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Ergebnis 81 bis 100 von 204
  1. #81

    Killer Queen - Bombe Nr 3: Bite the Dust!
    stars5
    Zitat Zitat von N_snake Beitrag anzeigen
    Mir sind die verschiedenen Zeitreisekonzepte bekannt ^^ Egal ob aus twelve Monkeys, Harry Potter, Das Jesus Video, Dragonball Z, Doctor Who, Ist das Leben nicht schön und und und...ist eine von mir sehr geliebte Art der Fiction.
    Ich war mir aber basierend auf dem Ende von Episode 1 recht sicher, dass Nomura mehrere Zeitlinien verfolgt, da Zack in einer Rückblende ja gezeigt wurde, in der er wahrscheinlich den Angriff der Shinra überlebt hat. Hierfür gibt es bisher kein auslösendes Ereignis, dass dafür sorgt, dass dies auf einmal ohne Fremdeinwirkung von der originären Geschichte abweicht.Fans spekulieren daher bereits, dass es sich um eine andere Zeitlinie handeln muss und m.E. gab es bisher keine Indizien dafür, dass Nomura ein anderes Konzept verwendet. Die Moiren machen im Kontext der Spielelogik ja trotzdem Sinn, da sie - unabhängig dessen wie viele Zeitlinien und Parallelwelten es geben mag - dafür sorgen können, dass der Verlauf immer gleich bleibt. Das wird m.E. jetzt in der ersten Episode noch nicht präzisiert.
    Warten wir es ab.
    Eigentlich hast du Recht. Ich denke auch, am wahrscheinlichsten ist letztendlich am ehesten folgendes Konzept: Nomura does what the fuck he wants.
    Gründer der JRPG-Challenge
    JRPG-Challenge 2018 - You'll never see it coming!



  2. #82
    Plot twist: Teil 1 wurde bewusst so gestaltet um alle verrückt zu machen und auf Teil 2 stürzen zu lassen, der sich dann peinlich genau am Original hält (who am I kidding?).

    Zitat Zitat von Ashrak Beitrag anzeigen
    Danke. Ist das wirklich schon alles so im ersten Teil umgedreht? Klingt wirklich übel. Wenn in den nächsten Episoden der Tod von Aeris nicht passiert, ist das ein völlig anderes Spiel. Das hätte dann nur noch Charaktere und Locations mit dem Original gemeinsam. Ich hab's mir wie gesagt auch noch nicht besorgt aber die Lust auf das Spiel ist mir mit diesen Umschnitten ziemlich vergangen. Im FF7-Universum jetzt Zeitreisen einzubauen kippt für mich auf einen Schlag den ganzen Reiz von Clouds Verdrängungsstrategien um seine Vergangenheit oder die Faszination darum was Jenova oder das alte Volk ist. Es war im original eine tolle Geschichte, die es wirklich verdient hätte noch einmal mit modernerer Technik und besserer Inszenierung erzählt zu werden.

    Zitat Zitat von Klunky Beitrag anzeigen
    Schon aus diesem Grund "ruiniere" ich mir im Vorfeld die Story indem ich sie nachlese. Weil entweder kenne ich es schon oder es ist Mist.
    Da ist was dran. Einen Spoiler-Thread über ein Remake von einem über 20 Jahre alten Top-Titel sollte es eigentlich nicht geben.

  3. #83
    Zitat Zitat von Shieru
    Aber ja, man kann sich selbst sagen, dass die Reise am Ende von FF7 zu Ende war.
    Also im Prinzip das, was ich schon lange mit der Compilation of FFVII tue und nun vermutlich auch mit dem "Remake" tun werde^^
    Tatsächlich bin ich daher irgendwo schon bei N_snakes Einstellung, dass ich das Ganze als was separates ablegen kann und FFVII für sich alleine bleibt. Daher kann ich jetzt auch hier sitzen und rage nicht total über die Story, sondern lache einfach darüber. Wenn sie das so weiterführen, dann wird das Remake für mich vielleicht sogar ein Fest! Und die Vergleiche mit dem Original hab ich jetzt auch schon aufgegeben, weil es ja eh nix bringt, wenn sie das Game eigentlich gar nicht remaken wollten... also... win:win?^^

    Zitat Zitat
    Paradoxe sind also möglich, sonst würde es keiner kosmischen Kraft bedürfen, um diese zu verhindern.
    Du sagst Paradoxe... ich hab da genau den richtigen Typen für Dich! Toriyama konnte in XIII-2 damit schon einige Erfahrungen sammeln und das wird ganz sicher nicht dazu führen, dass das Remake zu einem gigantischen Clusterfuck werden könnte. Alleine die Möglichkeiten... eine paradoxe Zeitlinie, in der Hojo sich in eine Super KI eingepflanzt hat, um auch nach seinen Tod zu überleben und von einem pseudocoolen Möchtegernvampir unter Midga... warte, das war ja eine ernstgemeinte Fortsetzung zu FFVII
    Die Kombination Nomura + Toriyama muss ein wahnsinniges Genie zusammengetrommelt haben
    Geändert von Sylverthas (17.04.2020 um 21:50 Uhr)

  4. #84
    Zitat Zitat von Cuzco Beitrag anzeigen
    Ich finde das Remake viiiiiiiiiiieeeeeeeeel zu schwer am Schluss. Sitze jetzt rund drei Stunden an dieser Motorrad-Geschichte, die ich einfach und einfach und einfach und einfach NICHT schaffe!
    Die Motorrad-Geschichte am Schluss fand ich auch nervig, vor allem wegen der eher schwammigen Steuerung bzgl. Gas/Bremse und dann dazu noch diese halb schräg von der Seite Perspektive, die es vor allem auf der linken Seite sehr schwer einzuschätzen macht, wie nah man am Boss eigentlich dran ist.
    Da das Motorrad vermutlich eher unter Minispiel fällt, nehme ich auch an, dass Klassisch keine große Änderung gegenüber Leicht bringen wird, aber einen Versuch wäre es ja wert.

