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Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Was ich mich frage ist, ob SE uns einfach alle gefoppt haben und das alles nur als Remake verkauft haben, obwohl es in Wirklichkeit eine Alternative Fassung darstellt, die ab Teil 2 eine vollkommen andere Storyline verfolgt.

    Was mich nämlich im Original ziemlich gestört hat, sind die vielen offenen Fragen. Jenova wurde lediglich als ein Unheil aus dem Himmel beschrieben, was mit dem ersten Meteor seinerzeit auf die Erde kam. Und obwohl Jenova als Antagonist total interessant war und auch anfangs so aufgebaut wurde, wurde sie danach komplett fallen gelassen, um Sephiroth eine Bühne zu geben. Jenova hatte ja nicht mal Text. Und die ganzen Theorien rund um die Frage wer denn nun wen kontrolliert hat, hat man spätestens mit AC ja deutlich pro Sephiroth beantwortet.

    Und um das zuende zu spinnen, vielleicht ist das genau der Punkt in der nächsten Episode, nämlich Jenovas Ursprung und Ziele und vielleicht eine neue Bedrohung, weg vom ollen Weisshaar.

  2. #2
    Zitat Zitat von Eisbaer Beitrag anzeigen
    Was ich mich frage ist, ob SE uns einfach alle gefoppt haben und das alles nur als Remake verkauft haben, obwohl es in Wirklichkeit eine Alternative Fassung darstellt, die ab Teil 2 eine vollkommen andere Storyline verfolgt.

    Was mich nämlich im Original ziemlich gestört hat, sind die vielen offenen Fragen. Jenova wurde lediglich als ein Unheil aus dem Himmel beschrieben, was mit dem ersten Meteor seinerzeit auf die Erde kam. Und obwohl Jenova als Antagonist total interessant war und auch anfangs so aufgebaut wurde, wurde sie danach komplett fallen gelassen, um Sephiroth eine Bühne zu geben. Jenova hatte ja nicht mal Text. Und die ganzen Theorien rund um die Frage wer denn nun wen kontrolliert hat, hat man spätestens mit AC ja deutlich pro Sephiroth beantwortet.

    Und um das zuende zu spinnen, vielleicht ist das genau der Punkt in der nächsten Episode, nämlich Jenovas Ursprung und Ziele und vielleicht eine neue Bedrohung, weg vom ollen Weisshaar.
    Das habe ich immer durch einander geworfen. Ich dachte immer Jenova war eine art Oberhaupt der Cetra, also die mächtigste und hat den gleichen plan verfolgt wie Sepihroth und wollte mit dem ersten Meteor ebenfalls dem Planeten eine große wunde zufügen.
    Anders konnte ich mir nie den Tempel/Meteor Materie erklären.

    Edit: und ja mittlerweile weis ich besser xD
    Geändert von Fallout (21.04.2020 um 17:14 Uhr)

  3. #3

    Perhaps you've heard of me?
    stars5
    Anmerkung zum Begriff "Remake" und Subversion: FF7R spielt ein bisschen mit diesem Wort und injiziert das Ganze mit einer Prise Ambivalenz. Die gängige Definition von "Remake" ist so etwas wie "Neufassung von bestehenden Spielen auf Grundlage von Grafik und Präsentation." Zum Beispiel ist Resident Evil Remake eine Neufassung von Resident Evil. Es hat bessere Grafik, adaptierte Steuerung, aber die selben Charaktere, Story und Gameplay. Die narrative Subversion kommt hier z.B. durch die Ergänzung neuer Orte, genauer gesagt das Gästehaus von Lisa Trevor und ein paar neuen Gängen und Räumen in der Villa, daher. Hier wurde also das Original neu aufgesetzt und der Spieler nur dahingehend getäuscht, dass das Spiel eben NICHT wie das Original ist, sondern sogar noch mehr bietet. Ich würde das gerne als positive Subversion bezeichnen.

