später bei ShinRa. Sie konnte kein Wissen über den Planeten haben, da sie nicht von ihm stammte.


    Finde das Konzept der zwei Lebensströme zwar interessant, aber das wurde ja im Prinzip durch AC geklärt, denn dadurch wurde ja Geostigma ausgelöst und hinterher durch Aerith entgültig aus dem Lebensstrom entfernt.

  5. #5
    Zitat Zitat von Eisbaer Beitrag anzeigen
    Im Übrigen Gegenfrage: Woher sollte Jenova das alles wissen?
    Versteht man Jenova als alternativen Lebensstrom, beinhaltet es auch, wie der Gaia-Lebensstrom, das Kollektiv der vergangenen Leben die aus ihm entstanden sind und damit auch ihr wissen (so wurde auch Materia, kristallisierter Lebensstrom, erklärt: die Weisheit des Lebensstromes). Jenova weiß z.B. was vor 2000 Jahren passiert ist (Jenova kennt z.B. die Cetra), als der erste Versuch, den Planeten zu übernehmen fehlgeschlagen ist. Die Figur im Nibelheim-Reaktor ist womöglich die letzte Jenova-Lebensform über die Jenova den Planeten übernehmen wollte; quasi der letzte "Sephiroth" - für Jenova ist das alles womöglich Routine.

    Advent Children sehe ich übrigens als etwas separates, eigenes. Kann jeder handhaben wie er will aber ich denke, dass zum Zeitpunkt als das original FF7 entstanden ist, Konzepte die in AC dazugekommen sind, nirgends Berücksichtigung gefunden haben, weswegen man sich durch etwaige Konflikte die dadurch entstehen können die Sache verkompliziert, da alle Dinge die im Orignal passieren mit AC funktionieren müssen, wenn man versucht die Originalstory zu interpretieren.

    Edit:
    Ich glaube auch, dass Jenova a.k.a. "Das Unheil das vom Himmel fiel" mitten im Logo ist:



    Ich dachte früher dass das Meteor ist aber dafür wirkt es viel zu sehr wie ein zufliegender Batzen Mako. Wenn man genau hinsieht, sieht man auch eine Materia-Kugel, kristallisiertes Mako (könnte man auch als Holy interpretieren, aber was macht es direkt beim Meteor?).
    Geändert von Surface Dweller (22.04.2020 um 13:01 Uhr)

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