    Bin auf Normal beim ersten Versuch auch gescheitert, weil ich das Blocken ignoriert habe und der zweite Versuch war auch eher knapp, da habe ich aber auch 2x den Mega Laser gefressen.

    Auch wenn du jetzt erst wieder in 2 Wochen dazu kommst, vielleicht helfen ein paar der Beobachtungen dir ja weiter:
    - Beim Annähren an den Boss immer Blocken wenn er mit dem Maschinengewehr auf einen schießt, auch wenn dadurch die Beschleunigung unterbrochen wird. Das verringert zumindest den Schaden, wodurch die HP Leiste länger durchhält
    - Die Spezialfähigkeit auf Dreieck kann den Schadensmultiplikator ordentlich erhöhen, wenn man sie benutzt sobald man ihn gebrochen hat oder man benutzt sie um die Reifen zu zerstören. Dürfte auch auf Distanz gehen, da man den Skill ja umschalten kann zwischen Nah- oder Fernangriff
    - Von der Perspektive her fand ich es auf der rechten Seiten leichter ihn anzugreifen, als auf der Linken. Außerdem habe ich bei mir beobachtet, dass das Motorrad ohne Steuerung eh leicht nach Links driftet (kann aber auch an meinem Controller liegen). Dadurch fällt es auf der linken Seiten nochmal schwerer die Distanz zum Boss zu halten und mit den Angriffen auch zu treffen
    - Wenn er seinen Mega-Laser zur Seite abfeuern will sofort Vollbremsung
    - Wenn er vorne weg fährt und anfängt die blauen Energiekugeln zu werfen, dann sofort Gas geben, bis man ihn wieder eingeholt hat
    - Bei dem Angriff wenn er die Reifen anhebt, sollte man auch auf Distanz gehen und kann versuchen die Seite zu wechseln um Anzugreifen. Hab ich meistens aber auch nicht schnell genug hinbekommen.

  5. #85


    Jim so ...



    <333

    Jetzt aber mal abseits der ganzen Trollerei ... Ich habe drei Punkte, die ich wirklich diskussionswürdig finde, und die mich tatsächlich ein wenig motivieren, dem Spiel vielleicht doch noch eine Chance zu geben, bevor das "Gesamtprojekt" abgeschlossen ist – wenn es denn überhaupt ein Gesamtprojekt gibt; aber da greife ich vor.

    1.
    Jim hat im Video oben ein tolles Argument zum Titel des Spiels, der mich vor der Veröffentlichung ja ernsthaft aufgeregt hat, nicht zuletzt durch das Weglassen von "Part I" oder einer ähnlich fairen Ergänzung. Wenn man "Remake" aber nicht als Beschreibung des Projekts, sondern als eine Beschreibung des inhaltlichen Konzept versteht, wird es plötzlich ein ziemlich interessanter Titel. Ich bin da ganz klar in eine Falle getappt – auch wenn Square Enix, seien wir ehrlich, sicherlich nichts gegen die wirtschaftlichen Implikationen eines "vollständigen" Titels hatte ... das allein mit Subversion zu erklären, ist eine Art von Optimismus für Firmen und ihre Publicity, die ich nicht mehr mitmache. =_=

    2.
    Lasst uns bitte mal ernsthaft über diese Subversion reden – nicht, ob sie speziell bei "FFVII Remake" eine generell gute Idee ist (für mich persönlich ein eher langweiliges Thema, da Subversion nicht allzu freundlich mit Erwartungen umgehen SOLLTE), sondern eher, ob sie hier FUNKTIONIERT. Speziell der Vergleich mit Metal Gear Solid 2 hat mir nämlich noch mal klar gemacht, wo ein wichtiger Unterschied liegt: MGS2 war ein wunderschön subversives Spiel, aber es war auch komplett abgeschlossen, als es erschienen ist. Selbst MGS3, eigentlich ein Nachfolger, war konzeptuell ein komplett anderes Biest, weshalb man MGS2 immer noch problemlos als Gesamtkunstwerk verstehen kann. Und Subversion ist einfach kein "Qualitätsmerkmal", das man an einem unfertigen Produkt bewerten sollte. Dann kann man auch Filme wie Fight Club, The Lego Movie oder Iron Man 3 vor dem großen Twist abbrechen und sich vorstellen, der Trailer würde schon alles verraten. Was uns zu der Frage bringt: Ist "FFVII Remake", also dieser "erste Teil", ein vollständiges Produkt oder nicht? Wenn man es als bloße Erweiterung des Originals versteht, könnte man wahrscheinlich ein Argument in diese Richtung aufbauen, und das offenbar recht massive Finale inkls. Kampf gegen Sephiroth etc. spricht auch dafür. Auf der anderen Seite ist uns allen – und natürlich auch den Verkaufsmenschen bei Square Enix! – klar, dass es nicht dabei bleiben wird. Wir werden einen zweiten Teil kriegen, und an dieser Stelle bin ich dann skeptisch. Die können die subversive Karre immer noch mit voller Kraft in einen Fluss steuern. Oder aber die Geschwindigkeit weiter anziehen. Das bleibt abzuwarten, und ich habe ein ganz starkes Gefühl, dass die Wahrnehmung des ersten Teils in diesem spezifischen Fall nicht von seinen Nachfolgern zu trennen sein wird, im Gegensatz zu Metal Gear Solid 2.

    3.
    Jetzt wird es spannend: Ist "FFVII Remake Teil II" überhaupt als "Teil II" geplant? Die meisten Leute scheinen zu glauben, dass man auch weiterhin den Grundzügen der alten Storystruktur folgen wird, und dass man anhand der Spiellänge und des Spielinhalts des ersten Teils, verglichen mit dem Original, ungefähr errechnen kann, wie viele Teile dieses "Remake" haben wird. Das halte ich freundlich ausgedrückt für mutig. Also, selbst bevor klar war, dass Teil I so subversiv konzipiert ist, war es mutig, weil man in einem Remake natürlich neue Prioritäten setzen kann. Aber jetzt? Soweit wir wissen, könnte Teil II in eine KOMPLETT neue Richtung gehen, was die Story, das Konzept und selbst das Genre angeht. Ich denke, es gibt eine gute Chance, dass der nächste Teil NICHT "FFVII: Remake – Part 2" oder so heißt, sondern eher in die Richtung "FFVII: Rebuild" geht und sich dann, kA, mit dem Wiederaufbau von Avalanche oder was auch immer beschäftigt. ^^ Es würde mich nicht wundern, wenn die alte Story zunehmend in den Hintergrund gerät, denn das Projekt will FFVII als Original – und das kann man nicht klar genug herausstellen! – offensichtlich nicht ersetzen, sondern ergänzen! Das wird auch ganz krass dadurch unterstrichen, dass viele Neulinge nach diesem Spiel wahrscheinlich erstmal das Original spielen werden.