    FF7R wiederrum hat eine negative Subversion, da es das Original nicht ergänzt (zumindest in Hinsicht auf das Gesamtpaket, natürlich sind Storyszenen erweitert worden.), sondern es völlig aufbricht und aus den Einzelteilen was neues kreiert. Das schlaue hierbei allerdings ist das Wort Remake. Was bei Resident Evil sowas wie eine kategorische Bezeichnung ist (Es ist Resident Evil 1, aber in der Remakefassung) ist hier eher als Untertitel zu verstehen. Das Wort Remake bezieht sich hierbei also nicht (nur) auf eine kategorische Bezeichnung, sondern auf inhaltliche Aspekte des Spieles. Nämlich die Veränderung des eigenen Schicksals. (To remake one's own destiny.) Warum ist das ganze jetzt mMn eine negative Subversion? Weil es bewusst mit der Erwartungshaltung der Leuten spielt und sie schlichtweg anlügt. Sie wussten, wie die Leute das Wort auffassen werden und haben bewusst mit dem Wort gespielt, um am Ende diesen Twist zu liefern.


  4. #4
    Zitat Zitat von Eisbaer Beitrag anzeigen
    Was mich nämlich im Original ziemlich gestört hat, sind die vielen offenen Fragen. Jenova wurde lediglich als ein Unheil aus dem Himmel beschrieben, was mit dem ersten Meteor seinerzeit auf die Erde kam. Und obwohl Jenova als Antagonist total interessant war und auch anfangs so aufgebaut wurde, wurde sie danach komplett fallen gelassen, um Sephiroth eine Bühne zu geben. Jenova hatte ja nicht mal Text. Und die ganzen Theorien rund um die Frage wer denn nun wen kontrolliert hat, hat man spätestens mit AC ja deutlich pro Sephiroth beantwortet.
    Ja, weswegen ja auch die Compilation of FFVII komplett nicht-kanonisch ist und man keine Erklärung daraus für voll nimmt. So ist jedenfalls mein Headcannon*g*
    Prinzipiell sehe ich Jenova auch nicht unbedingt als einen besonders klärungsbedürftigen Aspekt des Spiels an. So, wie ich das momentane SE kenne, wird dann eh irgendein Gott aus dem Hut gezaubert, oder was weiß ich *g*
    Ich sehe das wie bei Lavos aus CT: es ist eine Urgewalt, die keiner näheren Erklärung bedarf. Ihre Fähigkeiten wurden im Spiel gezeigt / angedeutet, auch wie sie mit der Backstory zusammenhängt. Könnte man vielleicht auch mit Monstern aus dem Horrorbereich vergleichen, wo zu viel Erklärung am Ende auch Schaden kann, weil man nur mit mehr "Zeug" versucht den ursprünglichen Kram zu erklären, aber am Ende daraus nur mehr gibberish wird. Siehe sowas wie Midi-chlorian, welche eine pseudowissenschaftliche "Erklärung" zu Magie waren^^

    Was das Thema "Subversion" angeht - bin da leider nicht so begeistert wie Cipo es zu sein scheint. Zunächst mal ist klar, dass eine Subversion weder gut noch schlecht ist - genauso wie sie weder dumm noch clever ist. Letzter Punkt ist besonders wichtig, weil Leute häufig zu denken scheinen, dass manche subversive Arbeiten besonders intelligent sind (im Anime Bereich hat man das z.B. sehr oft). MGS2, was Cipo als Beispiel gebracht hat, ist nicht nur wegen der Subversion clever, es ist clever, weil darauf sinnvoll aufgebaut wird: man ist nicht nur nicht Snake, sondern sogar jemand der in einem Trainingsprogramm ist um wie Solid Snake zu werden - quasi die Rolle des Spielers, der auch danach "strebt" so cool wie Snake zu sein. Gibt noch einige Aspekte wie die Zankereien mit Raidens Freundin, welche ihn grundlegend nicht so "cool" machen wie Snake, etc.

    Ich finde das auch nicht direkt vergleichbar mit dem FFVII Remake (oder gar dem Original), weil mir das alles sehr "Schlag mit dem Zaunpfahl" vorkommt. Derzeit habe ich auch nicht das Gefühl, dass da ein interessanter Hintergedanke wie bei MGS2 dabei ist, sondern einfach nur der Gedanke "lass mal was machen, was die Fans schockt". Aber ja, daraus kann theoretisch noch was werden, auch wenn ichs bei Nomura und Toriyama jetzt einfach mal gar nicht erwarte.

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