    Und an der Stelle hole ich auch noch mal den alten Hammer raus: Das IST mutig. Man muss es nicht mögen, aber SE hätte das Original auch einfach so "mittelseicht" adaptieren und ein bisschen erweitern können – Das Geld wäre definitiv deutlich sicherer geflossen. Die wussten, dass sie so ein paar Leute anpissen.
    Allerdings, und das führt am Ende zurück zu Punkt 2: Sie dürfen diese ganzen mutigen Ideen jetzt nicht durch diverse ängstliche Richtungswechsel und schlechte Veröffentlichungsstrategien jagen, bis nur noch eine leere Hülle aus netten Ideen und konzeptuellen Oberflächlichkeiten zurückbleibt. (Zyniker würden sagen: Diese Gefühle kriegt man gerne mal bei FFXIII, FFXV, Kingdom Hearts, und imho sogar FFIV, auch wenn das wieder einen ansatzweise gerade Pfad gefunden hat.) Sonst hat man in zwei Teilen wieder nur noch zehn Leute, die das Ganze unironisch zu schätzen wissen, und ganz bestimmt kein Meisterwerk, das wie FFVII in der Erinnerung bleibt.
    Aber ich muss auch sagen ... Ich bin nicht total skeptisch! Alle der genannten Spiele hatten eine schwierige Veröffentlichungsgeschichte, gerade über mehrere Veröffentlichungen hinweg, und ich bin einfach mal optimistisch, dass ein momentan sehr viel stabileres Square-Enix durchaus im Stande ist, aus dieser (Nomura-?)Ideenbox etwas Ansprechendes zu kreieren. Meine Empfehlung wäre allerdings, das Ganze nicht über 5+ Jahre zu ziehen, sondern es in den nächsten zwei bis vier ernsthaft abzuschließen. Sonst steigt mit jedem Jahr die Chance einer Totalkatastrophe exponentiell an.

    Projekt: Rolleyes für Konzerne, Liebe für MMX-User. <3

  6. #86
    Zitat Zitat von Klunky Beitrag anzeigen
    Geht nicht, gibts nicht.
    Wenn du Probleme hast, ist es völlig verständlich dass du alle dir zur Verfügung stehenden Mittel nutzt um diese Passage zu bewältigen, aber gerade deswegen halte ich eine Skip-Funktion für einen billigen Ausweg, bei dem die Interaktion zwischen Spieler und Spiel einfach übergangen wird. Ist der Groschen einmal gefallen, wird man auch nicht davor zurückschrecken, diese Funktion öfters zu nutzen und verpasst es vielleicht hinter der Frustschwelle zu blicken.
    Hast du schon im Internet nach Tipps gesucht? Schau dir Videos dazu an und siehe nach wie andere Spieler diese Passage spielen. Gibt es vielleicht etwas was sie fundamental anders machen und zum Erfolg führt? Du hast in Mario Maker 2 schon viel kniffligere Sektionen gemeister, ich bezweifle dass das ein Ding der Unmöglichkeit für dich ist. Ich glaube nicht dass es reine Reflex-Sache ist, versuch einfach zu lernen und mit jedem Mal ein Stückchen besser zu werden.

    Ich will dir natürlich nicht vorschreiben wie du zu spielen hast, ich spreche mich einfach nur gegen derlei Praxen aus und glaube dass es schlechte Spielergewohnheiten und dementsprechend auch Erwartungen an zukünftige Spiele beeinflusst. Für mich ist es überhaupt ein Wunder dass man zu einem modernen Square Enix Titel sagen kann, dass die Kämpfe taktisch und fordernd sind. Sowas hatte ich mittlerweile schon abgeschrieben.
    Naja, ich hab mir auch mal ein Video angesehen. Da wirkt das alles so einfach. Ich weiß nicht warum, aber in meinem Fall ist die Frequenz der Angriffe härter und ich verliere sofort mehr Energie. Zudem ist es dumm, wenn man verliert, dass man alles immer wieder von vorne machen muss. Ich denke, das liegt zu einer gewissen Weise auch an der Engine... Es handelt sich um eine Drittanbieter-Engine, wo feste Muster grundlegend auf viele verschiedene Spiele angewendet werden. Diese Jagd wirkt vor allem von seiner Physik her sehr unausgegoren. Am meisten bin ich jedoch überrascht, dass sie auch immer anders abläuft und das Video im Internet nicht halb so vielen Angriffen ausweichen musste wie ich.

    Zitat Zitat von Dnamei
    Die Motorrad-Geschichte am Schluss fand ich auch nervig, vor allem wegen der eher schwammigen Steuerung bzgl. Gas/Bremse und dann dazu noch diese halb schräg von der Seite Perspektive, die es vor allem auf der linken Seite sehr schwer einzuschätzen macht, wie nah man am Boss eigentlich dran ist.
    Da das Motorrad vermutlich eher unter Minispiel fällt, nehme ich auch an, dass Klassisch keine große Änderung gegenüber Leicht bringen wird, aber einen Versuch wäre es ja wert.

    Bin auf Normal beim ersten Versuch auch gescheitert, weil ich das Blocken ignoriert habe und der zweite Versuch war auch eher knapp, da habe ich aber auch 2x den Mega Laser gefressen.

    Auch wenn du jetzt erst wieder in 2 Wochen dazu kommst, vielleicht helfen ein paar der Beobachtungen dir ja weiter:
    - Beim Annähren an den Boss immer Blocken wenn er mit dem Maschinengewehr auf einen schießt, auch wenn dadurch die Beschleunigung unterbrochen wird. Das verringert zumindest den Schaden, wodurch die HP Leiste länger durchhält
    - Die Spezialfähigkeit auf Dreieck kann den Schadensmultiplikator ordentlich erhöhen, wenn man sie benutzt sobald man ihn gebrochen hat oder man benutzt sie um die Reifen zu zerstören. Dürfte auch auf Distanz gehen, da man den Skill ja umschalten kann zwischen Nah- oder Fernangriff
    - Von der Perspektive her fand ich es auf der rechten Seiten leichter ihn anzugreifen, als auf der Linken. Außerdem habe ich bei mir beobachtet, dass das Motorrad ohne Steuerung eh leicht nach Links driftet (kann aber auch an meinem Controller liegen). Dadurch fällt es auf der linken Seiten nochmal schwerer die Distanz zum Boss zu halten und mit den Angriffen auch zu treffen
    - Wenn er seinen Mega-Laser zur Seite abfeuern will sofort Vollbremsung
    - Wenn er vorne weg fährt und anfängt die blauen Energiekugeln zu werfen, dann sofort Gas geben, bis man ihn wieder eingeholt hat
    - Bei dem Angriff wenn er die Reifen anhebt, sollte man auch auf Distanz gehen und kann versuchen die Seite zu wechseln um Anzugreifen. Hab ich meistens aber auch nicht schnell genug hinbekommen.
    Danke, das sind wertvolle Tipps, die mich das vielleicht schaffen lassen. Wie schon gesagt, bin ich aktuell im Crunch und muss die Nachvertonung eines Spielfilms innerhalb von zwei Wochen fertigbekommen - neben der Arbeit - daher wird's vor Mai nix mehr mit weiterspielen. Am 4. Mai muss ich die Festplatte mit der fertigen Vertonung wieder zurückschicken. Dann mach ich mich wieder dran. Deine Tipps werde ich dann berücksichtigen. Danke vielmals! Vielleicht schaffe ich's ja dann!

    Zitat Zitat von La Cipolla
    Jetzt wird es spannend: Ist "FFVII Remake Teil II" überhaupt als "Teil II" geplant?
    Was ich glaube - nachdem sich dieser erste Teil doch arg zieht, dass der Nachfolger deutlich straffer in seiner Handlung abläuft. Das ist ja im Original so ähnlich. Man wird in den ersten rund fünf Stunden linear durch Midgar geschleust und ab der Weltkarte geht es zwar ebenso recht linear weiter, aber man hat das Gefühl als Spieler die Dinge selbst zu entdecken. Außerdem bietet die zweite Hälfte des ersten Viertels nicht mehr sooooo viel Spielraum, Dinge zu strecken. Man kann sich also mehr am Pacing des Originals orientieren. Daher glaube und hoffe ich, wenn sie schlau sind, dass sie den nächsten Teil bis zum Ende der ersten CD (Verlorene Stadt) machen und mehr oder weniger gar nichts so strecken. Im Original sind das rund 20 Stunden - wenn sie es hier wieder auf 35 aufblasen ist das in Ordnung. Dem ersten Teil merkt man eben an, dass der ein oder andere Abschnitt gestreckt wurde und diese keinen Mehrwert bringen (Helixtunnel, U-Bahn-Tunnel, zweiter Reaktor (wobei der noch ganz nett war), alte Landstraße mit Abritt (was aber auch noch ging), Abwasserkanal, Hochziehen auf die Platte über den zerstörten Sektor 7 oder am schlimmsten: Dieses riesige Labor-Dungeon im Hauptquartier. Da hätte man wirklich die Sache mit den drei Sektionen und Professor Schmidts Hojos Gier nach Kampfdaten komplett weglassen können. Das waren einfach mal 90 Minuten absolut Streckung... Von der viel zu langen Verfolgungsjagd am Ende ganz zu schweigen...

    Im Original fühlte sich das Pacing natürlich an. Da gab es ja auch immer wieder Dinge, die dazu kamen: Cosmo Canyon, Corel, Gold Saucer Gefängnis mit Chocobo-Rennen... Aber das war alles natürlich und hat sich nahtlos in die Geschichte eingefügt. Die Moiren und diese extreme Sephiross-Stalkerei hingegen wirken drauf gesetzt und die hätte es nicht gebraucht. Ich denke mal, die Entwickler haben gedacht, dass das Spiel sonst zu wenig Fantasy und zu viel Science Fiction sei, aber das ganze wirkt wieder so aufgesetzt und ruiniert - wie ich finde - die ansonsten tolle Atmosphäre, Charaktere und die eigentlich spannende schlüssige Handlung, die durch diesen Umstand absolut geclusterfucked und pseudotiefgründig aufgeblasen wird... Das hat mir im Original, wo es relativ bodenständig war, besser gefallen. Natürlich ist die Handlung selbst im Original vergleichen mit bodenständigeren Spielen wie FF IX, FF XII oder gar Westspielen wie Witcher oder Kingdom Come immer noch - ab einem späteren Zeitpunkt - teilweise komisch und wird auch sehr pseudotiefgründig...
    Geändert von Cuzco (18.04.2020 um 11:13 Uhr)

  7. #87
    Ich bin nun in Kapitel 5.

    Kapitel 4 hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Die Motorradjagd war von der Idee cool, aber deutlich zu lang. Ein bisschen Suspension of Disbelief braucht man natürlich auch – also auch wenn man es als Gameplay-Elemente abtut. Denn die Aufmerksamkeit Shinras so enorm auf sich zu ziehen, kann ja nicht klug sein. Den Antagonisten fand ich nervig bis unpassend. Solche Freaks in Animes und JRPGs fand ich schon immer eher ermüdend als unterhaltsam.

    Die Sache mit Jessies Eltern war richtig cool. Die Bro-Momente mit den Avalanche-Leuten auch, besonders die Flucht mit den Fallschirmen am Ende war richtig cool. Generell ist es super, wie viel mehr Aufmerksamkeit Avalanche kriegt. Biggs bisher noch nicht so, aber Wedge ist definitiv Best Boy™ und imo haben sie auch einige der humorvollen Szenen, die sich selbst nicht ganz ernst nehmen, ziemlich gut hinbekommen.

    Dann die Dementoren... Bisher passt es imo stimmungsmäßig nicht in die Spielwelt. Das Original hatte zwar auch Geister als Gegner und natürlich das ganze Konzept mit dem Lebensstorm, aber diese Supernatural-Ebene hat selten dominiert. Dass das ganze dann auch immer mit Sephiroth und Clouds Erinnerungen verbunden wird, wirkt imo doch sehr dick aufgetragen. Sicherlich auch, weil man das Spiel vom Handlungsbogen ein bisschen spannender gestalten musste, da es ja nur ein Teil der gesamten Geschichte ist. Aber es wirkt doch eher unelegant. Gerade die Flashback-Szene mit Tifa, in der Cloud groß ankündigt, ein berühmter SOLDIER zu werden, ist natürlich retrospektiv extrem eindrucksvoll, wenn man bedenkt, dass Cloud eben total gescheitert ist und in dem Sinne das Gegenteil des typischen Heldenwerdegangs durchgemacht hat (was sich in der Gegenwart dann aber natürlich geändert hat).

    Bin gespannt, wie die nächste Reaktor-Sprengung nun läuft. Freue mich schon darauf, mehr von Aerith und anderen Teilen Midgars zu sehen, aber vor dem Trainwreck-Ende graust es mir freilich.
    Geändert von Narcissu (18.04.2020 um 15:00 Uhr)


  8. #88
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    Die Sache mit Jessies Eltern war richtig cool. Die Bro-Momente mit den Avalanche-Leuten auch, besonders die Flucht mit den Fallschirmen am Ende war richtig cool. Generell ist es super, wie viel mehr Aufmerksamkeit Avalanche kriegt. Biggs bisher noch nicht so, aber Wedge ist definitiv Best Boy™ und imo haben sie auch einige der humorvollen Szenen, die sich selbst nicht ganz ernst nehmen, ziemlich gut hinbekommen.
    Jo, es gibt unfassbar viele starke Momente in dem Spiel. Die sind erzählerisch richtig gut. Der Tandemsprung war tatsächlich ein Highlight. Es kommen allerdings noch einige tolle Szenen mehr, die richtig Spaß machen und schön sind, leider...

    Zitat Zitat
    Dann die Dementore... Bisher passt es imo stimmungsmäßig nicht in die Spielwelt.
    ..this.

    Zitat Zitat
    Freue mich schon darauf, mehr von Aerith und anderen Teilen Midgars zu sehen, aber vor dem Trainwreck-Ende graust es mir freilich.
    Aerith ist fantastisch. Sie ist eine absolut toll geschriebene Rolle, richtig sympathisch, richtig süß und definitiv sehr interessant. Sie ist wirklich ein außergewöhnlicher Charakter! Ich mag allerdings auch die anderen Figuren. Ich finde Cloud auch sehr natürlich und nachvollziehbar geschrieben. Und auch Biggs und Wedge, die im Original ja nicht mehr waren als eine einfache Karikatur - sie sind hier definitiv ausgesprochen schön in Szene gesetzt - von Jesse ganz zu schweigen.

    Bevor ich's vergesse:
    Zitat Zitat
    Den Antagonisten fand ich nervig bis unpassend. Solche Freaks in Animes und JRPGs fand ich schon immer eher ermüdend als unterhaltsam.
    Das nervt mich in neueren Anime-Rollenspielen auch immer sehr. Vor allem gibt es kein JRPG mehr, welches nicht irgendwelche nervigen Sidekicks reinheizt. Locche ist so ein Fall: Einfach nur dass er drin ist. Denn ansonsten kommt das FF VII Remake nämlich mit erstaunlich wenigen Nervensägen aus.

  9. #89
    Zitat Zitat von Cuzco Beitrag anzeigen
    Das nervt mich in neueren Anime-Rollenspielen auch immer sehr. Vor allem gibt es kein JRPG mehr, welches nicht irgendwelche nervigen Sidekicks reinheizt. Locche ist so ein Fall: Einfach nur dass er drin ist. Denn ansonsten kommt das FF VII Remake nämlich mit erstaunlich wenigen Nervensägen aus.
    Ich würde es gar nicht mal als modernen Trend ansehen. Bereits zu SNES- und PS1-Zeit gab es so was reichlich – würde sogar sagen öfter als heutzutage. Manchmal klappt es halt, ein bisschen Comic Relief zu haben (Son & Zon aus Final Fantasy IX), es ist halt Geschmackssache. Gerade aber diese wiederkehrenden Bosse, die keine nennenswerte Rolle in der Handlung oder charakterliche Tiefe besitzen und keinen Sympathiewert haben, fand ich aber auch vor 20 Jahren schon nervig.

    Und jap, Aerith ist klasse und Tifa mag ich auch eine ganze Ecke lieber aus im Original, wo ihre Persönlichkeit nie einen allzu großen Eindruck hinterlassen hat.


  10. #90
    Zitat Zitat von Shieru Beitrag anzeigen
    Meine Aussage stimmt nicht nur so halb, sie stimmt komplett. Aber mal im Ernst:

    Du gehst davon aus, dass du genau weißt, wie Zeitreisen funktionieren, das tust du aber nicht (und ich auch nicht!), weil es noch keine wissenschaftliche Abhandlung darüber gibt. Wir wissen ja im Real Life noch nicht einmal, ob Zeitreisen überhaupt möglich sind. Ob es tatsächlich ein Paradoxon gäbe, falls Zeitreisen funktionieren würden, ist daher völlig unbekannt. So weit, sind wir uns, denke ich, noch einig.

    Die Zeitreise hat die Fiktion aber schon etwas länger beschäftigt, daher gibt es in Büchern, Filmen und Videospielen aus gutem Grund dutzende Konzepte dafür, wie das ganze funktionieren könnte, inklusive angereichert durch Fantasy-Elemente, die Final Fantasy ja nunmal unstreitig beinhaltet.

    Nomura arbeitet hier mit zwei bekannten Zeitreisekonzepte:

    Einmal "Set Right what Once Went Wrong": Der Zeitreisende reist in die Vergangenheit um etwas zu verhindern. Das ist übrigens eine der ältesten Zeitreise-Tropen, das Zeit-Paradox kam erst später hinzu. Diese Art der Zeitreise hat den Vorteil, dass wir nicht genau wissen, was mit der "alten Welt", und dem alten Ursache-Wirkungs-Gedöhns passiert. Es geschieht bestimmt etwas, aber das wissen wir nicht genau. Normalerweise bleibt diese Problematik hinter dem Vorhang (der Autor sagt einfach: Es funktioniert, und gut ist), aber Nomura äußert sich im ersten Teil vom FF7-Remake schonmal vage in eine Richtung: Er ergänzt diese Art der Zeitreise nun durch einen zweiten Tropus:

    Clock Roaches: Die Moiren in FF7R sind eine Art höhere Macht, die sicherstellen will, dass eine Close-Enough Timeline entsteht. Dies verleiht der Zeitreise einen mystisch-magischen Aspekt, und ist auch der Grund, warum es äußerst unwahrscheinlich ist, dass Nomuras Zeitreisekonzept nach strengen Real-Life-Ursache-Wirkung-Prinzip funktioniert. Paradoxe sind also möglich, sonst würde es keiner kosmischen Kraft bedürfen, um diese zu verhindern. Ähnliche Beispiele sind die Zeitmächte in Wolfgang Hohlbeins Spiegelzeit, sowie die Langoliers aus Stephen Kings gleichnahmigen Buch.

    Da diese beiden Aspekte unstrittig sind, ist ein strenges Science-Fiction-Konzept wie "Paradoxen sind nicht möglich, sonst wären sie schon längst geschehen" unwahrscheinlich. Besonders die Existenz der Moiren spricht eher gegen deine Theorie, es handle sich dabei um das Zeitreisekonzept "Die Vergangenheit kann nicht verändert werden, daher wird eine neue Welt kreiert". Ich sage nicht, dass es am Ende nicht doch zu einer Weltenabspaltung kommen könnte. Der Plot deutet nur momentan darauf hin, dass die Fans die Moiren alles tun, damit es Nomura Sephiroth (aber auch Cloud und Co) nicht gelingt den Canon von Final Fantasy 7 noch mehr zu verhackstücken, als eh schon geschehen.

    Ich habe gerade ein hartes Dejá Vu. Einen ähnlichen Beitrag über Zeitreisen in der Popkultur habe ich erst vor wenigen Tagen in einem anderen Forum geschrieben. Auch in einem FF VII-Remake-Thread. Zufälle gibts.

  11. #91
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Wenn man "Remake" aber nicht als Beschreibung des Projekts, sondern als eine Beschreibung des inhaltlichen Konzept versteht, wird es plötzlich ein ziemlich interessanter Titel.
    Nicht für die, die für ein Remake bezahlt haben. Was du beschreibst wäre ein Reboot mit dem Namen "Remake" (weil in der neuen Story Sachen neu gemacht werden).

    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Die meisten Leute scheinen zu glauben, dass man auch weiterhin den Grundzügen der alten Storystruktur folgen wird.
    Selbstverständlich tun sie das. Weil es genau so gesagt wurde. Nomura selbst hat schon vor einem Jahr in einem Interview über die "watchmen of fate" geredet und versichert, dass sich die Hauptstory nicht verändern wird und schon Jahre davor (2017 um die E3 herum) wurde gesagt, dass die Geschichte über mehrere Teile erzählt wird. Man kann den Leuten keinen Strick daraus drehen, dass sie annehmen, was von den Entscheidungsträgern in Interviews bestätigt wurde.

    Hoffen wir lieber dass Teil 2 so beginnt, dass Cloud schweißgebadet aus einem Alptraum aufwacht.

  12. #92
    Zitat Zitat
    Nicht für die, die für ein Remake bezahlt haben. Was du beschreibst wäre ein Reboot mit dem Namen "Remake" (weil in der neuen Story Sachen neu gemacht werden).
    Prinzipiell richtig, auch wenn es wahrscheinlich eher so ein komischer Sequel/Spin-Off/Reimagining-Hybrid als ein richtiges Reboot ist ...? Das sehe ich aber noch nicht per se als Problem an, weil [siehe unten]

    Zitat Zitat
    Selbstverständlich tun sie das. Weil es genau so gesagt wurde. Nomura selbst hat schon vor einem Jahr in einem Interview über die "watchmen of fate" geredet und versichert, dass sich die Hauptstory nicht verändern wird und schon Jahre davor (2017 um die E3 herum) wurde gesagt, dass die Geschichte über mehrere Teile erzählt wird. Man kann den Leuten keinen Strick daraus drehen, dass sie annehmen, was von den Entscheidungsträgern in Interviews bestätigt wurde.
    Ich denke, es ist völlig in Ordnung, im Sinne einer Subversion zu lügen, wenn die Subversion sonst nicht funktionieren kann – oder wie in diesem Fall sogar irgendwo darauf aufbaut, dass die Leute etwas Bestimmtes erwarten. Um noch mal das Beispiel Metal Gear Solid 2 rauszuholen: Da hat einem auch sämtliche Publicity weisgemacht, man würde einfach eine neue Power Fantasy mit Solid Snake spielen. (Man könnte das sogar auf das originale FFVII beziehen: Auch da sieht erstmal alles danach aus, als wäre man der coole, stumme Protagonist, den einfach alles kalt lässt.)
    Aber, und das ist WICHTIG: Es muss halt funktionieren, am Ende des Tages. Wenn sämtliche Fans einfach nur enttäuscht sind, das neue Spiel nicht mögen und auch nicht wirklich irgendwas daraus mitnehmen, ist das für mich keine funktionierende Subversion. ("Wäh, dann hast du es halt nicht VERSTANDEN!" ist und bleibt halt das dümmste mediale Argument ever.) Und das würde ich jetzt noch nicht bewerten wollen. Deshalb bin ich auch so skeptisch, was den Versuch angeht, ein subversives Projekt als langjährigen Mehrteiler anzulegen ... Man kann nur hoffen, dass sie sich was dabei gedacht haben.

    Einen Strick drehen würde ich bei solchen Sachen aber generell niemandem. Ich denke nur, dass gerade Fans lebhaft dazu neigen, ihre Vorstellungen und Vorlieben in alle möglichen Dinge zu projizieren – womit sie natürlich leichte Beute für jegliche Subversion sind, ob sie am Ende nun gelungen ist oder nicht. Was toll sein kann, oder sehr frustrierend, je nachdem. ^_~

  13. #93
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Ich denke, es ist völlig in Ordnung, im Sinne einer Subversion zu lügen, wenn die Subversion sonst nicht funktionieren kann – oder wie in diesem Fall sogar irgendwo darauf aufbaut, dass die Leute etwas Bestimmtes erwarten.
    Also da bin ich anderer Meinung. Wenn von Subversion und Genialität á la "haha, ausgetrickst!" die Rede ist, dann muss das trotzdem noch gewissen Spielregeln folgen, die meinetwegen durch Raffinesse umgedeutet oder gedehnt werden um irgendwie als Kavaliersdelikt bzw. charmant durchzugehen. Die Kunden einfach anzulügen sägt an den Grundlagen jeder Geschäftsbeziehung und der eigenen Glaubwürdigkeit (als Marktspitze setzt es auch den falschen Ton für die ganze Branche und wirkt letztlich schädigend - wer will da noch preordern?). Ich habe auch nicht wirklich Lust ein Geschäft mit einer Firma zu machen, die ihre Kunden für zu blöd hält, gute Kaufentscheidungen zu treffen; gerade wenn es einfach nur um Unterhaltungsprodukte geht.

    Ich habe auch Schwierigkeiten damit das anders zu sehen als eine langfristige angelegte Gelddruckmaschine, in der die Fans des Originals lediglich als Steigbügel dienen. Irgendwie habe ich spätestens seit Advent Children auch kein Gänsehaut-Feeling mehr bei einem plötzlich auftretenden Sephiroth, der süffisant grinsend irgendeinen pseudoepischen Müll labert und die übliche Multi-Timeline-Leier mit der 50 andere Franchises am Sauerstoffgerät hängen empfinde ich jetzt auch nicht als erfrisched neuen kreativen Impuls. Ob das wirklich nur zu unserem Besten geschehen ist? Naja...

  14. #94
    Zitat Zitat von La Cipolla
    Die meisten Leute scheinen zu glauben, dass man auch weiterhin den Grundzügen der alten Storystruktur folgen wird.
    Ich denke schon das eine Fortsetzung zumindest anfangs in den Groben Zügen der Haupthandlung folgen wird. Mit fortschreitender Handlung werden die Differenzen aber durchaus immer grösser.
    Den frühestmöglichen Zeitlichen unterschied haben wir derzeit mit dem Ankunft von Cloud in Midgard, was ja ein paar Tage oder Stunden vor dem einsetzen des Spiels der Fall ist. Cloud wird sich diesmal nicht alleine hin Schleppen sondern mit Zack.
    Jetzt kommt es eben darauf an, sind es zwei Timelines oder spielt alles Zeitgleich. Ergo könnte jetzt Zack zur Gruppe hinzukommen bzw gibt es aktuell 2 Clouds...oder auch die Gesamte Party 2 mal? Die Gruppe weis ja noch gar nicht ob ihr Handeln Auswirkungen hatte, keiner ist zurück nach Midgard am ende des Spiels.
    Auch kommt es darauf an wie sie diese angedeutete "Dritte Macht" einbauen oder aber wer allgemein hinter der gewollten Änderung der Abläufe steht. Kann ja auch sein das ein Überheblicher Cloud dafür verantwortlich ist der eben meint er könnte Aertih doch retten und Sepihroth stoppen.

  15. #95
    Zitat Zitat von Surface Dweller Beitrag anzeigen
    Also da bin ich anderer Meinung. Wenn von Subversion und Genialität á la "haha, ausgetrickst!" die Rede ist, dann muss das trotzdem noch gewissen Spielregeln folgen, die meinetwegen durch Raffinesse umgedeutet oder gedehnt werden um irgendwie als Kavaliersdelikt bzw. charmant durchzugehen. Die Kunden einfach anzulügen sägt an den Grundlagen jeder Geschäftsbeziehung und der eigenen Glaubwürdigkeit (als Marktspitze setzt es auch den falschen Ton für die ganze Branche und wirkt letztlich schädigend - wer will da noch preordern?). Ich habe auch nicht wirklich Lust ein Geschäft mit einer Firma zu machen, die ihre Kunden für zu blöd hält, gute Kaufentscheidungen zu treffen; gerade wenn es einfach nur um Unterhaltungsprodukte geht.

    Ich habe auch Schwierigkeiten damit das anders zu sehen als eine langfristige angelegte Gelddruckmaschine, in der die Fans des Originals lediglich als Steigbügel dienen. Irgendwie habe ich spätestens seit Advent Children auch kein Gänsehaut-Feeling mehr bei einem plötzlich auftretenden Sephiroth, der süffisant grinsend irgendeinen pseudoepischen Müll labert und die übliche Multi-Timeline-Leier mit der 50 andere Franchises am Sauerstoffgerät hängen empfinde ich jetzt auch nicht als erfrisched neuen kreativen Impuls. Ob das wirklich nur zu unserem Besten geschehen ist? Naja...
    Na ja, "nur zu unserem Besten" sowieso nicht, und glücklicherweise schließt sich das ja auch nicht komplett aus. ^^ Ob es jetzt wahnsinnig kreativ ist, sei mal dahingestellt, aber ein Remake eines Spiels, bei dem die Fans seit Jahr(zehnt)en sehr unterschiedlich-spezifische Vorstellungen davon haben, wie es bitte aussehen MUSS (Ich sag nur "Unbedingt begehbare Weltkarte!", "Einfach nur neue Grafik!", "ATB-System muss bleiben!"), ist einfach eine sehr passende Gelegenheit für ein bisschen Subversion.

    Generell denke ich aber, deine grundlegende Antwort ist eine sehr valide Position – Subversion wird bisher zwar eher selten missbraucht, um sich für irgendwelche Publicity-Lügen zu rechtfertigen, und zu selten in Triple-A-Spiele gebracht, um irgendwelche Benchmarks zu verschieben, aber die Gefahr besteht sicherlich. Wobei ich auch dabei bleibe: Ein bodenständiges Remake relativ streng am Original entlang wäre eine sehr viel sicherere Gelddruckmaschine gewesen als die Fans so anzupissen (oder zumindest zu verunsichern oder zu spalten). Und ich hoffe mal, es war allen Beteiligten klar, dass genau das passieren würde. ^__~

  16. #96

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Kommt euch auf diesem Screenshot eine Person bekannt vor?

    Now I lay me down to sleep, I pray the Lord my soul to keep.
    If I should die before I wake, I pray the Lord my soul to take.
    ---
    Live Today, Love Tomorrow, Unite Forever.

  17. #97
    Soll das Bild links Shinra darstellen um so das Bindeglied zu FFX herzustellen? ^^

    Oder ist das einfach nur ein jüngerer Cid?

  18. #98

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Zitat Zitat von Ninja_Exit Beitrag anzeigen
    Soll das Bild links Shinra darstellen um so das Bindeglied zu FFX herzustellen? ^^
    Eigentlich sieht man das im Bild rechts sogar besser. Da sitzt er direkt mit Maske in der Mitte.

    Now I lay me down to sleep, I pray the Lord my soul to keep.
    If I should die before I wake, I pray the Lord my soul to take.
    ---
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  19. #99
    Zitat Zitat von Knuckles Beitrag anzeigen
    Eigentlich sieht man das im Bild rechts sogar besser. Da sitzt er direkt mit Maske in der Mitte.
    Ist das nicht etwas arg weit hergeholt und währe nach der Bindeglied Geschichte das ganze schon mehrere 1000 Jahre her seit FFX.

  20. #100
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Na ja, "nur zu unserem Besten" sowieso nicht, und glücklicherweise schließt sich das ja auch nicht komplett aus. ^^ Ob es jetzt wahnsinnig kreativ ist, sei mal dahingestellt, aber ein Remake eines Spiels, bei dem die Fans seit Jahr(zehnt)en sehr unterschiedlich-spezifische Vorstellungen davon haben, wie es bitte aussehen MUSS (Ich sag nur "Unbedingt begehbare Weltkarte!", "Einfach nur neue Grafik!", "ATB-System muss bleiben!"), ist einfach eine sehr passende Gelegenheit für ein bisschen Subversion.
    Wenn Nomura in Interviews bestätigt, dass sich die Hauptstory nicht ändert aber sie es im Produkt dann doch tut (bei *dem* Titel!), muss diese Änderung qualitativ exorbitant gut ankommen ("zu unserem besten sein") um dieser vorsätzlichen Täuschung einen positiven Anstrich zu geben. Die ersten Verkaufswochen und Pre-Releases sind für das ganze Business extrem wichtig und wenn der Stunt nicht zu 99% absolut überzeugt (Spoiler: tut es nicht - Multi-Timelines sind lame), werden dem Camp der enthusiastischen Erstkäufer die Leute entschwinden und man wird, was Gaming-News betrifft, auf einem Ohr Taub. Es wäre für uns alle besser wenn SE jetzt einen Rückzieher macht und die Story fixt; nicht als FF-Fans sondern als Leute die mal ein Spiel spielen. Sonst kannibalisiert sich die Industrie selbst.

    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Wobei ich auch dabei bleibe: Ein bodenständiges Remake relativ streng am Original entlang wäre eine sehr viel sicherere Gelddruckmaschine gewesen als die Fans so anzupissen
    Aber nur kurzfristig. Ein Remake das in etwa so gestaltet wäre wie das Remake von Resident Evil 1, in dem man nur höher aufgelöste Hintergründe verwendet hätte und die Charaktere detailliert gestaltet hätte, hätte immer noch ein Kampfsystem, das die meisten jüngeren Spieler nicht anspricht und weniger cool aussieht als andere moderne RPGs. Das wäre im wesentlichen ein Nischenprodukt und ich würde nicht mit hohen Verkaufszahlen rechnen.

    Geht man einen Schritt weiter und macht sowas wie das jetzige FF7Reboot, nur eben ohne den Änderungen der Hauptstory und mit weniger Filler und dafür z.B. etwas über Midgar hinaus (guter Schlusspunkt wäre m.M.n. nach der Story in Kalm), hätte man von den Verkaufsaussichten her evtl. wirklich ein heißes Eisen aber nur so lange die FF7-Story halt dauert. Du hast damit langfristig kaum was gegen den Druck, Verkäufe zu erhöhen getan.

    Mit dem jetzigen Weg (mal davon ausgegangen, dass die Story so weitergeht wie es den Anschein hat) monetarisiert SE all die "Street-Cred" die FF7 hat (Seit Squaresoft gegründet wurde hat ihnen kaum ein vergleichbares Spiel mehr Verkäufe gebracht als FF7) für ein komplett neues Standbein, das quasi endlos weitergehen kann. Final Fantasy 7 kann jetzt das für SE sein, was Resident Evil für Capcom ist (mit all den Jills und Leons) und dabei trotzdem noch ihre Final Fantasy-MDCLXVI raushauen; ohne mit halb-ernstgemeinten Spin-Offs und Kurzfilmen um den 7er herumzutänzeln. Auf 10-20 Jahre betrachtet kann dieser Weg, vorausgesetzt der Knall ist laut genug und übertüncht den Anspruch des Original-FF7, die goldene Kuh werden und Nomura ist bei seinen Kollegen jetzt bestimmt ein krasser Typ für den Move.

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